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Wie teuer ist eine Augenhintergrund Untersuchung?

Gefragt von: Herr Dr. Bertram Graf B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 28. Januar 2026
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Die Kosten für eine Augenhintergrunduntersuchung variieren: Eine Standard-Vorsorge (Augenspiegelung, Druckmessung) kostet als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) oft 20–40 €, während spezielle Verfahren wie die Optische Kohärenztomographie (OCT) bis zu 90–140 € kosten können und ebenfalls meist selbst getragen werden müssen. Gesetzliche Kassen zahlen die Untersuchung meist nur bei konkretem Verdacht oder Risikofaktoren, ansonsten sind es IGeL-Leistungen.

Wie viel kostet eine Augenhintergrunduntersuchung beim Augenarzt?

Wenn es jedoch darum geht, einen Verdacht auf ein Glaukom abzuklären, können Augenspiegelung und Augeninnendruckmessung neben der Gesichtsfeldmessung auch von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Die Kombinationsuntersuchung kostet mit Beratung in der Regel zwischen 20 und 40 Euro.

Ist eine Augenhintergrunduntersuchung sinnvoll?

Eines der wichtigsten Diagnoseverfahren ist die Untersuchung des Augenhintergrundes. Sie gehört bei uns zur regelmäßigen Vorsorge unbedingt dazu. Denn viele ernsthafte Augenerkrankungen können ausschließlich mit dieser Methode bereits in einem frühen Stadium erkannt werden.

Welche Augenuntersuchungen zahlt die Kasse nicht?

Bei der routinemäßigen Augenhintergrundkontrolle (Kassenleistung) wird nur die zentrale Netzhaut begutachtet, eine vorsorgliche Untersuchung der äußeren Netzhaut ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen nicht vorgesehen.

Welche Kosten muss ich beim Augenarzt selbst bezahlen?

Beim Augenarzt zahlen Sie selbst für IGeL-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen), die nicht zum Standard-Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen gehören, wie erweiterte Früherkennungsuntersuchungen (z.B. spezielle Glaukom- oder Makula-Checks), Sehtests für den Führerschein, Spezialbrillen, Sonnenbrillen mit Sehstärke oder Kontaktlinsen, es sei denn, Sie haben eine private Zusatzversicherung, die diese übernimmt. Die Kosten für die reine Bestimmung der Sehschärfe und notwendige Behandlungen werden hingegen meist von der Kasse getragen, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, betont die TK.
 

Bei welchen Untersuchungen für Diabetiker beim Augenarzt übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

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Was kostet ein Selbstzahlertermin beim Augenarzt?

Doch unsere Behandlungskosten, die Sie selbst bezahlen, sind übersichtlich und fair. Eine umfassende Untersuchung und Beratung liegt bei ca. 180 Euro.

Wie viel würde ein Besuch beim Augenarzt kosten?

Im Durchschnitt können Sie ohne Versicherung mit Kosten zwischen 50 und 200 US-Dollar für eine Augenuntersuchung rechnen.

Welche Untersuchungen sind beim Augenarzt kostenlos?

Versicherte mit Sehschwierigkeiten können ihre Augen mit einem Sehtest beim Augenarzt überprüfen lassen. Die Bestimmung der Sehstärke (Refraktionsbestimmung) ist dann eine Leistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.

Kann ein Sehtest auch andere Gesundheitsprobleme aufdecken?

Sehtests können nicht nur Augenkrankheiten wie Glaukom Jahre bevor man eine Veränderung des Sehvermögens bemerkt, erkennen, sondern sie können auch Anzeichen von Gesundheitsproblemen wie Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufdecken .

Wie kann ich überprüfen, ob ich Anspruch auf einen kostenlosen Sehtest habe?

So beantragen Sie die Leistungen. Zunächst prüfen wir Ihre PPS-Nummer, um festzustellen, ob Sie Anspruch auf die oben genannten Leistungen haben. Dies geschieht in Ihrer örtlichen Vision Express-Filiale bei Ihrem Termin.

Wie oft sollte man den Augenhintergrund untersuchen lassen?

Die Häufigkeit einer Augenhintergrunduntersuchung hängt vom Alter und den individuellen Risikofaktoren ab: Generell wird ab 40 alle 2-5 Jahre empfohlen, ab 60 alle 1-2 Jahre, und bei Kurzsichtigkeit oder familiärer Vorbelastung (z.B. AMD, Glaukom) jährlich oder alle 2-3 Jahre, da viele ernste Erkrankungen frühzeitig erkannt werden können. Eine jährliche Kontrolle ist oft ratsam, besonders wenn Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck oder starke Kurzsichtigkeit bestehen.
 

Was sieht der Arzt, wenn er in die Augen geleuchtet?

Mit einem Augenspiegel ist es möglich, durch die Pupille hindurch auf den Augenhintergrund zu schauen und die Netzhaut, den Sehnerv, die Blutgefäße und die Aderhaut zu untersuchen. Die Untersuchung wird auch Ophthalmoskopie oder Funduskopie genannt.

Was ist der Augenhintergrund bei einer Augenuntersuchung?

14. Februar 2020. Der Augenhintergrund (Fundus) ist die innere, hintere Oberfläche des Auges . Er besteht aus der Netzhaut (Retina), der Makula (Makula), dem Sehnervenkopf (Papille), der Fovea (Fovea) und den Blutgefäßen. Bei der Fundusfotografie wird eine spezielle Funduskamera durch die Pupille auf den Augenhintergrund gerichtet und nimmt Bilder auf.

Wie lange dauert eine Augenhintergrunduntersuchung?

Kurze Dauer: Es braucht nur wenige Minuten, bis die exakten Bilder des Augenhintergrundes erstellt sind. Genauigkeit der Aufnahme: Bei der digitalen Netzhautuntersuchung entstehen genaue Bilder der Netzhaut, die gespeichert und dann am Bildschirm vergrößert und ausgewertet werden können.

Wie viel kostet ein Augentest beim Augenarzt?

Für Farbsehtests fallen Kosten bis zu 38 Euro an, beim Führerschein-Sehtest ist eine kleine Gebühr von etwa 6 bis 7 Euro zu zahlen. Der Sehtest beim Augenarzt wird von den gesetzlichen Krankenkassen nur dann übernommen, wenn eine medizinische Notwendigkeit dafür vorliegt.

Warum zahlt die Krankenkasse keine Augendruckmessung?

Ohne Anhaltspunkte für eine Erkrankung gehören die Glaukom-Früherkennungsuntersuchung oder das Glaukom-Screening zu den sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Dafür dürfen wir keine Kosten übernehmen.

Ist der Sehtest beim Optiker genauso gut wie beim Augenarzt?

Ein Sehtest beim Optiker ist für die reine Bestimmung der Sehstärke genauso gut und oft sogar spezialisierter für Brillen/Kontaktlinsen; der Augenarzt hingegen bietet eine umfassende Untersuchung der Augengesundheit und Diagnose von Krankheiten, was der Optiker nicht darf, aber er kann bei Verdacht überweisen. Für eine neue Brille oder wenn Sie nur die Sehstärke prüfen möchten, ist der Optiker ideal, bei Schmerzen oder Krankheitssymptomen ist der Arzt der richtige Ansprechpartner.
 

Sind Sehtests für über 60-Jährige kostenlos?

Ab 60 Jahren können Sie außerdem kostenlose Sehtests über den NHS in Anspruch nehmen .

Welche Krebsarten können durch einen Augentest erkannt werden?

Bei einer gründlichen Augenuntersuchung können zahlreiche Krebserkrankungen festgestellt werden. Hautkrebs betrifft die Augenlider und die äußere Augenoberfläche. Die häufigsten Hautkrebsarten sind Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom und Melanom . Auch Leukämie und Lymphome können das Augeninnere befallen.

Wie viel kostet eine Augenhintergrunduntersuchung?

Die Kosten für eine Augenhintergrunduntersuchung variieren: Eine Standard-Vorsorge (Augenspiegelung, Druckmessung) kostet als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) oft 20–40 €, während spezielle Verfahren wie die Optische Kohärenztomographie (OCT) bis zu 90–140 € kosten können und ebenfalls meist selbst getragen werden müssen. Gesetzliche Kassen zahlen die Untersuchung meist nur bei konkretem Verdacht oder Risikofaktoren, ansonsten sind es IGeL-Leistungen.
 

Was muss ich beim Augenarzt selber bezahlen?

Beim Augenarzt zahlen Sie selbst für IGeL-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen), die nicht zum Standard-Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen gehören, wie erweiterte Früherkennungsuntersuchungen (z.B. spezielle Glaukom- oder Makula-Checks), Sehtests für den Führerschein, Spezialbrillen, Sonnenbrillen mit Sehstärke oder Kontaktlinsen, es sei denn, Sie haben eine private Zusatzversicherung, die diese übernimmt. Die Kosten für die reine Bestimmung der Sehschärfe und notwendige Behandlungen werden hingegen meist von der Kasse getragen, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, betont die TK.
 

Welche Augenuntersuchungen zahlt die Krankenkasse nicht?

Beim Augenoptiker oder bei der Augenoptikerin

Für Erwachsene können wir keine Kosten übernehmen. Bei Kindern bis 13 Jahren erfolgt die Sehschärfenbestimmung durch den Augenarzt oder die Augenärztin - auch wenn Ihr Kind schon eine Brille hatte.

Wie viel bekommt ein Augenarzt pro Patient?

Uwe Kraffel, erster Vorsitzender des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA), dazu: „Dem Augenarzt stehen pro Patient pro Quartal 6,49 Euro durch die gesetzlichen Krankenkassen zur Verfügung, bei Rentnern sind es 13,11 Euro.

Wie oft zahlt die Kasse den Augenarzt?

Die Häufigkeit der Augenarztkontrolle hängt von Alter und Risikofaktoren ab: Gesunde Erwachsene ab 40 alle 2-3 Jahre, ab 60 alle 1-2 Jahre, Kurzsichtige jährlich, bei Diabetes oder Bluthochdruck jährlich oder öfter, und bei familiärer Vorbelastung (z.B. AMD, Glaukom) ebenfalls jährlich, um Früherkennung zu sichern, wobei die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse variiert, aber spezielle Untersuchungen wie OCT unter bestimmten Bedingungen übernommen werden können.
 

Wer zahlt den Augenarzt?

Erfolgt die Untersuchung beim Augenarzt, beteiligt sich die Krankenkasse in der Grundversicherung, unter Berücksichtigung von Franchise und Selbstbehalt. Ist jemand gesund und erreicht die Franchise nicht, zahlt er die Untersuchung schlussendlich bei beiden Berufsgruppen selbst.