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Wie tanke ich am besten Vitamin D?

Gefragt von: Herr Dr. Timo Groß B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 23. Juli 2026
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Am besten tanken Sie Vitamin D durch kurze, regelmäßige Sonnenexposition (ca. 10-20 Min. mit Gesicht, Händen, Armen unbedeckt, ohne Sonnenschutz, idealerweise vormittags) und durch den Verzehr von fettem Seefisch (Lachs, Hering) sowie angereicherten Lebensmitteln, da die Nahrung nur ca. 10-20 % deckt. Im Winter ist die Sonne oft zu schwach, weshalb Nahrungsergänzungsmittel (nach Rücksprache mit Arzt) oder spezielle Lebensmittel sinnvoll sind.

Wie nimmt der Körper Vitamin D am besten auf?

Der Körper nimmt Vitamin D am besten durch die Sonneneinstrahlung auf die Haut auf, da er es selbst bildet; Nahrungsergänzungsmittel sollten zu einer fettreichen Mahlzeit eingenommen werden, um die Aufnahme zu fördern, da es fettlöslich ist, wobei auch fetter Fisch, Eigelb und angereicherte Produkte gute Quellen sind. 

Wie kann man Vitamin D am besten tanken?

Je nach Tages- und Jahreszeit genügen fünf Minuten bis eine Stunde täglich, um den Bedarf an Vitamin D zu decken. In den Sommermonaten sind es etwa 30 Minuten am Vormittag oder 10 Minuten am Nachmittag – für Menschen mit sehr heller Haut sogar etwas weniger.

Welche Körperstelle nimmt Vitamin D am besten auf?

Vitamin D nimmt man am besten durch Sonnenlicht auf der Haut auf (Gesicht, Arme, Hände), da der Körper dies selbst produziert, aber auch durch fetthaltige Lebensmittel wie fettreichen Fisch (Lachs, Hering), Lebertran, Eigelb und bestimmte Pilze, wobei die Sonne der Hauptlieferant ist. Bei unzureichender Sonneneinstrahlung, besonders im Winter, können Nahrungsergänzungsmittel (>>Supplemente<<) sinnvoll sein, idealerweise zu einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen.
 

In welcher Kombination wirkt Vitamin D am besten?

Fazit. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Vitamin K2 ist essenziell, damit die beiden fettlöslichen Vitamine ihre biochemischen Aufgaben im Körper erfüllen können. Dabei spielt es aber keine Rolle, ob diese gleichzeitig oder zeitlich versetzt oder in diversen Kombinationen eingenommen werden.

Vitamin D über die Sonne: Deshalb hast du trotzdem einen Mangel und merkst es nicht

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Was sollte man nicht gleichzeitig mit Vitamin D einnehmen?

Man sollte Vitamin D nicht zusammen mit bestimmten Medikamenten wie Kortison, Antiepileptika (z.B. Phenytoin, Barbiturate), Abführmitteln (Langzeitanwendung), Cholesterinsenkern (Colestyramin) einnehmen, da diese die Wirkung beeinträchtigen oder verstärken können. Auch Johanniskraut kann den Abbau fördern. Mit Vitamin K ist Vorsicht geboten, besonders bei Blutverdünnern. 

Was ist der Gegenspieler von Vitamin D?

Das PTH wiederum ist ein Gegenspieler zum Vitamin D und mobilisiert Kalzium aus den Knochen, um den Kalziumspiegel im Blut aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig wird aber die Kalziumausscheidung über den Darm reduziert während die Phosphat- und Magnesiumausscheidung erhöht wird.

Was blockiert die Aufnahme von Vitamin D?

Die Vitamin-D-Aufnahme wird durch unzureichende Sonneneinstrahlung (besonders bei dunkler Haut und im Winter), bestimmte Medikamente (wie Antiepileptika, Glukokortikoide, HIV-Medikamente), chronische Leber- oder Nierenerkrankungen, mangelnde Fettaufnahme im Darm und Alterung gehemmt. Auch Sonnencreme blockiert die körpereigene Bildung, aber ein gewisses Maß an Sonnenexposition ist für die Synthese notwendig.
 

Was hilft sofort bei Vitamin-D-Mangel?

Nutzen Sie jede Möglichkeit, um Ihr Gesicht, die Arme und Hände in die Sonne zu halten oder im Freien zu sein. Wenige Minuten reichen schon aus. Essen Sie Vitamin-D-reiche Nahrung: Hering, Lachs und Thunfisch enthalten viel Vitamin D. Aber auch in Eiern, Käse, Pilzen und Avocado ist das Sonnenvitamin enthalten.

Was sind Vitamin D Räuber?

Vitamin-D-Räuber sind Faktoren, die den Vitamin-D-Spiegel senken, hauptsächlich Mangel an Sonnenlicht, chronischer Stress, bestimmte Medikamente (wie Antiepileptika, Kortison), Übergewicht und einige chronische Krankheiten (z.B. Darmerkrankungen), da sie die Produktion, Aufnahme oder Verwertung von Vitamin D behindern. Auch eine dunkle Hautfarbe, die Jahreszeit (Winter) und ein mangelnder Aufenthalt im Freien sind entscheidende „Räuber“, da die körpereigene Bildung durch UV-B-Strahlung stark eingeschränkt wird.
 

Was sind Vitamin D Bomben?

"Vitamin-D-Bomben" sind Lebensmittel mit besonders hohem Vitamin-D-Gehalt, hauptsächlich fette Seefische (Hering, Lachs, Makrele), Lebertran, Eigelb und angereicherte Produkte, wobei die Sonne durch UV-B-Strahlung die wichtigste natürliche Quelle bleibt, die der Körper zur Vitamin-D-Produktion nutzt. Pilze wie Steinpilze enthalten ebenfalls Vitamin D, besonders wenn sie UV-Licht ausgesetzt wurden.
 

Warum Vitamin D abends nehmen?

Kann Vitamin D wirklich beim Einschlafen helfen? Ja, das kann es. Vitamin D unterstützt die Produktion von Melatonin, dem Hormon, das deinen natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus steuert. Ein ausgeglichener Spiegel kann dazu beitragen, abends schneller zur Ruhe zu kommen und besser durchzuschlafen.

Wie lange dauert es, bis der Vitamin-D-Speicher voll ist?

Das Auffüllen der Vitamin-D-Speicher dauert je nach Mangelstärke mindestens 1 bis 3 Monate mit hochdosierten Präparaten, wobei sich bei starkem Mangel die Speicher oft schon nach zwei Wochen deutlich füllen können, gefolgt von einer Erhaltungsdosis. Eine schnelle Auffüllung mit 1000-4000 IE täglich kann den Spiegel innerhalb von 1-3 Monaten normalisieren, idealerweise unter ärztlicher Kontrolle und mit Begleitung von Magnesium. 

Wie nehme ich am besten Vitamin D ein?

Vitamin D ist in der Nahrung kaum vorhanden. Als gute Quelle dienen z.B. fette Fische ( u.a. Hering, Makrele, Lachs). Weitere Vitamin-D-Lieferanten sind z.B. Lebertran (Fischöl), Eigelb, Speisepilze (Kulturpilze teilweise jedoch nicht) und angereicherte Lebensmittel wie Margarine.

Wann nimmt der Körper kein Vitamin D auf?

Der Körper kann Vitamin D nicht mehr in eine aktive Form umwandeln. Bestimmte Nieren- und Leberkrankheiten sowie einige seltene Erbkrankheiten (wie etwa die Phosphatdiabetes) als auch manche Medikamente wie Antiepileptika und Rifampin greifen in diese Umwandlung ein.

Ist Vitamin D aus der Drogerie genauso gut wie aus der Apotheke?

Vitamin-D-Präparate aus der Apotheke, die als Arzneimittel deklariert sind, gelten oft als sicherer und besser reguliert, da ihre Wirksamkeit belegt sein muss; während auch Drogerieprodukte wirksam sein können, sind sie oft weniger reguliert, können schlecht dosiert sein oder unnötige Zusatzstoffe enthalten, wobei Kapseln oft besser aufgenommen werden als Tabletten, aber oft Öl als Trägerstoff wichtig ist. Tests wie von Öko-Test und Stiftung Warentest zeigen, dass viele Präparate aus beiden Quellen überdosiert sind, weshalb der Blick auf Inhaltsstoffe und eine ärztliche Beratung entscheidend sind.
 

Welches Getränk hat viel Vitamin D?

Der Rabenhorst Saft mit Vitamin D und Calcium deckt durch eine Tagesportion à 150 ml die Referenzmenge an Calcium zu 25% und an Vitamin D zu 75%.

Wie fühlt man sich, wenn Vitamin D fehlt?

Ein Vitamin-D-Mangel äußert sich oft durch Müdigkeit, Muskelschwäche, Knochen- und Gelenkschmerzen und eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen, wobei die Symptome unspezifisch sein können und auch zu Stimmungsschwankungen, Haarausfall und verminderter Leistungsfähigkeit führen können. Bei starkem Mangel kann es zu ernsten Erkrankungen wie Rachitis bei Kindern oder Osteomalazie bei Erwachsenen kommen, die sich in Knochenverformungen oder Brüchen zeigen. 

Wie kann ich Vitamin D schnell auffüllen?

Für eine schnelle und gute Wirkung von Vitamin D, wählst du am besten Tropfen mit Vitamin D3. Diese aktive Form von Vitamin D wird am besten vom Körper aufgenommen und durch die Tropfen sind sie sowohl für die Auffüll-, als auch für die Erhaltungstherapie optimal dosierbar.

Was raubt den Körper Vitamin D?

Auch Büroarbeit, Homeoffice & Co. sind indirekt gesehen echte „Vitamin D-Fresser“, da sie die körpereigene Nachbildung des Sonnenvitamins ausbremsen. Denn wer sich selten im Freien, geschweige denn in der Sonne aufhält, sorgt dafür, dass die Vitamin D-Produktion ins Stocken gerät.

Ist Kaffee ein Vitamin D Räuber?

Kaffee wirkt hier subtiler: Studien zeigen, dass Koffein die Anzahl und Aktivität von Vitamin-D-Rezeptoren im Körper verringern kann. Das bedeutet, dass selbst bei ausreichender Zufuhr – etwa durch Nahrung oder Supplemente – die Wirkung des Vitamins geschwächt sein kann, weil der Körper es nicht effizient nutzen kann.

Welches ist das beste Vitamin D Präparat?

Unser Produkt-Testsieger & bestes Vitamin D Präparat: BIOGENA Vitamin D3 Tropfen. Unsere Vitamin D3 Tropfen sind der perfekte Allrounder: Leicht und individuell dosierbar (1000 I.E. pro Tropfen), einfach in der Anwendung und auch für eine therapeutische Einnahme geeignet.

Was hemmt die Aufnahme von Vitamin D?

Die Vitamin-D-Aufnahme wird durch unzureichende Sonneneinstrahlung (besonders bei dunkler Haut und im Winter), bestimmte Medikamente (wie Antiepileptika, Glukokortikoide, HIV-Medikamente), chronische Leber- oder Nierenerkrankungen, mangelnde Fettaufnahme im Darm und Alterung gehemmt. Auch Sonnencreme blockiert die körpereigene Bildung, aber ein gewisses Maß an Sonnenexposition ist für die Synthese notwendig.
 

Warum empfehlen Ärzte kein Vitamin D?

Ärzte empfehlen Vitamin D nicht pauschal, weil eine unkontrollierte Einnahme, besonders in hohen Dosen, gefährlich ist und zu Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) führen kann, was Nierensteine, Gefäßverkalkungen, Herzrhythmusstörungen und andere Organschäden verursachen kann. Ärzte raten zur Vorsicht, da die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln nur bei einem nachgewiesenen Mangel und unter ärztlicher Aufsicht sinnvoll ist, um Überdosierungen zu vermeiden, die die positiven Effekte ins Gegenteil verkehren können (z.B. erhöhtes Sturzrisiko bei Älteren). 

Was passiert, wenn man Vitamin D ohne Magnesium einnimmt?

Wenn man Vitamin D ohne ausreichend Magnesium einnimmt, bleibt das Vitamin D größtenteils wirkungslos, da Magnesium ein entscheidender Cofaktor für die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive, vom Körper nutzbare Form ist; der Effekt der Supplementierung verpufft, was zu einer schlechteren Verwertung führt und sogar das Risiko einer Kalziumablagerung in Blutgefäßen erhöhen kann, da Calcium ohne Magnesium im Knochenaufbau fehlt, aber in den Kreislauf gelangt.