Wie stelle ich fest ob die Nieren richtig arbeiten?
Gefragt von: Birte Körner | Letzte Aktualisierung: 28. Januar 2026sternezahl: 4.1/5 (31 sternebewertungen)
Um zu prüfen, ob die Nieren richtig arbeiten, sind Blut- und Urintests (Kreatinin, Albumin) beim Arzt entscheidend, aber auch Anzeichen wie Schwellungen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und veränderte Urinmengen oder -aussehen können hinweisen; eine Selbsttest für Albumin ist möglich, aber eine ärztliche Diagnose ist bei Verdacht wichtig.
Wie kann ich testen, ob meine Nieren gesund sind?
Um zu testen, ob Ihre Nieren gesund sind, sind Blut- und Urintests beim Arzt der wichtigste Schritt, um Marker wie Kreatinin, Albumin und Cystatin C zu überprüfen, oft ergänzt durch einen Ultraschall; auch ein einfacher Urintest mit Streifen kann erste Hinweise geben, aber frühe Schäden werden oft erst durch spezielle Labortests erkannt. Achten Sie auch auf Symptome wie Schwellungen, Bluthochdruck oder Müdigkeit, aber warten Sie nicht, bis diese auftreten, da die Nieren oft lange still sind.
Wie merkt man, dass mit den Nieren etwas nicht stimmt?
Wenn mit den Nieren etwas nicht stimmt, merkt man das oft an unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Schwellungen (Ödeme) an Beinen oder Augen, Übelkeit, Juckreiz oder verändertem Urin (z.B. schaumig, blutig, weniger oder häufiger nächtlicher Harndrang) sowie hohem Blutdruck oder Appetitlosigkeit, aber auch durch Schmerzen im Rücken/Flanken oder Kurzatmigkeit. Da frühe Stadien oft symptomlos sind, ist eine ärztliche Abklärung bei Verdacht wichtig, da Blut- und Urintests Aufschluss geben.
Wie merkt man, ob die Nieren gut arbeiten?
Eine nachlassende Nierenfunktion lässt sich mit Blut- und Urinuntersuchungen erkennen: Einen ersten Hinweis liefert der Kreatininwert im Blut. Kreatinin ist ein Abbauprodukt der Säure Kreatin, die die Muskeln mit Energie versorgt. Es reichert sich im Blut an, wenn die Nieren nicht ausreichend arbeiten.
Wie kann ich meine Nierenfunktion selbst testen?
Ein Nieren-Selbsttest misst meist Albumin (Eiweiß) im Urin mit einem Teststreifen, da erhöhte Werte auf eine Nierenschädigung hinweisen können, besonders bei Risikogruppen wie Diabetikern oder Bluthochdruckpatienten; die Tests sind einfach zu Hause durchführbar, liefern schnell Ergebnisse (5-10 Min.) und man sollte bei positivem Ergebnis einen Arzt aufsuchen. Wichtig: Ein Selbsttest ersetzt keine ärztliche Diagnose, sondern dient der Früherkennung, und bei starken Schmerzen im Flankenbereich sollte man sofort handeln (leichte Klopfen mit der Faust).
Nierenschwäche: 5 Anzeichen, dass Deine Nieren nicht richtig funktionieren | Typische Symptome
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Wo tut es weh, wenn man Probleme mit der Niere hat?
Nierenschmerzen / Flankenschmerzen
Die Nieren befinden sich beiderseits der Wirbelsäule etwa in Höhe der unteren Rippen. Treten Schmerzen durch Erkrankungen der Niere auf, werden diese vom Patienten meistens in den unteren Rippenbereich oder in den Rücken- bzw. Seitenbereich des Bauches lokalisiert.
Welcher Wert zeigt Nierenprobleme an?
Bei Nierenproblemen sind die wichtigsten Werte die glomeruläre Filtrationsrate (GFR), die angibt, wie gut die Nieren filtern, und das Kreatinin sowie Harnstoff im Blut, die bei eingeschränkter Funktion ansteigen, sowie die Albumin-Kreatinin-Ratio (UACR) im Urin, die auf Schäden hinweist; diese werden oft durch Blut- und Urinuntersuchungen bestimmt, um die Schwere der Nierenschädigung (CKD-Stadium) zu beurteilen, sagt Cerascreen DE.
Wie sieht der Urin aus, wenn die Nieren nicht richtig arbeiten?
Bei Nierenproblemen kann der Urin hell und wässrig (bei Nierenschwäche) oder dunkel, trüb, schäumend (Eiweiß), rötlich (Blut) oder milchig (Eiter/Infektion) aussehen und einen starken Geruch haben. Häufige Anzeichen sind zudem verminderte Urinmenge, starker Harndrang, Schaumbildung und eine mögliche Veränderung der Farbe durch Eiweiß, Blut oder Infektionen, was oft einen Arztbesuch erfordert.
Was hilft den Nieren, sich zu regenerieren?
Um die Nieren zu unterstützen und ihre Regeneration zu fördern, sind eine gesunde, salz- und proteinarme Ernährung, viel Trinken (Wasser/ungesüßter Tee), regelmäßige Bewegung, Verzicht auf Rauchen und die Kontrolle von Blutdruck und Blutzucker entscheidend; bei chronischen Schäden ist eine vollständige Heilung oft nicht möglich, aber ein Fortschreiten kann verlangsamt werden, wobei zerstörte Nierenzellen sich nicht vollständig erneuern.
Wie machen sich Nierenbeschwerden bemerkbar?
Nierenbeschwerden machen sich durch Veränderungen beim Wasserlassen (häufiger, seltener, Blut, Schaum), Schwellungen (Beine, Gesicht), Rückenschmerzen (Flanken), Bluthochdruck, Übelkeit/Erbrechen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit bemerkbar, da die Nieren viele Körperfunktionen beeinflussen. Auch unspezifische Symptome wie Juckreiz, Konzentrationsstörungen oder Blässe sind möglich, da die Nieren Abfallprodukte nicht mehr richtig filtern können.
Welche 6 Warnsignale gibt es für ein Nierenversagen?
Die 6 wichtigsten Warnsignale für die Nieren sind: Müdigkeit/Schwäche, Schwellungen (Gesicht, Beine), Appetitlosigkeit/Übelkeit, veränderte Harnmenge/-aussehen (weniger Urin, Schaum, Blut), Kurzatmigkeit und Juckreiz, oft begleitet von Bluthochdruck, denn die Nierenfunktion lässt sich oft erst spät bemerken.
Wie fängt eine Nierenerkrankung an?
Frühe Symptome einer Nierenkrankheit können sein: Vermehrte Ausscheidung von wenig gefärbtem, hellem Urin. Erhöhter Blutdruck. Wassereinlagerungen (Ödeme) an den Beinen, um die Augen oder am ganzen Körper.
Was ist gift für die Nieren?
Gift für die Nieren sind vor allem bestimmte Medikamente (wie Ibuprofen, Diclofenac, bestimmte Antibiotika), Schwermetalle (Blei, Cadmium), viele Fertigprodukte mit viel Salz und Phosphat, übermäßiger Zuckerkonsum (Energy Drinks), Rauchen sowie bestimmte Pflanzen- und Pilzgifte, die indirekt die Nieren schädigen können. Auch eine ungesunde Ernährung mit viel Schweinefleisch belastet die Nieren.
Wie merkt man, dass mit den Nieren etwas nicht in Ordnung ist?
Wenn die Nieren nicht richtig arbeiten, äußert sich das oft schleichend durch Müdigkeit, Wassereinlagerungen (Ödeme) in Beinen/Gesicht, erhöhten Blutdruck, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Juckreiz, Schlafstörungen, Muskelkrämpfe und Veränderungen beim Wasserlassen (nächtlicher Harndrang, Schaum, weniger Urin). Später kommen Atemnot, Verwirrung und Erbrechen hinzu, da sich Abfallstoffe im Körper ansammeln, was zu ernsten Problemen führt.
Wie kann ich meine Nierenfunktion bestimmen?
Ein Nierenfunktionstest ist eine Untersuchung, die prüft, wie gut Ihre Nieren Abfallstoffe filtern und den Flüssigkeits- sowie Elektrolythaushalt regulieren, meist durch Messung von Werten wie Kreatinin, Harnstoff (BUN) und GFR (glomeruläre Filtrationsrate) in Blut und Urin. Es gibt auch spezielle bildgebende Verfahren wie die Nierenszintigraphie, die Funktionsstörungen sichtbar machen kann, sowie einfache Selbsttests (z.B. Albumin im Urin) für zu Hause. Die Tests helfen, Nierenschäden frühzeitig zu erkennen, um Komplikationen zu vermeiden.
Ist farbloser Urin ein Anzeichen für Niereninsuffizienz?
Ja, farbloser Urin kann ein frühes Symptom einer Niereninsuffizienz sein, insbesondere wenn er zusammen mit vermehrtem Harndrang und anderen Symptomen wie Wassereinlagerungen und hohem Blutdruck auftritt, aber auch durch starkes Trinken verursacht werden und daher nicht immer krankhaft ist. Es ist wichtig, auf Begleitsymptome zu achten, da auch Diabetes oder Medikamente farblosen Urin auslösen können; bei anhaltender Unsicherheit sollte ein Arzt konsultiert werden, um die Ursache zu klären.
Welches Getränk spült die Niere am besten?
Zitronensaft
Genau das ist die beste Nieren-Medizin. Die Flüssigkeit spült die Organe ordentlich durch und sorgt so für eine gesunde Funktion. Wer dem Ganzen noch einen drauf setzten möchte ergänzt das Wasser um 100 Milliliter frisch gepressten Zitronensaft (vorzugsweise aus Bio-Zitronen) .
Kann ich meine Nierenfunktion selbst testen?
Sie können Ihre Nierenfunktion zu Hause mit einem Schnelltest überprüfen, der Albumin im Morgenurin nachweist, da Eiweiß im Urin ein frühes Zeichen für Nierenschäden sein kann, was mit Teststreifen funktioniert, die nach wenigen Minuten ein Ergebnis anzeigen, wobei bei positiven Werten eine Arztkonsultation ratsam ist. Diese Tests sind zuverlässig, erfordern keine medizinischen Kenntnisse und sind ideal für Risikogruppen wie Diabetiker und Bluthochdruckpatienten zur Früherkennung.
Was schadet den Nieren am meisten?
Am meisten schaden den Nieren Bluthochdruck, Diabetes, starker Salzkonsum, Übergewicht, Rauchen und die langfristige Einnahme bestimmter Schmerzmittel (wie Ibuprofen, Diclofenac) sowie ungesunde Ernährungsgewohnheiten, da diese die empfindlichen Blutgefäße in den Nieren schädigen und ihre Filterfunktion beeinträchtigen können. Auch Dehydrierung, übermäßiger Alkoholkonsum und das Ignorieren von Infektionen sind schädlich.
Welche Anzeichen deuten auf schlechte Nierenwerte hin?
Schlechte Nierenwerte deuten auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hin, erkennbar an erhöhten Stoffwechselprodukten wie Kreatinin und Harnstoff im Blut (oft erst bei fortgeschrittener Schädigung bemerkbar). Symptome sind unspezifisch und umfassen Müdigkeit, Wassereinlagerungen (Ödeme), hohen Blutdruck, Übelkeit, Juckreiz und seltener schaumigen oder blutigen Urin. Eine frühzeitige Diagnose durch Blut- und Urintests (GFR-Wert) ist wichtig, um durch Lebensstiländerungen, Medikamente und Behandlung der Ursachen (Diabetes, Bluthochdruck) eine Verschlechterung zu verhindern, wie praktischarzt.de und www.daVita.de hervorheben.
Wie sehen Augen bei Nierenproblemen aus?
Ein verengtes Sichtfeld oder ungleichmäßige blinde Flecken im seitlichen oder zentralen Sichtfeld können auf ein fortgeschrittenes Stadium hindeuten. Viele Formen des grünen Stars treten jedoch ohne Warnzeichen auf.
Wie finde ich heraus, ob meine Nieren gesund sind?
Ob Ihre Nieren gesund sind, erkennen Sie an klinischen Untersuchungen (Blut-, Urintest) beim Arzt sowie an Frühwarnzeichen wie Veränderungen der Urinmenge oder -farbe, Schwellungen und Bluthochdruck; der Arzt kann die Funktion anhand von Kreatinin, Albumin und der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (GFR) prüfen und per Ultraschall die Struktur beurteilen, um Nierenerkrankungen frühzeitig zu entdecken, da Symptome oft erst spät auftreten.
Wie kann man Nierenprobleme testen?
Ein Urinschnelltest mit einem Teststreifen erlaubt dem Arzt eine erste Einschätzung einer Nierenerkrankung. Die Teststreifen messen den Eiweißgehalt und die Blutzellen im Urin. Ist das Testergebnis auffällig, muss der Urin auf Art und Menge dieser Eiweiße und Zellen weiter getestet werden.
Wie kann ich meine Nieren stärken?
Um die Nieren zu stärken, sind eine salz- und zuckerarme, ausgewogene Ernährung mit viel Obst/Gemüse, ausreichend Trinken, regelmäßige Bewegung, Rauchverzicht, Stressreduktion, das Vermeiden von Kälte sowie die Kontrolle von Blutdruck und Blutzucker entscheidend, um das Organ zu unterstützen und vor Belastungen zu schützen.
Welche Medikamente können die Nieren schädigen?
Die folgenden Medikamente können sich negativ auf die Nierengesundheit auswirken:
- Analgetika (Schmerzmittel)
- Antibiotika (Medikamente bei bakterieller Infektion)
- Antihypertensiva (Blutdruckmittel)
- Antirheumatika (Schmerz- und entzündungshemmende Präparate)
- Antivirale Substanzen (Arzneimittel bei Virusinfektion)
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