Wie stelle ich die Fadenspannung richtig ein?
Gefragt von: Eugenie Ackermann | Letzte Aktualisierung: 1. Mai 2026sternezahl: 4.1/5 (30 sternebewertungen)
Um die Fadenspannung einzustellen, nutzen Sie das Einstellrad (Oberfaden) und die Schraube an der Spulenkapsel (Unterfaden), indem Sie eine Probenäht testen: Der Faden sollte sich mittig im Stoff treffen, sodass auf der Oberseite nur Oberfaden, auf der Unterseite nur Unterfaden sichtbar ist, ohne Schlaufen oder Kräuseln; die Standardeinstellung liegt oft bei 3-4, wird aber je nach Stoff und Garn angepasst (dünnerer Stoff = lockerer, dickerer = fester).
Was kann ich tun, wenn die Unterfadenspannung meiner Nähmaschine zu locker ist?
Wenn der Unterfaden zu locker ist (Schlaufen auf der Oberseite), liegt es meistens an falschem Aufspulen des Unterfadens (nicht durch die Spannscheibe geführt) oder die Fadenspannung der Spulenkapsel ist zu locker (Schraube gegen den Uhrzeigersinn drehen). Oft hilft es, den Unterfaden neu aufzuspulen und die Spannung mit der Schraube an der Spulenkapsel anzupassen, bis die Spule leicht nach unten gleitet, aber nicht selbstständig fällt.
Auf welcher Seite sieht man den Unterfaden?
Richtige Fadenspannung
Ober- und Unterfaden sollten sich ungefähr in der Mitte des Stoffes überkreuzen. Nur der Oberfaden sollte auf der rechten Seite des Stoffes und nur der Unterfaden auf der linken Stoffseite zu sehen sein.
Warum ist der Oberfaden zu locker?
Der Oberfaden ist falsch eingefädelt. Wenn der Oberfaden nicht korrekt eingefädelt wurde, könnte der Oberfaden zu locker sein.
Was ist, wenn der Unterfaden Schlaufen zieht?
Schlaufen durch den Unterfaden entstehen meist, weil der Oberfaden nicht richtig eingefädelt ist (besonders im Fadengeber), die Oberfadenspannung zu locker ist oder der Unterfaden zu locker aufgespult wurde, was die Balance stört; auch ein nicht abgesenkter Nähfuß oder eine falsch eingelegte Spule können die Ursache sein, da die Fadenspannung oben nicht greift und zu viel Oberfaden hochgezogen wird.
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Wie stelle ich die Unterfadenspannung ein?
Um die Unterfadenspannung einzustellen, legen Sie die Spulenkapsel ein, ziehen den Faden durch die Feder und lassen die Kapsel locker herunterhängen; sie sollte bei leichtem Ruckeln nur langsam absinken, nicht sofort fallen oder hängen bleiben, was durch Drehen der kleinen Stellschraube an der Spulenkapsel (meist mit winzigen Drehungen im Uhrzeigersinn für fester, gegen den Uhrzeigersinn für lockerer) korrigiert wird, bis die Naht mittig im Stoff liegt.
Warum verknotet sich mein Unterfaden in der Nähmaschine?
Wenn sich der Unterfaden verheddert, liegt es meist an falscher Oberfadenspannung, dem nicht gesenkten Nähfuß, einer falschen Nadel oder Flusen in der Spulenbahn; die Lösung ist oft, alles neu einzufädeln (Ober- und Unterfaden mit angehobenem Nähfuß), die Maschine gründlich zu reinigen und die Nadel zu wechseln.
Wie finde ich die richtige Fadenspannung?
Nimm das Fadenende in die Hand und lasse dann die volle Spule mit der Kapsel nach unten hängen. Wenn du jetzt eine leichte Auf- und Abwärtsbewegung machst, müsste die Spule mit der Kapsel graduell (5-10 cm) heruntergleiten. Damit ist die Fadenspannung richtig eingestellt.
Warum reißt ständig der Faden beim Nähen?
Der Faden reißt beim Nähen meist wegen falscher Materialkombination (Faden/Nadel/Stoff), einer stumpfen oder falschen Nadel, Fehlern beim Einfädeln, zu hoher Geschwindigkeit, schlechter Garnqualität oder durch Verschmutzung/Beschädigung der Maschine (Greifer, Stichplatte). Eine stumpfe Nadel, falsche Fadenspannung oder Fussel im Inneren der Maschine sind häufige Übeltäter, die zu Reibung und Abriss führen.
Warum ist der Unterfaden beim Nähen oben sichtbar?
Wenn der Unterfaden beim Nähen oder Sticken nach oben gezogen wird, spricht man von „hochkommendem Unterfaden“. Dabei liegt der Unterfaden sichtbar auf der Oberseite des Stoffes oder wird sogar durch die Oberseite gezogen. Das ist kein normaler Zustand – die Ursache liegt meist in der Fadenspannung oder im Einfädelweg.
Welche Fadenspannung sollte ich bei dicken Stoffen einstellen?
Für dicke Stoffe musst du die Oberfadenspannung deiner Nähmaschine erhöhen, damit der Unterfaden nicht nach oben gezogen wird und die Naht glatt bleibt. Teste die Spannung auf einem Reststück, stelle die Stichlänge etwas länger ein und nutze eine passende Nadel (Stärke 110), damit die Maschine den Stoff gut transportieren kann und eine saubere Naht entsteht.
Warum Naht meine Nähmaschine den Unterfaden nicht richtig?
Die Fadenspannung des Unterfadens ist zu locker. In den meisten Fällen liegt die Ursache der Schlaufen am Unterfaden. Wenn die Naht Schlaufen zieht, ist es sehr wahrscheinlich, dass dein Unterfaden falsch aufgespult wurde und dadurch nicht genug Fadenspannung hat.
Was ist die Standardfadenspannung?
Fadenspannung am Oberfaden einstellen
Deine Nähmaschine hat eine Stellschraube oder einen Regler für die Oberfadenspannung. Normalerweise liegt die Spannung hier bei etwa 4 – das ist der Standardwert.
Warum blockiert die Nähmaschine?
Wieso ist das passiert? Dieses Nähproblem entsteht meist durch ungenaues Einfädeln des Oberfadens. Der Fehler hat den Ursprung in keinem Fall beim Unterfaden. In diesem Bild ist gut zu erkennen, dass der Oberfaden beim Einfädelpunkt 1, der Vorspannung, nicht richtig eingelegt ist und nur drüber läuft.
Wo kann man Unterfadenspannung einstellen?
Die Oberfadenspannung wird über ein Stellrad auf der linken Seite oder im oberen Frontbereich der Nähmaschine eingestellt. Die Unterfadenspannung wird über eine Stellschraube an der Spulenkapsel reguliert. Auf dem Schaubild sind die verschiedenen Auswirkungen der unterschiedlich eingestellten Fadenspannungen sichtbar.
Was ist ein falscher Overlockstich?
Der Fake Overlockstich wird oft mit einem Zickzackstich oder einem speziellen Overlockstich, der auf vielen modernen Computer Nähmaschinen verfügbar ist, ausgeführt. Der Zickzackstich wird so eingestellt, dass er eng und dicht ist, um die Kanten des Jersey oder Sweat Stoffes zu versäubern und Ausfransen zu verhindern.
Warum springt der Oberfaden immer raus?
Wenn der Oberfaden ständig reißt, liegt es meist an Fehlern beim Einfädeln, zu hoher Oberfadenspannung, einer stumpfen oder falschen Nadel, schlechter Garnqualität, Schmutz im Greiferbereich oder der Unterspule. Überprüfen Sie zuerst das Einfädeln bei angehobenem Nähfuß, reduzieren Sie die Spannung, wechseln Sie die Nadel und das Garn, reinigen Sie die Maschine und prüfen Sie die Unterspule, um das Problem zu beheben.
Warum reißt immer der Oberfaden bei der Nähmaschine?
Der Oberfaden reißt bei der Nähmaschine meist wegen falschem Einfädeln, falscher Fadenspannung, stumpfer/falscher Nadel, schlechter Garnqualität oder Schmutz/Beschädigungen im Greiferbereich. Eine Überprüfung und korrekte Einstellung von Nadel, Garn, Spannung und Sauberkeit der Maschine sind entscheidend, um das Problem zu beheben.
In welche Richtung Unterfaden?
Die Spule muss sich im Uhrzeigersinn drehen. Das ist wichtig, damit später die Fadenspannung richtig eingestellt werden kann. Dreht sie sich falsch herum, drehe die Spule einfach um.
Welche Fadenspannung für Jersey?
Für Jersey ist eine niedrigere Fadenspannung ideal, meist im Bereich 3 bis 4 auf Ihrer Nähmaschine, um eine elastische und glatte Naht zu erzielen. Testen Sie immer auf einem Stoffrest, da dünner Jersey (ca. 3) eine lockerere Spannung benötigt als dickerer Jersey (etwas höher), damit sich Ober- und Unterfaden auf der Rückseite gerade so sehen lassen, ohne dass sich Wellen bilden oder der Stoff einzieht.
Was kann ich tun, wenn der Unterfaden beim Nähen zu locker ist?
Was tun, wenn der Unterfaden zu locker oder zu straff ist?
- Wenn es zu locker ist, bilden sich große Knoten. In diesem Fall ist es wichtig, die Unterfadenspule im Spulengehäuse festzuschrauben, indem Sie die Schraube nach rechts drehen.
- Wenn es zu straff ist, kann der Unterfaden reißen.
Warum näht meine Nähmaschine den Stoff nicht?
Wenn die Nähmaschine den Stoff nicht transportiert, liegt es oft an einem nicht richtig eingefädelten Oberfaden, einer stumpfen/falschen Nadel, verschmutztem Transporteur oder falsch eingestellter Füßchendruck/Fadenspannung, besonders bei dünnen Stoffen; meist hilft ein gründliches Reinigen, Neufädeln und das Prüfen von Nadel, Faden und Transporteur.
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