Wie stark kann man Kalkzementputz auftragen?
Gefragt von: Hans-Heinrich Vetter | Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2026sternezahl: 4.5/5 (39 sternebewertungen)
Die maximale Dicke für Kalkzementputz liegt meist bei 20 mm pro Lage, da bei dickeren Aufträgen Rissbildung droht, wobei Innenbereiche oft 10-15 mm haben, Außenbereiche 15-20 mm benötigen und bei größeren Dicken (bis 40 mm oder mehr) eine mehrlagige Verarbeitung mit Trocknungszeiten zwingend ist.
Wie stark kann man Kalkputz Auftragen?
Die maximale Dicke für eine einzelne Lage Kalkputz liegt meist bei 15 bis 20 mm (Grundputz), da dickere Schichten die Karbonatisierung behindern und Risse verursachen können. Bei größeren Unebenheiten muss man in mehreren Schichten arbeiten, wobei jede Schicht (Grundputz und ggf. Ausgleichsschicht) nicht dicker als 20 mm sein sollte und die letzte Oberputzschicht meist nur 1-3 mm dick ist.
Welche Schichtdicke sollte Kalkzementputz haben?
Die Schichtdicke für Kalkzementputz liegt meist zwischen 10 und 20 mm als Grundputz, mit Mindestdicken von 8-10 mm innen und 15 mm außen; bei starken Unebenheiten kann in mehreren Lagen mit Trocknungszeit gearbeitet werden, wobei Gesamtdicken bis zu 40 mm möglich sind, oft mit einer abschließenden Oberputzschicht von ca. 3 mm.
Welche Stärke sollte der Kalkputz haben?
Auf jeder Oberfläche sollte eine gleichmäßige Kalkputzschicht von etwa 9-12 mm aufgetragen werden (die oberste Putzschicht wird viel dünner, 4-7 mm, aufgetragen).
Wie viel cm Putz kommt auf eine Wand?
Die Putzdicke auf einer Wand variiert je nach Putzart und Zweck, liegt aber meist zwischen 10 mm und 20 mm für Innenwände (oft 15 mm als Mittelwert bei Gips- oder Kalkputz), während Außenputz oft 15-20 mm oder mehr benötigt, um witterungsbeständig zu sein, wobei spezielle Systeme auch dünner oder dicker sein können, mit Mindestdicken, die nicht unterschritten werden sollten (z.B. 5 mm für Dünnlagenputz).
Eine Wand mit Kalk-Zement-Putz richtig verputzen
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Was sind die Vor- und Nachteile von Kalkzementputz?
Ferner ist Kalkzementputz wasserabweisend, diffusionsoffen und verträgt auch hohe Feuchtigkeitswerte. Außerdem ist der Putz nicht brennbar. Ein Nachteil der Putzart ist unter anderem die Gefahr von Rissbildung bei zu kurzer Trockenzeit. Zudem ist Kalkzementputz schwerer als reiner Kalk- oder Gipsputz.
Welche Körnung sollte Kalkputz haben?
Kalk Haftputz
Vielseitig gestaltbarer, haftverbesserter mineralischer Edelputz für den Innenbereich. Körnung: 1,4 mm. Für Oberflächen von stark strukturiert über feinrauh bis glatt. Für Auftragsstärken von 2 - 8 mm.
Welche Stärke für Putz?
Die Putzdicke variiert je nach Putzart und Anwendung (Innen/Außen), liegt aber meist zwischen 3 mm (Dünnlagenputz) und 20 mm für klassische Putze, mit speziellen Systemen für Dämmung, die auch bis 100 mm erreichen können. Wichtig sind Mindestdicken (z.B. 5-10 mm für Gips-Innenputz) und die Einhaltung der Regeln, um Risse und Schäden zu vermeiden, wobei dickere Schichten mehr Spannungen bedeuten.
Warum kein Zement im Kalkputz?
Bei Zement wird verklinkert, d.h. die Brenntemperatur ist viel höher (1400°) und dies verändert die Eigenschaften. Bei Kalk hat man Temperaturen unter 1000° und nicht solch eine Mischung ... wobei natürlich auch NHL durch die Mergelanteile nicht reiner Kalk ist, sondern eben mit hydraulischen Effekten aufwarten kann.
Warum wird Kalkputz heute kaum noch verwendet?
Zu den ältesten Baustoffen der Menschheit zählen Kalk- und Lehmputze. Für den Außenbereich werden sie heute kaum noch verwendet, da sie eine relativ geringe Festigkeit haben und zudem nicht witterungsresistent sind.
Wie lange dauert es, bis Kalkzementputz trocken ist?
Kalkzementputz trocknet grob nach der Regel 1 Tag pro Millimeter Putzdicke bei idealen Bedingungen (ca. 20°C, max. 65% Luftfeuchte) – ein 20 mm dicker Putz braucht also mindestens 20 Tage, bis er oberflächlich trocken ist und weiter bearbeitet werden kann. Die vollständige Erhärtung, auch Carbonatisierung genannt, dauert jedoch deutlich länger, oft Wochen oder Monate, während der Putz nach dem ersten Abtrocknen noch weiter bindet, besonders unter weiteren mineralischen Schichten.
Kann Kalkzementputz geglättet werden?
Einlagige Kalk- oder Kalkzementputze sind geglättet nicht ausführbar. Auf einem rau abgezogenen, abgebundenen Unterputz aus Gips-, Gipskalk-, gipshaltigem Putz, Kalk-, Kalkzement- oder Zementputz kann, ggf. nach Vorbehandlung, zum Glätten eine geeignete Putzglätte oder Spachtelmasse aufgetragen werden.
Wie kann ich Sinterschichten auf Kalkputz vermeiden?
So verhindern Sie, dass Sinterschichten entstehen
Beim Calciumsulfatestrichs (Andydritestrich) ist die sachgemäße Verarbeitung besonders wichtig, damit keine Sinterschicht oder Kalkhaut entsteht. Eine zu hohe Wasserzugabe erhöht das Risiko, dass sich Bindemittel oder andere Zusätze an der Oberfläche absetzen.
Warum Kalk-Zement-Leichtputz?
Ein Kalkzement Leichtputz ist ein Putz, welcher mit Leichtzuschlägen für innen und außen für hoch wärmedämmendes Ziegelmauerwerk ausgelegt ist. Durch den Leichtzuschlagstoff können diese Putze den höheren Anforderungen dieser Ziegel über viele Jahre und Jahrzehnte standhalten.
Ist Kalkzementputz besser als Kalkputz?
Die Wahl zwischen Kalkputz und Kalkzementputz hängt vom Anwendungsbereich ab: Kalkzementputz ist druckfester, abriebfester und besser für Feuchträume (Bad, Küche) und Außenwände geeignet, da er wasserabweisender und schimmelresistenter ist. Kalkputz (reiner Kalk) ist diffusionsoffener, reguliert das Raumklima besser, ist aber weicher und mechanisch empfindlicher. Für Wohnräume mit geringer Beanspruchung ist reiner Kalkputz ideal, für strapazierfähige Flächen oder Nassbereiche ist Kalkzementputz vorzuziehen, oft auch als Unterputz für einen anschließenden Kalkoberputz.
Welches Reibebrett für Kalkzementputz?
Das Kunststoff-Reibebrett mit grobem, oragendem Schwammgummi ist ideal für die erste Bearbeitung von Gips- oder Kalk-Gipsputzen. Auch bei Unterputzen auf Basis von Kalk, Kalkzement oder Zement eignet sich dieses grobe Schwammbrett hervorragend, um eine gleichmäßige Grundebenheit herzustellen.
Welche maximale Schichtdicke kann Kalkglätte erreichen?
Die Kalkglätte in einer maximalen Schichtdicke von 1 – 2 mm mit der Traufel aufziehen, verteilen und planeben abziehen. Nach einer Abbindezeit von ca. 2 Stunden ggf. Grate entfernen und mit frischem Material in dünner Konsistenz überziehen und nachglätten, um eine optimale Oberfläche zu erreichen.
Wie mischt man Kalkzementputz?
Um Kalkzementputz zu mischen, kombiniert man typischerweise Sand, Kalkhydrat und Zement im Verhältnis von etwa 8 Teilen Sand, 2 Teilen Kalk und 1 Teil Zement und mischt dies mit der entsprechenden Menge Wasser, bis eine geschmeidige, verarbeitungsfähige Konsistenz entsteht, wobei das Wasser zuerst in den Mörtelkübel gegeben wird, bevor die Trockenmischung hinzugefügt wird, so www.sanier.de und www.kemmler.de. Die genaue Mischung kann je nach Anwendung angepasst werden, für einen Unterputz können auch Leichtzuschläge wie Perlit beigemischt werden.
Wie lange hält Kalkzementputz?
Kalkputz ist ein sehr langlebiger Baustoff. Bei fachgerechter Verarbeitung und normaler Beanspruchung kann er Jahrhunderte halten. Historische Bauwerke aus der Römerzeit oder dem Mittelalter zeigen, dass Kalkputze selbst nach über 1000 Jahren noch stabil und funktionsfähig sein können.
Was ist besser, Kalkzementputz oder Gipsputz?
Es gibt kein pauschal "besser"; die Wahl zwischen Kalkzementputz und Gipsputz hängt vom Einsatzort ab: Kalkzementputz ist härter, robuster und ideal für Feuchträume (Keller, Bad, Küche) sowie Außenbereiche, da er feuchtigkeitsbeständiger und schimmelresistent ist. Gipsputz ist in trockenen Wohnräumen oft bevorzugt, weil er eine sehr glatte Oberfläche erzeugt, das Raumklima durch Feuchtigkeitsaufnahme reguliert und gut zu verarbeiten ist, aber er ist mechanisch empfindlicher und schlechter für Feuchträume geeignet.
Kann Kalkzementputz als Oberputz verwendet werden?
Kalkzementputz eignet sich hervorragend als robuster Oberputz innen und außen auf mineralischen Untergründen (Mauerwerk, Beton) sowie in Feuchträumen, da er widerstandsfähig, diffusionsoffen und langlebig ist, und lässt sich je nach Körnung glatt filzen, reiben oder als Rauputz strukturieren, um eine gute Grundlage für Anstriche oder Tapeten zu schaffen, wobei eine Mindestschichtdicke von 3 mm (innen) bzw. 15 mm (außen) einzuhalten ist.
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