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Wie sollte der Blutdruck am Morgen sein?

Gefragt von: Marc Pape-Kohl  |  Letzte Aktualisierung: 22. Juli 2026
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Nach dem Aufstehen sollte der Blutdruck im idealen Bereich von unter 120/80 mmHg liegen, wobei Werte bis 129/84 mmHg als normal gelten. Ein Anstieg ist normal, da der Körper sich auf den Tag vorbereitet, aber regelmäßige Werte über 135/85 mmHg oder 140/90 mmHg (je nach Quelle) sollten medizinisch abgeklärt werden, da ein starker morgendlicher Anstieg ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen kann.

Wie hoch darf der Blutdruck morgens beim Aufstehen sein?

Nach dem Aufstehen ist ein leichter Anstieg des Blutdrucks normal, aber er sollte idealerweise unter 120/80 mmHg bleiben, wobei Werte bis 129/84 mmHg noch als normal gelten. Regelmäßig höhere Werte über 135/85 mmHg, besonders morgens, können ein Risiko darstellen und sollten ärztlich abgeklärt werden, da starke Morgenwerte auf ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall hinweisen können. 

Wann sollte man morgens den Blutdruck messen?

Morgens misst man den Blutdruck am besten direkt nach dem Aufstehen, aber vor dem Frühstück und der Einnahme von Medikamenten, immer zur gleichen Zeit und in Ruhe. Wichtig ist eine entspannte Sitzposition mit abgestütztem Arm und Füßen auf dem Boden, um verfälschte Werte zu vermeiden. Führen Sie am besten zwei Messungen mit einer Minute Abstand durch. 

Welcher Blutdruck ist in welchem Alter normal?

Normalwerte für den Blutdruck steigen mit dem Alter leicht an, aber optimale Werte für Erwachsene liegen bei unter 120/80 mmHg, während mit zunehmendem Alter auch Werte bis ca. 140/90 mmHg (Praxis) als akzeptabel gelten können, wobei Frauen oft etwas niedrigere Werte haben als Männer. Kinder haben deutlich niedrigere Normwerte, die sich mit dem Wachstum erhöhen, typischerweise zwischen 100/60 (Schulkind) und 110/70 (Jugendliche). 

In welcher Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?

Der Blutdruck ist typischerweise am höchsten am frühen Morgen nach dem Aufstehen und erreicht oft einen zweiten Höchststand am späten Nachmittag bis frühen Abend, während er in der Nacht am niedrigsten ist. Diese natürlichen Schwankungen sind normal und durch körperliche Aktivität, Stress und die innere Uhr gesteuert, wobei Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger am Vormittag auftreten.
 

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Welche Uhr misst am zuverlässigsten den Blutdruck?

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Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 gefährlich?

Ja, ein Blutdruck von 150/90 mmHg ist als leichter Bluthochdruck (Hypertonie Grad 1) einzustufen und sollte ernst genommen werden, da er langfristig das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Gefäßschäden erhöht, auch wenn kurzfristig oft keine Symptome auftreten; eine ärztliche Abklärung ist wichtig, um das Risiko zu bewerten und Maßnahmen wie Lebensstiländerungen oder ggf. Medikamente zu besprechen.
 

Welcher Blutdruckwert ist wichtiger, obere oder untere?

Beide Blutdruckwerte (systolisch/oben und diastolisch/unten) sind wichtig, aber der systolische Wert (oben) wird oft stärker beachtet, da ein isoliert hoher Wert (alleinstehend) häufiger bei älteren Menschen auftritt und ein guter Indikator für Herz-Kreislauf-Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt ist, während der diastolische Wert (unten) bei jüngeren Menschen eine größere Rolle spielen kann und ebenfalls ein unabhängiger Risikofaktor ist. Man muss beide Werte im Auge behalten, da sie unterschiedliche Informationen über die Herzgesundheit liefern, sagt die Deutsche Herzstiftung. 

Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?

Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.

Ist ein Blutdruck von 140/90 zu hoch?

Ein Blutdruck von 140/90 mmHg gilt als Bluthochdruck (Hypertonie) und ist der Grenzwert, ab dem eine Behandlung empfohlen wird, um das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Während <120/80 mmHg als ideal gilt, wird 140/90 mmHg als „rote Linie“ betrachtet, bei deren Überschreitung oft Medikamente und Lebensstiländerungen (gesunde Ernährung, Bewegung, Stressreduktion) notwendig werden, um Werte unter 140/90 mmHg zu erreichen. 

Was passiert, wenn man den Blutdruck zu oft misst?

Zu häufiges Blutdruckmessen hintereinander kann die Werte verfälschen und Stress verursachen, was die Werte weiter erhöht (Mess-Stress), aber das regelmäßige Messen ist wichtig zur Kontrolle von Bluthochdruck, da unerkannte Hypertonie zu Organschäden führen kann. Die Gefahr liegt weniger im zu oft Messen an sich (solange es richtig gemacht wird), sondern in Messfehlern oder übermäßigem Fokus auf Schwankungen, die normal sind. Für eine zuverlässige Messung sollte man sich entspannen, nicht reden und Pausen einhalten. 

Ist ein Blutdruck von 145 zu 85 normal?

Ein normaler Blutdruck liegt üblicherweise bei einem systolischen Wert unter 140 mmHg und einem diastolischen Wert unter 90 mmHg, wobei allerdings ein Messwert über 129/84 bereits als hoch-normal bezeichnet wird. Ist der Blutdruck über einem Wert von 159/99, liegt bereits eine leichte Hypertonie vor.

Was verfälscht die Blutdruckmessung?

Falsche Armhaltung (nicht auf Herzhöhe), eine unpassende oder falsch angelegte Manschette, mangelnde Ruhe vor der Messung (mind. 5 Min.), Sprechen, Bewegung oder Stress, sowie das Messen direkt nach dem Essen, Koffein, Nikotin oder Sport können Blutdruckmessungen verfälschen und zu falschen, oft zu hohen Werten führen. Auch zu häufiges Messen hintereinander oder das Überschlagen der Beine sind Fehlerquellen.
 

Hat man am Morgen höheren Blutdruck?

Ja, der Blutdruck ist bei den meisten Menschen morgens nach dem Aufstehen typischerweise höher, da der Körper sich auf die Tagesaktivität vorbereitet; er steigt schon vor dem Erwachen an, fällt nachts ab und erreicht seinen Höhepunkt oft am Morgen oder Vormittag, was ein normaler physiologischer Rhythmus ist, aber ein zu starker Anstieg kann ein Risikofaktor sein, der ärztlich abgeklärt werden sollte, wie die Deutsche Herzstiftung e.V. und die Deutsche Hochdruckliga e.V. betonen.
 

Ist ein Blutdruck von 147 zu 87 normal?

Ein Blutdruck von 147/87 mmHg liegt im Bereich des "hochnormalen" oder "erhöhten" Blutdrucks, der Grenze zum leichten Bluthochdruck (Hypertonie Grad 1). Während der systolische Wert (147) leicht über der Norm von 130/89 mmHg liegt, ist der diastolische Wert (87) noch im "hochnormalen" Bereich. Dies deutet darauf hin, dass Sie Ihren Lebensstil beobachten sollten (Salz reduzieren, mehr Bewegung, Stressbewältigung) und den Blutdruck regelmäßig kontrollieren lassen müssen, da hier eine Entwicklung zu Bluthochdruck droht, der langfristig Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen kann. 

Wie hoch darf der Blutdruck im Alter ab 70 Jahren sein?

Bei über 70-Jährigen gelten Werte bis etwa 140/90 mmHg (systolisch/diastolisch) oft noch als tolerierbar, aber das Ziel ist eine Senkung auf unter 140/90 mmHg, idealerweise sogar Richtung 130/80 mmHg, wenn gut vertragen wird, da die Gefäße mit dem Alter steifer werden; eine individuelle Zielsetzung mit dem Arzt ist entscheidend, um Risiken wie Stürze zu vermeiden, sagt die Deutsche Herzstiftung, die Techniker Krankenkasse, Uni Ulm und visomat. 

Warum nichts trinken vor einer Blutdruckmessung?

Kein Kaffee vor der Blutdruckmessung

Trinken Sie vor der Messung weder Kaffee noch Schwarztee. Diese wirken anregend auf das Herz-Kreislauf-System und lassen den Blutdruck steigen. Ihre erfassten Blutdruckwerte sind dann ungenau. Rauchen und Alkohol erhöhen die Werte ebenfalls.

Welches Getränk senkt schnell den Blutdruck?

Pfefferminztee als Sofortmaßnahme, um den Blutdruck zu senken. Der Pfefferminztee wird oft wegen seiner beruhigenden Wirkung auf den Magen und zur Linderung von Kopfschmerzen getrunken. Aber wussten Sie, dass der Pfefferminztee auch als Sofortmaßnahme beitragen kann, um den Blutdruck zu senken?

Wann am Tag ist der Blutdruck am höchsten?

Der Blutdruck ist typischerweise morgens nach dem Aufstehen und am späten Nachmittag/frühen Abend am höchsten, mit einem ersten Höhepunkt zwischen 8-9 Uhr und einem zweiten Gipfel um 16-18 Uhr, während er nachts am niedrigsten ist. Diese natürlichen Schwankungen sind normal, aber ein starker morgendlicher Anstieg kann ein Gesundheitsrisiko darstellen und sollte ärztlich abgeklärt werden.
 

Welcher unterer Blutdruckwert ist gefährlich?

Ein unterer Blutdruckwert (diastolisch) wird ab über 90 mmHg als erhöht (Hypertonie Grad 1) eingestuft, wobei schon Werte über 80 mmHg als „hochnormal“ gelten und bei über 120/70 mmHg das Risiko für Organschäden langsam steigt. Besonders gefährlich sind Werte über 120 mmHg diastolisch, besonders mit anderen Risikofaktoren, da dies auf einen hypertensiven Notfall hinweisen kann und intensive Behandlung erfordert.
 

Welcher Blutdruck und Puls ist normal in welchem Alter?

Normale Blutdruck- und Pulsfrequenz ändern sich mit dem Alter, wobei der Puls tendenziell sinkt und der Blutdruck leicht ansteigt, aber bei Erwachsenen idealerweise um die 120/80 mmHg liegt, während der Puls für Erwachsene meist 60–80 Schläge/Min. beträgt und bei Senioren auch etwas höher sein kann; Kinder und Jugendliche haben niedrigere Werte, Senioren oft etwas höhere. 

Ist ein Blutdruck von 119 zu 85 normal?

Laut den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. liegt ein normaler Blutdruck vor, wenn der systolische Wert zwischen 120-129 liegt und der diastolische Wert zwischen 80-84.

Wie kann ich meinen Blutdruck in 3 Minuten senken?

Um den Blutdruck schnell zu senken, wirken besonders Atemübungen (z.B. 4-6-Atmung), Kälteanwendungen (z.B. Gesicht mit kaltem Wasser bespritzen) und bestimmte Bewegungen wie das Summen oder das Dehnen des Zungenbeins, die das Nervensystem beruhigen und die Gefäße beeinflussen können, wobei die Wirkung bei jedem anders ist und bei starken Schwankungen ein Arzt aufgesucht werden sollte. 

Wie spürt man zu hohen Blutdruck?

Hohen Blutdruck spürt man oft gar nicht, da er lange unbemerkt bleibt; typische, aber nicht immer vorhandene Symptome sind Kopfschmerzen (bes. im Hinterkopf), Schwindel, Ohrensausen, Nasenbluten, innere Unruhe, Schlafstörungen, Kurzatmigkeit oder verschwommenes Sehen, meist aber erst bei sehr hohen Werten. Die sichere Erkennung erfolgt nur durch regelmäßige Blutdruckmessung, da diese Beschwerden auch andere Ursachen haben können und oft erst bei einer gefährlichen Blutdruckkrise auftreten.
 

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.