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Wie sieht eine Mandel aus?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Hans-Jürgen Kellner  |  Letzte Aktualisierung: 19. September 2026
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Eine Mandel (Tonsille) sieht im gesunden Zustand eher unscheinbar aus: als etwa 2-3 cm große, mandelförmige Struktur aus lymphatischem Gewebe, oft mit zerklüfteter Oberfläche durch kleine Spalten (Krypten), die sich am hinteren Gaumen (Gaumenmandeln) befinden. Sie sind Teil des Immunsystems, fangen Keime ab und können bei einer Entzündung gerötet, geschwollen und mit weiß-gelben Belägen (Stippchen) bedeckt sein.

Wie sehen kranke Mandeln aus?

Akute Mandelentzündung

Die Lymphknoten am Hals sind geschwollen und druckempfindlich. Die Mandeln sind gerötet, geschwollen und - im Falle einer bakteriellen Infektion - scheiden die Mandeln eine weiß-gelbliche, zähe Masse, Zellabfälle (Detrius), die so genannten Stippchen, aus.

Wie kann ich selbst meine Mandeln sehen?

Die beiden Gaumenmandeln (Tonsilla platina) liegen zwischen dem vorderen und hinteren Gaumenbogen rechts und links im Rachen in der so genannten Mandelbucht. Bei weit geöffnetem Mund sind sie zum Teil sichtbar.

Wo sind Mandeln tastbar?

Die Mandeln (Gaumenmandeln) fühlt man seitlich im Rachen, direkt hinter dem Gaumenzäpfchen, wo sie als zwei kleine Gewebewölbungen zwischen dem vorderen und hinteren Gaumenbogen sitzen und mit dem Mund sichtbar sind. Sie sind Teil des Immunsystems und dienen als erste Abwehr gegen Krankheitserreger, die in Mund und Nase eindringen.
 

Wie sollen Mandeln aussehen?

Normale Mandeln (Gaumenmandeln) sind rosafarbene, leicht zerklüftete Strukturen links und rechts im Rachen, die bei weit geöffnetem Mund sichtbar sind und eine unebene Oberfläche mit kleinen Grübchen (Krypten) haben, in denen sich manchmal Speisereste sammeln können, was aber nicht immer eine Entzündung bedeutet. Sie sind ein wichtiger Teil des Immunsystems und können in Größe und Sichtbarkeit variieren, ohne krank zu sein.
 

Mandelentzündung verstehen: Ursachen, Symptome, Diagnose & Therapie | DocTommy

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Sind gesunde Mandeln sichtbar?

Die Gaumenmandeln sind durch den Mund sichtbar, die Rachenmandeln jedoch nicht.

Wie sehen ungeschälte Mandeln aus?

Vereinfacht gesagt, wird beim Blanchieren einer Mandel die Haut von der Nuss entfernt. Rohe Mandeln sind typischerweise von einer rotbraunen Haut umgeben , und wenn diese Haut an der Mandel verbleibt, ergibt das Mehl eine andere Konsistenz als wenn sie entfernt wird.

Wo kann man die Mandeln ertasten?

Die Mandeln sind zwei kleine, weiche Gewebeklumpen – je einer auf jeder Seite – im hinteren Rachenbereich . Man kann sie im Spiegel sehen, indem man den Mund öffnet und die Zunge herausstreckt. Die Mandeln sind Teil des Immunsystems und helfen, Krankheitserreger abzufangen.

Wie merkt man Probleme mit den Mandeln?

Symptome: Halsschmerzen, Fieber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Mundgeruch können Symptome einer Mandelentzündung sein. Bei Kindern sind auch Bauchschmerzen oder Übelkeit möglich.

Kann man die Rachenmandeln sehen?

Ja, man kann die Gaumenmandeln (die eigentlichen Mandeln) leicht sehen, wenn man den Mund weit öffnet und in einen Spiegel schaut, sie sitzen links und rechts im Rachen. Die Rachenmandeln (Polypen) und die Zungenmandeln sind jedoch versteckter und nur mit speziellen Instrumenten durch einen HNO-Arzt sichtbar, da sie im Nasenrachen bzw. am Zungengrund liegen.
 

Sind Löcher in den Mandeln normal?

Die Steine befinden sich in Vertiefungen auf der Oberfläche der Mandeln. In der Regel sind Mandelsteine harmlos und nicht ansteckend. Oft verschwinden sie von allein, Hausmittel können dabei helfen, die Steine zu lösen. Größere Mandelsteine verursachen eher Symptome als kleinere.

Was kann man mit Mandelentzündung verwechseln?

So ähneln sich beispielsweise Mandelentzündungen und eine Scharlach-Erkrankung, sodass auch hier eine Verwechslung entstehen kann. Bei Scharlach treten ebenfalls Halsschmerzen und Schluckbeschwerden auf. Zudem können die Mandeln rot und vergrössert sein.

Wie kann man die Mandeln abtasten?

Mandeln ertasten Sie, indem Sie bei weit geöffnetem Mund in den Rachen schauen: Die Gaumenmandeln sind die zwei sichtbaren, oft leicht geschwollenen Strukturen rechts und links des Zäpfchens (oft mit Spalten/Krypten), die man durch leichtes Drücken mit einem Spatel vorsichtig tasten kann, während die Zungenmandel am Zungengrund liegt und nur schwer zugänglich ist, und die Rachenmandel (Polypen) sich oben im Nasenrachen befindet und nur indirekt (Näseln) spürbar ist. Achten Sie auf Schwellungen, Rötungen oder Beläge, aber bei normalen Mandeln fühlen sich diese eher fest und nicht schmerzhaft an.
 

Was läuft seitlich am Hals?

Seitlich der Halseingeweide liegen die Schilddrüse und die Leitungsbahnen (große Blutgefäße, Nerven und Lymphgefäße). Verschiedene Muskelschichten geben dem Hals Festigkeit und machen ihn dennoch beweglich.

Was bedeutet es, wenn nur eine Mandel weh tut?

Wenn Halsschmerzen einseitig auftreten, sind meist die Schleimhäute der Atemwege betroffen – doch auch Kehlkopf oder Rachen können schmerzen. Einseitige Halsschmerzen ohne Erkältung, deuten auf lokale Entzündungen hin. Bei einer akuten Mandel- oder Rachenentzündung können sich eitrige Abszesse bilden.

Wie merkt man, ob die Mandeln raus müssen?

Treten starke, stechende Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten und ein wundes Gefühl in Mund und Rachen auf, müssen diese Reste in einer OP entfernt werden.

Woran merke ich, ob mit meinen Mandeln etwas nicht stimmt?

Manchmal können die Symptome schwerwiegender sein und Folgendes umfassen: geschwollene, schmerzhafte Lymphknoten am Hals (fühlt sich an wie ein Knoten an der Seite des Halses), eitergefüllte Flecken oder weiße Beläge auf den Mandeln, Mundgeruch .

Wie kann man testen, ob man eine Mandelentzündung hat?

Die Diagnose einer Mandelentzündung (Tonsillitis) erfolgt durch eine ärztliche Untersuchung: Der Arzt schaut sich mit einem Spiegel die geröteten, geschwollenen Mandeln und den Rachen an, tastet die Lymphknoten am Hals ab und fragt nach Symptomen wie starken Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Fieber. Bei Verdacht auf eine bakterielle Ursache (oft Eiterstippchen) kann ein schneller Streptokokken-Schnelltest, ein Rachenabstrich für eine Kultur oder eine Blutuntersuchung zur Differenzierung von Krankheiten wie Pfeifferschem Drüsenfieber (Mononukleose) durchgeführt werden.
 

Wie kriegt man entzündete Mandeln weg?

Eine Mandelentzündung heilt meist nach 1-2 Wochen von selbst aus, wobei Fieber zuerst sinkt, Halsschmerzen nachlassen und die Schwellung am längsten bleibt; wichtig sind Ruhe, viel Trinken, Schmerzlinderung mit Hausmitteln wie Salbeitee-Gurgeln und Wickeln, und bei bakteriellen Ursachen oder schweren Verläufen (Abszess, hohes Fieber, starke Schluckbeschwerden) muss ein Arzt Antibiotika verordnen, um Komplikationen wie eine Sepsis zu vermeiden. 

Wo kann ich die Mandeln ertasten?

Man kann die Gaumenmandeln ertasten, indem man den Mund weit öffnet und die Seiten des Rachens zwischen dem vorderen und hinteren Gaumenbogen abtastet, wo sie sitzen. Oft sind die Mandeln aber auch bei Entzündungen ( Mandelentzündung) oder bei Kindern im Bereich des Halses tastbar, da sie dann geschwollen und verhärtet sein können, so Apotheken Umschau, so Deutsche Familienversicherung, so Apotheken Umschau.
 

Warum schmerzen mein Hals und mein Kiefer?

Mandelentzündung oder Streptokokken-Angina : Bakterielle Infektionen wie Streptokokken-Angina oder eine Mandelentzündung können Halsschmerzen verursachen, die bis in den Kiefer ausstrahlen können. Mononukleose: Diese Virusinfektion, allgemein bekannt als Pfeiffersches Drüsenfieber, verursacht häufig Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten und Kieferschmerzen.

Wie kann ich meine Mandeln sehen?

Die beiden Gaumenmandeln liegen rechts und links in der Schleimhautfalte der Gaumenbögen und sind die einzigen, die bei geöffnetem Mund ohne Hilfsmittel sichtbar sind. Die Rachenmandel liegt am Gaumendach und ist nur bei einer Nasenspiegelung sichtbar.

Sind Mandeln sichtbar?

Ja, man kann die Gaumenmandeln (die eigentlichen Mandeln) leicht sehen, wenn man den Mund weit öffnet und in einen Spiegel schaut, sie sitzen links und rechts im Rachen. Die Rachenmandeln (Polypen) und die Zungenmandeln sind jedoch versteckter und nur mit speziellen Instrumenten durch einen HNO-Arzt sichtbar, da sie im Nasenrachen bzw. am Zungengrund liegen.
 

Wie sehen Mandeln aus?

Die Mandelfrucht ist 3,5–6 cm lang. Sie ist keine Nuss, sondern eine Steinfrucht. Die äußere Hülle, die bei anderen Prunus-Arten wie Pflaume und Kirsche aus Exokarp (Schale) und Mesokarp (Fruchtfleisch) besteht, ist bei der Mandel eine dicke, ledrige, graugrüne Hülle (mit flaumiger Außenseite), die als Fruchtfleischschale bezeichnet wird.

Welche Mandeln sind nicht sichtbar?

Ihre Adenoide (Rachenmandeln) befinden sich weit oben im Rachen hinter der Nase und sind ohne spezielle Instrumente nicht sichtbar. Wie auch die Gaumenmandeln helfen die Adenoide Ihrem Körper dabei, Keime abzuwehren, die durch den Mund oder die Nase in den Körper gelangen.