Wie sieht eine gute Kündigung aus?
Gefragt von: Ana Reinhardt | Letzte Aktualisierung: 16. September 2026sternezahl: 4.4/5 (36 sternebewertungen)
Eine gute Kündigung ist sachlich, formell korrekt, enthält eine klare Kündigungsfrist, bittet um Bestätigung und ein qualifiziertes Zeugnis, bedankt sich kurz für die Zusammenarbeit und wird handschriftlich unterschrieben, um einen professionellen und respektvollen Abschied zu gewährleisten, idealerweise nach einem persönlichen Gespräch mit dem Vorgesetzten.
Wie sieht eine korrekte Kündigung aus?
Sehr geehrte/r Frau/Herr [Vertragspartner], hiermit kündige ich das mit Ihnen bestehende Arbeitsverhältnis vom ______ ordentlich und fristgerecht zum ______ oder zu nächstmöglichen Zeitpunkt. Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt dieser Kündigung und das Aufhebungsdatum des Arbeitsvertrages schriftlich.
Was ist ein gutes Beispiel für ein Kündigungsschreiben?
Kündigung des Arbeitsverhältnisses
Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit kündige ich das mit Ihnen bestehende Arbeitsverhältnis ordentlich und fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Dies ist nach meiner Berechnung der … Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt dieser Kündigung und das Beendigungsdatum schriftlich.
Wie schreibe ich eine Kündigung am besten?
Am besten schreibt man eine Kündigung klar, knapp und formell, mit vollständigen Adressen, Datum, dem eindeutigen Satz „Hiermit kündige ich meinen Arbeitsvertrag fristgerecht zum [Datum]“, einer Bitte um schriftliche Bestätigung und eigenhändiger Unterschrift; ein Kündigungsgrund ist nicht nötig, aber Dankbarkeit für die Zusammenarbeit ist professionell.
Was darf in einer Kündigung nicht fehlen?
Die Kündigung eines Arbeitsvertrages muss einige essentielle Bestandteile aufweisen. So muss aus dem Titel des Schreibens bereits hervorgehen, dass es sich um eine Kündigung handelt. Darüber hinaus müssen Name und Anschrift von Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie das aktuelle Datum niedergeschrieben werden.
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Was sind Formfehler bei einer Kündigung?
Ein Formfehler liegt vor, wenn bei der Kündigung gesetzliche oder vertragliche Vorgaben zur Form oder zum Verfahren verletzt werden. Anders als bei inhaltlichen Mängeln (z. B. fehlender Kündigungsgrund) kann schon ein rein formaler Fehler zur Unwirksamkeit der Kündigung führen.
Welchen Tag sollte ich in die Kündigung schreiben?
“Kündigung zum…”
In der Kündigung muss stehen, zu welchem Tag Du kündigst. Das ist der Tag, ab dem Dein Arbeitsverhältnis vorbei ist. Am sichersten ist es, wenn Du schreibst, dass Du “zum nächstmöglichen Zeitpunkt” kündigst. So hast Du kein Risiko, dass Du die Kündigungsfrist möglicherweise falsch berechnet hast.
Was ist ein gutes Beispiel für eine Kündigung?
Beispiel A für ein Kündigungsschreiben:
Diese Kündigung ist ab sofort wirksam und mein letzter Arbeitstag ist der [Datum einfügen]. Ich habe während meiner Zeit bei [Firmenname einfügen] wertvolle Fähigkeiten erworben, die mich in meiner weiteren beruflichen Laufbahn begleiten werden. Vielen Dank für die Möglichkeit, mich beruflich weiterzuentwickeln.
Wie kündigt man zum 1. oder 31.?
In eine Kündigung schreibt man den gewünschten letzten Tag des Arbeits- oder Mietverhältnisses, also meistens den 31. des Monats, weil Verträge üblicherweise zum Monatsende enden. Die Kündigung muss fristgerecht beim Empfänger eingehen (z.B. drei Monate vorher für einen 31. August), damit sie wirksam wird, wobei der Tag des Zugangs zählt, nicht das Absendedatum. Die Formulierung lautet: „hiermit kündige ich meinen Arbeitsvertrag/Mietvertrag fristgerecht zum [Datum, z.B. 31.12.2025]“ oder sicherer „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“.
Was sind die drei wichtigsten Elemente eines Kündigungsschreibens?
Reduzieren Sie Ihre Nachricht auf die wesentlichen Elemente: Kündigungsabsicht, letztes Arbeitstagsdatum und ein kurzer Ausdruck des Dankes .
Wie sieht ein offizielles Kündigungsschreiben aus?
Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit kündige ich meinen Vertrag mit der Vertragsnummer [Vertragsnummer] fristgerecht zum [letztes Kündigungsdatum gemäß Vertragsbedingungen]. Ich bitte Sie, diese Kündigung zu bestätigen und mir das genaue Vertragsende schriftlich mitzuteilen.
Wie kündige ich richtig?
Um richtig zu kündigen, benötigen Sie ein schriftliches, eigenhändig unterschriebenes Kündigungsschreiben mit Ihren Daten, dem Datum, einer Kündigungserklärung zum nächstmöglichen Zeitpunkt und einer Bitte um Bestätigung, unter Einhaltung der vertraglichen Fristen; übergeben Sie das Original persönlich, lassen Sie sich den Empfang auf einer Kopie bestätigen und führen Sie vorher ein professionelles Kündigungsgespräch mit Ihrem Vorgesetzten.
Welches Datum muss in einer Kündigung zum Monatsende stehen?
Das Datum bei der Kündigung zum Monatsende ist immer der letzte Tag des Monats. Bei einer Kündigung mit einer Kündigungsfrist von zum Beispiel einem Monat im Oktober 2025 ist also immer das Monatsende zum Ende des nächsten Monats, hier November 2025, möglich.
Wie kündigt man jemandem professionell?
Bitten Sie eine Zeugin oder einen Zeugen, beispielsweise die/den Vorgesetzte/n des/der Mitarbeiters/in oder eine/n andere/n Personalvertreter/in, im Raum zu haben. Erläutern Sie die Kündigungsgründe und legen Sie die entsprechenden Dokumente bei. Fassen Sie sich kurz, seien Sie direkt und vermeiden Sie längere Diskussionen. Zeigen Sie Einfühlungsvermögen, indem Sie zuhören und die Fragen des/der Mitarbeiters/in beantworten.
Wie sage ich es meinem Chef, dass ich kündige?
Lieber erst das persönliche Gespräch suchen und später die schriftliche Kündigung einreichen – das empfiehlt das Portal cio.de und beruft sich dabei auf die Einschätzung von Expertinnen und Experten. Im Kündigungsschreiben können Sie dann auch noch einmal Rückbezug auf das persönliche Gespräch nehmen.
Welche Anrede sollte ich in einem Kündigungsschreiben verwenden?
Für eine Kündigung verwendet man eine formelle Anrede wie „Sehr geehrte Frau [Nachname]“, „Sehr geehrter Herr [Nachname]“ oder „Sehr geehrte Damen und Herren“, je nachdem, wer der direkte Ansprechpartner in der Personalabteilung oder die Führungskraft ist. Wichtig ist, die Anrede persönlich und korrekt zu gestalten, idealerweise mit akademischen Titeln, falls bekannt.
Welches Datum schreibe ich auf die Kündigung?
In der Regel wird ein Arbeitsvertrag zum letzten Kalendertag des jeweiligen Monats beendet. Das jeweilige Datum, an dem die Kündigung aufgesetzt wurde und Ihre Unterschrift.
Was muss man beachten, wenn man selber kündigt?
Wenn Arbeitnehmer kündigen, müssen sie unbedingt die Schriftform (Original mit Unterschrift) beachten, die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist (oft 4 Wochen zum Monatsende, kann länger sein) einhalten und die Kündigung nachweisbar zustellen. Wichtig sind zudem die rechtzeitige Arbeitslosmeldung bei der Agentur für Arbeit (wegen drohender Sperrzeit) und die Anforderung eines Arbeitszeugnisses.
Wie schreibt man eine Kündigung richtig?
Eine Kündigung schreibt man richtig, indem man sie schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift verfasst, alle Adressen und das Datum angibt, den Arbeitsvertrag klar und fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigt, eine Bestätigung anfordert und ein qualifiziertes Arbeitszeugnis erbittet, um einen professionellen und rechtssicheren Abgang zu gewährleisten. Eine Kündigung per E-Mail oder WhatsApp ist unwirksam, da die Schriftform (§ 623 BGB) gesetzlich vorgeschrieben ist.
Was ist wichtig bei Kündigung?
Bei einer Kündigung müssen Sie unbedingt die Schriftform (eigenhändige Unterschrift, keine E-Mail/WhatsApp), die korrekte Kündigungsfrist (vertraglich oder gesetzlich), den nachweisbaren Zugang beim Arbeitgeber und die Frist zur Kündigungsschutzklage (3 Wochen) beachten, um arbeitslosengeldrechtliche Sperrzeiten zu vermeiden, müssen Sie sich zudem fristgerecht beim Arbeitsamt melden.
Welche 3 Arten der Kündigung gibt es?
Kündigungsarten ordentlichen (fristgerechten) Kündigung, außerordentlichen (fristlosen) Kündigung, Änderungskündigung. das Arbeitsverhältnis; dies gilt nur für unbefristete Arbeitsverhältnisse und verlangt vom Arbeitgeber das Vorliegen eines sozial gerechtfertigten Grundes, falls das Kündigungsschutzgesetz zutrifft.
Was sollte ich bei einer Kündigung sagen?
Der zentrale Satz muss immer lauten: «Hiermit kündige ich Ihnen, Frau Meier, fristgerecht zum ...». Formulieren Sie Ihre Kündigungsbotschaft klar und deutlich. Sprechen Sie von Trennung, Kündigung oder Aufhebung. Drücken Sie Ihr ehrliches Mitgefühl aus, indem Sie beispielsweise sagen: «Es tut mir wirklich leid».
Sollte man eine Kündigung ankündigen?
Ja, eine Kündigung sollte man ankündigen, aber nicht durch Gerüchte, sondern durch ein persönliches Gespräch mit dem Vorgesetzten, gefolgt von der formalen, schriftlichen Einreichung des Kündigungsschreibens, das die korrekte Frist einhält, um sowohl professionell zu handeln als auch rechtlich wasserdicht zu sein. Wichtig ist, erst zu kündigen, wenn der neue Job sicher ist, und sich den Erhalt schriftlich bestätigen zu lassen.
Wie kündige ich meinen Job richtig?
Um einen Job richtig zu kündigen, musst du ein schriftliches, eigenhändig unterschriebenes Kündigungsschreiben erstellen, das klare Angaben enthält und fristgerecht zugestellt wird, idealerweise per Einwurfeinschreiben für einen Nachweis, und dabei immer den Stil wahren. Achte auf die Kündigungsfrist (oft 4 Wochen zum Monatsende, aber vertragliche Fristen prüfen!), gib den genauen letzten Arbeitstag an und bitte um eine schriftliche Bestätigung sowie ein Zeugnis.
Kann man sich in der Kündigung duzen?
Sieze ich den Gekündigten, auch wenn man sich im Berufsalltag duzt? Auch wenn sich ansonsten geduzt wird: In der Kündigung sollte immer das »Sie« verwendet werden. Richter weist aus einem bestimmten Grund darauf hin: »Schließlich ist das ein rechtliches Dokument.
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