Wie sieht eine Abtreibung aus?
Gefragt von: Heidrun Springer | Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2026sternezahl: 4.4/5 (58 sternebewertungen)
Eine Abtreibung sieht je nach Methode (medikamentös oder operativ) unterschiedlich aus: Beim medikamentösen Abbruch nimmt man zwei Medikamente, die eine Fehlgeburt auslösen. Beim operativen Abbruch, meist durch Absaugung (Vakuumaspiration), wird unter Betäubung ein dünnes Röhrchen durch den Muttermund eingeführt, um die Gebärmutterschleimhaut und den Embryo abzusaugen; der Eingriff dauert nur wenige Minuten und kann ambulant durchgeführt werden, danach kommt es zu Schmerzen und Blutungen.
Wie läuft eine Abtreibung ab?
Eine Abtreibung läuft entweder medikamentös (mit zwei Medikamenten, bis ca. 9. Woche) ab, was eine Abbruchblutung auslöst, oder operativ (meist Absaugung), meist mit lokaler Betäubung oder Kurznarkose, wobei der Embryo und die Schleimhaut abgesaugt werden. Beide Verfahren können ambulant durchgeführt werden, wobei der operative Abbruch durch eine kurze Absaugung der Gebärmutter (Vakuumaspiration) erfolgt und nach kurzer Erholung die Patientin nach Hause gehen kann.
Ist Abtreibung schmerzhaft für das Kind?
Sie kann in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden. Zur örtlichen Betäubung bekommen Sie eine Spritze rechts und links vom Muttermund, dies ist wenig oder gar nicht schmerzhaft. In einigen Praxen wird vor dem Eingriff ein Beruhigungsmittel gegeben, wodurch Sie ein wenig schläfrig werden.
Wie lange dauert das Abtreiben eines Kindes?
In Deutschland gilt die Beratungsregelung: Eine Abtreibung ist straffrei bis 12 Wochen nach Empfängnis möglich, wenn eine verpflichtende Beratung bei einer anerkannten Stelle und ein Arztbesuch erfolgen. Bei medizinischer oder kriminologischer Indikation (z.B. Vergewaltigung) verlängert sich diese Frist auf bis zu 22 Wochen nach Empfängnis.
Wie sieht die Abtreibung aus?
Er erfolgt mit einer örtlichen Betäubung oder einer kurzen Vollnarkose. Die gebräuchlichste und schonendste Methode ist die Absaugung. Ein dünnes Röhrchen wird durch den Muttermund eingeführt und die Schleimhaut und die Fruchtblase werden abgesaugt. Der Eingriff dauert fünf bis zehn Minuten.
Abtreibung - wie funktioniert ein Schwangerschaftsabbruch als Operation?
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Wie läuft eine Abtreibung in der 12. Woche ab?
Eine Abtreibung in der 12. Schwangerschaftswoche (SSW) wird meist operativ mittels Absaugung (Vakuumaspiration) durchgeführt, oft unter Kurz-Narkose oder Lokalanästhesie, wobei ein dünnes Röhrchen die Gebärmutter leert; der Eingriff dauert nur wenige Minuten, während der medikamentöse Abbruch nur bis ca. 9. SSW üblich ist, aber auch möglich sein kann, je nach Klinik und Lage. Vor dem Eingriff wird der Gebärmutterhals vorbereitet (z.B. mit Medikamenten), und nach dem ambulanten Eingriff erfolgt eine kurze Überwachung.
Sieht man den Fötus nach einer Abtreibung?
Was wird bei einem Schwangerschaftsabbruch ausgestoßen? Fötales Gewebe ist erst ab der 10. Schwangerschaftswoche sichtbar , und selbst dann ist es sehr klein und durchsichtig und kann von Blutklumpen oder Gewebe umgeben sein. Üblicherweise sieht man Blut, Blutklumpen und rosafarbenes Gewebe.
Kann man im 4. Monat abtreiben?
Das bedeutet, dass eine Schwangerschaft innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate ohne Vorliegen eines medizinischen Grundes abgebrochen werden kann. Voraussetzung ist, dass vor dem Abbruch ein Aufklärungsgespräch stattfindet und der Abbruch von einer Ärztin oder einem Arzt durchgeführt wird.
Kann man in der 4. SSW schon abtreiben?
Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch ist bis zur 9. Schwangerschaftswoche (SSW) möglich.
Wie schnell darf man abtreiben?
Ein Schwangerschaftsabbruch kann medikamentös bis zur 9. Schwangerschaftswoche (SSW) (9 Wochen seit letzter Regel) oder operativ bis zur 12. SSW nach der Beratung erfolgen; bei medizinischer Indikation oder nach Vergewaltigung sind auch spätere Abbrüche bis etwa 22 SSW möglich. Der medikamentöse Abbruch dauert mehrere Tage mit zwei Medikamenten, der operative Eingriff (meist Absaugung) ist oft in wenigen Stunden ambulant abgeschlossen.
Welche Nachteile hat eine Abtreibung?
Nachteile einer Abtreibung können kurzfristig körperliche Beschwerden wie Blutungen und Schmerzen sein, selten auch Komplikationen wie Entzündungen oder Verletzungen, wobei professionelle Abbrüche als sicher gelten. Psychisch sind die Folgen komplex: Viele Frauen erleben Erleichterung, manche Trauer, aber Studien zeigen gemischte Ergebnisse zu langfristigen psychischen Problemen wie Depressionen; Stigmatisierung kann belastend sein.
Wie lange Bettruhe nach Abtreibung?
Nach einem Schwangerschaftsabbruch ist aus medizinischer Sicht keine Bettruhe erforderlich. Durch die einsetzende Hormonumstellung kann es aber sein, dass Frauen sich körperlich oder seelisch erschöpft fühlen. Nach zwei Tagen können sie alles tun, solange es ihnen gut geht.
Kann das Baby einen Schwangerschaftsabbruch spüren?
Obwohl wissenschaftliche Studien nicht abschließend klären können, ab wann das Nervensystem eines Fötus so weit entwickelt ist, dass er Schmerzen empfinden kann, ist der Staat Utah der Ansicht, dass ausreichend medizinische Beweise vorliegen, um zu dem Schluss zu kommen, dass ein Fötus ab einer Schwangerschaftsdauer von mindestens 20 Wochen während eines Schwangerschaftsabbruchs Schmerzen empfinden kann .
Wie viel kostet ein Abtreiben?
Für einen Schwangerschaftsabbruch muss man mit Kosten zwischen 300 und 700 Euro rechnen, je nach gewählter Methode (operativ oder medikamentös) und Narkoseart. Der medikamentöse Abbruch kostet weniger als der operative, da keine Narkose notwendig ist.
Wie viele Frauen bereuen ihren Schwangerschaftsabbruch?
Die meisten Studien zeigen, dass die überwältigende Mehrheit der Frauen einen Schwangerschaftsabbruch nicht bereut; oft empfinden sie Erleichterung, wobei Langzeitstudien (wie die "Turnaway Study" aus den USA) zeigen, dass über 95 % der Frauen ihre Entscheidung als richtig bewerten, selbst Jahre später, während eine kleinere Gruppe (ca. 6 %) negative Emotionen erlebt und eine bessere Unterstützung wünscht.
Was muss ich als erstes tun, wenn ich abtreiben will?
Die Schwangere muss den Schwangerschaftsabbruch verlangen. Sie muss mindestens drei Tage vor dem Eingriff eine Schwangerschaftskonfliktberatung durch eine staatlich anerkannte Beratungsstelle wahrgenommen und von dort den für einen Abbruch vorgeschriebenen Beratungsschein erhalten haben.
Warum darf man bis zur 12. Woche abtreiben?
In Deutschland erlaubt das Gesetz einen Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche (eigentlich Ende der 14. SSW) nach einer verpflichtenden Beratung (§ 218a StGB), weil in dieser frühen Phase die Abwägung zwischen dem Grundrecht der Schwangeren auf Selbstbestimmung und dem Schutz des ungeborenen Lebens eine Straffreiheit ermöglicht, da das Fötus noch nicht als voll entwickelt gilt und die Risiken für die Mutter in dieser Phase geringer sind als später. Eine weitere Option besteht bei medizinischer Indikation (Gefahr für Leib/Leben der Mutter) oder kriminologischer Indikation (z.B. Vergewaltigung) auch über die 12. Woche hinaus, da hier die Notlage der Frau im Vordergrund steht.
Welche Gefühle erleben Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch?
Nach einem Schwangerschaftsabbruch sind die Gefühle sehr individuell und reichen von Erleichterung, Freude oder auch einem Gefühl der Stärke bis hin zu Trauer, Schuld, Angst, Niedergeschlagenheit, Wut und hormonell bedingten Stimmungsschwankungen, die oft auch mit körperlichen Reaktionen wie Schmerzen und Blutungen einhergehen können, wobei die Verarbeitung stark von den persönlichen Umständen (z.B. Druck, Lebenssituation, moralische Einstellung) abhängt. Es gibt keine pauschale "normale" Reaktion, und professionelle Beratung bei Beratungsstellen wie pro familia oder donum vitae ist eine wichtige Anlaufstelle.
Wann ist eine Spättabtreibung erlaubt?
Ein Spätabbruch ist straffrei, wenn eine medizinische Indikation vorliegt – beispielsweise, wenn pränataldiagnostische Untersuchungen, die erst nach der 12. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden können, Hinweise auf schwere Fehlbildungen des ungeborenen Kindes geben.
Wann ist die Abtreibung zu spät?
Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
Wie läuft eine Spättabtreibung ab?
Ein Spätabbruch (nach der 12. SSW) wird meist bei medizinischer Indikation (schwere Kindesfehlbildung, mütterliche Belastung) nach Beratung und Untersuchung durchgeführt, wobei ab ca. der 20./22. Woche ein Fetozid (Herzstillstand) per Injektion erfolgt, um das Kind vor der Einleitung der Wehen zu töten, da es sonst lebensfähig wäre. Der Ablauf beinhaltet Beratung, Untersuchung, ggf. Fetozid und die Einleitung der Geburt, oft mit Sedierung, und erfordert eine enge psychologische Begleitung für die Eltern.
Welche Abtreibung ist schonender?
Die gebräuchlichste und schonendste Methode ist die Absaugung. Ein dünnes Röhrchen wird durch den Muttermund eingeführt und die Schleimhaut und die Fruchtblase werden abgesaugt. Der Eingriff dauert fünf bis zehn Minuten.
Wie geht es einem körperlich nach einer Abtreibung?
Bis einige Tage nach der Behandlung können Sie Rückenschmerzen, Unterleibschmerzen und Blutverlust haben, vergleichbar mit einer normalen Menstruation. Der größte Blutverlust tritt nach 4 – 7 Tagen auf und kann länger als eine normale Regelblutung dauern. Die Blutungen enden oft mit braunem Ausfluss.
Wie sieht ein Fötus nach Abtreibung aus?
Im Ultraschall kann man aber schon sehen, wie das Herz des Babys schlägt und wie es Arme und Beine bewegt. Nur eine Woche später sind bereits alle Organe angelegt und sogar Zehen, Brustwarzen, Augenlider und Scheitel sind schon vorhanden.
Kann ein Embryo sehen?
Etwa ab dem sechsten Monat beginnt dann auch der Sehsinn des Ungeborenen aktiv zu werden. Zwar sind seine Augen zu diesem Zeitpunkt noch geschlossen, doch durch die Lider hindurch nimmt der Fötus bereits Licht wahr. Verantwortlich für diese Fähigkeit sind bestimmte Ganglienzellen in der sich entwickelnden Netzhaut.
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