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Wie sieht ein Rattenbau im Garten aus?

Gefragt von: Ilona Roth  |  Letzte Aktualisierung: 21. Januar 2026
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Einen Rattenbau erkennen: bis zu 20 cm großes Rattenloch mit Gängen. Rattenbau in der Nähe von Nahrungsquellen. Urin-, Kot-, Fraß- und Laufspuren rund um den Bau. starker Ammoniakgeruch.

Wo graben Ratten Löcher im Garten?

Rattenlöcher sind typischerweise 6-20 cm große, sauber abgegrenzte Löcher im Boden, oft nahe an Nahrungsquellen wie Kompost oder Mülltonnen, die auf einen Rattenbefall hindeuten, begleitet von Kot, Nagespuren und Laufwegen, und erfordern Maßnahmen wie Beseitigung von Nahrungsquellen (Müll, Tierfutter), Reduzierung von Unterschlüpfen und gegebenenfalls professionelle Schädlingsbekämpfung.
 

Wo bauen Ratten ihre Nester im Garten?

Ratten leben im Garten, wo sie Nahrung, Wasser und Unterschlupf finden, oft in Komposthaufen, Holzstapeln, dichten Büschen oder unter Gartenhäusern, indem sie unterirdische Baue graben. Sie sind nachtaktiv und hinterlassen Spuren wie große Löcher (ca. 6-20 cm), Laufwege, Kot, Fraßspuren an Pflanzen und einen Ammoniakgeruch. Die Wanderratte ist die häufigste Art, die sich dort niederlässt, angelockt durch Speisereste, Fallobst und offene Mülltonnen.
 

Wie erkenne ich ein Rattennest?

Ein Rattennest erkennt man an versteckten Nistplätzen aus Papier/Stoff, starken Ammoniakgerüchen, parallelen Laufspuren, Nage- und Scharrgeräuschen sowie typischem, länglichem Kot (1,5-2 cm) und Fraßspuren an Vorräten, wobei frischer Kot glänzend und weich ist, alter trocken und matt. Unterirdisch sind es bis zu 20 cm große Löcher mit Gängen, oft unter Mauern, Büschen oder Schuppen.
 

Wie sieht ein Rattenloch im Garten aus?

Ratten legen im Garten vorzugsweise Erdbauten mit mindestens zwei Eingängen an. Diese Eingänge sind immer geöffnet und führen zu einem Wohnkessel sowie einer oder mehrerer Vorratskammern. Jeder dieser Eingänge ist als rundes Loch zu erkennen mit einem Durchmesser von ca. 3 bis 5cm.

Rattenlöcher im Garten erkennen & Ratten loswerden

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Was für ein Tier macht Ratten große Löcher im Garten?

Ratten graben mit 8 bis 20 cm Durchmesser größere Löcher als Mäuse.

Wie bekomme ich Ratten aus meinem Garten weg?

Um Ratten im Garten loszuwerden, müssen Sie Nahrungsquellen beseitigen (Müll, Tierfutter), Verstecke ausräumen (Gestrüpp, Kompost absichern) und Vertreibungsmittel wie Pfefferminze, Nelkenöl oder Chilis einsetzen, während Sie gleichzeitig eine Meldepflicht beim Ordnungsamt beachten sollten. Bei starkem Befall oder wenn Hausmittel nicht wirken, sind Schlag- oder Lebendfallen oder ein Kammerjäger die nächsten Schritte.
 

Wie viele Ratten gibt es, wenn man nur eine sieht?

Wenn Sie eine Ratte sehen, sind wahrscheinlich viele mehr da, denn sie leben in Gruppen (Rudeln) und sind oft nur in der Nacht oder Dämmerung aktiv, weshalb eine Sichtung tagsüber auf eine große Population oder einen Befall hindeutet – Experten schätzen, dass es in deutschen Städten 3 bis 4 Ratten pro Einwohner geben kann, also ein Vielfaches Ihrer sichtbaren Nager.
 

Wie finde ich Rattennester in meinem Garten?

Ein Rattennest finden Sie, indem Sie nach dunklen, geschützten Orten suchen, die nah an Nahrungsquellen liegen und Spuren wie Kot, Nage- oder Schleifspuren aufweisen; typische Orte sind Keller, Dachböden, Schuppen, Komposthaufen, Holzstapel, aber auch Hohlräume unter Terrassen oder Mauern, wobei Nester oft aus weichem Material wie Papier und Stoffresten bestehen.
 

Wie merke ich, dass ich Ratten im Garten habe?

Um Ratten im Garten zu erkennen, achten Sie auf Kotspuren (spindelförmig, bis 2 cm lang), große Löcher (ca. 6-15 cm) bei Kompost oder Mauern, Nagespuren an Holz/Pflanzen (mit zwei Rillen) und gut sichtbare Trampelpfade oder ölige Schmierspuren an Wänden, die auf ihre ständigen Laufwege hinweisen. Auch Lärm (Kratzen, Nagen) in der Dämmerung und ein Ammoniakgeruch sind klare Zeichen für eine Population.
 

Ist es schlimm, wenn Ratten im Garten sind?

Wird eine Ratte oder gar mehrere im Garten gesichtet, ist der Schock und die Sorge schnell groß. Denn Ratten im Garten stellen nicht nur ein gesundheitliches Problem dar, sondern können auch erhebliche Schäden an Pflanzen, Rasen und Strukturen verursachen.

Was hilft 100% gegen Ratten?

Essig: Der starke Geruch von Essig wirkt auf Ratten abschreckend. Eine Schale mit Essig oder mit Essig getränkte Tücher können helfen. Nelkenöl oder Zitronengrasöl: Ebenfalls unangenehm für Ratten sind die Gerüche von Nelken oder Zitronengras.

Wie finde ich Ratten in meinem Garten?

Nagespuren: Ratten sind ständig auf der Suche nach Nahrung und können dabei Nagespuren an Pflanzen, Obstbäumen oder Gemüsegärten hinterlassen. Nahrungsmittelreste: Angefressene oder verschleppte Nahrungsmittelreste können ein Anzeichen dafür sein, dass Ratten im Garten nach Nahrung suchen.

Wo halten sich Ratten tagsüber auf?

Ratten verstecken sich tagsüber meist an dunklen, ruhigen Orten wie Keller, Dachböden, Abwässerkanälen, Müllräumen, in Zwischenwänden, unter Holzstapeln oder in dichtem Gestrüpp und Komposthaufen, da sie nachtaktiv sind. Sie ruhen in gut versteckten Nestern, die sie aus Papier, Stoffresten oder Pflanzenmaterial bauen. Sichtbare Ratten am Tag deuten oft auf einen starken Befall hin, da die Population so groß ist, dass die Tiere auch tagsüber nach Nahrung suchen müssen. 

Wie groß muss ein Loch für eine Ratte sein?

Eine Ratte braucht erstaunlich wenig Platz, um durchzukommen – oft reichen schon 20 mm (2 cm), was der Größe einer 2-Euro-Münze entspricht, um sich hindurchzuquetschen, aber typische Baulöcher im Garten sind 6 bis 9 cm groß. In der Praxis sind bei einem Befall oft 6 cm große Erdlöcher oder Spalten unter Platten zu sehen. 

Was tun bei einem Rattenloch im Garten?

Rattenloch im Garten: Das sollten Sie tun

  1. Bitte beachten Sie, dass nach dem Infektionsschutzgesetz deutschlandweit eine Meldepflicht für Rattenbefall besteht. ...
  2. Eine Methode sind die sogenannten Schlagfallen, die die Tiere mithilfe eines Bügels erschlagen sollen. ...
  3. Deutlich besser sind Lebendfallen.

Welche Uhrzeit sind Ratten aktiv?

Ratten sind eher nachtaktive Nager. Tagsüber gemütlich zurückgezogen im Bau, erwachen ihre Lebensgeister erst mit dem Einsetzen der Dämmerung. Dann wird sich auf die Suche nach Nahrung gemacht, die Umgebung erkundet und gespielt.

Was tun, wenn man einen Rattennest findet?

Eine bundesweit einheitliche Meldepflicht gibt es bei Rattenbefall übrigens nicht. Wenn Sie jedoch von einem größeren Befall ausgehen, gehen Sie auf Nummer sicher, wenn Sie sich den Rat des örtlichen Gesundheitsamtes oder eines Schädlingsbekämpfers holen.

Welche Geräusche machen Ratten im Garten?

Ratten

  • Garten und Haus (z.B. Dachboden oder Keller)
  • quiekende, fauchende oder kratzende Geräusche – vor allem nachts, stechender Ammoniakgeruch, feste längliche Kotköttel, Nagespuren an Lebensmittelbehältern, Löcher im Garten.

Wie wird man am schnellsten Ratten los?

Um Ratten schnell loszuwerden, kombiniere Sofortmaßnahmen wie starke Gerüche (Essig, Nelken-, Pfefferminzöl), scharfe Gewürze (Cayennepfeffer) oder Ultraschallgeräte mit langfristigen Maßnahmen wie Nahrungsquellen beseitigen (Kompost sichern, Essensreste entsorgen) und fallen (Schlag-, Lebendfallen) oder professionelle Hilfe bei starkem Befall, da Hausmittel oft nur kurzzeitig wirken. Wichtig: Bei starkem Befall, besonders in Wohnräumen, ist oft ein Kammerjäger der sicherste Weg.
 

Kann eine Ratte die Hauswand hochklettern?

Ja, Ratten können Hauswände hochklettern, besonders wenn die Fassade rau verputzt ist, Kletterpflanzen oder Fallrohre vorhanden sind; ihre Krallen finden Halt an Unebenheiten, und sie sind extrem geschickte Kletterer, die auch glatte Oberflächen wie Regenrinnen und sogar Rohre hochklettern können, um ins Haus zu gelangen, oft über das Dach oder die Kanalisation.
 

Was bedeutet es, wenn man eine tote Ratte im Garten findet?

Eine tote Ratte im Garten ist primär ein deutliches Zeichen für einen Rattenbefall und eine Gesundheitsgefahr, die gemeldet werden muss (Meldepflicht nach Infektionsschutzgesetz). Symbolisch kann sie auf negative Umstände, "giftige" Beziehungen, oder das Ende eines Problems hindeuten, während im ostasiatischen Raum Ratten auch Reichtum symbolisieren können. Praktisch bedeutet sie, dass Sie Ihren Garten aufräumen, Giftköder vermeiden und professionelle Hilfe suchen sollten. 

Ist eine Ratte im Garten schlimm?

Ja, Ratten im Garten sind gefährlich, da sie Krankheiten wie Leptospirose oder Salmonellen übertragen können (besonders durch Kot/Urin), Parasiten wie Zecken und Flöhe verbreiten und durch Nagen erhebliche Schäden an Pflanzen, Leitungen oder Holz verursachen, zudem sind sie laut Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Sie können beißen, wenn sie sich bedroht fühlen, aber die Hauptgefahr liegt in der Krankheitsübertragung und den materiellen Schäden.
 

Was mögen Ratten gar nicht?

Ratten mögen keine starken, intensiven Gerüche wie Pfefferminze, Lavendel, Nelkenöl, Zitrone, Essig, Eukalyptus, Wermut und Knoblauch/Zwiebeln; sie meiden auch laute Geräusche und Ultraschallwellen, sowie unhygienische Bedingungen und Futterquellen. Auch das starke Aroma von Lorbeer und Zitronengras schreckt sie ab, aber sie können sich an Düfte gewöhnen.
 

Was macht Ratten am meisten Angst?

Ratten fürchten sich hauptsächlich vor ihren natürlichen Feinden (Greifvögel, Schlangen, Hunde, Katzen), lauten Geräuschen, Erschütterungen und starken, unangenehmen Gerüchen (Minze, Lavendel, Nelkenöl, Essig, Chili) sowie ungewohnten Umgebungen, da sie sehr intelligent sind und Fallen meiden, wenn sie einmal Artgenossen darin gefangen gesehen haben. Sie reagieren empfindlich auf Geruch und Gehör, weshalb der Überraschungseffekt wichtig ist.
 

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