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Wie sieht der Marderkot aus?

Gefragt von: Gero Peter-Wetzel  |  Letzte Aktualisierung: 8. Januar 2026
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Marderkot ist wurstförmig, etwa 8–10 cm lang, dunkelbraun bis schwarz und läuft oft spitz zu, mit einer verdrehten Spitze und sichtbaren Nahrungsresten wie Kernen, Haaren oder Federn, was ihn von Katzenkot unterscheidet; er liegt oft an festen „Toilettenplätzen“ und hat einen intensiven, strengen Geruch.

Wie erkenne ich frischen Marderkot?

Frischer Marderkot ist weich und glänzend, während älterer Kot trocknet und verhärtet. Die Farbe variiert von dunkelbraun bis schwarz, abhängig von der Ernährung des Marders. Im Kot können Reste von Beutetieren wie Haare, Federn, Knochen oder Obstkerne erkennbar sein.

Wo legen Marder ihren Kot ab?

Marder verrichten ihr Geschäft überall dort, wo sie sich aufhalten und sich sicher fühlen. In der Natur suchen sie sich oft einen Platz in der Nähe von Wasser, um ihre Notdurft zu verrichten.

Wie erkennt man Marderkot?

Die Größe: Marderkot ist in der Regel kleiner als Katzenkot und hat eine längliche Form, die an den Enden spitz zuläuft und etwas eingedreht ist. Die Farbe: Marderkot hat in der Regel eine dunklere Farbe als Katzenkot. Die Konsistenz: Marderkot ist in der Regel trockener und zerfällt leichter als Katzenkot.

Welche Uhrzeit sind Marder aktiv?

Marder sind hauptsächlich nacht- und dämmerungsaktiv, also typischerweise zwischen Sonnenuntergang (ca. 21 Uhr) und Sonnenaufgang (ca. 5 Uhr) am aktivsten, wenn sie Nahrung suchen und ihr Revier erkunden; besonders laut wird es oft in den frühen Morgen- und Abendstunden auf Dachböden, aber im Winter sind sie aufgrund der Kälte ebenfalls häufig auf der Suche nach warmen Plätzen. 

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Was mögen Marder überhaupt nicht?

Marder mögen keine starken, unangenehmen Gerüche (wie Essig, Mottenkugeln, Chilipulver, Lavendel, Pfefferminze) und Geräusche (wie laute Musik oder Ultraschall), sowie die Anwesenheit von Fressfeinden (Hunde, Katzen, Menschen). Sie meiden auch grelles Licht und Bewegungsmelder und schätzen keine Störung ihrer Schlafplätze.
 

Wie lange bleibt ein Marder an einem Ort?

Marder sind keine Dauergäste, sondern nutzen Orte wie Dachböden oder Motorräume als vorübergehende Schlafplätze oder Verstecke, oft nur für einige Stunden oder eine Nacht, und kehren dann für kurze Zeit wieder, besonders zwischen April und September. Sie sind nachtaktiv und bleiben tagsüber oft in ihrem sicheren Quartier, um erst abends zur Nahrungssuche aufzubrechen, wobei sie mehrere Rückzugsorte innerhalb ihres Reviers haben.
 

Wie finde ich heraus, ob ich einen Marder habe?

Häufig verraten sich Marder durch Fiepsen, Rascheln und Scharren im Dach. Sollten Sie also unerklärliche Geräusche und Aktivitäten im Dach wahrnehmen, so handelt es sich wahrscheinlich um die scheuen Allesfresser. Abgesehen von Geräuschen, machen sich Marder auch durch weniger angenehme Dinge bemerkbar.

Wo schläft der Marder am Tag?

Marder schlafen tagsüber an dunklen, geschützten Orten wie auf Dachböden, in Zwischendecken, Schuppen, Holzstapeln, dichten Hecken oder Baumhöhlen, da sie nachtaktiv sind und Ruhe suchen. Sie bevorzugen warme, trockene Verstecke und können erhebliche Schäden an Dämmung und Kabeln verursachen, wenn sie in Häuser eindringen, um dort zu ruhen oder zu nisten.
 

Kann ein Marder an der Hauswand hochklettern?

Ja, Marder können hervorragend Hauswände hochklettern, insbesondere an rauen Fassaden, Klinkern, Efeu oder mit Hilfe von Regenrohren und Vorsprüngen, da sie geschickte Kletterer mit scharfen Krallen sind und sogar weit springen können, um auf das Dach zu gelangen. Sie nutzen jede Gelegenheit wie Fallrohre, Balkone oder Bäume als Aufstiegshilfe, um kleine Lücken unter dem Dach zu finden und sich dort einzunisten. 

Wie finde ich den Eingang vom Marder?

Um einen Marder-Eingang zu finden, suchen Sie nach kleinen Öffnungen (ab 5 cm) am Haus, besonders am Dach (lockere Ziegel, Lüftungsschlitze, Dachrinnen), und achten Sie auf Spuren wie Kratzspuren, Fellreste, Kot und Geräusche. Ein bewährter Trick ist, Mehl oder Sand um das Haus zu streuen, um Pfotenabdrücke zu sehen, oder eine Lampe ins Dunkel zu leuchten, um Kot und Futterreste zu entdecken.
 

Welcher Kot ist das?

Um zu bestimmen, welcher Kot es ist, müssen Sie Größe, Form, Farbe, Konsistenz und den Fundort betrachten, da Wildtiere (Marder, Fuchs, Dachs, Waschbär) und Haustiere (Katze, Hund) unterschiedliche Ausscheidungen hinterlassen; Katzen vergraben ihren Kot, während Marder und Füchse ihn offen ablegen, was Hinweise gibt. Wichtig sind Merkmale wie bei Marder (dunkel, spitz zulaufend, stark riechend), Fuchs (länglich, oft mit Resten wie Beeren/Kernen), Katze (gebogen, vergraben) oder Ratte (klein, bananenförmig, schwarz).
 

Welche Anzeichen deuten auf einen Marderbefall im Haus hin?

Anzeichen für Marder im Haus sind vor allem nächtliche Geräusche (Kratzen, Poltern, Tappeln) auf dem Dachboden, unangenehme Gerüche (Urin, Kot), Marderkot (länglich, mit Resten), durchgebissene Kabel, zerfetzte Dämmwolle und Schäden an der Bausubstanz, wie Kratzspuren an der Fassade oder lockere Dachziegel. Sie nutzen Hohlräume wie Dachböden und Zwischenwände als Unterschlupf und hinterlassen dort ihre Spuren. 

Wo hinterlassen Marder ihren Kot?

Marder sind Einzelgänger und markieren ihr Revier mit stinkendem Sekret aus ihren Analdrüsen, Urin und Kot. Für ihre Ausscheidungen richten sie sich unterm Dach weit vom Schlafplatz eine regelrechte „Toilette“ ein.

Wie kann man Marderkot von Fuchskot unterscheiden?

Marderkot ist dünner (ca. 1 cm), oft spiralig gedreht, endet spitz und hat einen intensiven Geruch, während Fuchskot dicker (ca. 2 cm), länglich-wurstförmig ist und oft auch Nahrungsreste wie Steine oder Knochen enthält, aber weniger gedreht erscheint und auch an exponierten Stellen vorkommt, im Gegensatz zu Marderkot, der meist an festen „Toilettenplätzen“ liegt. Ein entscheidender Unterschied ist die Fundstelle: Marder nutzen feste Kotplätze (Latrinen), Füchse verteilen ihre Losungen oft an verschiedenen exponierten Stellen.
 

Ist Kot von Mardern gefährlich?

Marderkot ist für Menschen nicht direkt hochgefährlich, kann aber Krankheitserreger wie Bakterien (z.B. Salmonellen), Viren und Parasiten (z.B. Bandwürmer) enthalten, die gesundheitliche Probleme verursachen können, insbesondere bei Hautkontakt, Einatmen oder Verzehr. Besonders Vorsicht ist bei trockenem, aufgewirbeltem Kot geboten; eine fachgerechte, geschützte Reinigung (Handschuhe, Maske) ist wichtig, um eine Übertragung zu vermeiden. Für Hunde ist er gefährlicher, da Marder Wurmparasiten übertragen können, und ungeimpfte Tiere sich mit Staupe anstecken können.
 

Welchen Geruch mögen Marder nicht?

Marder meiden starke, unangenehme Gerüche wie Essig, Hunde- oder Katzenhaare, Tierurin, WC-Duftsteine, Chili, Nelken, Knoblauch, Mottenkugeln, Pfefferminz- und Teebaumöl sowie Zitrusdüfte, da diese ihre empfindliche Nase stören oder Feinde signalisieren. Man kann diese Duftstoffe als Hausmittel nutzen, um sie abzuschrecken, wobei die Wirkung bei konsequenter Anwendung und Beseitigung alter Duftspuren (z.B. durch Motorwäsche) am besten ist.
 

Wo haben Marder ihr Nest?

Steinmarder leben überwiegend in der Nähe menschlicher Siedlungen. Dort finden sie genügend Nahrung und Nistplätze um sich und auch ihren Nachwuchs vor Witterung und Feinden zu schützen. Besonders beliebt sind Scheunen, altes Gemäuer, Holz- oder Steinhaufen und natürlich auch Dachböden.

Was lockt Marder an?

Marder werden von Nahrhaftem wie Eiern, Obst (besonders Kirschen), Nüssen, aber auch Fisch und speziellen Lockmitteln angezogen; sie suchen Schutz in Motorräumen (wegen Wärme, weicher Teile) und Dachböden (wegen Isolierung), was zu Schäden führt. Gerüche von Speiseresten und Kot sowie das Revierverhalten locken sie an, während sie empfindlich auf Lärm und Ultraschall reagieren.
 

Kann ein Marder in die Wohnung kommen?

Ja, Marder können in die Wohnung kommen, meistens nicht direkt durch Wohnräume, sondern indem sie über den Dachboden oder Zwischendecken in das Haus eindringen und dann Schäden verursachen, die bis in die Wohnung reichen können, indem sie durch Dämmung oder Holzdecken kriechen. Sie nutzen kleine Öffnungen wie gekippte Fenster, lockere Dachziegel oder Belüftungsschlitze, um in das Haus zu gelangen, und suchen Wärme und Ruhe, oft im Dachstuhl. 

Kann ein Marder durch die Decke kommen?

Ja, ein Marder kann durch die Decke kommen, indem er sich durch die Dämmung frisst, Tunnel gräbt und auch durch kleine Öffnungen (schon ab 5 cm) in der Dachkonstruktion oder sogar durch das Mauerwerk in den Dachboden eindringt, von wo aus er dann Lärm und Schäden verursachen kann, die bis in die Wohnräume reichen. 

Welche Marder gehören zu den echten Mardern?

Obwohl umgangssprachlich meistens die Echten Marder gemeint sind, gehören unter anderem auch Otter, Dachse, Iltisse, Nerze und Wiesel zu den Mardern.

Ist ein Marder im Haus gefährlich?

Marder im Haus sind für Menschen nicht direkt gefährlich, da sie scheu sind, aber sie verursachen erhebliche Sachschäden (Kabelbiss, Dämmung) und können indirekte Risiken bergen durch Krankheitserreger (Tollwut, Bandwürmer) im Kot und Urin. Sie sind nachtaktiv und hinterlassen Spuren wie lautes Poltern und starke Gerüche, die auf einen Befall hinweisen. Die Hauptgefahr besteht in der Beschädigung von Elektrik (Brandgefahr) und der Übertragung von Krankheiten auf Haustiere.
 

Wie hört sich ein Marder in der Zwischendecke an?

Mardergeräusche in der Zwischendecke sind meist nächtliches Poltern, Trippeln, Kratzen und Scharren, oft begleitet von Rascheln, Fiepen oder sogar Knurren/Fauchen, besonders in der Paarungszeit oder wenn Jungtiere aktiv sind. Die Geräusche sind oft lauter als bei Mäusen, da Marder größer sind und die Decke als Resonanzkörper dient. Typisch sind auch starke Uringerüche, Marderkot und Nageschäden an Isolierung und Kabeln, was auf einen Befall hinweist, der eine professionelle Vertreibung erfordert. 

Wann ist Marder Saison?

Die Hauptsaison für Marderschäden am Auto ist im Frühjahr und Frühsommer (April bis Juni/Juli), wenn die Tiere revierkämpfe austragen und ihre Reviere mit Duftmarken versehen, was zu aggressiven Bissen in Kabeln führt. Auch im Herbst besteht ein erhöhtes Risiko, da Marder dann gerne die Wärme von Motoren suchen, obwohl die Schäden seltener sind als im Frühjahr, so Allianz. Marder sind ganzjährig aktiv und halten keinen Winterschlaf, ihre Aktivität verschiebt sich je nach Jahreszeit.
 

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