Zum Inhalt springen

Wie schwer sind Kalziumsilikatplatten?

Gefragt von: Gregor Scharf  |  Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2026
sternezahl: 4.9/5 (35 sternebewertungen)

Das Gewicht von Kalziumsilikatplatten hängt stark von der Dicke ab, liegt aber meist zwischen ca. 5 bis 14 kg pro Quadratmeter (m²) für gängige Dämmdicken (25-50 mm), mit einer Rohdichte von typischerweise 230-270 kg/m³, was sie zu leichten, aber effektiven Dämmmaterialien macht. Eine 25mm Platte wiegt ca. 5,6 kg/m², eine 30mm Platte etwa 6,8 kg/m² und eine 50mm Platte um 11-13 kg/m².

Welche Nachteile haben Kalziumsilikatplatten?

Kalziumsilikatplatten haben Nachteile wie höhere Kosten, schlechtere Dämmwirkung (erfordert dickere Platten, was Raum kostet) und eingeschränkte Oberflächengestaltung (nur diffusionsoffene Materialien zulässig), da sie diffusionsoffen bleiben müssen, um ihre Wirkung zu entfalten, was Vinyltapeten und Latexfarben ausschließt. Sie sind zudem schwerer und erfordern eine spezielle Verankerung für schwere Lasten, da sie selbst nicht tragfähig sind.
 

Was kostet eine 8 mm dicke Calciumsilikatplatte?

8 mm Calciumsilikatplatte, Größen: Standard ab ₹ 26/Quadratfuß in Rajkot | ID: 18128616655.

Kann es hinter Kalziumsilikatplatten schimmeln?

Ja es kann hinter Kalziumsilikatplatten schimmeln, wenn diese nicht fachgerecht angebracht werden. Häufige Probleme bei der Verarbeitung: die Platten liegen nicht plan auf der Oberfläche auf, so dass sich Hohlräume hinter der Platte befinden.

Kann ich Schimmel mit Kalziumsilikatplatten isolieren?

Dämmung führt in der Regel nicht zu Schimmel, sondern senkt das Risiko, da sie die Wandoberfläche erwärmt; Schimmel entsteht oft durch mangelhafte Dämmung (Wärmebrücken) oder falsches Lüften/Heizen, besonders bei Innendämmung kann die Wärme der Außenwand entzogen werden, was bei Fehlplanung (fehlende Dampfsperre) zu Kondensation führt. Um Schimmel zu vermeiden, sind eine fachgerechte Planung (Taupunktberechnung), der Einsatz diffusionsoffener Materialien (z.B. Kalziumsilikatplatten) und konsequentes Lüften entscheidend, um Feuchtigkeit abzuführen. 

Kalziumsilikatplatten verarbeiten - für Heimwerker und Laien, schnell & einfach | Video-Anleitung

35 verwandte Fragen gefunden

Welche Vor- und Nachteile hat eine Innenwanddämmung aus Kalziumsilikatplatten?

Kalziumsilikatplatten sind ideal für die Innendämmung, besonders bei Schimmelproblemen, da sie Feuchtigkeit regulieren, schnell trocknen und durch ihren hohen pH-Wert Schimmelwachstum verhindern. Sie sind umweltfreundlich, aus natürlichen Rohstoffen gefertigt und verbessern das Raumklima. Die Anwendung erfolgt durch Verkleben der Platten auf der Wand, wobei kritische Bereiche wie Fensterlaibungen besondere Sorgfalt erfordern. Die Dämmwirkung ist gut, aber sie sind teurer als herkömmliche Dämmstoffe; Dicke von 5-8 cm wird für effektive Dämmung empfohlen. 

Welche Dicke sollte eine Calciumsilikatplatte haben?

Tendenziell ist zu sagen, dass je dicker die Platte ist, desto besser können sich die positiven Eigenschaften der Calciumsilikatplatten entfalten. Bei äußerst dünnem Mauerwerk mit einer Dicke von unter 30 cm, ist in den meisten Fällen die 50mm Klimaplatte zu empfehlen.

Warum sind Kalziumsilikatplatten so teuer?

Höhere Wärmeleitfähigkeit als andere als diffusionsoffene Innendämmung einsetzbare Dämmstoffe wie Holzfaserplatten. Hoher Preis durch aufwendigen Herstellprozess (wird teilweise durch die einfache Verarbeitung relativiert).

Was bringen 30mm Kalziumsilikatplatten?

Vorteile der Klimaplatte 30mm

Das geschieht durch Kalziumsilikat, das feuchtigkeitsabsorbierend wirkt. Die Klimaplatte 30 ist zudem atmungsaktiv verarbeitet. Das heißt: Die Platte reguliert die Feuchtigkeit in Ihrer Wohnung und beugt so effektiv der Schimmelbildung vor.

Was ist besser als Kalziumsilikatplatten?

Während Kalziumsilikatplatten sich durch Feuerbeständigkeit und Wärmedämmung auszeichnen, sind Zementplatten besser für Wasserbeständigkeit und strukturelle Anwendungen geeignet.

Wie lange halten Kalziumsilikatplatten?

Gehen die Klimaplatten nach ein paar Jahren kaputt? Klimaplatten aus Kalziumsilikat werden in Ihrer Funktionsfähigkeit auch nach Jahrzehnten nicht eingeschränkt. Die Platten sind stabil ausgelegt, so dass sie bei "normalem Wohnverhalten" nicht beschädigt werden können.

Wie gut dämmen Kalziumsilikatplatten?

Calciumsilikatplatten verfügen über einige sehr gute Eigenschaften. Die Wärmeleitfähigkeit liegt zwar unter anderen Dämmstoffen, dafür ist die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl mit einem Wert von 3 bis 20 (je nach Hersteller und Plattenstärke) sehr gut.

Welche Alternativen gibt es zu Kalziumsilikatplatten?

Gute Alternativen zu Kalziumsilikatplatten sind Holzfaser-, Hanf-, Schafwoll-, Kork- oder Blähtonplatten, je nach Anforderung an Dämmwert, Feuchtigkeitsregulierung, Brandschutz und Budget; Holzfaser und Hanf sind ökologisch, Kork ist gut für Schallschutz, während Blähton eine preiswerte Alternative bei Brandschutz ist.
 

Welcher Putz kommt unter Kalziumsilikatplatten?

Die Kalziumsilikatplatten können mit mineralischen, diffusionsoffenen Putzen auf Kalkbasis versehen werden. Verwenden Sie am besten kalkbasierte Putze oder unseren gezielt abgestimmten Glättspachtel. Vorher Silikatgrundierung (mit Wasser im Verhältnis 1 : 5 verdünnt) auftragen.

Wie befestigt man Kalziumsilikatplatten?

Um Kalziumsilikatplatten anzubringen, müssen Sie zuerst den Untergrund vorbereiten (Schimmel entfernen, Tapeten ablösen), dann die Platten grundieren, mit Spezialkleber vollflächig verkleben (alternativ dübeln), und abschließend die Fugen verspachteln und glätten, bis die Oberfläche bereit für den Endanstrich ist, wobei Sie auf diffusionsoffene Materialien setzen sollten. Eine zusätzliche Sicherheit bei hohen Wänden oder an der Decke bieten Tellerdübel. 

Wie hoch sind die Kosten für eine Innendämmung mit Kalziumsilikatplatten?

Die Innendämmung mit Kalziumsilikatplatten ist bei vielen Hausbesitzern eine beliebte Option. Die ungefähren Kosten für diese Art der Dämmung liegen bei 60€ pro Quadratmeter.

Was kostet es, 100 qm Fassade zu dämmen?

Die Kosten für 100 qm Fassadendämmung variieren stark je nach Methode, liegen aber meist zwischen ca. 2.500 € (Einblasdämmung) bis über 25.000 € (Vorgehängte Fassade), wobei ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) typischerweise 16.000 bis 33.000 € für 100 qm kostet. Günstiger ist die Einblas- oder Kern-Dämmung, während hinterlüftete Fassaden und Dämmklinker teurer sind.
 

Wann sind Kalziumsilikatplatten sinnvoll?

Kalziumsilikatplatten benutzt man zur Innendämmung von Wänden, wenn eine Außendämmung nicht möglich ist. Beispielsweise kann das bei denkmalgeschützten Häusern der Fall sein oder wenn ein Mehrfamilienhaus wohnungsweise saniert werden soll.

Was bringt 2 cm Innendämmung?

Oberflächentemperatur wird bis zu 4 °C erhöht

Gerade für Räume, die nur sporadisch genutzt und beheizt werden, bietet die schlanke Innendämmung UdiIN 2CM® entscheidende energetische Vorteile. Die von innen gedämmten Räume können sehr schnell aufgeheizt werden, da die massiven Außenwände nicht mit erwärmt werden müssen.

Kann man Kalziumsilikatplatten Tapezieren?

Kalziumsilikatplatten lassen sich tapezieren, aber es ist nicht die fachgerechte Hauptmethode; eine fachgerechte Verarbeitung ist Verspachteln mit Kalkspachtel und anschließender Anstrich mit Silikatfarbe, um die Diffusionsoffenheit zu erhalten. Wenn Sie dennoch tapazieren möchten, verwenden Sie nur diffusionsoffene Tapeten (z.B. dünne Papiertapeten, Glasfasertapete) und einen geeigneten diffusionsoffenen Kleister, um die bauphysikalischen Eigenschaften nicht zu blockieren. 

Welcher Untergrund für Kalziumsilikatplatten?

Der Untergrund für Kalziumsilikatplatten muss mineralisch, sauber, tragfähig und eben sein; Schimmel muss restlos entfernt werden, und stark saugende Untergründe (wie Beton oder alter Putz) müssen mit einer speziellen Silikatgrundierung (Aufbrennsperre) vorbehandelt werden, damit der Kleber gut hält und die Platten ihre Wirkung entfalten können. Wichtig: Der Untergrund darf nicht aus Gips bestehen, und alle alten Tapeten und losen Teile müssen komplett entfernt werden, da Hohlräume hinter den Platten zu Schimmel führen können.
 

Welche Nachteile haben Calciumsilikatplatten?

Kalziumsilikatplatten haben Nachteile wie höhere Kosten, schlechtere Dämmwirkung (erfordert dickere Platten, was Raum kostet) und eingeschränkte Oberflächengestaltung (nur diffusionsoffene Materialien zulässig), da sie diffusionsoffen bleiben müssen, um ihre Wirkung zu entfalten, was Vinyltapeten und Latexfarben ausschließt. Sie sind zudem schwerer und erfordern eine spezielle Verankerung für schwere Lasten, da sie selbst nicht tragfähig sind.
 

Was bringt 5 cm Innendämmung?

Eine 5 cm Innendämmung bringt eine spürbare Verbesserung der Energieeffizienz, senkt Heizkosten (ca. 10-15%), erhöht die Behaglichkeit durch wärmere Wände und beugt Schimmel vor, indem sie die Wärme im Raum hält und die Wandtemperaturoberfläche erwärmt. Sie ist ideal für Altbauten, wenn eine Außendämmung nicht möglich ist (z. B. Denkmalschutz, Grundstücksgrenze), da sie schneller Räume aufheizt, ohne die Fassade zu verändern, aber erfordert sorgfältige Materialwahl (z. B. Kalziumsilikatplatten) und fachgerechte Ausführung, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
 

Welche Stärke bei Kalziumsilikatplatten?

Die richtige Stärke von Kalziumsilikatplatten hängt vom Anwendungsfall ab, gängig sind 25 mm, 30 mm und 50 mm, wobei 30 mm oft ein guter Kompromiss ist, während bei hoher Feuchtigkeit oder dünnem Mauerwerk 50 mm empfohlen wird, um maximale Wirkung gegen Schimmel und Wärmebrücken zu erzielen, aber dünnere Platten wie 10-15 mm auch für Laibungen existieren. 

Vorheriger Artikel
Wie heißt der bunte Schmetterling?
Nächster Artikel
Was ist der Spiegeltrick in Italien?