Wie schwer ist es Ingenieur zu werden?
Gefragt von: Hüseyin Krebs | Letzte Aktualisierung: 3. Februar 2026sternezahl: 4.1/5 (47 sternebewertungen)
Ein Ingenieurstudium ist anspruchsvoll, vor allem wegen der starken Fokussierung auf Mathematik und Physik in den ersten Semestern, was zu hohen Abbruchquoten führen kann, da Stoffmenge und Tempo hoch sind. Es erfordert analytisches Denken, Problemlösungskompetenz und eine intrinsische Neugier, wie Dinge funktionieren, doch die Mühe lohnt sich durch hervorragende Berufsaussichten in vielen Branchen (Automobil, Energie, IT etc.).
Ist es schwer, Ingenieur zu werden?
Zu den Ingenieurwissenschaften gehören Fächer wie Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen und sie alle zählen aufgrund ihrer komplexen Inhalte zu den schwersten Studiengängen.
Welchen Abi-Durchschnitt für Ingenieur?
Der erforderliche Abi-Durchschnitt für ein Ingenieurstudium variiert stark je nach Hochschule und Fachrichtung, liegt aber oft im 2er- bis 3er-Bereich, wobei viele beliebte Studiengänge auch einen NC von etwa 2,5 oder schlechter haben können, weil es oft auch zulassungsfreie Hochschulen (ohne NC) oder alternative Wege gibt. Ein Schnitt von 2,5 gilt oft als gute Richtlinie, aber mit 3,0 oder schlechter hat man bei vielen Hochschulen noch Chancen.
Was sind die 5 schwersten Studiengänge?
Die 5 schwersten Studiengänge sind oft eine Mischung aus Medizin, Jura, Physik, Chemie und Maschinenbau/Mathematik, wobei die genaue Reihenfolge je nach Quelle variiert, da alle durch hohes Lernpensum, komplexe Inhalte (oft mit viel Mathe/Physik) und hohe Abbruchquoten bekannt sind. Sie erfordern großes Durchhaltevermögen und abstraktes Denken.
Welcher Ingenieur ist der leichteste?
E-Technik / Mechatronik-Ingenieure haben es am einfachsten und können meistens in ihrer Region bleiben. Zur Not können die auch in die IT und Softwareentwicklung gehen. In Maschinenbaustudium lernt man kaum was über Softwareentwicklung und MATLAB reicht da nicht aus.
Das Ingenieur Studium im Überblick!
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Kann man als Ingenieur 100.000 verdienen?
Ingenieur/innen durchschnittlich am wenigsten, nämlich €31.850. In Hesse haben Dipl. Ingenieur/innennen mit €100.000 das höchste Durchschnittsgehalt.
Was sind die top 10 leichtesten Studiengänge?
Hier ist unser Ranking der leichtesten Studiengänge:
- Lehramtsstudiengänge. Lehramtsstudiengänge werden als leichtes Studium betrachtet. ...
- Sozial ausgerichtete Studiengänge. ...
- Geisteswissenschaften. ...
- Journalismus. ...
- Theaterwissenschaften. ...
- Politikwissenschaften. ...
- Medien und Kommunikation. ...
- Künstlerische Studiengänge.
Welches Studium hat die höchste Durchfallquote?
Die höchsten Durchfallquoten im Studium finden sich traditionell in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, insbesondere bei Mathematik, Bauingenieurwesen, Informatik, Chemie und Physik, sowie oft auch in Medizin und Architektur, wobei Mathematik häufig als absoluter Spitzenreiter genannt wird (oft über 40%, teilweise 80% Abbruchquote), gefolgt von technischen Fächern wie Bauingenieurwesen (über 50%) und Luft- und Raumfahrttechnik (bis 65%).
Ist Jura oder Medizin schwerer?
Beide Studiengänge, Jura und Medizin, gelten als extrem anspruchsvoll und gehören zu den schwierigsten in Deutschland, mit hohen Durchfallquoten und enormen Lernaufwand; die "Schwere" hängt stark von den persönlichen Neigungen ab: Medizin ist naturwissenschaftlich-faktenbasiert und praxisorientiert (Anatomie, Chemie), während Jura eine enorme Textmenge, logisches Denken und juristisches Argumentieren erfordert und mit Staatsexamen abschließt, ähnlich dem medizinischen Examen.
Was ist das härteste Studium in Deutschland?
Die schwersten Studiengänge in Deutschland sind laut verschiedenen Rankings oft Medizin, Jura, Physik, Chemie, Pharmazie und Maschinenbau, da sie hohe Abbruchquoten, komplexe Inhalte und ein enormes Lernpensum aufweisen, wobei auch Mathematik, Elektrotechnik und Architektur zu den anspruchsvollsten zählen. Entscheidend ist aber das persönliche Interesse: Ein Fach wie Physik kann für Interessierte einfacher sein als ein scheinbar leichteres Fach, das keinen Spaß macht.
Welchen IQ braucht man, um Ingenieur zu werden?
Kann ich mit meinem durchschnittlichen IQ wirklich Ingenieur werden? Die meisten Ingenieure haben einen IQ von über 110, und diejenigen, die in die Wissenschaft gehen, scheinen sich um die 130 zu bewegen.
Kann man mit 3.0 Abi Medizin studieren?
Ja, Medizin mit 3,0 Abitur zu studieren ist möglich, aber an staatlichen Unis nur mit viel Anlauf über Quoten wie die Zentrale Eignungsquote (ZEQ) oder TMS (Test für Medizinische Studiengänge), da die Abiturbestenquote (ABQ) Einser-Noten erfordert; Alternativen sind private Hochschulen, das Studium im Ausland (z.B. Ungarn, Polen) oder über die Bundeswehr sowie durch eine Ausbildung/FSJ, die Punkte bringt, aber der TMS ist oft der beste Weg.
Ist man mit B eng Ingenieur?
Ja, ein Absolvent eines Bachelor of Engineering (B.Eng.) ist ein Ingenieur, da der B.Eng. ein erster berufsqualifizierender Abschluss in einer Ingenieurwissenschaft ist, der direkt für den Beruf qualifiziert und somit berechtigt, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu führen, ähnlich dem früheren Diplom. Der B.Eng. ist ein praxisnaher Hochschulabschluss, der auf die Anforderungen der Industrie vorbereitet und oft stärker anwendungsorientiert ist als ein Bachelor of Science (B.Sc.).
Kann jeder ein Ingenieurstudium schaffen?
Studieren ohne Abi oder Fachabi
Auch jene mit einem Weiterbildungsabschluss, zum Beispiel als Techniker, oder mit Meistertitel dürfen zum Ingenieur Studium zugelassen werden. Solltest du also kein Abi oder Fachabi haben, informiere dich, wie die Regelung an deiner Wunsch-Hochschule genau ist.
Ist der Ingenieurberuf schwierig?
Ingenieurwesen ist ein extrem anspruchsvoller Beruf . Wie bereits erwähnt, erfordert ein Ingenieurstudium enorm viel harte Arbeit und fundierte technische Kenntnisse. Laut der American Society of Engineering Education (ASEE) brechen 40 bis 50 Prozent der Ingenieurstudierenden ihr Studium ab oder wechseln den Studiengang.
Was ist die schwerste Ingenieurwissenschaft?
Im Allgemeinen gelten Elektrotechnik und Chemieingenieurwesen als die beiden schwierigsten. Elektrotechnik verwendet mehr fortgeschrittene Mathematik als andere Ingenieurwissenschaften, und man muss normalerweise einen zusätzlichen Physik-Kurs belegen (für Quantenmechanik und Relativitätstheorie).
Was ist das schwerste Studium der Welt?
Es gibt nicht das eine schwerste Studium, aber Medizin, Physik, Pharmazie, Maschinenbau und Jura werden durchweg als die anspruchsvollsten genannt, wegen enormer Lernpensums, hohem Abstraktionsgrad und komplexen Inhalten, wobei Medizin oft an erster Stelle steht, gefolgt von Naturwissenschaften und technischen Fächern, die hohe Durchfallquoten aufweisen, aber auch Studiengänge wie Astrophysik und Architektur gelten als extrem fordernd. Der Schwierigkeitsgrad hängt stark von den persönlichen Stärken, Interessen und der Motivation ab, so.
Wie viel schaffen Jurastudierende?
Im Durchschnitt beträgt die Studiendauer 11 Semester, nur 1,5 Prozent schaffen es innerhalb von 4 bis 6 Semestern. Von den 9481 zur Prüfung zugelassenen Kandidatinnen und Kandidaten studierten 491 Personen (5 Prozent) 4 bis 7 Semester, bis sie das Erste Staatsexamen ablegten.
Was ist besser, Anwalt oder Arzt zu sein?
Aber von den beiden Berufsständen bin ich der Meinung, dass Anwälte genauso viel Wert leisten wie Ärzte, doch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Ärzte ein höheres Ansehen genießen als Anwälte, zumindest im Verhältnis zur Einwohnerzahl in Krisenzeiten.
Was ist das leichteste Studium?
Das "leichteste" Studium ist subjektiv, aber oft werden Soziale Arbeit, Medien/Kommunikation, Germanistik, Lehramt (je nach Fächerkombi) und BWL genannt, weil sie oft weniger Mathe und dafür mehr geistes- und sozialwissenschaftliche Inhalte haben, die sich auf Textverständnis und Sozialkompetenz konzentrieren; andere schnelle Optionen sind Verwaltungswissenschaften, aber Erfolg hängt immer von individuellen Stärken und Selbstmanagement ab.
Welcher Kurs wird im Studium am häufigsten abgebrochen?
Studien belegen immer wieder, dass Algebra 1 der am häufigsten durchfallende Kurs in Amerika ist. Schätzungen zufolge müssen bis zu 40 % der Schüler den Kurs mehrmals belegen, um eine akzeptable Note zu erreichen.
Was sind die top 10 schwersten Studiengänge?
Die schwersten Studiengänge sind laut verschiedenen Rankings meist Medizin, Jura, Physik, Chemie, Mathematik und Maschinenbau, oft gefolgt von Pharmazie, Elektrotechnik, Architektur und Informatik, die durch hohes Abstraktionsvermögen, komplexe Inhalte und hohe Lernvolumen gekennzeichnet sind und häufig hohe Abbruchquoten aufweisen, wobei die persönliche Eignung und das Interesse entscheidend sind, um diese Herausforderungen zu meistern.
Was kann man mit schlechtem Abi studieren?
Mit schlechtem Abitur kannst du viele Fächer studieren, oft ohne Numerus Clausus (NC) an privaten Hochschulen, Fachhochschulen oder dualen Studiengängen, in Bereichen wie BWL, Ingenieurwesen, Sozialwissenschaften oder Naturwissenschaften, aber auch mit alternativen Wegen wie TMS (Test für Medizinische Studiengänge) für Medizin, Auslandsstudium oder über den zweiten Bildungsweg. Wichtig sind Motivation, die Wahl des richtigen Studiengangs und die Nutzung alternativer Zugänge, nicht nur der NC.
Was sind die nutzlosesten Studiengänge?
Die 9 nutzlosesten Uniabschlüsse: In diesen Bereichen bringt euch das Masterstudium nicht viel
- Human Resources und Personalentwicklung.
- Marketing und Marktforschung. ...
- Informatik und Wirtschaftsinformatik. ...
- Werbegrafik und Grafikdesign. ...
- Sozialarbeit. ...
- Bauingenieurswesen. ...
- Chemieingenieurswesen. ...
Welches ist das einfachste Schulfach der Welt?
Mathematik ist das einfachste Fach der Welt☺️ Und du?❓
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