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Wie schwer ist das erste Staatsexamen Jura?

Gefragt von: Selma Schilling  |  Letzte Aktualisierung: 21. Juni 2026
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Das erste Staatsexamen Jura gilt als sehr schwer, da es tiefes Fachwissen, präzise Arbeitsweise und Stressresistenz unter extremem Zeitdruck verlangt, was sich in bundesweit hohen Durchfallquoten von oft über 20 % zeigt; die genaue Schwere variiert je nach Bundesland, wobei manche (z.B. Sachsen, Brandenburg) höhere Durchfaller verzeichnen als andere (z.B. Berlin, Thüringen).

Wie viele schaffen das 1. Staatsexamen Jura?

Die Durchfallquote beim 1. Staatsexamen Jura liegt bundesweit oft zwischen 25-30 %, variiert aber stark nach Bundesland (z.B. 2022 in Bayern bei ca. 25 %, in Berlin/Hamburg teils unter 2 % endgültig) und Jahr; die Bestehensquote (staatlicher Teil) lag 2023 bei ca. 72,5 %, was eine Durchfallquote von rund 27,5 % bedeutet, wobei viele Prüflinge nach einem Fehlversuch abbrechen, sodass die Zahl der endgültig Gescheiterten niedriger (ca. 3-4 %) ausfällt.
 

Welches ist das schwierigste Staatsexamen?

💭 Das Jura-Staatsexamen gilt als eine der anspruchsvollsten Prüfungen in Deutschland. Es verlangt umfassendes Wissen, präzises Arbeiten unter Zeitdruck und tiefes Verständnis der Rechtsmaterien.

Ist das erste oder zweite Staatsexamen schwerer Jura?

Im Vergleich zur ersten Prüfung fällt die Durchfallquote in der zweiten Staatsprüfung wesentlicher geringer aus. 2018 lag sie bundesweit bei 12,8 %. Eine Prädikat erreichten 19,5% aller Teilnehmer:innen.

Wie hoch ist die Durchfallquote im 1. Staatsexamen?

Laut den aktuellsten Zahlen liegt die bundesweite Durchfallquote im ersten juristischen Staatsexamen im Jahr 2025 bei etwa 26 %. Damit hat sich die Zahl leicht verschlechtert im Vergleich zu 2022 (damals 24,7 %).

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Ist 7 Punkte in Jura gut?

7 Punkte in Jura sind grundsolide und zählen als „befriedigend“, was über dem Durchschnitt liegt, aber noch unter dem begehrten Prädikatsexamen (ab 9 Punkten). In der Praxis bedeutet dies, dass Sie gut mithalten können und die nötige Klausurtechnik beherrschen, aber für die absoluten Top-Positionen (Großkanzleien, höhere Justizämter) eventuell nachbessern müssen, da die Noten im Jurastudium extrem wichtig sind und meistens die ersten beiden Staatsexamina zählen.
 

Wo ist das Staatsexamen Jura am schwersten?

Besonders viele Durchfaller im ersten Examen gab es in Brandenburg mit 41,79 Prozent. Das Bundesland setzt seinen Negativtrend damit fort: Schon 2021 und 2020 war es das Land mit den meisten Durchfallern. Die zweite Staatsprüfung bestanden dagegen deutlich mehr Teilnehmer:innen.

Ist Jura schwerer als Medizin?

Jura ist ein einfacheres Fach, aber ein schwierigeres Umfeld (mehr Professoren wollen deine mangelnde Vorbereitung aufdecken). Medizinstudium ist ein einfacheres Umfeld (relativ fürsorglicher, respektvoller im Vergleich zum Jurastudium), aber ein schwierigeres Fach.

Wo ist das Jura-Examen am einfachsten?

Noten im Ersten Staatsexamen

Mit einem „Ausreichend“ gerade so geschafft haben es in Bremen, dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils über 25 % die meisten Prüflinge.

Wie nennt man Juristen mit erstem Staatsexamen?

Warum als Diplomjurist arbeiten

Der Grund dafür, dass Absolventen des ersten Staatsexamens Diplomjuristen bleiben und keine Volljuristen werden ist entweder, dass man sich bewusst dafür entschieden hat das Referendariat und zweite Staatsexamen nicht zu machen oder es nicht schafft.

Hat schon mal jemand 18 Punkte in Jura geschrieben?

Ja, 18 Punkte sind im juristischen Staatsexamen theoretisch möglich (entspricht „Sehr gut“), aber in der Praxis extrem selten – fast schon eine Legende –, da die Bewertung sehr streng ist und nur eine winzige Minderheit der Kandidaten diese Höchstpunktzahl in Klausuren oder im Examen erreicht, wodurch sie als "utopisch" gilt.
 

Was ist das härteste Studium in Deutschland?

Jura zählt unter allen Studiengängen zu den schwersten Fächern mit einer hohen Durchfall- und Abbrecherquote. Das Studium, das sowohl Zivilrecht, Strafrecht als auch Öffentliches Recht umfasst, stellt für viele eine der schwersten Herausforderungen dar.

Was ist die schwerste Prüfung der Welt?

Das dortige Abitur, das Gaokao, wird laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Erziehungswissenschaftler:innen als "härteste Abschlussprüfung der Welt" bezeichnet.

Wie alt ist man beim 1. Staatsexamen Jura?

Im Durchschnitt kann man daher sagen, dass ein Jurastudent, der direkt nach dem Abitur (Alter etwa 18-19 Jahre) das Studium beginnt, zwischen 24 und 28 Jahren alt ist, wenn er oder sie in die Anwaltschaft eintritt.

Wie viele Juristen haben Doppelprädikat?

Ein Doppelprädikat ist relativ selten. Auf der Basis der von Rechtsanwälten erzielten Noten ist davon auszugehen, dass die Doppelprädikatsquote bei rund 13 % liegt.

Wie viele Klausuren muss man im 1. Examen bestehen Jura?

Um zu bestehen, musst du mindestens 19 Trimesterwochenstunden an Lehrveranstaltungen teilgenommen haben. Außerdem sind zwei von drei Prüfungsteilen erfolgreich zu absolvieren: Klausur, mündliche Prüfung oder Seminar. Dabei benötigst du eine Gesamtleistung von mindestens vier Punkten.

Welche Uni hat den besten Ruf für Jura?

Zu den fünf besten Universitäten in Deutschland im Bereich Jura zählen 2025 demnach in absteigender Reihenfolge: die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die Universität zu Köln und die Universität Hamburg.

Wie viele Stunden am Tag lernen Jura Examen?

Es ist sinnvoll, pro Tag ca. 6 bis 8 Stunden für Jura zu lernen. Mehr als 8 Stunden zu lernen, ist nicht sinnvoll, da das Gehirn die Informationen dann nicht mehr verarbeiten kann.

Welches Jahr ist das schwierigste im Jurastudium?

Das Jurastudium stellt eine akademische Herausforderung dar; die meisten Studierenden sind sich einig , dass das erste Studienjahr („1L“) das schwierigste ist. Dies liegt unter anderem daran, dass im Jurastudium völlig andere Lehrmethoden zum Einsatz kommen als in den meisten anderen Hochschulen übliche Vorlesungen.

Wer verdient mehr, Arzt oder Jurist?

Bestbezahlte Berufe mit Studium

Informatiker:in mit 45.100 € im Jahr. Betriebswirtschaftler:in mit 55.300 € im Jahr. Jurist:in mit 63.900 € im Jahr. Mediziner:in mit 88.300 € im Jahr.

Was ist das schwerste Studium der Welt?

Platz 1: Medizin

Das Medizinstudium ist nicht nur eines der schwersten, sondern auch eines der beliebtesten Studienfächer. Studierende müssen ein breites Wissen in Anatomie, Physiologie und Biochemie erwerben.

Kann man mit 3.0 Abi Medizin studieren?

Ja, Medizin mit 3,0 Abitur zu studieren ist möglich, aber an staatlichen Unis schwer und erfordert Strategie; der TMS ist entscheidend, Alternativen sind Ausland, private Unis, Berufserfahrung und die Zentrale Eignungsquote (ZEQ), da der NC nur einen Teil der Plätze vergibt und andere Quoten (z.B. Berufs-, Wartezeit) oder Eignungstests die Chancen erhöhen. 

Hat jemals jemand 18 Punkte in Jura erreicht?

Ja, 18 Punkte sind im juristischen Staatsexamen theoretisch möglich (entspricht „Sehr gut“), aber in der Praxis extrem selten – fast schon eine Legende –, da die Bewertung sehr streng ist und nur eine winzige Minderheit der Kandidaten diese Höchstpunktzahl in Klausuren oder im Examen erreicht, wodurch sie als "utopisch" gilt.
 

Welche ist die schwierigste Aufnahmeprüfung für ein Jurastudium?

In Indien gilt der Common Law Admission Test (CLAT) als die schwierigste Aufnahmeprüfung für ein Jurastudium, vor allem aufgrund des hohen Wettbewerbs und der begrenzten Anzahl an Studienplätzen an den besten nationalen juristischen Universitäten.

Wie hoch ist der Lernaufwand im Jurastudium?

Den Lernplan sollten Sie so ausrichten, dass Sie zu Beginn des Jurastudiums ca. 4 Tage pro Woche effektiv 8 Stunden lernen. Es empfiehlt sich am Vormittag von 9-12 Uhr und am Nachmittag von 13-18 Uhr zu lernen.

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