Wie schnell wirkt die Impfung bei Kaninchen?
Gefragt von: Wulf Rose | Letzte Aktualisierung: 19. Februar 2026sternezahl: 4.7/5 (71 sternebewertungen)
Der Impfschutz bei Kaninchen baut sich nicht sofort auf; je nach Impfstoff dauert es etwa 3 Wochen, bis die Immunität gegen Myxomatose und RHD (Kaninchenseuche) vollständig entwickelt ist. Daher ist eine Impfung nicht für eine Notfallbehandlung geeignet, und ein bereits exponiertes Tier kann noch erkranken, bevor der Impfstoff wirkt. Die erste Impfung erfolgt oft mit 4-6 Wochen, gefolgt von einer Auffrischung, um einen langanhaltenden Schutz zu gewährleisten, der dann je nach Präparat 6 Monate bis 1 Jahr hält.
Wie schnell wirkt eine Impfung bei Kaninchen?
Sie können Ihr Kaninchen gegen die Myxomatose beim Tierarzt impfen lassen. Die erste Impfung erfolgt zwischen der vierten und sechsten Lebenswoche. Damit der Impfstoff ausreichend wirkt, muss nach vier Wochen sowie anschließend alle sechs Monate eine Nachimpfung erfolgen.
Wie lange dauert es, bis Kaninchenimpfungen wirken?
Kaninchen können ab einem Alter von fünf Wochen geimpft werden, um sie vor gefährlichen Krankheiten zu schützen. Nach der Impfung dauert es drei Wochen , bis der volle Impfschutz aufgebaut ist, der dann ein Jahr anhält.
Ist eine Impfung gegen Myxomatose für Kaninchen wirksam?
Die erste Myxomatose-Kaninchen-Impfung wird dem Jungtier im Alter von vier bis sechs Wochen verabreicht und muss bei den meisten Impfstoffen nach sechs Wochen noch einmal aufgefrischt werden, um einen vollständigen Impfschutz zu gewährleisten.
Können geimpfte Kaninchen RHD bekommen?
Der RHD-Erreger ist ein Calicivirus, so wie auch einer der Erreger des Katzenschnupfens. Nachdem jahrelang nur der klassiche RHD Virus auftrat, stellte man 2010 erstmals einen neuen RHD Erreger fest, der in Frankreich auftrat (RHD2-Virus), an diesen starben auch geimpfte Kaninchen.
Gesundheitsprophylaxe beim Kaninchen – Die Impfung
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Wie äußert sich RHD bei Kaninchen?
RHD (Chinaseuche) bei Kaninchen äußert sich oft durch plötzlichen Tod ohne sichtbare Symptome, da die Krankheit sehr schnell verläuft (wenige Stunden bis Tage). Wenn Symptome auftreten, sind es meist Apathie, Fressunlust, Fieber (>40°C), Atembeschwerden und blutiger Ausfluss aus Nase, Mund oder After (häufiger bei RHD-1). RHD-2 verläuft oft noch unspezifischer, mit wenigen bis gar keinen Blutungen, aber auch Apathie und plötzlichen Todesfällen.
Wie oft impft man Kaninchen?
Kaninchen müssen je nach Impfstoff jährlich oder sogar alle sechs Monate geimpft werden, um sie gegen Myxomatose und die gefährlichen RHD-Viren (RHDV1 und RHDV2) zu schützen; mit modernen Kombinationsimpfstoffen wie Nobivac Myxo-RHD Plus von MSD Tiergesundheit ist oft nur eine jährliche Impfung nötig, während ältere oder spezielle Impfstoffe halbjährliche Auffrischungen erfordern.
Was ist die häufigste Todesursache bei Kaninchen?
Uns liegen dabei vor allem zwei Krankheiten am Herzen, die RHD und die Myxomatose. Die Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD) ist derzeit die gefährlichste Kaninchenseuche. Es handelt sich dabei um eine lebensgefährliche und meist tödlich endende Viruserkrankung.
Wie lange lebt ein Hase mit Myxomatose?
Myxomatose führt bei einem Großteil der Tiere innerhalb von zwei Wochen zum Tod.
Was passiert, wenn man Kaninchen nicht impft?
Doch leider sind Kaninchen auch anfällig gegen weniger harmlose Leiden wie die Myxomatose oder RHD. Steckt sich eine nicht immunisierte Schnüffelnase an, verläuft diese Krankheiten zu (fast) 100 Prozent tödlich.
Ist es wichtig, Kaninchen zu impfen?
Ja, Kaninchen müssen geimpft werden, um sie vor lebensbedrohlichen Krankheiten wie Myxomatose und RHD (Chinaseuche) (RHD-1 und RHD-2) zu schützen, selbst wenn sie reine Wohnungskaninchen sind, da die Erreger leicht durch Insekten, Futter oder Kleidung eingeschleppt werden können; ein individueller Impfplan mit Auffrischungen ist entscheidend, oft durch Kombi-Impfstoffe abgedeckt.
Warum ist mein Kaninchen nach der Impfung schlapp?
Zu den normalen Nebenwirkungen gehören Müdigkeit für einige Tage und Schwellungen und geringgradige Schmerzen an der Impfstelle, die einige Tage bis zu 2 Wochen anhalten können. In dieser Situation sollte man sein Kaninchen schonen und überwiegend in Ruhe lassen.
Was impft man Kaninchen?
Es wird empfohlen, ausschließlich gesunde Kaninchen gegen Myxomatose und RHD zu impfen. Auch stressige Phasen wie eine Vergesellschaftung oder Operation sollten, wenn möglich, einer Impfung nicht unmittelbar vorangehen. Der Grund dafür ist, dass bestehende Erkrankungen und Stress das Immunsystem schwächen.
Wie lange hält eine Myxomatose-Impfung?
Der Impfschutz für RHD ist vom Impfstoffhersteller für 1 Jahr angegeben. Der Impfschutz für Myxomatose hält laut Hersteller ein halbes Jahr, allerdings wird empfohlen, bei hohem Infektionsdruck schon nach 4 Monaten nachzuimpfen.
Wie viel kostet eine Impfung bei Kaninchen?
Die Kosten für Kaninchenimpfungen variieren je nach Impfstoff und Tierarzt, liegen aber meist zwischen 30 € und 60 € pro Impfung; Kombi-Impfungen gegen RHD (Rabbit Hemorrhagic Disease) und Myxomatose kosten oft um die 35 € bis 45 € (ggf. zzgl. Untersuchung), während Einzelimpfungen günstiger sind, aber oft mehrfach jährlich nötig sind, um umfassenden Schutz zu gewährleisten, was die Gesamtkosten erhöht, aber die Investition in die Gesundheit wert ist.
Ist Myxomatose bei Kaninchen heilbar?
Eine Heilung ist in Einzelfällen möglich. In manchen Fällen erholt sich das Kaninchen wieder (Spontanheilung), trägt die Seuche jedoch weiterhin in sich.
Können geimpfte Kaninchen Myxomatose bekommen?
Gesunde von kranken Tieren trennen
Auch wenn Kaninchen sehr gute Krankenpfleger sein können und Trost spenden, sollten an Myxomatose erkrankte Kaninchen von gesunden Kaninchen separat gehalten und nach drinnen geholt werden, da die hohe Virenlast auch gesunde, geimpfte Kaninchen infizieren kann.
Was tun Kaninchen, wenn sie sterben?
Wenn ein Kaninchen im Sterben liegt, ist das Wichtigste, sofort einen tierärztlichen Notdienst zu kontaktieren, um Schmerzen zu lindern und mögliche Heilung zu prüfen, während Sie dem Tier Ruhe und Komfort bieten, indem Sie es an einem sicheren, vertrauten Ort lassen und sanft beruhigen, ohne es zu stören. Bleiben Sie ruhig, streicheln Sie es, wenn es möchte, und sorgen Sie für ausreichend Heu und Wasser, bis der Tierarzt eintrifft, der auch über die nächsten Schritte nach dem Tod (Beerdigung, Obduktion) beraten kann.
Ist ein Kaninchen mit 10 Jahren alt?
Die durchschnittliche Lebenserwartung von Kaninchen liegt etwa bei 8 Jahren, nicht wenige Tiere werden jedoch auch 10 bis 12 Jahre alt.
Wie lange dauert der Sterbeprozess bei Kaninchen?
Die Dauer der Sterbephase bei Kaninchen ist sehr individuell und kann von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen reichen, oft begleitet von Appetitlosigkeit, Apathie und Rückzug, wobei der Gesamtprozess auch schon Wochen vorher mit subtilen Verhaltensänderungen beginnen kann, je nach Ursache wie Magen-Darm-Erkrankungen oder RHD. Die letzten Stunden sind durch massive Erschöpfung und das Erliegen der Körperfunktionen gekennzeichnet, aber es gibt auch plötzliche Verläufe.
Was dürfen Kaninchen auf gar keinen Fall essen?
Kaninchen dürfen keine verdauungsfördernden oder giftigen Lebensmittel wie Avocado, Schokolade, Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln, Brot, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen), Rhabarber, Milchprodukte, Zucker und stark zuckerhaltige Snacks fressen, da diese zu ernsten Gesundheitsproblemen wie Verdauungsstörungen, Blähungen, Vergiftungen oder Übergewicht führen können. Auch viele zimmerübliche Pflanzen sind für sie giftig, wie z.B. Buchsbaum oder Oleander.
Wie merkt man, dass es einem Kaninchen nicht gut geht?
Man erkennt ein krankes Kaninchen an Apathie, Appetitlosigkeit, Verdauungsproblemen (Durchfall, Verstopfung, Blähbauch), Veränderungen im Verhalten (z.B. plötzlich zahm oder aggressiv, Trommeln, zusammenkauern), Schwierigkeiten beim Fressen oder Kotabsatz, stumpfem Fell, tränenden Augen oder Koordinationsstörungen (Kopfschiefhaltung), wobei viele dieser Anzeichen sofort einen Tierarztbesuch erfordern, da Kaninchen Schmerzen schnell verbergen.
Wie lange dauert es, bis Kaninchenimpfungen wirken?
Grundsätzlich kann Ihr Kaninchen ab einem Alter von sieben Wochen mit dem Kombinationsimpfstoff Myxomatosis RHD Plus geimpft werden; die Entwicklung der Immunität dauert drei Wochen .
Wann wirkt die Kaninchen-Impfung?
Zur aktiven Immunisierung von Kaninchen ab einem Lebensalter von 5 Wochen, um die Mortalität und die klinischen Symptome der Myxomatose und der Hämorrhagischen Krankheit der Kaninchen (RHD), ausgelöst durch klassisches RHD-Virus (RHDV1) und RHD-Virus Typ 2 (RHDV2), zu verringern. Beginn der Immunität: 3 Wochen.
Was ist die 3-3-3-Regel für Kaninchen?
Die 3-3-3-Regel ist ein Leitfaden für die ersten drei Tage, drei Wochen und drei Monate nach der Adoption eines Haustieres . Sie betont Geduld, Konsequenz und positive Verstärkung, um Haustieren die Eingewöhnung in ihre neue Umgebung zu erleichtern.
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