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Wie schließe ich eine Krankenversicherung ab?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Beatrice Albrecht B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 13. September 2026
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Um Ihre gesetzliche Krankenkasse zu wechseln, stellen Sie einfach einen Antrag bei der neuen Kasse – diese übernimmt die Kündigung bei der alten. Eine separate Kündigung ist meist nicht nötig, es sei denn, Sie wechseln in die private Krankenversicherung (PKV) oder es besteht ein Sonderkündigungsrecht (z.B. bei Beitragserhöhung). Die reguläre Frist beträgt zwei Monate zum Monatsende, wobei eine Bindungsfrist von 12 Monaten bei der alten Kasse meist gilt, außer beim Sonderkündigungsrecht, wo die neue Kasse die Kündigung übernimmt.

Wie schließt man eine Krankenversicherung ab?

Eine Kündigung ist dafür seit dem 1. Januar 2021 nicht mehr erforderlich: Ihre neu gewählte Krankenkasse informiert Ihre bisherige Krankenkasse über den Wechsel. Nur Mitglieder, die das System der GKV verlassen wollen, müssen bei der bisherigen Krankenkasse kündigen.

Wie kann ich mich von der Krankenkasse abmelden?

Um eine gesetzliche Krankenkasse zu kündigen, stellen Sie einfach einen Antrag bei einer neuen Kasse – diese übernimmt dann die Kündigung bei der alten, normalerweise mit zwei Monaten Frist zum Monatsende und nach 12 Monaten Mitgliedschaft, es sei denn, es liegt ein Sonderkündigungsrecht vor, etwa bei einer Beitragserhöhung oder Arbeitsplatzwechsel, wo die Frist entfällt. Die neue Kasse kümmert sich um den nahtlosen Übergang, sodass Sie nur den Beitritt zur neuen Versicherung bestätigen müssen. 

Wie kann ich meine gesetzliche Krankenversicherung verlassen?

Um aus der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) auszutreten, müssen Sie entweder in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln, eine Befreiung beantragen oder Ihre Versicherungspflicht endet (z.B. bei Selbstständigkeit) – der Wechsel innerhalb der GKV ist durch eine einfache neue Mitgliedschaft bei der gewünschten Kasse geregelt, oft mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten nach 12-monatiger Mitgliedschaft, außer bei Sonderfällen wie Zusatzbeitragserhöhung. Ein Austritt ist meist mit einem Statuswechsel verbunden, z. B. in die PKV. 

Wie lange dauert es, eine gesetzliche Krankenversicherung abzuschließen?

Es wird circa eine Woche für die Erfassung der Mitgliedschaft benötigt. Bei Klärungsbedarf oder unvollständigen Unterlagen kann sich die Bearbeitungszeit verlängern.

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Wie schnell kann man eine Krankenversicherung abschließen?

Bei gesetzlichen Krankenkassen kann der Abschluss meist schnell und unkompliziert online durchgeführt werden. Die Mitgliedschaft kann in der Regel innerhalb weniger Tage beginnen.

Warum muss ich meine Krankenkassenbeiträge nachzahlen?

Nachzahlungen an die gesetzliche Krankenversicherung können durch verändertes Einkommen, neue Familienverhältnisse, zusätzliche Einkünfte während der Elternzeit, versäumte Beitragszahlungen und Berechnungsfehler entstehen. Nach Erhalt einer Nachzahlungsaufforderung ist diese verpflichtend.

Wie kündige ich meine Krankenversicherung richtig?

Um Ihre gesetzliche Krankenkasse zu wechseln, stellen Sie einfach einen Antrag bei der neuen Kasse – diese übernimmt die Kündigung bei der alten. Eine separate Kündigung ist meist nicht nötig, es sei denn, Sie wechseln in die private Krankenversicherung (PKV) oder es besteht ein Sonderkündigungsrecht (z.B. bei Beitragserhöhung). Die reguläre Frist beträgt zwei Monate zum Monatsende, wobei eine Bindungsfrist von 12 Monaten bei der alten Kasse meist gilt, außer beim Sonderkündigungsrecht, wo die neue Kasse die Kündigung übernimmt. 

Wie lange ist man krankenversichert nach einer Abmeldung?

Nach einer Kündigung bleiben Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für maximal einen Monat (ca. 30 Tage) über den sogenannten "nachgehenden Leistungsanspruch<<" weiterversichert, um eine lückenlose Absicherung zu gewährleisten, wenn Sie nahtlos in die Arbeitslosigkeit gehen oder einen neuen Job antreten. Dieser Anspruch gilt für Pflichtversicherte, nicht aber bei Aufhebungsverträgen (oft Sperrzeit beachten) oder wenn Sie freiwillig versichert sind oder Familienversicherung nutzen können, die dann Vorrang hat. 

Welche gesetzliche Krankenkasse ist die billigste?

Die günstigste gesetzliche Krankenkasse ist oft die BKK firmus, gefolgt von der hkk Krankenkasse und der Audi BKK, aber die tatsächlichen Kosten hängen von Ihrem Einkommen und Ihrem Wohnort ab; für 2026 zeigen Vergleiche oft einen niedrigen Zusatzbeitrag bei der BKK firmus. Ein Wechsel lohnt sich, da Sie durch den individuellen Zusatzbeitrag sparen können, aber der Gesamtbeitragssatz (durchschnittlich 17,5% für 2026, wobei die Kassen diesen individuell festlegen) ist entscheidend. Nutzen Sie einen Krankenkassen-Vergleichsrechner, um Ihre persönliche Ersparnis zu ermitteln.
 

Wie muss ich die Krankenkasse kündigen?

Dafür müssen Sie Ihre Grundversicherung schriftlich kündigen. Ihr Brief muss bis zum 30. November bei der Krankenkasse eintreffen. Ihre bisherige Kasse teilt Ihnen bis Ende Oktober mit, wie hoch Ihre Prämie im nächsten Jahr wird – rechtzeitig, um zu kündigen, falls Sie mit dem Angebot nicht einverstanden sind.

Welche Krankenkasse ist im Jahr 2025 die billigste?

Die BKK firmus ist 2025 die günstigste bundesweite Krankenkasse mit einem Beitragssatz um die 16,78 %, gefolgt von der hkk (ca. 16,79 %) und der Audi BKK (ca. 17,0 %), aber es gibt große Unterschiede im Zusatzbeitrag, weshalb ein individueller Vergleich wichtig ist, da Kassen wie die Techniker Krankenkasse (TK) oder die BKK Herkules oft bessere Leistungen bei Zahnreinigung oder Bonusprogrammen bieten. 

Kann ich meine Krankenversicherung per E-Mail kündigen?

Grundsätzlich können Sie in Textform (zum Beispiel per Brief oder E-Mail) zum nächstmöglichen Termin kündigen. Wichtig ist, dass Sie als Absender der Kündigung erkennbar sind.

Wie komme ich aus der gesetzlichen Krankenkasse?

Jedes freiwillige Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse kann sich alternativ auch privat krankenversichern. Beratungsgespräche über die Beitrags- und Prämienkonditionen und die Leistungsunterschiede der verschiedenen Systeme sind mit den Krankenkassen und privaten Krankenversicherungsunternehmen zu führen.

Wie läuft ein Krankenkassenwechsel ab?

Ein Krankenkassenwechsel läuft einfach ab: Sie stellen einen Mitgliedsantrag bei der neuen Wunschkasse, die den Rest (inkl. Kündigung bei der alten) übernimmt. Fristen sind meist 2 Monate zum Monatsende, aber bei Zusatzbeitragserhöhung gibt es ein Sonderkündigungsrecht. Informieren Sie nach dem Wechsel formlos Ihren Arbeitgeber, der die neuen Beitragsabführung startet.
 

Wann fällt die gesetzliche Krankenversicherung weg?

Sie werden versicherungsfrei, wenn sie die Jahresarbeitsentgeltgrenze vom Vorjahr (2025: 73.800 Euro) und im Folgejahr (2026: 77.400 Euro) überschreiten. Sie fallen dann nicht mehr unter die gesetzliche Versicherungspflicht und werden in der GKV als freiwillige Mitglieder geführt.

Wie melde ich mich bei der Krankenkasse ab?

Um eine gesetzliche Krankenkasse zu kündigen, stellen Sie einfach einen Antrag bei einer neuen Kasse – diese übernimmt dann die Kündigung bei der alten, normalerweise mit zwei Monaten Frist zum Monatsende und nach 12 Monaten Mitgliedschaft, es sei denn, es liegt ein Sonderkündigungsrecht vor, etwa bei einer Beitragserhöhung oder Arbeitsplatzwechsel, wo die Frist entfällt. Die neue Kasse kümmert sich um den nahtlosen Übergang, sodass Sie nur den Beitritt zur neuen Versicherung bestätigen müssen. 

Wie kann ich aus der gesetzlichen Krankenversicherung austreten?

Um aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auszutreten, müssen Sie in der Regel in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln oder einen speziellen Statuswechsel vollziehen, da eine allgemeine „Freiheit“ von der Versicherungspflicht in Deutschland nicht existiert; Sie kündigen bei Ihrer GKV schriftlich unter Einhaltung der Kündigungsfrist (meist 2 Monate zum Monatsende) und weisen den Nachweis der neuen privaten Absicherung nach. Ein Austritt ist oft durch einen Statuswechsel (z.B. bei Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze als Angestellter) oder als Selbstständiger, der die Kriterien erfüllt, möglich. 

Wer zahlt die Krankenkasse, wenn man kein Einkommen hat?

Für Empfänger von Arbeitslosengeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Das gilt auch, wenn Sie zu Beginn der Arbeitslosigkeit wegen einer Sperrzeit kein Arbeitslosengeld erhalten. Für Empfänger von Bürgergeld zahlt das Jobcenter die Beiträge.

Kann ich meine Krankenkasse jederzeit kündigen?

Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse kann mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende gekündigt werden. Wer kündigt, muss mindestens 12 Monate in der alten Krankenkasse Mitglied gewesen sein. Bei einem Arbeitsplatzwechsel entfällt diese Frist. Die Kündigung selbst übernimmt die neue Krankenkasse.

Ist es möglich, eine Versicherung per E-Mail zu kündigen?

Eine Kündigung per E-Mail ist oft möglich (Textform), aber nicht immer sicher, da der Nachweis des Eingangs schwierig ist; ideal ist der Brief als Einschreiben oder eine E-Mail mit Bitte um Bestätigung, wenn der Vertrag es zulässt. Prüfen Sie zuerst die Vertragsbedingungen: Steht dort "Schriftform", braucht es eine handschriftliche Unterschrift (Post), bei "Textform" (E-Mail, Fax, Brief) geht es auch digital. 

Bin ich noch krankenversichert, wenn ich selber kündige?

Waren Sie bereits vor der Kündigung freiwillig gesetzlich versichert, bleibt diese Mitgliedschaft auch nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses bestehen.

Ist es strafbar, wenn man nicht krankenversichert ist?

Nein, in Deutschland ist es nicht strafbar, nicht krankenversichert zu sein, aber es gibt eine gesetzliche Krankenversicherungspflicht, weshalb man mit hohen Nachzahlungen, Schulden und Schwierigkeiten beim Zugang zur medizinischen Versorgung rechnen muss, wenn man sich nicht meldet. Der Staat kann die Beiträge rückwirkend einfordern, und bei Krankheit muss man die Kosten selbst tragen, auch wenn Ärzte Behandlungen nicht verweigern dürfen. 

Wie erfährt die Krankenkasse mein Einkommen?

Krankenkassen überprüfen das Einkommen hauptsächlich durch den Einkommensteuerbescheid, Gehaltsabrechnungen oder Kontoauszüge, um Beiträge zu berechnen, insbesondere bei freiwillig Versicherten, Selbstständigen oder Familienversicherten. Sie fordern diese Nachweise in der Regel jährlich an; bis zur Vorlage zahlt man vorläufig, danach wird nachberechnet. Bei fehlender Kooperation oder unvollständigen Angaben erfolgt eine Schätzung und spätere Nachforderung.
 

Wie lange darf die Krankenkasse Nachzahlungen fordern?

Wie lange darf die Krankenkasse Beiträge nachfordern? Für nicht gezahlte Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung gibt es eine Verjährungsfrist. Diese beträgt nach § 25 Sozialgesetzbuch (SGB) IV vier Jahre.

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