Wie oft zahlt die Krankenkasse eine Orthese?
Gefragt von: Wilhelmine Schuster B.Eng. | Letzte Aktualisierung: 23. Januar 2026sternezahl: 5/5 (54 sternebewertungen)
Die Krankenkasse zahlt eine Orthese meist einmal pro Körperteil innerhalb von 12 Monaten, wenn sie medizinisch notwendig ist und vom Arzt verordnet wird, wobei Sie eine gesetzliche Zuzahlung (10 %, mind. 5 €, max. 10 €) leisten und Aufpreise für Komfortmodelle selbst tragen müssen; für Kinder gibt es oft großzügigere Regelungen. Prophylaktische Orthesen werden in der Regel nicht übernommen.
Wie oft bekomme ich eine Orthese von der Krankenkasse bezahlt?
Krankenkassen zahlen Orthesen meist einmal pro Jahr pro betroffener Körperstelle bei medizinischer Notwendigkeit und ärztlichem Rezept, wobei oft ein Eigenanteil (Zuzahlung) von ca. 5–10 Euro anfällt. Die genaue Häufigkeit hängt von der Art der Orthese (z. B. Knie-, Hand-, Rücken-), dem Material und internen Richtlinien ab; stark stabilisierende Orthesen werden oft nur bei Defekt ersetzt, während für Einlagen auch bis zu 2x pro Jahr möglich sind.
Wie oft bekommt man eine Orthese verschrieben?
Die Krankenkasse übernimmt jedes halbe Jahr ein Paar Einlagen.
Was muss man bei einer Orthese zuzahlen?
Für Orthesen zahlen gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren eine Zuzahlung von 10 % der Kosten, mindestens 5 € und maximal 10 €, direkt an den Anbieter. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind befreit. Wer viel zuzahlt, kann eine Befreiung beantragen, wenn die jährlichen Kosten die Belastungsgrenze (2 % Bruttoeinkommen, bei Chronikern 1 %) überschreiten. Wünschen Sie eine höherwertige Orthese, müssen Sie die Mehrkosten selbst tragen.
Welche Orthese bezahlt die Krankenkasse?
Wird die Orthese ärztlich verschrieben, durch eine ärztliche Verordnung, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Je nach gewähltem Modell müssen Patienten einen Eigenanteil bis maximal zehn Euro zahlen. Orthesen, die prophylaktisch genutzt werden, müssen Betroffene häufig selbst bezahlen.
Was ist eine Orthese?
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Wie viel kostet eine Orthese mit Rezept?
Eine Orthese auf Rezept kostet Sie als gesetzlich Versicherter in der Regel eine Zuzahlung von 10 % des Preises, mindestens 5 € und maximal 10 € pro Hilfsmittel, die Sie direkt beim Sanitätshaus zahlen; die Krankenkasse übernimmt den Rest, solange Sie sich für ein mehrkostenfreies Basismodell entscheiden, ansonsten fallen Mehrkosten an. Bei einer Befreiung von der Zuzahlungspflicht entfällt auch der Eigenanteil komplett.
Wie lange am Tag sollte man eine Orthese tragen?
Die Tragedauer einer Orthese hängt stark von Diagnose, Behandlungsphase und dem Hilfsmittel ab, wird aber meist tagsüber bei Belastung empfohlen, um das Gelenk zu unterstützen und die Muskulatur zu trainieren, mit dem Ziel, sie schrittweise zu reduzieren. Bei akuten Verletzungen oder Fehlstellungen kann auch eine ganztägige oder nächtliche Nutzung notwendig sein, wobei die genauen Anweisungen immer vom behandelnden Arzt oder Orthopädietechniker kommen müssen, da jede Orthese spezifische Ziele verfolgt (z.B. Ruhigstellung vs. Aktivunterstützung).
Wie teuer ist eine Orthese?
Die Kosten für eine Orthese variieren stark von ca. 10 € bis über 1000 €, aber bei ärztlicher Verordnung übernimmt die Krankenkasse den Großteil, sodass Sie nur eine gesetzliche Zuzahlung von maximal 10 Euro (mindestens 5 Euro) zahlen, meist direkt beim Sanitätshaus. Bei speziellen "Wunschprodukten" oder prophylaktischen Orthesen (z. B. für Sport) müssen Patienten oft selbst zahlen oder eine private Aufzahlung leisten.
Was kostet eine gute Fußorthese im Durchschnitt?
Ein Paar Fußgewölbestützen von The Good Feet Store kostet im Durchschnitt zwischen 450 und 500 US-Dollar . Kunden wird jedoch empfohlen, drei Paar zu kaufen, um die Stützkraft schrittweise von weich zu fest zu steigern. Die Modelle „Relax“, „Maintain“ und „Strengthen“ sind für alle Kunden geeignet.
Kann der Hausarzt Orthesen verschreiben?
Ja, Ihr Hausarzt kann Ihnen eine Orthese verschreiben, da alle niedergelassenen Vertragsärzte (auch Fach- und Hausärzte) Hilfsmittel wie Orthesen verordnen dürfen, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht. Oft ist es sinnvoll, auch den Orthopäden oder Unfallchirurgen hinzuzuziehen, um die optimale Versorgung zu gewährleisten, aber der erste Weg kann oft über den Hausarzt führen.
Ist es in Ordnung, mit einer Fußorthese zu schlafen?
Weiche, nachgebende Kissen mögen sich anfangs gemütlich anfühlen, bieten aber nicht die nötige feste Unterstützung für Ihren Knöchel, um ihn richtig hochzulagern und auszurichten. Sofern Ihr Arzt Ihnen nichts anderes rät, sollten Sie verschriebene Bandagen, Schienen oder Gehhilfen nachts tragen. Ein zu frühes Entfernen kann den Heilungsprozess stören oder zu einer erneuten Verletzung führen.
Soll man eine Orthese nachts tragen?
Ob Sie eine Orthese nachts tragen müssen, hängt von der Art der Verletzung und dem Orthesen-Typ ab; generell gilt: Bei Ruhigstellungsorthesen nach OP oder Unfall oft ja, um Fehlbewegungen zu verhindern, während komprimierende Bandagen nachts meist abgelegt werden; die genaue Anweisung gibt immer der behandelnde Arzt. Bei Unsicherheiten, ob Druckstellen oder Durchblutungsstörungen auftreten, fragen Sie Ihren Arzt oder Orthopädietechniker.
Was ist der Unterschied zwischen einer Schiene und einer Orthese?
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff „Schiene“ statt „Orthese“ für diese Form der orthetischen Versorgung verwendet. Die Benennung macht deutlich, dass ein solches Hilfsmittel das Bein lediglich stabilisiert und nicht die neurologischen und anatomischen Funktionen (re-)aktiviert.
Was ist die Kostenbeteiligung bei der Krankenkasse?
Was versteht man unter Kostenbeteiligung? Die Versicherten müssen sich an den Kosten der erbrachten Leistungen beteiligen. Diese Beteiligung besteht aus einem jährlichen fixen Betrag (Franchise) und 10 Prozent der diese Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt).
Wann bekommt man eine neue Orthese?
Wann kommen Orthesen zum Einsatz? Bei Arthrose und Osteoporose sowie anderen chronischen Krankheiten verwendet man Orthesen vor allem zur Stabilisierung und damit zur Erhaltung der Lebensqualität. Die Fußheberschwäche ist ebenso eine Mobilitätseinschränkung, die mit dem Anlegen einer Orthese besser bewältigt wird.
Wie lange dauert es, bis die Krankenkasse eine Orthese genehmigt?
3a „Kostenerstattung / Verzögerte Bearbeitung eines Genehmigungsantrags“ ins Sozialgesetzbuch V aufgenommen. Nun muss die Krankenkasse binnen 3 Wochen über den Antrag entscheiden. Falls dafür zusätzlich eine unabhängige Stellungnahme (z.B. MDK-Gutachten) notwendig ist, verlängert sich die Bearbeitungszeit auf 5 Wochen.
Wie oft bezahlt die Krankenkasse eine Orthese?
Krankenkassen zahlen Orthesen meist einmal pro Jahr pro betroffener Körperstelle bei medizinischer Notwendigkeit und ärztlichem Rezept, wobei oft ein Eigenanteil (Zuzahlung) von ca. 5–10 Euro anfällt. Die genaue Häufigkeit hängt von der Art der Orthese (z. B. Knie-, Hand-, Rücken-), dem Material und internen Richtlinien ab; stark stabilisierende Orthesen werden oft nur bei Defekt ersetzt, während für Einlagen auch bis zu 2x pro Jahr möglich sind.
Kann man mit einer Fußorthese Autofahren?
Ja, Autofahren mit einer Fußorthese ist grundsätzlich erlaubt, solange Sie das Fahrzeug sicher und ohne Gefährdung für sich oder andere bedienen können; wichtig ist jedoch die Absprache mit Arzt und Versicherung, da bei einem Unfall der Versicherungsschutz eingeschränkt sein kann und Sie die volle Verantwortung tragen. Bei stark eingeschränkter Mobilität oder bei speziellen Verbands-/Therapieschuhen wird vom Fahren abgeraten.
Was muss ich bei einer Orthese zuzahlen?
Für Orthesen zahlen gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren eine Zuzahlung von 10 % der Kosten, mindestens 5 € und maximal 10 €, direkt an den Anbieter. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind befreit. Wer viel zuzahlt, kann eine Befreiung beantragen, wenn die jährlichen Kosten die Belastungsgrenze (2 % Bruttoeinkommen, bei Chronikern 1 %) überschreiten. Wünschen Sie eine höherwertige Orthese, müssen Sie die Mehrkosten selbst tragen.
Wie teuer ist eine Orthese mit Rezept?
Eine Orthese auf Rezept kostet Sie als gesetzlich Versicherter in der Regel eine Zuzahlung von 10 % des Preises, mindestens 5 € und maximal 10 € pro Hilfsmittel, die Sie direkt beim Sanitätshaus zahlen; die Krankenkasse übernimmt den Rest, solange Sie sich für ein mehrkostenfreies Basismodell entscheiden, ansonsten fallen Mehrkosten an. Bei einer Befreiung von der Zuzahlungspflicht entfällt auch der Eigenanteil komplett.
Wie viele Stunden am Tag sollte man eine Orthese tragen?
Die Tragedauer einer Orthese hängt stark von Diagnose, Behandlungsphase und dem Hilfsmittel ab, wird aber meist tagsüber bei Belastung empfohlen, um das Gelenk zu unterstützen und die Muskulatur zu trainieren, mit dem Ziel, sie schrittweise zu reduzieren. Bei akuten Verletzungen oder Fehlstellungen kann auch eine ganztägige oder nächtliche Nutzung notwendig sein, wobei die genauen Anweisungen immer vom behandelnden Arzt oder Orthopädietechniker kommen müssen, da jede Orthese spezifische Ziele verfolgt (z.B. Ruhigstellung vs. Aktivunterstützung).
Warum sind Orthesen so teuer?
Es beruht auf der Bundesprothesenliste, die noch aus den Zeiten der Kriegsopferversorgung stammt. Längst amortisierte Produkte wurden immer wieder mit Preisaufschlägen versehen; hinzu kommt die teure handwerkliche Leistung der Orthopädietechniker.
Welche Probleme können Orthesen verursachen?
Orthesen sind Hilfsmittel, die bei einer Vielzahl von Erkrankungen und Verletzungen zum Einsatz kommen. Trotzdem können sie unerwünschte Begleiterscheinungen verursachen. Dazu zählen Druckstellen, Hautreizungen und in weiterer Folge Infektionen, Bewegungseinschränkungen, Kontaktallergien und psychische Probleme.
Wie schlafen mit Orthese?
Mit VACOped oder generell mit einer Beinorthese schläft es sich am besten in der normalen Position auf dem Rücken. Die Gliedmaßen sind hier gut ausgestreckt nebeneinander und es kommt zu keiner ungewöhnlichen Verbiegung. Doch nicht jeder kann die ganze Nacht über auf dem Rücken liegen.
Wie eng muss eine Orthese Sitzen?
Wie muss ich eine Orthese richtig anlegen? Wichtig ist, dass Orthesen zwar eng am Körper anliegen müssen, um zu wirken, jedoch nach Möglichkeit nie länger auf nackter Haut. Tragen Sie zwischen der Haut und der Orthese am besten ein dünnes, saugfähiges Kleidungsstück, um Schäden zu vermeiden.
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