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Wie oft wird abgetrieben?

Gefragt von: Helfried Wetzel  |  Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2026
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In Deutschland wurden 2024 rund 106.000 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet, eine Zahl, die sich seit einigen Jahren um die 100.000 bewegt, wobei 2022 einen leichten Anstieg verzeichnete, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet. Weltweit finden jährlich über 70 Millionen Schwangerschaftsabbrüche statt, wobei ein Viertel aller Schwangerschaften mit einem Abbruch endet. Die meisten Abbrüche in Deutschland erfolgen innerhalb der ersten 12 Wochen, häufig bei Frauen zwischen 25 und 39 Jahren, oft nach der gesetzlichen Beratungsregelung.

Wie viele ungewollte Schwangerschaften werden abgetrieben?

Im Jahr 2022 wurden in Deutschland rund 104.000 Abbrüche gemeldet, also etwa 285 pro Tag (Destatis 2023). Wer ungewollt schwanger wird und einen Schwangerschaftsabbruch in Erwägung zieht, merkt jedoch schnell, dass diese Entscheidung bewusst schwer gemacht wird.

Wie oft ist eine Abtreibung normal?

Medizinisch gesehen gibt es keine maximale Anzahl an Schwangerschaftsabbrüchen, die eine Frau vornehmen lassen kann ; die Entscheidung liegt bei der Patientin und ihrem Arzt. Für die meisten Frauen besteht kaum oder gar kein Risiko für Komplikationen in zukünftigen Schwangerschaften, insbesondere nach unkomplizierten Abbrüchen.

Wie oft werden Abtreibungen gemacht?

Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2022 in Deutschland rund 104.000 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen, fast 10.000 mehr als im Jahr zuvor. Dabei sind die Zahlen weniger eindeutig, als sie auf den ersten Blick scheinen. Über die Ursachen kann man nur mutmaßen, denn sie werden nicht statistisch erfasst.

Kann man nach 2 Mal abtreiben noch schwanger werden?

Ja. Man kann relativ schnell wieder schwanger werden nach einer Abtreibung. „Eine Frau kann nach einer Abtreibung einen Eisprung haben [eine Eizelle zur Befruchtung freisetzen] und vor ihrem nächsten Menstruationszyklus wieder schwanger werden“, so Jones.

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Wie viel Prozent bereuen eine Abtreibung?

Studie zu Abtreibungen: 95 Prozent der Frauen bereuen ihre Entscheidung nicht. Trauer, Reue, Schuldgefühle: Die Mehrheit der Frauen, die abgetrieben habe, empfinden diese Gefühle nicht. Vielmehr sind sie erleichtert und halten ihre Entscheidung auch Jahre später noch für die richtige – wie eine US-Studie jetzt zeigt.

Ist es normal, nach einer Abtreibung ein Baby zu wollen?

Tatsächlich zeigen Untersuchungen der National Abortion Federation, dass 66 % der Frauen, die eine Abtreibung vornehmen lassen, später Kinder haben möchten . Für alle, die sich fragen, ob eine Abtreibung zu zukünftiger Unfruchtbarkeit führen kann: Jahrzehntelange Forschung belegt, dass eine Abtreibung die Wahrscheinlichkeit einer späteren Schwangerschaft nicht verringert.

Welche Frauen treiben am meisten ab?

Schwangerschaftsabbrüche je 10.000 Frauen nach Altersgruppen in Deutschland (1996-2023) Am häufigsten werden Schwangerschaftsabbrüche bei 25- bis 29-jährigen Frauen vorgenommen, gefolgt von den 30- bis 34-jährigen Frauen.

Was verursacht Gebärmutterschäden nach einem Schwangerschaftsabbruch?

Infektionsrisiko

Nach einem Schwangerschaftsabbruch besteht das Hauptrisiko in einer Infektion der Gebärmutter. Diese wird durch verbliebenes Schwangerschaftsgewebe verursacht, das nicht entfernt oder abgestoßen wurde . Eine Infektion nach einem Schwangerschaftsabbruch kann zu starken Blutungen führen.

Welche Gefühle erleben Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch?

Nach einem Schwangerschaftsabbruch sind die Gefühle sehr individuell und reichen von Erleichterung, Freude oder auch einem Gefühl der Stärke bis hin zu Trauer, Schuld, Angst, Niedergeschlagenheit, Wut und hormonell bedingten Stimmungsschwankungen, die oft auch mit körperlichen Reaktionen wie Schmerzen und Blutungen einhergehen können, wobei die Verarbeitung stark von den persönlichen Umständen (z.B. Druck, Lebenssituation, moralische Einstellung) abhängt. Es gibt keine pauschale "normale" Reaktion, und professionelle Beratung bei Beratungsstellen wie pro familia oder donum vitae ist eine wichtige Anlaufstelle. 

Wie oft geht eine Abtreibung schief?

Ernsthafte Komplikationen treten bei weniger als 1 Prozent der Frauen auf, die eine Abtreibung vornehmen.

Wie viel Abtreibung pro Jahr?

In Deutschland wurden im Jahr 2024 rund 106.000 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet, eine Zahl, die sich kaum vom Vorjahr unterschied und über dem Niveau der 2010er Jahre liegt; die meisten dieser Eingriffe erfolgten nach der Beratungsregelung und betrafen Frauen zwischen 30 und 35 Jahren.
 

Sind Abtreibungen häufig?

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 106 000 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche damit gegenüber dem Vorjahr mit +0,2 % kaum verändert.

Was ist der häufigste Grund für Abtreibung?

100 % der Frauen, die in einem Schwangerschaftskonflikt aufgrund von Einflussnahme durch Familie, Arbeitgeber oder andere Personen standen, 74 % der Frauen in finanzieller Not und 73 % der Frauen mit Problemen in der Partnerschaft, also alles äußere Faktoren, aufgrund derer eine Frau über eine Abtreibung nachdachte, ...

In welcher Woche treiben die meisten Frauen ab?

Die meisten Fehlgeburten ereignen sich in den ersten 12 Schwangerschaftswochen, insbesondere in den Wochen 7 bis 10, da dies eine kritische Phase der Organentwicklung ist und chromosomale Anomalien häufiger auftreten. Danach sinkt das Risiko mit jeder Woche erheblich; nach der 10. Woche liegt es nur noch bei etwa 0,5 %. 

Was ist der häufigste Grund für Unfruchtbarkeit?

Ursachen von Unfruchtbarkeit

Sperma (20 bis 35 Prozent der Paare) Eisprung (20 bis 25 Prozent) Anzahl gesunder Eizellen in den Eierstöcken (steigt mit zunehmendem Alter) Endometriose (bis zu 40 Prozent)

Welche physischen Spätfolgen kann eine Abtreibung haben?

Körperliche Folgen einer Abtreibung sind meist kurzfristig und umfassen Schmerzen (ähnlich Menstruationskrämpfen), Blutungen (oft länger als eine normale Periode) sowie Übelkeit; seltene, aber ernste Risiken sind Infektionen, Verletzungen der Gebärmutter (Perforation) oder starke Nachblutungen, die medizinische Behandlung erfordern können, während langfristige Auswirkungen auf Fruchtbarkeit generell als gering eingeschätzt werden, aber Nachuntersuchungen wichtig sind. 

Was sind die Folgen von Abtreibung?

Die Folgen einer Abtreibung können kurzfristig körperliche Beschwerden wie Schmerzen und Blutungen sein, während langfristige körperliche Komplikationen wie Unfruchtbarkeit oder Probleme bei späteren Schwangerschaften selten, aber möglich sind. Psychisch können die Reaktionen komplex sein, mit möglichen Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) oder Depressionen, obwohl viele Frauen langfristig keine negativen psychischen Folgen sehen. Wichtig ist die medizinische Nachsorge und psychologische Unterstützung, um mögliche Risiken zu minimieren.
 

Wie viele Frauen bereuen ihren Schwangerschaftsabbruch?

Die meisten Studien zeigen, dass die überwältigende Mehrheit der Frauen einen Schwangerschaftsabbruch nicht bereut; oft empfinden sie Erleichterung, wobei Langzeitstudien (wie die "Turnaway Study" aus den USA) zeigen, dass über 95 % der Frauen ihre Entscheidung als richtig bewerten, selbst Jahre später, während eine kleinere Gruppe (ca. 6 %) negative Emotionen erlebt und eine bessere Unterstützung wünscht. 

Kann Abtreibung zur Unfruchtbarkeit führen?

Ein fachgerechter Schwangerschaftsabbruch führt normalerweise nicht zu Unfruchtbarkeit, und eine Schwangerschaft ist oft schon im nächsten Zyklus wieder möglich. Seltene Komplikationen wie Infektionen oder Verwachsungen (Asherman-Syndrom) können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, sind aber meist die Folge von Infektionen oder unsachgemäßer Durchführung, nicht des Abbruchs selbst. Die Angst vor Unfruchtbarkeit ist oft unbegründet und beruht auf Mythen; die überwiegende Mehrheit der Studien zeigt keine langfristigen negativen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit.
 

Welches Land hat die wenigsten Abtreibungen?

Trotz der liberalen Gesetzgebung gehören die Niederlande zu den Ländern mit den wenigsten Abtreibungen weltweit (siehe Infografik). Pro 1000 Frauen wurden im Jahr 2016 8,7 Abbrüche durchgeführt.

Was passiert mit Babys nach der Abtreibung?

Bei einer Abtreibung wird der Embryo bzw. Fötus durch verschiedene medizinische Verfahren aus der Gebärmutter entfernt, entweder medikamentös (durch Auslösen von Wehen und Abstoßen ähnlich einer Fehlgeburt) oder operativ (meist durch Absaugen oder Ausschaben), wobei die Methode vom Schwangerschaftsstadium abhängt, um den Herzschlag zu stoppen und das Gewebe zu entfernen. Der Vorgang ist medizinisch so gestaltet, dass er in der Regel effektiv ist und Komplikationen selten sind, wobei die genaue Vorgehensweise vom Zeitpunkt der Schwangerschaft und der gewählten Methode variiert.
 

Was geschieht mit abgetriebenen Föten?

Sie können entscheiden, dass der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin für die Entsorgung des Fötus verantwortlich ist. Wenn Sie einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen, haben Sie außerdem das Recht, den Fötus nach der Ausstoßung zur Entsorgung an diesen Arzt oder diese Ärztin zurückzubringen. Der Arzt oder die Ärztin kann den Fötus bestatten oder einäschern .

Wie verändert sich der Körper nach einer Abtreibung?

Bis einige Tage nach der Behandlung können Sie Rückenschmerzen, Unterleibschmerzen und Blutverlust haben, vergleichbar mit einer normalen Menstruation. Der größte Blutverlust tritt nach 4 – 7 Tagen auf und kann länger als eine normale Regelblutung dauern. Die Blutungen enden oft mit braunem Ausfluss.

Wie viele Beziehungen scheitern nach einer Abtreibung?

Statistiken zeigen, dass Partnerschaften nach einem Schwangerschaftsabbruch oft unter Druck geraten, wobei neuere Daten darauf hindeuten, dass Frauen, die abtreiben, häufig bereits in instabileren Beziehungen sind und eine höhere Trennungsrate haben als Frauen, die das Kind austragen – manche Studien sprechen von bis zu vier von fünf Partnerschaften, die scheitern, was jedoch stark von der Beziehungsqualität vor dem Abbruch abhängig ist. Während einige Paare durch die Erfahrung enger zusammenwachsen, erleben andere Distanz, insbesondere wenn die Gefühle unterschiedlich verarbeitet werden, was die Entscheidung komplex macht und die bestehende Beziehung belastet. 

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