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Wie oft muss der Schornsteinfeger kehren?

Gefragt von: Frau Leni Kunz B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 8. November 2026
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Wie oft der Schornsteinfeger kommen muss, hängt stark von der Art der Feuerstätte und der Nutzung ab, aber typischerweise sind es einmal jährlich für Gasheizungen (oft nur Wartung) und bis zu viermal für Holzöfen bei ganzjähriger Nutzung, während Ölheizungen oft alle zwei Jahre an der Reihe sind; der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger legt die genauen Fristen für Kehrung, Messung und die gesetzlich vorgeschriebene Feuerstättenschau fest (alle 3,5 Jahre).

Ist ein Kamin kehren Pflicht?

Sie ist in Deutschland Pflicht und dient hauptsächlich Ihrer eigenen Sicherheit. Der Schornsteinfeger kontrolliert bei der Feuerstättenschau die Betriebs- und Brandsicherheit aller Feuerstätten wie Kaminöfen, Kachelöfen und Heizungen.

Ist man verpflichtet, den Schornsteinfeger kommen zu lassen?

Hausbesitzer in Deutschland sind gesetzlich verpflichtet, ihre Heizungen und Kaminöfen regelmäßig vom Schornsteinfeger warten und prüfen zu lassen.

Kann ich den Schornsteinfeger verweigern?

Sie dürfen den Schornsteinfeger nicht einfach so ablehnen, da die Arbeiten (Kehren, Überprüfen, Messen) gesetzlich vorgeschrieben sind und Ihrer eigenen Sicherheit dienen; bei Verweigerung drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro, die Behörde kann die Arbeiten zwangsweise durchführen lassen und der Eigentümer trägt die Mehrkosten, ggf. auch mit polizeilicher Hilfe. Vereinbaren Sie stattdessen einen neuen Termin oder wählen Sie einen neuen Schornsteinfeger, falls Sie unzufrieden sind. 

Wie oft darf ein Schornsteinfeger pro Jahr kommen?

Wie oft der Schornsteinfeger kommt, hängt stark von der Heizungsart und Nutzung ab, aber meistens ist mindestens ein jährlicher Besuch für die Feuerstättenschau Pflicht; Kaminöfen können je nach Nutzung 1 bis 4 Mal pro Jahr Kehrungen benötigen, während Gas- und Ölheizungen oft nur alle 1-2 Jahre Kehrungen und regelmäßige Messungen haben. Bei intensiver Nutzung von Holz- oder Pelletheizungen sind bis zu vier Kehrungen pro Jahr möglich, während moderne Gasbrennwertthermen oft nur alle zwei Jahre gekehrt werden müssen.
 

Wie oft muss der Schornsteinfeger kommen?

16 verwandte Fragen gefunden

In welche Räume muss der Schornsteinfeger?

Der Schornsteinfeger muss Zugang zu allen Räumen haben, in denen sich Feuerstätten (Heizungen, Kamine, Öfen) und dazugehörige Abgas-/Rauchrohre, Lüftungsanlagen oder die Brennstoffversorgung befinden, um Brandsicherheit und Betriebsbereitschaft zu gewährleisten, was auch Stillgelegtes und Zugänge wie Dachlucken einschließt. Sie müssen ihm diesen gesetzlich vorgeschriebenen Zutritt gewähren, um Haftungs- und Versicherungsrisiken zu vermeiden.
 

Kann ich meinen Schornstein selbst kehren?

Viele Hausbesitzer entscheiden sich dafür, ihren Schornstein selbst zu kehren. Mit dem richtigen Werkzeug und dem nötigen Fachwissen ist das durchaus machbar. Sie sollten wissen, welches Werkzeug für Ihr Gerät geeignet ist, wie man richtig kehrt und warum eine jährliche Schornsteininspektion notwendig ist.

Kann ich meinen Kamin selber kehren?

Grundsätzlich ist es möglich, den Schornstein als Hausbesitzer selbst zu kehren. Zulässig ist das allerdings nicht. Denn das „Gesetz über das Berufsrecht und die Versorgung im Schornsteinfegerhandwerk“ (kurz: Schornsteinfeger-Handwerksgesetz oder SchfHwG) verlangt die Beauftragung eines ausgebildeten Schornsteinfegers.

Kann man den Kaminfeger frei wählen?

Mehr Freiheiten!

Vielleicht ist man aus persönlichen Gründen mit dem Kaminkehrer unzufrieden oder zweifelt an der fachlichen Kompetenz des bisherigen Schornsteinfegers - dann ist es per Gesetz seit dem 01.01.2013 möglich den Schornsteinfeger zu wechseln und einen neuen frei zu wählen.

Was passiert, wenn ich meinen Schornstein nicht fege?

Mit der Zeit sammeln sich Ruß und Brennstoffrückstände in Schornsteinen an, die sich entzünden können. In diesem Fall kann brennender Ruß aus dem Schornstein ins Wohnzimmer gelangen und Brände im Dachstuhl oder in anderen Stockwerken des Hauses auslösen .

Wie oft müssen Kamine gekehrt werden?

Kamine müssen je nach Nutzung und Heizsystem unterschiedlich oft gekehrt werden, gesetzlich ist mindestens eine Reinigung pro Jahr vorgeschrieben, aber bei intensiver Nutzung (z.B. Holzofen in der Heizperiode) sind oft 3 bis 4 Kehrungen jährlich notwendig, während Pelletöfen und Ölheizungen kürzere Intervalle haben können, wobei der Schornsteinfeger dies genau festlegt und zusätzlich alle 7 Jahre die verpflichtende Feuerstättenschau durchführt.
 

Kann ich meinen Kaminofen selbst kehren?

Bitte installieren Sie in jedem Raum, durch den der Kamin verläuft – einschließlich des Dachbodens – Kohlenmonoxid- (CO-) und Rauchmelder. Hinweis: Ich empfehle Ihnen stets, einen professionellen Schornsteinfeger mit der Reinigung Ihres offenen Kamins oder Ofens zu beauftragen .

Wie oft kommt der Schornsteinfeger zur Überprüfung?

Die Prüfungsintervalle für den Schornsteinfeger hängen stark von der Heizungsart ab: Die Feuerstättenschau (hoheitliche Aufgabe) muss mindestens zweimal in sieben Jahren mit maximal drei Jahren Abstand erfolgen. Die Kehr- und Überprüfungsarbeiten variieren, oft jährlich bei fester Brennstofffeuerung oder Gas-/Ölheizkesseln (bei neueren Gasheizungen ggf. zweijährlich), während die Abgasmessung (oft frei wählbar) je nach Heizung und Alter alle ein bis drei Jahre fällig wird, ältere Kessel meist alle zwei Jahre,. 

Welche Kaminöfen dürfen nach 2025 weiter betrieben werden?

Ab 2025 dürfen Kaminöfen, die zwischen 1995 und 2010 eingebaut wurden, nur weiterbetrieben werden, wenn sie die Grenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) Stufe 2 einhalten (max. 0,15 g/m³ Feinstaub, 4 g/m³ CO) oder nachgerüstet wurden; neue Öfen müssen diese Werte bereits erfüllen; ein generelles Verbot gibt es nicht, aber die Einhaltung der Grenzwerte ist entscheidend.
 

Wie lange dauert es, einen Schornstein zu fegen?

Wie lange dauert es? Normalerweise dauert das Kehren eines Schornsteins etwa eine halbe Stunde . Gelegentlich kann es etwas länger dauern. Verstopfungen (z. B. durch ein Vogelnest) benötigen aufgrund der zu entfernenden Ablagerungen mehr Zeit.

Was besagt die 3:2-10-Regel für Schornsteine?

Die 3-2-10-Regel ist eine Bau- und Sicherheitsnorm für die Schornsteinhöhe. Sie besagt: Ihr Schornstein muss mindestens 90 cm über den Dachaustrittspunkt hinausragen. Er muss außerdem mindestens 60 cm höher sein als jeder Teil des Daches (oder eines benachbarten Gebäudes) im Umkreis von 3 Metern.

Kann man den Schornsteinfeger verweigern?

Sie dürfen den Schornsteinfeger nicht einfach so ablehnen, da die Arbeiten (Kehren, Überprüfen, Messen) gesetzlich vorgeschrieben sind und Ihrer eigenen Sicherheit dienen; bei Verweigerung drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro, die Behörde kann die Arbeiten zwangsweise durchführen lassen und der Eigentümer trägt die Mehrkosten, ggf. auch mit polizeilicher Hilfe. Vereinbaren Sie stattdessen einen neuen Termin oder wählen Sie einen neuen Schornsteinfeger, falls Sie unzufrieden sind. 

Was kontrolliert der Schornsteinfeger in der Wohnung?

Der Schornsteinfeger überprüft in der Wohnung die Sicherheit und Effizienz von Heizungsanlagen (Gas, Öl, Festbrennstoffe), Kaminen, Öfen, Abgasanlagen sowie Lüftungssysteme, indem er Abgase misst (u.a. Kohlenmonoxid), auf Verstopfungen und Brandschutz achtet und die Funktion der Komponenten sicherstellt, was auch die Luftqualität und den Brandschutz für die Bewohner gewährleistet. 

Haben alle Schornsteine ​​einen Abzug?

Ein Schornstein enthält einen Rauchabzug (manche Schornsteine ​​haben mehrere Rauchabzüge). > Rauchabzug – das ist der Hohlraum im Schornstein, durch den Rauch und Gase des Feuers nach oben, vom Feuer weg und aus dem Haus abgeleitet werden. Wie Sie sehen, ist ein Schornstein die Konstruktion, die den Rauchabzug enthält.

Wie kann man sich gegen den Schornsteinfeger wehren?

Sollten Sie Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten mit Ihrer bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerin bzw. mit Ihrem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger haben, können Sie sich an die zuständige Schornsteinfeger-Innung in Ihrer Nähe wenden.

Warum kommt der Schornsteinfeger zweimal im Jahr?

Der Schornsteinfeger kommt oft zweimal im Jahr, weil gesetzliche Vorschriften und die Art der Nutzung Ihres Heizsystems dies erfordern, um Brandschutz, Betriebssicherheit und Umweltschutz zu gewährleisten; typischerweise sind es eine Kehrung während der Heizperiode und eine weitere Kehrung/Überprüfung ( Feuerstättenschau), aber bei intensiver Nutzung von Holz- oder Pelletöfen können es auch mehr Besuche sein.
 

Bin ich verpflichtet, den Schornsteinfeger rein zu lassen?

Ja, Sie müssen den Schornsteinfeger reinlassen, denn es besteht eine gesetzliche Pflicht für Haus- und Immobilieneigentümer, Feuerstätten regelmäßig vom Schornsteinfeger prüfen und warten zu lassen – verweigern Sie den Zutritt, drohen Bußgelder und der Schornsteinfeger kann sich im Notfall sogar mit polizeilicher Hilfe Zugang verschaffen. Seit 2013 sind Hausbesitzer für die Beauftragung verantwortlich und müssen die Termine im Blick behalten, wobei der Schornsteinfeger für die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeiten (Kehren, Prüfen, Messen) Zugang zu allen Räumen benötigt.