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Wie oft kann man Paprika überwintern?

Gefragt von: Helga Petersen MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2026
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Man kann Paprika mehrere Jahre überwintern, da sie von Natur aus mehrjährige Pflanzen sind, aber nur mit frostfreiem, hellem und kühlem Überwinterungsort (ca. 10–15°C), wie einem beheizten Gewächshaus, Wintergarten oder einer Loggia, da sie keinen Frost vertragen. Die Weiterführung lohnt sich besonders bei seltenen oder Zierpaprika für eine üppigere Ernte im Folgejahr, wobei die Pflanzen zurückgeschnitten werden müssen.

Wie alt kann eine Paprikapflanze werden?

2 süße rote Paprikapflanzen und 1 süße Minipflanzen. Sie sind alle ungefähr 109-120 Tage alt.

Kann man eine Paprikapflanze überwintern lassen?

Ja, Paprikapflanzen sind mehrjährig und können überwintern, sie sind aber nicht winterhart und brauchen Schutz vor Frost, idealerweise in einem kühlen (8-12°C) und hellen bis halbdunklen Winterquartier (Keller, unbeheiztes Gewächshaus, Wintergarten), mit wenig Wasser und ohne Dünger, um eine Ruhephase zu ermöglichen und sie für die nächste Saison zu stärken. Eine warme Überwinterung ist auch möglich, führt aber oft zu weniger kräftigem Austrieb. 

Kommen Paprika jedes Jahr im Winter wieder?

Schneiden Sie Ihre Pflanzen am Ende der Saison einfach etwas zurück, und sie treiben im Frühling wieder aus . Halten Sie Frostschutzvlies bereit, falls es zu einem Kälteeinbruch kommt. Bei seltenen Frostperioden sollten Sie Ihre Pflanzen eventuell in Töpfe umpflanzen und für ein oder zwei Nächte in die Garage stellen.

Ist die Paprikapflanze mehrjährig?

Ja, Paprika sind grundsätzlich mehrjährige Pflanzen, aber in unseren Breiten nicht winterhart und müssen frostfrei überwintern, um im nächsten Jahr erneut zu tragen. Die Überwinterung gelingt am besten in einem beheizten Wintergarten, Gewächshaus oder hellen, kühlen Räumen bei 8-15°C, mit wenig Wasser und ohne Dünger, um Kraft für die nächste Saison zu sparen.
 

Overwintering peppers: How to do it safely!

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Wann soll man eine Paprikapflanze reinholen?

Erst Mitte Mai kann die Pflanze dann wieder nach draußen ziehen, darauf bereitet man sie vor, indem man sie immer wieder an bedeckten warmen Tagen an einem geschützten Platz ins Freie stellt.

Was tun mit Paprika im Winter?

Paprika gehört zu den Lebensmitteln, die man roh einfrieren kann, ohne dass sich Konsistenz, Geschmack oder Farbe wesentlich verändern. Zum Einfrieren entfernt man einfach die Kerne und Stiele und gibt die Paprika in einen Gefrierbeutel. Kleine, scharfe Paprika können im Ganzen eingefroren werden.

Was sollte man im nächsten Jahr nach Paprika Pflanzen?

In meinem Garten habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht, nach Paprika eine Gründüngung mit Phacelia anzubauen. Das lockert den Boden wunderbar auf und fördert das Bodenleben. Im nächsten Jahr folgen dann meist Erbsen oder Salate – die gedeihen prächtig auf dem so vorbereiteten Boden.

Was tun mit Paprikapflanzen am Ende der Saison?

Paprikapflanzen werden als einjährige Pflanzen angebaut, da sie in vielen Gegenden den Frost nicht überstehen. Sie sind zwar mehrjährig, vertragen aber keine Minustemperaturen. Anstatt sie mit dem Gartenabfall zu entsorgen, können Sie sie ins Haus holen, um sie für den Garten im nächsten Jahr vorzubereiten .

Soll man Paprika zurückschneiden?

Wie schneidet man eine Paprika richtig? Ein Ausgeizen, wie man es von Tomaten kennt, ist beim Paprika nicht notwendig. Förderlich für die Fruchtbildung wirkt das Auskneifen der dominierenden Triebe. Durch ihre Entfernung wird die Verzweigung und gleichzeitig die Blüten- und Fruchtbildung gefördert.

Werden Paprikapflanzen nach einem Frost wieder austreiben?

Wenn Ihre Paprikapflanzen längere Zeit Temperaturen unter 0 Grad Celsius ausgesetzt waren, erholen sie sich schlechter . Es gibt einfache Möglichkeiten, um festzustellen, ob eine Pflanze Frostschäden überstehen wird. Frostgeschädigtes Gewebe verfärbt sich schwarz. Untersuchen Sie die Pflanze daher genau, um zu sehen, welche Teile ihre normale Farbe behalten haben.

Kann man Paprika im Dunkeln überwintern?

Je dunkler die Paprika überwintern, desto anspruchsloser werden sie. Wichtig ist, dass sie keiner Zugluft sowie keinem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Idealerweise herrscht zudem eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Wie kann ich meine Paprikapflanze überwintern?

Paprika überwintern gelingt drinnen an einem hellen, kühlen (8–12 °C) oder warmen (21–25 °C) Platz, da sie nicht winterhart sind; wichtig sind wenig Wasser, Schutz vor Zugluft, hohe Luftfeuchtigkeit (besprühen, Wasserschale) und bei wenig Licht zusätzliche Pflanzenlampe, um die Pflanze für das nächste Jahr zu erhalten. Starke Pflanzen sollten bevorzugt werden, und abgestorbene Triebe werden entfernt, um die Pflanze für den Frühling vorzubereiten.
 

Wird eine Paprikapflanze weiterhin Früchte tragen?

Ernten Sie Ihre Paprika, sobald sie reif sind, damit die Pflanze weiter Früchte trägt . Wenn Sie Paprika zu lange wachsen lassen, kann dies den Gesamtertrag sogar verringern, da die Pflanze dadurch Nährstoffe verliert.

Wie lange kann eine Paprikapflanze draußen überwintern?

Bis sie Mitte Mai nach draußen dürfen, sollten Paprika auf der Fensterbank wachsen. Für die Aussaat mit dem Finger eine kleine Vertiefung in die Erde drücken und ein Paprika-Samenkorn hineinlegen. Dann Erde darauf streuen, mit ein wenig Wasser befeuchten und die Töpfe mit Plastikfolie überziehen, bis die Saat keimt.

Was darf man nicht neben Paprika Pflanzen?

So zählen zu den schlechten Nachbarn für Paprika zum Beispiel Erbsen (Pisum sativum), Fenchel (Foeniculum vulgare), Rote Bete (Beta vulgaris subsp. vulgaris var. conditiva), Aubergine (Solanum melongena), Kartoffeln (Solanum tuberosum), Zucchini (Cucurbita pepo subsp. pepo convar.

Bei welcher Temperatur geht Paprika kaputt?

Paprikablüten beispielsweise werden bei unter 15 °C nicht mehr ausreichend bestäubt.

Wie erkenne ich, ob eine Paprika reif ist?

Wann Paprika komplett ausgereift sind, verrät ihre Farbe: Unreife Früchte sind grün, erst nach etwa drei Wochen verfärben sie sich zu ihrer spezifischen Farbe. Ihr volles, süßes Aroma haben Paprika dann, wenn sie keine grünen Flecken mehr haben. Nun sind die Schoten ausgereift und können geerntet werden.

Wie viel Kälte hält Paprika aus?

Wenn die Temperaturen im Freien dauerhaft über 13°C, besser 20°C liegen, können die Paprikapflanzen im Topf dauerhaft auf den Balkon gestellt werden. Sollte es nachts kälter als 13°C werden, ist es besser sie wieder ins Haus zu holen, um Wachstumsstörungen zu vermeiden.

Wann sollte man Paprikapflanzen nachts abdecken?

Temperaturen um 7 °C schaden Ihren Paprikapflanzen zwar nicht, aber Temperaturen unter 10 °C können ihr Wachstum verlangsamen und vorübergehend hemmen. Sind die Pflanzen bereits eingepflanzt oder möchten Sie sie nicht wieder ins Haus holen, können Sie sie alternativ nachts abdecken, damit sie die Wärme besser speichern.

Kann Paprika im Regen stehen?

Für den Anbau von Paprika ist ein sonniger geschützter Platz, idealerweise unter Glas zu suchen. Im Freiland fordern Paprikapflanzen einen unbedingt sonnigen und warmen Platz ein, der idealerweise im Regen- und Windschatten gelegen ist.

Wie lange kann man Paprika hängen lassen?

Die Paprika sollte kühl und dunkel gelagert werden, dafür eignet sich das Gemüsefach im Kühlschrank. Dort ist es kühl, aber nicht zu kühl – bei zu kalten Temperaturen verdirbt das Gemüse nämlich schneller. Lagerung ist etwa eine Woche lang möglich, wobei sich die grüne Paprika länger hält als rote oder gelbe.

Wann soll man Paprika reinholen?

Etwa ab Mitte April ist es im Gewächshaus häufig schon warm genug, dass sich die Paprikajungpflanzen dort schon wohler fühlen als auf der Fensterbank. In kalten Nächten, solltet ihr die Pflanzen aber auf jeden Fall reinholen.

Warum werden meine grünen Paprika nicht Rot?

Paprika werden nicht rot: Ursachen

Wird der Paprika einfach nicht rot, ist es entweder zu kalt oder der Reifeprozess ist noch nicht abgeschlossen. Hinweis: Gelb und Orange sind keine Zwischentöne auf dem Weg zu Rot, sondern sortentypische Endfärbungen. Die Schoten sind erntereif!

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