Zum Inhalt springen

Wie oft Heucobs füttern?

Gefragt von: Adele Fischer  |  Letzte Aktualisierung: 7. Oktober 2026
sternezahl: 4.1/5 (64 sternebewertungen)

Heucobs füttert man je nach Funktion (Heuersatz, Ergänzung) meist 1,5–2 kg pro 100 kg Körpergewicht täglich, verteilt auf mehrere kleine Mahlzeiten (2–4 oder öfter), um eine kontinuierliche Raufutteraufnahme zu gewährleisten, besonders für Senioren, und füttert 1 kg Heucobs als 1 kg Heuersatz ein. Die Menge hängt vom Bedarf ab: Bei Zahnproblemen oder als alleiniges Raufutter (1,2–1,5 kg pro 100 kg) oder zur Aufwertung. Wichtig: Immer gut einweichen (mit dem 2–3-fachen Wasser) und nur so viel ansetzen, wie das Pferd in 2-3 Stunden frisst, um Gärung zu vermeiden.

Wie oft sollte man Heucobs füttern?

Heucobs – wie viel sollte ich füttern? Wenn die Heucobs als alleiniges Grundfutter für Dein Pferd gedacht sind, also als kompletter Heuersatz dienen, solltest Du davon 1,5 kg je 100 kg Körpergewicht pro Tag füttern.

Kann ein Pferd nur von Heucobs leben?

Die Heucobs sollen anstelle von Heu die Raufuttergrundlage sein. Ohne ausreichend Raufutter kann das Pferd nicht leben. Die Kraftfuttermenge sollte dabei jedoch nicht erhöht werden, denn dadurch können Erkrankungen des Verdauungsapparates oder Hufrehe verursacht werden.

Wie lange darf man Heucobs eingeweicht stehen lassen?

Eingeweichte Heucobs sind nur wenige Stunden haltbar, idealerweise innerhalb von 2 bis 4 Stunden nach dem Einweichen verfüttern, da sie sonst gären, schimmeln und Bakterienwachstum fördern, besonders bei warmem Wetter; bei Kälte kann die Haltbarkeit etwas länger sein, aber sie sollten immer zeitnah verbraucht werden, um Gesundheitsrisiken für Pferde zu vermeiden.
 

Wie viel Wiesencobs pro Tag?

Um bei Pferden mit Zahn- bzw. Kauproblemen den nötigen Bedarf an Raufutter zu decken, sollte täglich ca. 1,2-1,5 kg je 100 kg Körpergewicht GlyxWiese ® Heucobs gefüttert werden, so kann einem Gewichtsverlust entgegengewirkt werden.

Pellets aus Heu (Heucobs) und Luzerne sind eine gute Nahrungsergänzung insbesondere für Pferde.

19 verwandte Fragen gefunden

Was ist der Unterschied zwischen Heucobs und Wiesencobs?

Der Hauptunterschied zwischen Wiesencobs und Heucobs liegt im Ausgangsmaterial: Wiesencobs (auch Grascobs) werden aus frisch gemähtem, direkt getrocknetem Gras hergestellt, sind oft energiereicher und strukturreicher, während Heucobs aus bereits getrocknetem Heu bestehen, was sie zu einem hochwertigen, staubfreien Heuersatz für die Ergänzung oder bei Zahnproblemen macht. Beide dienen als Raufutterersatz oder -ergänzung, Wiesencobs bieten jedoch oft mehr Struktur und eine vielfältigere Kräuterzusammensetzung.
 

Können Heucobs Hufrehe auslösen?

Ja, Heucobs können Hufrehe auslösen, wenn sie einen hohen Zucker- und Stärkegehalt haben oder nicht langsam umgestellt werden, da der Zucker (Fruktan) den Insulinspiegel stark ansteigen lässt und das empfindliche Gleichgewicht stört, was zu einer schmerzhaften Entzündung der Huflederhaut führen kann; zuckerarme, laborgeprüfte Heucobs sind jedoch oft ideal für rehegefährdete Pferde, da sie leicht verdaulich sind und Mineralfutter gut aufgenommen werden kann.
 

Wie füttere ich Heucobs richtig?

Pro 100 kg Körpergewicht deines Pferdes kannst du ca. 1,5 kg Heucobs füttern. Es ist auch möglich, Heu und Heucobs zu kombinieren. Ein Beispiel: Wenn dein Pferd täglich 10 kg Heu erhält, können davon problemlos bis zu 3 kg durch Heucobs ersetzt werden.

Woran erkennt man, ob Heu verdorben ist?

Farbe und Geruch: Generell gilt: Je grüner die Farbe, desto nahrhafter und schmackhafter ist das Heu für Ihr Pferd. Gutes Heu riecht frisch und leicht süßlich. Ein stechender oder muffiger Geruch deutet meist auf Schimmel hin .

Kann ich das Heu meines Pferdes über Nacht einweichen?

Die Wassertemperatur bestimmt die Einweichzeit des Heus. 30 Minuten in warmem oder 60 Minuten in kaltem Wasser reduzieren den Zucker- und Kohlenhydratgehalt. Längeres Einweichen als 60 Minuten ist zu vermeiden, da sonst zu viele Nährstoffe ausgewaschen werden können .

Sind Heucobs gut für Magenpferde?

Bei Zahnproblemen oder einem mäkeligen Pferd sind unsere Cobs optimal geeignet, da diese sehr schmackhaft sind und von allen Pferden gerne gefressen werden. Pferde mit Magenproblemen, Magengeschwüren und akuten Gastrobeschwerden kommt die Struktur unserer Heucobs besonders entgegen.

Was ist das Wobbler-Syndrom beim Pferd?

Beim Wobbler-Syndrom kommt es zu wiederholtem Stolpern und Stürzen. Das Pferd hat nach dem Aufstehen Schwierigkeiten, geradeaus zu gehen. Die Hinterbeine schleifen mit den Zehen über den Boden. Das Beugen der Hinterhand ist für das Pferd problematisch.

Wie bekomme ich mein altes Pferd dicker?

Wenn dein Pferd zunehmen soll, muss es ausreichend Raufutter (Gras, Heu, Heulage) von guter Qualität bekommen – mindestens 1,5% pro 100 kg Körpergewicht an Raufutter (Trockenmasse!) ist hier die Faustregel. Die Qualität und der Nährwert des Raufutters können je nach Ernte unterschiedlich sein.

Welche Fehler werden bei der Fütterung von Pferden am häufigsten gemacht?

Welche Fehler werden bei der Fütterung von Pferden am häufigsten gemacht? Häufige Fütterungsfehler bei Pferden sind plötzliche Futterumstellungen, zu wenig Raufutter, übermäßige Kraftfuttergaben, lange Fresspausen, unzureichende Wasseraufnahme sowie die Verfütterung von schlechtem oder verunreinigtem Futter.

Ist 24 Stunden Heu gut für Pferde?

Die einfachste Lösung besteht darin, Heu ad libitum über 24 Stunden anzubieten, damit das Pferd jederzeit fressen kann. Dieses würde sehr gut funktionieren, wenn die Pferde sich ausreichend bewegten und wenn man gutes Pferdeheu hätte, das bedeutet relativ rohfaserreich und zuckerarm.

Kann man Mash und Heucobs mischen?

Das Mash lässt sich für alte Pferde zum Auffüttern gut mit Heucobs mischen. Aber auch im Fellwechsel tut Pferden ein Mash gut. Die essentiellen Fettsäuren sorgen für schönen Fellglanz.

Wie lange Heu lagern bis man es füttern kann?

Den meisten Pferdebesitzern ist bekannt, dass frisch geerntetes Heu nicht sofort verfüttert werden darf, sondern erst nach einer Lagerungszeit von mindestens 6 Wochen.

Wie riecht altes Heu?

Es riecht muffig, säuerlich oder sogar stechend. Ziehst du ein Büschel auseinander, kleben die Halme zusammen. Vielleicht kannst du sogar Schimmelnester erkennen. Schlechte Heuballen stauben stark.

Wie lange kann man gewaschenes Heu füttern?

Spätestens nach 6 Stunden, besser nach 3 Stunden, sollten Reste von nassem Heu entsorgt werden. Anderenfalls können die Mengen an Keimen auf dem Heu gefährlich für Ihr Pferd werden. Für Pferde mit Stoffwechselerkrankungen wird Heu häufig gewaschen, um die Gehalte an wasserlöslichem Zucker und Fruktan zu minimieren.

Kann man eingeweichte Heucobs über Nacht stehen lassen?

Eingeweichte Heucobs können bei Wärme schnell gären. Bereite daher nur so viel vor, wie dein Pferd innerhalb von zwei bis drei Stunden frisst. Bei großen Portionen hilft es, diese über Nacht zu füttern, weil die Temperaturen dann meist abkühlen und das Gärrisiko sinkt.

Warum frisst mein Pferd keine Heucobs mehr?

Wenn ein Pferd Heucobs verweigert, liegt es oft an Zahnproblemen, Stress, schlechter Zubereitung (zu wenig Wasser, falsche Temperatur) oder einfach am Geschmack, wobei oft unterschiedliche Sorten oder Zusätze wie Öl, Leinsamen oder etwas Leckeres helfen können, und eine tierärztliche Abklärung der Zähne unerlässlich ist, besonders bei Senioren, um Koliken oder Schlundverstopfungen vorzubeugen. 

Wie lange bleiben Heucobs im Magen?

Füttert man dem Pferd also erst das Kraftfutter und anschließend das Heu, dann bleibt das Heu 5 bis 8 Stunden lang im Magen und nicht das Kraftfutter. Dieses wird sofort in den Darm weitergeleitet und kann daher nicht ausreichend von der Magensäure verarbeitet werden.

Sind Cobs anfällig für Hufrehe?

Das Equine Metabolische Syndrom (EMS) ist bei einheimischen britischen Pony- und Cob-Rassen weit verbreitet und erhöht das Risiko für Übergewicht und Hufrehe . Studien zeigen, dass Bewegung und ein gesundes Gewicht das Hufreherisiko bei Cobs verringern können.

Ist ein Pferd mit 15 alt?

Ein Pferd wird ab ca. 18 Jahren als Senior bezeichnet. Je nach Rasse können Pferde jedoch 20 bis 40 Jahre alt werden.

Welches Futter löst Hufrehe aus?

Bei einer fütterungsbedingten Hufrehe sind die Auslöser die Zuckerarten Fruktan und/oder Stärke – und nicht wie früher angenommen das Eiweiß. Eine ständige Überbelastung mit Zucker und Stärke in der Fütterung, welche den individuellen Bedarf des Pferdes übersteigt, kann somit erhebliche Konsequenzen haben.

← Vorheriger Artikel
Was fehlt der Haut?
Nächster Artikel →
Was kostet in Italien?