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Wie oft gab es früher weiße Weihnachten?

Gefragt von: Marc Seidl  |  Letzte Aktualisierung: 3. August 2026
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Früher gab es in Deutschland tatsächlich häufiger weiße Weihnachten als heute, besonders in den 1960er Jahren, aber auch generell in der Periode 1961–1990 im Vergleich zu 1991–2020, wobei weiße Weihnachten noch nie die Regel waren, sondern immer eher die Ausnahme. Die letzten flächendeckend weißen Weihnachtstage in Deutschland waren 2010; danach sind sie seltener geworden, auch in höheren Regionen, was auf den Klimawandel zurückzuführen ist.

Wie oft gab es schon weiße Weihnachten?

Die Wetterexperten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) haben nachgerechnet: Setzt man voraus, dass "Weiße Weihnachten" eine mindestens einen Zentimeter dicke Schneedecke vom 24. bis zum 26. Dezember bedeutet, gab es in den vergangenen 100 Jahren genau sechs Mal weiße Weihnachten in ganz Deutschland.

In welchen Jahren gab es Schnee an Weihnachten?

Das letzte Jahr, in welchem wir uns über weiße Weihnachten freuen konnten, war 2010. Auch 1906, 1917, 1962, 1969 und 1981 gab es dieses Ereignis.

Gab es in den letzten 30 Jahren in Deutschland weiße Weihnachten?

In den letzten 30 Jahren gab es in Deutschland eher selten wirklich weiße Weihnachten; das letzte Mal mit flächendeckendem Schnee war 2010, gefolgt von milderen Jahren, aber auch regionalen Schneefällen wie 1986 und 1996. Die Statistik zeigt eine abnehmende Tendenz für Schnee an Heiligabend, besonders in tieferen Lagen, wobei die Chance auf Schnee in den letzten Jahrzehnten (1991-2020) im Vergleich zu früher (1961-1990) deutlich sank. 

Wann hat es das letzte Mal am 24.12 geschneit?

Im Jahr 2010 gab es zum bislang letzten Mal in ganz Deutschland "Weiße Weihnachten".

So oft gab es Weiße Weihnachten

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Wann war das letzte Mal Heiligabend am 4. Advent?

Das letzte Mal, als Heiligabend auf den 4. Advent fiel, war im Jahr 2023, als der 24. Dezember ein Sonntag war. Das nächste Mal wird dies erst wieder im Jahr 2028 der Fall sein, gefolgt von 2034. 

Wann war der letzte schneereiche Winter in Deutschland?

Vor allem auf dem flacheren Land gab es in den vergangenen Jahren weniger Schnee. Der letzte wirklich schneereiche Winter sei der von 2009/2010 gewesen. "Da gab es zum Beispiel an Weihnachten bundesweit eine geschlossene Schneedecke.

Wann war das letzte Mal Schnee an Heiligabend?

Das letzte Mal gab es in Deutschland flächendeckend weiße Weihnachten im Jahr 2010, ein Ereignis, das seitdem nicht mehr in dieser Form auftrat, auch wenn es regional immer wieder Schnee gab. Der Dezember 2010 war ungewöhnlich schneereich und kalt, sodass fast überall eine geschlossene Schneedecke lag, sogar in sonst milden Regionen wie Köln. 

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit auf weiße Weihnachten 2025?

In Hamburg, Bremen, Köln und dem Ruhrgebiet ist die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten 2025 minimal. Die Nähe zur Nordsee, die als Wärmespeicher fungiert, und die prognostizierte Westströmung werden Temperaturen zwischen +5 und +10 Grad und Regen bringen.

Wie war Weihnachten vor 100 Jahren?

Weihnachten bei reichen Menschen sah nicht so viel anders aus als heute in vielen Familien: Es gab üppiges Essen, viele Geschenke, darunter teures Spielzeug wie Puppenhäuser, Porzellanpuppen, Kaufläden, Eisenbahnen, Dampfmaschinen und viele Bücher. Bei ärmeren Leuten wurden praktische Dinge geschenkt.

Hatten wir früher mehr Schnee?

Ja, statistisch gesehen gab es in Deutschland früher, besonders in den 1960er bis 1980er Jahren, mehr Schnee, vor allem in tieferen Lagen und an Weihnachten; der Klimawandel führt seitdem zu weniger Schneetagen und wärmeren Wintern, aber auch zu extremen Schneefällen bei Kälte. Die Erinnerung an "weiße Winter" ist oft verklärt, aber der Rückgang der Schneetage, besonders im Flachland, ist real, auch wenn Ausreißer wie der Winter 2009/2010 existieren.
 

Wann war das wärmste Weihnachten in Deutschland?

Das wärmste Weihnachtsfest in Deutschland war 2012, als Heiligabend in Freiburg mit 18,9 °C einen Rekord für den 24. Dezember aufstellte, während auch die folgenden Feiertage sehr mild waren und der Dezember 2015 als wärmster Dezember seit Messbeginn gilt, wobei Deutschland durchweg ungewöhnlich hohe Temperaturen erlebte, die zu regionalen Rekorden führten. 

Wie war der Winter 1973?

Den Auftakt der Wetterkapriolen 1973 bildete ein plötzlicher Wintereinbruch am 10. April. An diesem Dienstag vor 50 Jahren legten heftiger Schneefall und Neuschnee den Verkehr in der Region lahm. Nach einer längeren Trockenperiode kam der Rückfall in den Winter wie ein Überfall über die Autofahrer.

Wann gratuliert man zu Weihnachten, 24 oder 25?

Ist es üblich, Familienmitgliedern, Verwandten und Freunden schon an Heiligabend ein frohes Fest zu wünschen? Oder ist das erst am 25. Dezember erlaubt, wenn die Weihnachtsfeiertage beginnen? Die Antwort: Es gibt keine Regeln, die besagen, wann wir uns ein frohes Fest wünschen dürfen.

Wann war in Bayern das letzte Mal weiße Weihnachten?

Das gab es in Bayern in den vergangenen 50 Jahren nur fünf Mal. Vor 2010 war es 2001 der Fall sowie 1986, 1981 und 1969.

Gab es 1981 weiße Weihnachten in Deutschland?

In den letzten Tagen vor dem Weihnachtsfest 1981 kam es aufgrund eines mächtigen Tiefs über dem Mittelmeerraum zu starken Schneefällen im Süden Österreichs. Am Heiligen Abend schien aber am Vormittag die Sonne auf einer herrlichen Winterlandschaft.

Wie oft gab es in den letzten 30 Jahren weiße Weihnachten in Deutschland?

In den letzten 30 Jahren gab es in Deutschland nur selten wirklich flächendeckend weiße Weihnachten, mit 2010 als letztem großen Jahr, während in den Jahren davor (z.B. 1996, 1986) und regional davor (z.B. 1962, 1969) Schnee häufiger war. Generell ist die Wahrscheinlichkeit für Schnee an Weihnachten durch den Klimawandel stark gesunken, sodass weiße Weihnachten in tiefen Lagen zunehmend eine Ausnahme sind und oft nur in höheren Lagen erreicht werden. 

Wird 2025 ein schneereicher Winter?

Wetter-Analysen zeigen ein verstärktes Signal

Unter Einbezug historischer Analogjahre und globaler Zirkulationsmuster kommt die KI zu einer Wahrscheinlichkeit von rund 45 Prozent, dass der Winter 2025/26 in Mitteleuropa deutlich kälter und schneereicher als der Durchschnitt ausfallen wird.

Ist das Jahr 2025 zu trocken?

«Damit zählte 2025 zu den zehn wärmsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881.» Der Niederschlag von voraussichtlich 655 Litern pro Quadratmeter lag um 17 Prozent unter dem Schnitt beider Referenzperioden. Damit war das Jahr «deutlich zu trocken».

Wann gab es die meisten weißen Weihnachten?

Weiße Weihnachten gab es in Deutschland zuletzt flächendeckend im Jahr 2010, maßgeblich durch das Schneetief „Scarlett“, davor in den Jahren 1906, 1917, 1962, 1969 und 1981. Diese Ereignisse sind selten, da das sogenannte Weihnachtstauwetter häufig milde Luft bringt, aber in den Alpen und Hochlagen gibt es meist eine Schneegarantie. 

Wann war der letzte harte Winter in Deutschland?

Schneekatastrophe 1978/79: Wie der Norden im Chaos versank. Extreme Schneefälle, Verwehungen, Stromausfälle: Ein plötzlicher Temperaturabfall stürzt den Norden ab dem 28. Dezember 1978 ins Chaos. Die Schneemassen sind noch nicht abgetaut, da kommt es ab dem 13. Februar 1979 erneut zu heftigen Schneefällen.

Wann war der wärmste Heiligabend?

Das wärmste Weihnachtsfest in Deutschland war 2012, mit Rekordtemperaturen an Heiligabend, insbesondere 18,9 °C in Freiburg. Auch die umliegenden Tage waren sehr warm, und der gesamte Dezember 2015 war europaweit der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. 

Wann war der strengste Winter?

Der strengste Winter im 20. Jahrhundert in Deutschland war in den Jahren 1962/1963. Von 120 Tagen zwischen November und Februar gab es über 100 Frosttage. Die niedrigste Temperatur wurde mit -30 Grad gemessen.

Wie kalt war der kälteste Tag in Deutschland?

Am kältesten wurde es im DWD -Messnetz an der Station Brocken-Stiege auf 504 Meter Höhe im Harz mit -18,4 Grad.

Wann war der schlimme Winter?

❄️ Der Winter 1978/79 ging als "Schneekatastrophe" in die Geschichte ein: Innerhalb weniger Stunden fielen die Temperaturen um 30 Grad, meterhohe Schneeverwehungen legten den Norden lahm. Rund 80 Dörfer in Schleswig-Holstein waren von der Außenwelt abgeschnitten und Straßen durch den Schnee unpassierbar.

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