Zum Inhalt springen

Wie nennt man sehr süße Weine?

Gefragt von: Hildegard Eberhardt  |  Letzte Aktualisierung: 16. September 2026
sternezahl: 4.1/5 (31 sternebewertungen)

Sehr süße Weine nennt man meist Süßweine oder Dessertweine, wobei es auch spezifischere Begriffe je nach Herkunft und Machart gibt, wie Portwein, Sherry, Sauternes, deutsche Beerenauslesen (Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein) oder auch Sekt/Schaumwein mit Doux/Demi-Sec-Bezeichnung für sehr süße Varianten. Sie haben einen hohen Restzuckergehalt und werden oft zum Dessert oder zu Käse getrunken.

Wie nennt man einen sehr süßen Wein?

Dessertwein. Als Dessertwein bezeichnet man Rotwein oder Weißwein mit einer hohen Restsüße, der deshalb häufig als süßer Wein zum Nachtisch gereicht wird.

Welche Weine sind sehr süß?

Sehr süße Weine sind oft Dessertweine, wie Sauternes (Frankreich), Tokajer (Ungarn), Portwein (Portugal) oder italienische Vin Santo und Recioto, die durch Trocknung der Trauben oder besondere Lese (z.B. Eiswein, Beerenauslese in Deutschland) ihre Intensität erhalten; auch lieblichere Sorten wie Moscato, Gewürztraminer, Dornfelder Spätlese oder der perlende Lambrusco Dolce sind bekannt für ihre Süße, oft mit Aromen von Früchten, Vanille oder reifen Pfirsichen.
 

Wie beschreibt man einen süßen Wein?

Süß: Wissenschaftlich gesehen wird ein Wein mit über 30 Gramm Restzucker pro Liter als „süß“ (im Gegensatz zu „trocken“ oder „halbtrocken“) eingestuft. Halbsüß: Enthält mehr als 3 % Restzucker, ist aber nicht so intensiv wie ein süßer Wein.

Welche Weine sind süß?

Süße Weine sind Weine mit einem hohen Restzuckergehalt, die oft als Dessertweine getrunken werden und durch natürliche Reife, Trocknung der Trauben (Passito), Edelfäule (Beerenauslese, Trockenbeerenauslese) oder Anreicherung (Portwein) entstehen. Beliebte Rebsorten sind Riesling, Gewürztraminer, Scheurebe, Muskateller, aber auch spezielle rote Sorten. Sie zeichnen sich durch Fruchtigkeit, Fülle und eine Balance zwischen Süße und Säure aus und passen gut zu Desserts, Gebäck oder Käse. 

Wie entsteht die Süße im Wein? | GEILE WEINE erklärt

41 verwandte Fragen gefunden

Was sind Süße Weine?

Einen Wein bezeichnet man als "Süß", wenn diese einen Restzuckergehalt von mind. 45 g/l besitzt. Edelsüße Weine haben einen noch höheren Restzuckergehalt als süße Weine und werden i.d.R. aus Trauben hergestellt, die von Edelfäule befallen sind.

Wie heißt der Süße Rotwein?

Beliebte rote Rebsorten für solch süßen Wein sind Dornfelder, Brachetto, Lambrusco oder häufig auch Spätburgunder.

Wie erkenne ich süßen Wein?

So geben Ihnen bestimmte Angaben einen genauen Hinweis auf die Zuckerkonzentration eines Weines:

  1. „trockener Weißwein“: maximal 4 Gramm Zucker pro Liter;
  2. „halbtrockener Weißwein“: zwischen 4 und 12 Gramm pro Liter Weißwein;
  3. „süßer Weißwein“: 12 bis 45 Gramm Zucker pro Liter;
  4. „Süßwein“: mehr als 45 Gramm pro Liter Wein.

Welcher Wein ist süßer, lieblich oder süß?

Der Unterschied zwischen süß und lieblich

Süße Weine haben einen höheren Restzuckergehalt und eine deutliche Süße. Lieblich hingegen bezeichnet Weine, die einen geringeren Restzuckergehalt haben und daher nur eine leichte Süße aufweisen.

Wie beschreibt man den Geschmack von Wein?

Um Wein zu beschreiben, achtet man auf Aromen (fruchtig, blumig, würzig, erdig), Süße und Säure, Körper (leicht bis vollmundig) und das Mundgefühl (tanninhaltig, samtig, frisch), sowie den Abgang (Länge des Nachgeschmacks). Begriffe wie "trocken", "halbtrocken" oder "lieblich" geben den Zuckergehalt an, während "frisch", "rund", "harmonisch", "komplex" oder "herb" die Balance und Struktur beschreiben.
 

Was ist ein Süßwein?

Süßwein ist ein vollmundiger Wein mit starker Restsüße, die durch Konzentration des Traubenzuckers entsteht, oft durch späte Lese, Trocknung der Beeren oder Aufspriten (Likörwein). Er wird häufig zum Dessert oder zu Käse serviert, wobei die Balance von Süße und Säure entscheidend ist, um ein „pappiges“ Aroma zu vermeiden. Deutsche Qualitäts-Süßweine tragen Prädikate wie Spätlese, Auslese, Beerenauslese oder Eiswein, während es international viele regionale Varianten gibt, die durch spezielle Techniken wie die Edelfäule (Botrytis cinerea) entstehen. 

Welche Weißweinsorte ist süß?

Süße Weißweine findet man bei Rebsorten wie Riesling, Müller-Thurgau, Bacchus, Scheurebe oder Gewürztraminer, wobei der Süßegrad durch die Gärung bestimmt wird – lieblich (12-45g Restzucker) bis edelsüß (über 45g, z.B. Beerenauslese/Eiswein). Besonders bekannt für süße Weine sind oft deutsche Rieslinge (Spätlese, Auslese) sowie internationale Sorten, die als Dessertwein ausgebaut werden, wie süßer Portwein oder Moscato. 

Welchen Wein trinken Frauen am liebsten?

Frauen achten auch vermehrt auf die Bekömmlichkeit eines Weines und schätzen daher Weine mit einem moderaten Alkoholgehalt, die weniger vom Holzausbau geprägt sind. Statt schweren Rotweinen geben sie aus diesen Gründen auch gerne dem Roséweinen den Vorzug. Bei den Perlen bleiben die Damen gerne beim Prosecco.

Welche sehr süßen Weine gibt es?

Sehr süße Weine sind oft Dessertweine, wie Sauternes (Frankreich), Tokajer (Ungarn), Portwein (Portugal) oder italienische Vin Santo und Recioto, die durch Trocknung der Trauben oder besondere Lese (z.B. Eiswein, Beerenauslese in Deutschland) ihre Intensität erhalten; auch lieblichere Sorten wie Moscato, Gewürztraminer, Dornfelder Spätlese oder der perlende Lambrusco Dolce sind bekannt für ihre Süße, oft mit Aromen von Früchten, Vanille oder reifen Pfirsichen.
 

Wie heißt das Mass für die Süße eines Weines in Deutschland?

Der Oechslegrad ist eine Maßeinheit, die den Zuckergehalt im Traubenmost angibt. Er ist entscheidend für die Qualität und den Geschmack des Weins, da er sowohl die Süße als auch den Alkoholgehalt beeinflusst.

Welcher Wein ist ein Dessertwein?

Die klassischen Dessertweine sind Süßweine mit hohem Zucker- und Alkoholgehalt. Darunter fallen Madeira und Masala, Portwein, Banyuls, Sherry oder Wermuth. Doch auch jene Weine, die ihre Süße durch eingetrocknete Trauben, durch Botrytis erhalten haben, fallen in diese Kategorie.

Wie nennt man sehr süßen Wein?

Als natursüsse Weine (französisch Vin naturellement doux = VDN) bezeichnet man beispielsweise Ausbruch und Strohwein, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein. Portwein ist nicht nur als Dessertwein perfekt, gut harmoniert er auch zu würzigem Blauschimmelkäse.

Welche Sorten sind Süße Weine?

Zu den Dessertweinen zählen beispielsweise Muskateller, Caluso Passito, Tokajer, Málaga und der Samoswein. Durchaus sollte man Weine wie Portwein oder Malaga in Betracht ziehen. Besonders lang und gut gereifte Portweine eignen sich bestens zu opulenten Desserts.

Welcher Wein für Anfänger?

Wer einen guten Wein für Einsteiger sucht, probiert Grau- oder Weißburgunder bei den Weißweinen, Merlot oder Cabernet Sauvignon bei den Rotweinen und Dornfelder beim Roséwein. Weinland: Aus welcher Weinregion ein Produkt kommt, wirkt sich direkt auf den Geschmack aus.

Was sind edle Weine?

Es gibt Luxusweine, die als Edelweine oder sogenannte "feinen Weine" gelten. Zu diesen hochwertigen Weinen zählen Bordeaux, Borgogna, Champagner und "Superweine" aus allen Regionen der Welt, die in Tests ausgezeichnet abschneiden.

Wie heißen die 6 deutschen Prädikatsstufen?

Die sechs deutschen Prädikatsstufen sind, aufsteigend nach Zuckergehalt (Mostgewicht) der Trauben, Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese (TBA) und Eiswein, wobei Kabinett und Spätlese auch trocken ausgebaut werden können, aber die höheren Prädikate meist Süßweine darstellen, wobei TBA und Eiswein die höchsten Stufen der Qualitätspyramide bilden.
 

Wie trinkt man süßen Wein?

Es empfiehlt sich, Weine mit hohem Zuckergehalt möglichst gut gekühlt zu genießen, bei ca. 7-9 °C oder direkt aus dem Kühlschrank. Durch die kühle Serviertemperatur wirken Süßweine frischer und kompakter, werden sie zu warm serviert, können sie schnell schwer, sirupartig und opulent wirken.

Was ist ein Süsswein?

Süßwein ist ein vollmundiger Wein mit starker Restsüße, die durch Konzentration des Traubenzuckers entsteht, oft durch späte Lese, Trocknung der Beeren oder Aufspriten (Likörwein). Er wird häufig zum Dessert oder zu Käse serviert, wobei die Balance von Süße und Säure entscheidend ist, um ein „pappiges“ Aroma zu vermeiden. Deutsche Qualitäts-Süßweine tragen Prädikate wie Spätlese, Auslese, Beerenauslese oder Eiswein, während es international viele regionale Varianten gibt, die durch spezielle Techniken wie die Edelfäule (Botrytis cinerea) entstehen. 

Wie heißt süßer Wein in Italien?

Italienischer Süßwein (Vino Dolce) wird oft aus getrockneten Trauben (Passito-Methode) hergestellt, was zu konzentrierten Aromen führt, wie bei Vin Santo, Recioto della Valpolicella, Moscato Passito oder dem Likörwein Marsala, wobei er als Dessertbegleiter oder zu Käse genossen wird und leicht gekühlt bei 7-11°C am besten schmeckt.
 

Ist Merlot süß?

Der Merlot, ein trockener Rotwein, ist wegen seines weichen und samtigen Geschmacks und seiner ausgefeilten, fruchtbetonten Aromen sehr beliebt. Er ist in der Regel recht herb im Geschmack und hat nicht die Süße, die viele Weiß- und Dessertweine haben.

Vorheriger Artikel
Wie gesund sind Schoko Rosinen?
Nächster Artikel
Ist der Chip Banking Browser sicher?