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Wie merkt man das der Muttermund sich geöffnet hat?

Gefragt von: Heinrich Lang B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 6. Juli 2026
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Anzeichen für die Öffnung des Muttermundes sind der Abgang des Schleimpfropfens (klar bis blutig), ein tieferes Absenken des Bauches, verstärkter Druck auf Blase und Becken ("Baby-Tropfen"), sowie das Einsetzen von regelmäßigen, stärker werdenden Wehen, die in Rücken und Unterbauch ausstrahlen und nicht durch Bewegung verschwinden. Manche spüren die Öffnung direkt, andere nicht, aber der Schleimpfropf und zunehmende Wehen sind deutliche Hinweise auf die bevorstehende Geburt.

Wie fühlt sich das Öffnen des Muttermundes an?

Das Öffnen des Muttermundes fühlt sich durch Krämpfe (Wehen) an, die sich von oben nach unten ausbreiten, oft begleitet von Druck nach unten, einem Ziehen im Rücken und dem Gefühl, dass sich der Bauch hart anfühlt, während sich das Baby tiefer ins Becken senkt. Anfänglich sind die Kontraktionen unregelmäßig, werden aber stärker und rhythmischer; der Muttermund selbst wird weicher und dünner, was manche als ziehendes oder pochendes Gefühl wahrnehmen, bis er sich schließlich auf 10 cm öffnet.
 

Kann ich selbst feststellen, ob mein Muttermund geöffnet ist?

Tipps zum Ertasten des Muttermunds:

Führe ein oder zwei Finger in die Scheide ein. Ist der Muttermund offen, spürst Du die Vertiefung deutlich. Ist er geschlossen, spürst Du eine leichte Unebenheit. Ist der Muttermund weich, so fühlt er sich an wie Deine Lippen oder Dein Ohrläppchen.

Wie fühlt sich ein reifer Muttermund an?

Damit die Geburt überhaupt beginnen kann, muss der Muttermund „reif“ sein. Das heißt, er muss entspannt und weich sein, damit er sich für die Geburt öffnen kann.

Kann der Muttermund offen sein ohne Wehen?

Ja, der Muttermund kann sich auch ohne spürbare Wehen öffnen, ein Zustand, der oft als Zervixinsuffizienz (Muttermundschwäche) bekannt ist und in der Schwangerschaft ein ernstes Problem darstellt, da er zu einer vorzeitigen Geburt führen kann. Dabei verkürzt sich der Gebärmutterhals und der Muttermund öffnet sich schleichend, ohne die typischen Schmerzen oder starken Kontraktionen. 

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Wie fühlt sich Druck auf den Muttermund an?

Druck auf den Muttermund fühlt sich an wie ein starkes Ziehen, Dehnungsgefühl oder ein „auf etwas Großem sitzen“-Gefühl, besonders während der Geburt (Presswehen), aber auch in der späten Schwangerschaft, wenn das Baby tiefer rutscht. Es kann als „Fremdkörpergefühl“ in der Scheide beschrieben werden, manchmal mit Stechen oder elektrischen Schlägen und oft verbunden mit dem Drang mitzupressen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen. 

Kann man 5 cm Muttermundöffnung ohne Schmerzen erreichen?

Ja, schmerzfreie Muttermundöffnung ist für manche Frauen tatsächlich Realität . Viele berichten: „Ich habe gar nichts gespürt, aber bei der Untersuchung war mein Muttermund schon 4 oder 5 cm geöffnet!“ Das ist kein seltenes Wunder. Wissenschaftliche Studien belegen es, und viele Frauen haben es selbst erlebt.

Wie lange dauert es noch, bis der Muttermund 3-4 cm offen ist?

Wenn sich der Muttermund auf 3-4 cm öffnet, befinden Sie sich in der aktiven Phase der Eröffnungsphase, die typischerweise noch Stunden dauern kann (oft 3-5 Stunden), bis er vollständig für die Geburt bei 10 cm offen ist, wobei die Öffnung von 3-4 cm auf 10 cm im Durchschnitt etwa 1 cm pro Stunde beträgt – aber das ist nur ein Richtwert und kann bei Erstgebärenden länger dauern als bei Folgeschwangerschaften. 

Was hilft, den Muttermund zu öffnen?

Um den Muttermund zu öffnen (Geburtseinleitung), helfen natürliche Methoden wie Bewegung (Spaziergänge, Beckenkreisen), Geschlechtsverkehr, Brustwarzenstimulation, scharfe Speisen oder Akupunktur, sowie medizinische Verfahren wie Prostaglandin-Gele, Ballonkatheter oder Oxytocin-Tropfen, wobei dies immer in Absprache mit Arzt oder Hebamme erfolgen sollte, da die Reifung des Muttermundes oft der erste Schritt ist, gefolgt von Wehenförderung, um den Geburtskanal zu öffnen und zu erweitern. 

Kann eine Brustwarzenmassage die Geburt einleiten?

Ja, die Stimulation der Brustwarzen (Brustmassage) kann Wehen auslösen, da sie die Ausschüttung des Hormons Oxytocin fördert, welches Gebärmutterkontraktionen verursacht; dies kann intensiv sein, weshalb die Methode immer mit einer Hebamme oder Ärztin abgesprochen werden sollte, da eine Überstimulation gefährlich sein kann. Typischerweise wird für eine Minute massiert, dann 2-3 Minuten pausiert und wiederholt, um Wehen zu erzeugen.
 

Hat man Schmerzen, wenn sich der Muttermund öffnet?

Ja, die Öffnung des Muttermundes während der Geburt tut weh, da sie durch starke, regelmäßige Gebärmutterkontraktionen (Wehen) verursacht wird, die das Baby nach unten drücken, was als starker Druck und ziehender Schmerz im Bauch, Rücken und Becken empfunden wird, aber es ist ein positives Signal, das den Geburtsfortschritt anzeigt und individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen wird.
 

Kann man von Wehen wach werden?

Senkwehen können meist ab der 36. Schwangerschaftswoche auftreten und kommen häufig abends oder nachts vor, wenn Sie sich entspannen. Es ist möglich, dass Sie von einem Hartwerden des Bauches oder von leichten Schmerzen aufwachen.

Wie lange dauert die Geburt noch, wenn der Muttermund offen ist?

Wenn der Muttermund vollständig (auf ca. 10 cm) geöffnet ist, beginnt die Austrittsphase (Pressphase), die bei Erstgebärenden meist etwa 1 bis 2 Stunden dauert, bei Mehrgebärenden oft nur 1 Stunde, aber auch länger dauern kann, besonders bei einer PDA. Das ist der Zeitraum, in dem das Baby durch den Geburtskanal gedrückt wird und die Frau aktiv presst, bis es geboren ist. Die Eröffnungsphase (bis zum vollständig geöffneten Muttermund) ist der längste Teil und dauert bei Erstgebärenden 8-14 Stunden, bei weiteren Geburten kürzer.
 

Wie testet man, ob der Muttermund offen ist?

Ein geöffneter Muttermund, vor allem während der Geburt, sieht aus wie eine trichterförmige Öffnung (oft als „Trichterbildung“ bezeichnet), die sich von anfänglich wenigen Zentimetern auf vollständige 10 cm weitet, weich und entspannt wird, um Platz für das Baby zu schaffen, und bei der die zentrale Öffnung (das Osz-Os) sich von einem kleinen Punkt zu einem großen, runden Loch öffnet, durch das das Kind austritt. Er wird durch Wehen dünner und weicher, bis er vollständig geöffnet ist.
 

Wie lange dauert es noch, bis der Muttermund 2 cm offen ist?

Wenn der Muttermund 2 cm offen ist, kann die Geburt noch Stunden, Tage oder sogar Wochen dauern, da dies oft in der frühen Latenzphase passiert, aber es bedeutet noch keine unmittelbare Geburt. Bei Erstgebärenden dauert es im Schnitt länger, bis der Muttermund sich auf 10 cm (vollständig) öffnet, oft 8-12 Stunden oder mehr, während es bei Folgeschwangerschaften schneller gehen kann. 

Wo spürt man Eröffnungswehen?

Frauen beschreiben den Schmerz oft als krampfartig, scharf, pochend oder einschießend, oft mittig oder seitlich im Unterbauch oder in den Rücken ziehend. Dass es sich um Eröffnungswehen handelt, merken Sie daran, dass Sie sich nicht mehr ablenken oder unterhalten können.

Welche Übungen öffnen den Muttermund?

Um den Muttermund zu öffnen, eignen sich sanfte Bewegung (Spazierengehen, Treppensteigen), Entspannungsübungen (Pezziball-Kreisen), Yoga-Posen wie tiefe Hocke (Malasana) und Beckenöffnungs-Übungen (Schmetterling, Kniekreisen) sowie Beckenbodenübungen, um das Baby tiefer ins Becken zu bringen und Wehenhormone freizusetzen; wichtig ist dabei immer, auf den eigenen Körper zu hören und sich nicht zu überanstrengen.
 

Wie lange dauert es noch, bis der Muttermund 1 cm offen ist?

Wenn der Muttermund 1 cm offen ist, beginnt die Frühphase der Geburt, aber die Zeit bis zur vollständigen Öffnung (10 cm) ist sehr individuell und kann Stunden bis Tage dauern, da sich Erstgebärende oft langsamer öffnen (ca. 1 cm pro Stunde) als Frauen, die schon Kinder geboren haben. Bei Erstgebärenden dauert die gesamte Eröffnungsphase oft 8-12 Stunden, bei Mehrgebärenden kürzer. Es ist wichtig, die Wehenstärke und -häufigkeit zu beobachten und auf weitere Zeichen wie den Schleimpfropfverlust zu achten.
 

Kann ich meinen Muttermund selbst abtasten?

Man kann ihn tasten, indem man den Finger an der vorderen Scheidenwand in den Körper hineinführt. Der Finger gleitet automatisch auf eine bewegliche, rundliche Struktur gut zwei Finger dick mit einem Grübchen in der Mitte am unteren Pol. Die Konsistenz des Muttermundes verändert sich im Lauf des Zyklus.

Kann sich der Muttermund unbemerkt öffnen?

Ja, der Muttermund kann sich schleichend öffnen, ohne dass man es sofort stark merkt, besonders in der frühen Eröffnungsphase mit leichten Wehen oder bei einer Muttermundschwäche, aber meistens gibt es deutliche Anzeichen wie Druck, regelmäßige Wehen, den Abgang des Schleimpfropfs oder ein Absinken des Bauches, gerade bei einer ersten Geburt kann das subtil beginnen. Manchmal spürt man nur leichte Kontraktionen, die sich gut wegatmen lassen, und es kann lange dauern, bis der Muttermund vollständig geöffnet ist. Achte auf den Blasensprung oder Blutungen – dann solltest du sofort eine Hebamme rufen oder ins Krankenhaus.
 

Wann öffnet sich der Muttermund vor der Periode?

Der Muttermund öffnet sich nicht wirklich vor der Periode im Sinne einer großen Öffnung, sondern wird in den Tagen davor weicher, sinkt ab und schließt sich dann wieder, um während der Menstruation leicht geöffnet zu sein, damit das Blut abfließen kann, bevor er sich nach dem Eisprung (etwa 1-2 Wochen vorher) verschließt und erst zur nächsten Blutung wieder leicht öffnet, um tiefer zu sitzen. Typischerweise senkt sich der Muttermund etwa eine Woche bis zehn Tage vor der Periode ab, ist dann fester und tiefer, aber erst mit dem Einsetzen der Blutung wird er etwas lockerer und tiefer, um den Blutfluss zu ermöglichen.
 

Wie kann ich meinen Muttermund schneller öffnen?

Um den Muttermund schneller zu öffnen, kann man natürliche Methoden wie Beckenkreisen auf einem Gymnastikball, sanfte Bewegung (Spaziergänge), Geschlechtsverkehr (enthält Prostaglandine), Brustwarzenstimulation, warme Bäder und das Trinken von speziellen Tees (z.B. mit Zimt, Nelken) anwenden, die Wehen fördern. Medizinische Verfahren wie Prostaglandin-Gel, Ballonkatheter oder Eipollösung (Zervix-Stripping) werden unter ärztlicher Aufsicht zur Geburtseinleitung eingesetzt, wenn der Muttermund reif für die Öffnung ist. Wichtig: Vor der Anwendung natürlicher Methoden oder medizinischer Verfahren immer mit Arzt oder Hebamme sprechen, um Risiken zu vermeiden.
 

Ist es schmerzhaft, wenn sich der Muttermund öffnet?

Ja, die Öffnung des Muttermundes während der Geburt tut weh, da sie durch starke, regelmäßige Gebärmutterkontraktionen (Wehen) verursacht wird, die das Baby nach unten drücken, was als starker Druck und ziehender Schmerz im Bauch, Rücken und Becken empfunden wird, aber es ist ein positives Signal, das den Geburtsfortschritt anzeigt und individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen wird.
 

Wie lange ist es noch bis zur Geburt, wenn der Muttermund 4 cm offen ist?

Wenn der Muttermund 4 cm geöffnet ist, befindest du dich in der aktiven Phase der Eröffnungsperiode der Geburt, die von hier bis zur vollständigen Öffnung (10 cm) noch einige Stunden dauern kann – bei Erstgebärenden oft 3-5 Stunden oder länger, bei Folgenden schneller, aber individuell sehr unterschiedlich, mit starken Wehen, die dich auf die Geburt vorbereiten, und du bist normalerweise bereit, ins Krankenhaus zu gehen. 

Wie weit öffnet sich der Muttermund ohne Wehen?

Der Muttermund kann sich auch ohne starke Geburtswehen schon etwas öffnen, oft bis zu 3-4 cm in den Tagen oder Wochen vor der Geburt, um weicher zu werden und sich vorzubereiten (Latenzphase), aber die vollständige Öffnung auf etwa 10 cm (vollständige Dilatation) geschieht typischerweise erst mit regelmäßigen, stärkeren Wehen während der eigentlichen Eröffnungsphase der Geburt. In der Latenzphase kann die Öffnung auch ohne starke Schmerzen zunehmen, aber erst die kräftigeren Wehen bringen die volle Öffnung für den Durchtritt des Babys.
 

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