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Wie mache ich ein Bullet Journal?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Hertha Böhme  |  Letzte Aktualisierung: 4. September 2026
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Ein Bullet Journal (Bujo) erstellt man, indem man ein Notizbuch mit Stiften nutzt, um eine flexible Methode zur Organisation von Aufgaben, Terminen und Gedanken zu schaffen, beginnend mit einer Legende und schrittweisen Monats- sowie Tagesübersichten, anstatt das ganze Jahr auf einmal vorab zu gestalten. Du startest mit den Grundlagen wie einem Inhaltsverzeichnis und einer Legende (Symbol-Code) und legst dann Monat für Monat deine Übersichten (Future Log, Monthly Log, Daily Log) an, um flexibel zu bleiben und Platz für persönliche Sammlungen (z.B. Bücher, Gewohnheiten) zu haben.

Wie beginne ich ein Bullet Journal?

So richten Sie ein Bullet Journal ein: Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1: Vorräte sammeln. ...
  2. Schritt 2: Erstellen Sie ein Inhaltsverzeichnis. ...
  3. Schritt 3: Beginnen Sie mit einem monatlichen Protokoll. ...
  4. Schritt 4: Schreiben Sie Ziele und Vorgaben auf. ...
  5. Schritt 5: Erstellen Sie einen Aktionsplan.

Was braucht man für ein Bullet Journal?

Eigentlich brauchst du für das klassische Bullet Journal System, so wie es Ryder Carroll erdacht hat, nur einen Stift. Dabei spielt es erstmal auch keine Rolle, ob es ein Kugelschreiber, ein Bleistift oder ein Fineliner ist. Du kannst dir zu Beginn einfach die für dich beste und praktischste Variante aussuchen.

Was schreibt man in ein Bullet Journal rein?

Ein Bullet Journal kann wie ein analoges Tracking Tool eingesetzt werden, das all deine Pläne, Aktivitäten und Ideen festhält.

  1. Jahresübersichten.
  2. Monatsziele.
  3. To-do-Listen.
  4. Ausgaben und Sparpläne.
  5. Schlaf-Tracker.
  6. Sport-Tracker.
  7. Stimmungs-Tracker.

Wie fängt man mit Journaling an?

Drei Fragen vor dem Journaling-Start

  1. Gedanken sortieren und beruhigen.
  2. Abends besser einschlafen können.
  3. Wiederkehrenden Themen auf den Grund gehen.
  4. Den Alltag zufriedener und bewusster gestalten.
  5. Dich selbst besser kennenlernen und verstehen.
  6. Einen Begleiter an deiner Seite zu haben, dem du einfach alles anvertrauen kannst.

How to Bullet Journal to Become Unrecognisable in 2026 (Easy + Minimal)

15 verwandte Fragen gefunden

Was sind Beispiele für Journaling?

Was sind Beispiele für Journaling?

  • Stream of Consciousness für freies Schreiben.
  • Erfolgsjournal ("Success Journal") für Zielsetzung.
  • 6-Minuten-Journal mit täglichen Fragen.
  • Journaling nach Prompts für Selbstreflexion.
  • Periodische Reflektion für wöchentliche, monatliche oder jährliche Rückblicke.

Was ist die 3-3-3-Methode des Tagebuchschreibens?

Nutze 3 einfache Anregungen, schreibe 3 Minuten lang, 3 Mal pro Tag (das sind insgesamt nur 27 Minuten Tagebuchschreiben!). Wische nach rechts für weitere Details und speichere diesen Beitrag unbedingt für später!

Was darf in einem Bullet Journal nicht fehlen?

Das Bullet Journal ist Kalender, Notizbuch, To-Do-Listen-Sammlung, Tagebuch und Skizzenbuch in einem. Dort hat alles Platz, was auf Papier festgehalten werden kann. Von Terminen und Gedanken über Wünsche und Ziele bis hin zu Zeichnungen und Bildern.

Ist Bullet Journaling gut bei ADHS?

Es ist ein bewährtes Zeugnis meiner Fehler, Träume, Gedanken, Veränderungen und Reflexionen. Es ist chaotisch, aber es gehört mir. Und ich habe nicht vor, damit so schnell aufzuhören. Meine ADHS macht mich oft stur und hyperfixiert, und das Bullet Journaling bietet mir den richtigen Ausgleich für beides.

Kann man ein Bullet Journal mitten im Jahr anfangen?

Tipp: Da du dein Journal mitten im Jahr starten kannst, muss dein Future Log nicht mit Januar beginnen. Nach der Jahresübersicht folgt die Übersicht über den Monat. Notiere deine Termine und deine Aufgaben, die du in diesem Monat erledigen willst.

Welche Ideen gibt es für ein Bullet Journal?

Bullet Journal Ideen umfassen Tracker (Gewohnheiten, Stimmung, Schlaf, Finanzen), Listen (Bücher, Filme, Ziele, Dankbarkeit), Jahreszeiten-Setups mit passenden Motiven (Blätter, Blüten), und Planungselemente (Future Log, Monthly Log, Daily Log), die du kreativ mit Doodles, Handlettering und Stickern gestalten kannst, um deine Selbstreflexion und Organisation zu fördern, ohne dich mit anderen zu vergleichen. 

Welche App für Bullet Journal?

Es gibt es nur eine offizielle App, die vom eigentlichen Bullet Journal Team entwickelt wurde, sie heißt „Bullet Journal Companion“.

Welche Seiten sollte man in einem Bullet Journal haben?

Die wichtigsten ersten Seiten in einem Bullet Journal sind der Index, das Future Log und die Monatsübersicht. Der Index hilft Dir, den Überblick über Deine Einträge zu behalten. Das Future Log ist eine langfristige Planungsseite, auf der Du Termine und Aufgaben eintragen kannst, die in den kommenden Monaten anstehen.

Wie viele Seiten braucht man für ein Bullet Journal?

Wie viele Seiten sind ideal für das Bullet Journaling? Die ideale Seitenzahl für Bullet Journals variiert, liegt oft zwischen 124 und 249 Seiten, abhängig vom Hersteller.

Welche Tipps gibt es für den Start ins Bullet Journaling?

5 Tricks, die dein Bullet Journal Leben vereinfachen

  1. Benutze spezielles Washi Tape. ...
  2. Markiere Seiten, die zusammengehören. ...
  3. Markiere wichtige Seiten. ...
  4. Ein Key zum Ausklappen. ...
  5. Verliere nie wieder deinen Stift.

Was ist der Sinn des Bullet Journals?

Was ist ein Bullet Journal? Die Aufgabe eines Bullet Journals ist es, einen Kalender mit ausreichend Platz für Termine, Listen, Gedanken und Inspirationen zu schaffen.

Ist lesen gut bei ADHS?

Bei ADHS und ADS sehr häufig: Lese-Rechtschreib-Schwäche

Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben sind sowohl bei Kindern mit ADS als auch bei Kindern mit ADHS sehr verbreitet. Die Ursache dafür sind vor allem die Konzentrationsprobleme.

Ist Tagebuch schreiben gut für die Psyche?

Journaling vertreibt Stress & sorgt für gute Stimmung

Diese Art des Schreibens wird als therapeutisches Schreiben bezeichnet und hilft auch beim Verarbeiten traumatischer Erlebnisse. Es lässt sich nutzen, um sich positive Erlebnisse vor Augen zu führen und sich daran zu erinnern.

Wie geht Journaling richtig?

Journaling geht richtig, indem es authentisch, ohne Druck und ohne Perfektionismus ist – schreibe einfach frei, ehrlich und regelmäßig (morgens/abends), was dir durch den Kopf geht, nutze gezielte Fragen für Fokus (z.B. Dankbarkeit) oder Stichpunkte, um Klarheit zu gewinnen und Emotionen zu verarbeiten, und finde den Rhythmus, der für dich funktioniert. Der Schlüssel ist, es zu deinem persönlichen Raum zu machen, in dem du ehrlich bist, um Muster zu erkennen und dein mentales Wohlbefinden zu steigern. 

Was schreibt man alles in ein Bullet Journal?

Tracker sind ein zentraler Bestandteil in vielen Bullet Journals. Die Bandbreite ist hier riesig, letztendlich kannst du alles tracken, was in deinem Leben Tag für Tag so passiert. Hier kannst du sehr konkret auf deine eigenen Bedürfnisse eingehen (z.B. wenn du Migräne hast jeden Tag festhalten wie schlimm es war).

Was bringt das 6 Minuten Tagebuch?

Eine unabhängige Studie zum 6-Minuten-Tagebuch konnte zeigen: 6 Minuten täglich reduzieren Stress & negative Gedanken und stärken die Selbstwirksamkeit. Wir sind uns sicher, dass du dein 6-Minuten-Tagebuch lieben wirst!

Wie schreibe ich ein Tagebuch richtig?

Ein Tagebuch schreibt man, indem man regelmäßig Gedanken, Gefühle und Erlebnisse in der Ich-Form festhält, oft mit Datum und Anrede ("Liebes Tagebuch") beginnend und mit einer Grußformel endend, wobei es um Offenheit geht – keine Perfektion, sondern ehrliches Nachspüren der eigenen Innenwelt, mithilfe von W-Fragen (Was, Wie, Warum), um den Hauptteil mit Details zu füllen, die das Erlebte reflektieren. 

Welche Form sollte ein Tagebucheintrag haben?

Die Form des Tagebucheintrags ähnelt der des persönlichen Briefs. Das heißt, der Eintrag ist datiert und enthält neben dem eigentlichen Hauptteil gegebenenfalls eine Anrede („Liebes Tagebuch“) und eine Schlussformel („Dein Max“). Als subjektive Textsorte wird er durchgehend in der Ich-Perspektive verfasst.

Was sollte man jeden Tag aufschreiben?

Und jetzt los: Schreibe über deine drei guten Dinge

Vielleicht in dieser Form: Gib jedem der guten Ereignisse eine kurze Überschrift. Notiere, was passiert ist und wie es dir dabei gegangen ist. Denke darüber, wie es möglich war, dass das geschieht – und was dein Anteil daran war.

Kann Tagebuchschreiben bei Depressionen helfen?

„Tagebuch zu schreiben ist eine meditative Übung, die euch helfen kann, eure Emotionen zu sortieren und Prioritäten in eurem Leben zu setzen“, sagt Marcus Neuzerling, M.Sc. „Es kann Ängste und Depressionen reduzieren und euch auch helfen, euch selbst auf einer tieferen Ebene zu verstehen.

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