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Wie läuft es beim Urologen ab?

Gefragt von: Dagmar Weise  |  Letzte Aktualisierung: 26. August 2026
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Ein Besuch beim Urologen beginnt mit einem Gespräch (Anamnese) über Beschwerden und Vorgeschichte, gefolgt von einer körperlichen Untersuchung der äußeren Geschlechtsorgane und bei Männern oft einer rektalen Tastuntersuchung der Prostata, meist ergänzt durch einen Urin-Test und einen Ultraschall von Nieren und Blase. Bei Bedarf können auch Bluttests (z.B. PSA-Wert) oder spezielle Messungen (z.B. Harnfluss) durchgeführt werden.

Was macht der Urologe beim ersten Besuch?

Bei der ersten urologischen Untersuchung steht ein ausführliches Gespräch (Anamnese) über Ihre Beschwerden, Krankengeschichte und Medikamente im Vordergrund, gefolgt von einer körperlichen Untersuchung der Geschlechtsorgane und Lymphknoten sowie meist einer Urinprobe und Ultraschalluntersuchung (Sonographie) von Blase und Nieren, um die Ursache zu finden und eine geeignete Behandlung zu planen,. 

Was muss ich beim Urologen ausziehen?

Beim Urologen müssen Sie in der Regel Hose und Unterwäsche ausziehen, besonders bei Vorsorgeuntersuchungen, da der Arzt den Genitalbereich (Hoden, Leiste) und die Prostata (mittels digital-rektaler Untersuchung durch den After) abtasten und eventuell Ultraschallbilder von Nieren und Blase machen muss; nur das Nötigste wird entkleidet, meistens nur Bauch und Genitalbereich, oft hinter einem Sichtschutz, um das Schamgefühl zu wahren. 

Wie verläuft eine urologische Untersuchung?

Ein Urologe ist ein Facharzt für Harnwege (Nieren, Blase, Harnleiter, Harnröhre) bei Männern und Frauen sowie für die männlichen Geschlechtsorgane (Prostata, Hoden, Penis), zuständig für Diagnose, Behandlung und Vorsorge von Erkrankungen wie Infektionen, Nierensteinen, Inkontinenz, Tumoren und sexuellen Funktionsstörungen, wobei er oft auch als "Männerarzt" gilt, aber auch Frauen behandelt. 

Soll man sich vor dem Urologen rasieren?

Für eine Routineuntersuchung ist Rasieren nicht zwingend nötig, aber bei Eingriffen wie Vasektomie ist es ratsam, den Intimbereich am Tag davor selbst zu rasieren (nicht am OP-Tag, da Desinfektionsmittel brennt) – wichtig ist sauberes Duschen und keine frischen Rasurverletzungen, da diese reizen können. Der Arzt sieht es meist gelassen, wenn Sie sauber sind, aber bei Operationen wird das Gebiet oft vom Klinikpersonal vorbereitet.
 

Beim Urologen: SO läuft eine Untersuchung ab | @doktorsex | DAK-Gesundheit

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Was macht ein Urologe bei einem Mann beim ersten Besuch?

Bei Ihrem ersten Termin führt der Arzt eine Untersuchung des männlichen Urogenitaltrakts durch . Dabei wird der gesamte Harntrakt untersucht. Der Arzt führt eine Genitaluntersuchung und eine digital-rektale Untersuchung durch, um die Prostata zu untersuchen. Gegebenenfalls untersucht der Urologe auch weitere Bereiche.

Wie viele Finger bei Prostata-Untersuchung?

Eine rektale Untersuchung ist eine der wichtigsten Methoden, die Ärzt:innen zur Überprüfung der Prostata einsetzen. Dabei führt die Ärztin/der Arzt einen Finger in den Enddarm ein, um sie nach einem Tumor oder möglichen Unregelmäßigkeiten abzutasten.

Was umfasst eine körperliche Untersuchung in der Urologie?

Körperliche Untersuchung des Patienten mit urologischen Problemen

Die körperliche Untersuchung konzentriert sich auf den Nierenlagerwinkel, das Abdomen, das Rektum, die Leistengegend und die Genitalien . Bei Frauen mit Harnwegssymptomen wird in der Regel eine gynäkologische Untersuchung durchgeführt.

Was tastet der Urologe ab?

Der Arzt/die Ärztin tastet die äußeren Genitalien, also die Hoden und den Penis, ab. Dabei achtet er auf eventuelle Verhärtungen oder Größenunterschiede der beiden Hoden.

Wie lange dauert eine urologische Untersuchung?

Eine urologische Untersuchung dauert meist zwischen 15 Minuten und einer Stunde, abhängig von den durchgeführten Tests; einfache Untersuchungen wie das Abtasten der Prostata sind in wenigen Minuten erledigt, während spezialisierte Verfahren wie die Urodynamik länger dauhen und eine Vor- und Nachbesprechung sowie eventuelle Laborergebnisse weitere Termine nötig machen können. 

Ist es peinlich, zum Urologen zu gehen?

Untersuchungen beim Urologen können manche Männer als peinlich empfinden. Die Vorstellung, sich vor einem Arzt auszuziehen oder über intime Probleme wie Erektionsstörungen, Prostataerkrankungen, Geschlechtskrankheiten oder Inkontinenz zu sprechen, kann Unbehagen auslösen.

Wie lange vor Urologen nicht auf Toilette?

Morgenurin: In der Regel ist der Morgenurin für die Probengewinnung am besten geeignet, weil er höher konzentriert ist. Alternativ ist es ratsam, etwa drei Stunden vor der Urinentnahme nicht zur Toilette zu gehen. Zweiter Morgenurin: Für einige Untersuchungen eignet sich jedoch der zweite Morgenurin besser.

Wie wird man als Frau beim Urologen untersucht?

Eine urologische Untersuchung bei Frauen beginnt mit einem ausführlichen Gespräch (Anamnese) über Beschwerden, gefolgt von Urin- und Bluttests sowie Ultraschall von Nieren und Blase; oft kommt eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) und eine Harnstrahlmessung hinzu, um Erkrankungen der Blase, Nieren oder Inkontinenz zu diagnostizieren, wobei bei Frauen gynäkologische Untersuchungen zur Abgrenzung nötig sein können.
 

Ist es normal, beim Urologen einen Steifen zu bekommen?

Eine Erektion beim Urologen ist völlig normal, oft eine unbewusste Reaktion auf Berührung oder als Teil spezieller Diagnosetests (z.B. bei erektiler Dysfunktion durch Medikamentenspritze oder Ultraschall), um die Durchblutung zu prüfen. Männer machen sich oft Sorgen, aber Ärzte sind routiniert und sehen dies als alltägliches medizinisches Phänomen; es kann auch durch Stress oder Peinlichkeit entstehen, ist aber kein Grund, aus Angst auf den Besuch zu verzichten. Es ist wichtig zu wissen, dass dies harmlos ist und die Diagnose von Erektionsstörungen oder die routinemäßige Untersuchung der Prostata ermöglicht. 

Wie weit muss man sich beim Urologen ausziehen?

Bei diesem Termin entkleiden Sie Ihren Bauch- und Genitalbereich hinter einem Sichtschutz, um ein Abtasten des Bauches und der Genitale zu ermöglichen. Für einige Patienten etwas unangenehm jedoch nicht schmerzhaft ist das Abtasten der Prostata vom Enddarm aus.

Was ist das häufigste urologische Problem bei erwachsenen Männern?

Benigne Prostatahyperplasie (BPH)

Diese Erkrankung, die häufiger als vergrößerte Prostata bezeichnet wird, tritt mit zunehmendem Alter bei Männern häufiger auf. Da die Prostata in unmittelbarer Nähe zu einem Großteil der Harnwege liegt, kann eine Vergrößerung der Prostata zu Verstopfungen der Harnleiter oder der Harnröhre führen, was das Wasserlassen unangenehm und schwierig macht.

Wird bei der Stellung die Prostata untersucht?

Stellung der Verdachtsdiagnose: Mittels DRU, PSA-Wert und TRUS. Bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom soll eine digitale rektale Untersuchung (DRU) durchgeführt werden. Dabei tastet der Arzt die Prostata vom Mastdarm (Rektum aus mit dem Finger (lat. digitus) ab.

Ist es möglich, einen Samenerguss bei einer Untersuchung zu haben?

Zwischen Samenerguss (Ejakulation) und Untersuchung des Spermas dürfen nicht mehr als 60 Minuten vergehen. Das ist der Hauptgrund dafür, den Samen nach Möglichkeit in einer Arztpraxis zu gewinnen. Allerdings ist dies aus unterschiedlichen Gründen nicht allen Männern möglich.

Welche Fragen werden häufig von einem Urologen gestellt?

Die Blase sowie Erkrankungen der Nieren und ableitenden Harnwege betreffen beide Geschlechter und können am Besten vom Facharzt für Urologie beurteilt werden. Am häufigsten werden hier Inkontinenz, Nierensteine und Harnwegsinfekte therapiert. Männer suchen den Urologen oft wegen der Prostata auf.

Wie verläuft die Untersuchung beim Urologe?

Ein Urologe ist ein Facharzt für Harnwege (Nieren, Blase, Harnleiter, Harnröhre) bei Männern und Frauen sowie für die männlichen Geschlechtsorgane (Prostata, Hoden, Penis), zuständig für Diagnose, Behandlung und Vorsorge von Erkrankungen wie Infektionen, Nierensteinen, Inkontinenz, Tumoren und sexuellen Funktionsstörungen, wobei er oft auch als "Männerarzt" gilt, aber auch Frauen behandelt. 

Wie wird beim Urologe die Blase untersucht?

Der Urologe untersucht die Blase meist mit Ultraschall (Sonografie) für eine erste Beurteilung von Form, Größe und Wanddicke, oft bei gefüllter und leerer Blase. Die wichtigste, direktere Methode ist die Blasenspiegelung (Zystoskopie), bei der ein dünnes, mit Kamera versehenes Instrument (Zystoskop) in die Harnröhre eingeführt wird, um Schleimhäute direkt zu betrachten, Veränderungen zu erkennen und Gewebeproben zu entnehmen. Zusätzlich können Urinuntersuchungen (Mikroskopie) und bildgebende Verfahren wie das CT (Computertomografie) bei komplexeren Fragestellungen eingesetzt werden.
 

Welche Vorsorge braucht ein Urologe?

Eine urologische Vorsorgeuntersuchung umfasst ein Gespräch (Anamnese), die Untersuchung der äußeren Geschlechtsorgane und des Enddarms, Ultraschall von Nieren, Blase und Prostata sowie eine Urinuntersuchung, dient der Früherkennung von Krebs und anderen Erkrankungen wie Prostatakrebs, Hodenkrebs und Blasenkrebs. Der Arzt tastet Prostata und Lymphknoten ab, prüft Penis und Hoden auf Auffälligkeiten und nutzt Ultraschall und Urintests, um eine umfassende Beurteilung zu erhalten, oft ergänzt durch Bluttests wie den PSA-Test. 

Was ist der 30 Sekunden Prostata Trick?

„Übergewicht hängt mit einer vergrößerten Prostata zusammen, und Inaktivität führt zu Harnverhalt. “ Er rät, die Toilette bereits beim ersten Harndrang aufzusuchen und „doppelt zu entleeren“, das heißt: urinieren, 30 Sekunden warten, und dann nochmals urinieren, um die Blase komplett zu entleeren.

Wie schmerzhaft ist eine Prostatauntersuchung?

Nein, die übliche digitale rektale Untersuchung (DRU) zur Prostata-Vorsorge ist nicht schmerzhaft, wird aber oft als unangenehm empfunden, weil der Arzt den Finger in den Enddarm einführt. Schmerzhaft wird es erst bei speziellen Verfahren wie einer Prostatabiopsie (Gewebeentnahme), die aber unter örtlicher Betäubung oder sogar Narkose durchgeführt wird und dann kaum schmerzhaft ist.
 

Warum steckt der Urologe den Finger in den Po?

Die Untersuchung des Mastdarms (Rektum) und der Nachbarorgane (z.B. Prostata) mit dem Finger (lateinisch digitus) ist einfach, schnell und schmerzlos. Sie liefert erste Anhaltspunkte bei Erkrankungen der Prostata und des Rektums.