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Wie läuft das mit der Krankschreibung per Telefon?

Gefragt von: Klaus Dieter Probst  |  Letzte Aktualisierung: 27. Juni 2026
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Die telefonische Krankschreibung funktioniert durch einen Anruf beim Arzt, der nach einer Symptombeschreibung eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) für maximal fünf Tage ausstellt, ohne dass Sie in die Praxis müssen, ideal bei leichten Infekten wie Erkältungen. Der Arzt übermittelt die AU elektronisch an die Krankenkasse, Sie melden sich umgehend beim Arbeitgeber und die elektronische AU wird dem Arbeitgeber von der Kasse mitgeteilt (Name, Dauer, Art der AU). Eine Verlängerung ist nur nach persönlichem Besuch möglich, es sei denn, die Erst-AU war schon persönlich erstellt.

Wie funktioniert das telefonische Krankschreiben?

Bis zu fünf Tage können Patientinnen und Patienten sich nach ärztlicher Einschätzung telefonisch krankschreiben lassen. Eine elektronische Krankschreibung per Online-Sprechstunde gilt für bis zu drei Tage. Ein Telefonat oder Videogespräch mit einem Arzt ist erforderlich.

Was sagt man beim Arzt, wenn man eine Krankmeldung braucht telefonisch?

Wenn Sie beim Arzt anrufen, sagen Sie klar Ihren Namen und dass Sie krank sind (z.B. wegen Fieber/starkem Husten), nennen Sie Ihre Symptome und bitten um eine Krankschreibung (AU), wobei Sie bei Erstbesuch auch sagen, dass Sie noch zu Hause bleiben und sich ggf. später melden, aber die AU brauchen. Die Praxis klärt dann ab, ob eine telefonische AU möglich ist (keine schweren Symptome, bekannter Patient) oder ein Besuch nötig ist. 

Kann man auf telefonische Krankschreibung bestehen?

Ja, eine Krankschreibung per Telefon ist unter bestimmten Bedingungen möglich, seit die Regelung, die während der Corona-Pandemie eingeführt wurde, dauerhaft etabliert wurde, um Arztpraxen zu entlasten und Infektionsrisiken zu minimieren; der Arzt entscheidet nach telefonischer Befragung über die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) und die Dauer. 

Muss ich bei einer telefonischen Krankschreibung meine Versichertenkarte vorlegen?

Bei einer telefonischen Krankschreibung muss die Versichertenkarte (eGK) nicht sofort vorgelegt werden, aber die Praxis benötigt sie einmal pro Quartal; wurde sie im aktuellen Quartal noch nicht eingelesen, muss dies nachgeholt werden, sobald Sie genesen sind, da die elektronische Übermittlung an die Kasse sonst nicht funktioniert. Bei Erstkontakt oder unbekannten Patienten muss die Karte spätestens beim nächsten Besuch vorgelegt oder im Rahmen einer Videosprechstunde kurz gezeigt werden, damit die Daten für die eAU-Übermittlung vorliegen.
 

Krankschreibung per Telefon - So funktioniert es

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Wie kann man am Telefon sagen, dass man krank ist?

Bei einer telefonischen Krankschreibung melden Sie sich frühzeitig beim Arbeitgeber (vor Arbeitsbeginn) mit „Guten Morgen, hier spricht [Ihr Name], ich bin leider erkrankt und kann heute nicht arbeiten“ und teilen mit, dass Sie einen Arzt aufsuchen, der eine AU-Bescheinigung ausstellt, falls nötig. Beim Arzt nennen Sie Ihre Symptome (z.B. Husten, Fieber), der Arzt entscheidet nach Anamnese, ob eine Krankschreibung möglich ist (oft für leichte Erkrankungen), und Sie müssen sich eventuell zur Folgebescheinigung persönlich vorstellen.
 

Wie funktioniert eine Krankschreibung auf der Karte?

Der Arbeitnehmer erhält von seiner Arztpraxis einen Ausdruck der AU-Daten für sich selbst. Auf seinen Wunsch erhält er zudem eine ausgedruckte AU-Bescheinigung für seinen Arbeitgeber. Nach dem Arztbesuch, spätestens bis 24:00 Uhr, übermittelt die Arztpraxis die Arbeitsunfähigkeitsdaten elektronisch an die Krankenkasse.

Wie lange ist man krank bei telefonischer Krankmeldung?

Eine telefonische Krankschreibung gilt maximal für fünf Kalendertage, bei leichten Erkrankungen (z.B. Atemwegsinfekte) und gilt für Bestandspatienten; für eine Verlängerung muss man in der Regel persönlich in die Praxis oder eine Videosprechstunde nutzen, die auch bis zu sieben Tage möglich macht, wobei die Videosprechstunde oft bevorzugt wird, da sie bessere Einschätzung erlaubt.
 

Können Ärzte telefonische Krankschreibung ablehnen?

Arzt kann telefonische Krankschreibung ablehnen

Patienten haben allerdings keinen Anspruch darauf, am Telefon krankgeschrieben zu werden. Der Arzt kann auf einem Besuch in der Praxis bestehen, wenn er eine schwere Erkrankung vermutet.

Ist telefonische Krankschreibung noch möglich 2025?

Ja, die telefonische Krankschreibung ist auch 2025 noch möglich, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen: Sie gilt für leichte Erkrankungen, ist auf maximal fünf Kalendertage begrenzt, setzt voraus, dass der Patient der Praxis bekannt ist und die Ärztin/der Arzt entscheidet, ob eine Videosprechstunde möglich ist. Die Regelung wurde entfristet, aber es besteht kein automatischer Anspruch darauf. 

Wie lange darf ein Arzt am Stück krankschreiben?

Ein Arzt darf einen Patienten grundsätzlich so lange krankschreiben, wie die Erkrankung medizinisch notwendig ist, es gibt keine starre Höchstgrenze; allerdings sehen die Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien (AU-RL) bei Erstbescheinigungen meist maximal zwei Wochen vor, wobei bei länger andauernden oder schweren Krankheiten (z.B. Operationen, chronische Leiden) auch längere Krankschreibungen oder Folgebescheinigungen über Monate möglich sind, oft mit regelmäßiger (z.B. alle zwei Wochen) ärztlicher Überprüfung. Eine telefonische Krankschreibung ist auf maximal fünf Tage beschränkt. 

Wie hört man sich krank am Telefon an?

Um krank zu klingen, sprich mit gedämpfter, leiser Stimme, atme schwerer und mache Pausen; benutze eine leicht krächzende Tonlage, als hättest du Halsschmerzen oder eine Erkältung, indem du deine Stimmbänder leicht vibrieren lässt, aber übertreibe es nicht, um glaubwürdig zu wirken; konzentriere dich auf die Inhalte (Symptome, Arztbesuch), aber zeige Müdigkeit in der Stimme. 

Wann gilt man als zu krank zum Arbeiten?

Man ist zu krank zum Arbeiten, wenn Symptome wie Fieber, starke Schmerzen, Schwäche oder starke Müdigkeit die Konzentration und Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen, man andere anstecken könnte (z. B. bei Grippe/Erkältung) oder eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) vorliegt, die eine Genesung gefährdet. Auch wenn der Arbeitgeber eine AU schon ab dem ersten Tag verlangen kann, gilt die gesetzliche Pflicht zur Vorlage meist ab dem 4. Kalendertag (am nächsten Arbeitstag). 

Was sollte ich beim Arzt am Telefon sagen?

Wenn Sie beim Arzt anrufen, melden Sie sich freundlich mit Namen und Grund (Terminwunsch, akute Beschwerden), beschreiben Sie kurz Ihre Symptome (z.B. "seit gestern starke Rückenschmerzen"), nennen Sie Ihre Daten und Versicherungskarte bereithalten, und fragen Sie nach dem nächsten verfügbaren Termin oder ob ein dringenderes Problem vorliegt, um gut vorbereitet zu sein. 

Kann ein Arbeitgeber eine Krankmeldung per Telefon verlangen?

Ja, der Arbeitgeber kann eine telefonische Krankmeldung verlangen, wenn er dies intern so festgelegt hat, aber Arbeitnehmer können sich auch per E-Mail, SMS oder WhatsApp krankmelden; wichtig ist, die Info unverzüglich zu übermitteln und bei Bedarf die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) zu berücksichtigen, wobei der Arbeitgeber bestimmen kann, wie er die Info erhalten möchte, solange es schnell geht und er die eAU später elektronisch abruft.
 

Kann man sich wegen Kopfschmerzen krank melden?

Ja, man kann sich wegen Kopfschmerzen krankmelden, besonders bei starken Schmerzen oder Migräne, da diese die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen können; allerdings müssen die Beschwerden oft spezifischer sein (wie bei einer Migräne) und der Arzt stellt die AU aus, wenn die Arbeit nicht zumutbar ist – melden Sie sich aber immer sofort beim Arbeitgeber, bevor Sie eine ärztliche Bestätigung vorlegen müssen.
 

Was muss man beim Arzt für eine telefonische Krankschreibung sagen?

Die Arztpraxen übermitteln die bekannten Informationen: den Namen der versicherten Person, Beginn und Ende der Arbeitsunfähigkeit und die Angabe, ob es sich um einen Erst- oder Folgeantrag handelt. Der Arbeitgeber erfährt weder den Namen des Arztes oder der Ärztin noch welche Diagnose gestellt wurde.

Sind telefonische Krankschreibungen noch möglich?

Ja, telefonische Krankschreibungen sind weiterhin möglich, aber an bestimmte Bedingungen geknüpft: Patienten müssen der Praxis bekannt sein (in den letzten zwei Jahren da gewesen sein), es darf keine Videosprechstunde angeboten werden, und die Beschwerden dürfen nur leicht sein (z.B. Erkältung, Magen-Darm-Infekt), schwere Fälle erfordern eine persönliche Untersuchung. 

Muss ich meine Versicherungskarte bei einer telefonischen Krankschreibung vorlegen?

Bei einer telefonischen Krankschreibung muss die elektronische Gesundheitskarte (eGK) nicht sofort eingelesen werden, aber einmal pro Quartal ist das Einlesen in der Praxis notwendig; wenn Sie im aktuellen Quartal schon in der Praxis waren, sind die Daten bereits vorhanden und es gibt keine Probleme mit der digitalen Übermittlung der AU an die Krankenkasse (eAU). Die Praxis prüft Ihre Daten am Telefon ab, und die elektronische AU wird automatisch an Ihre Krankenkasse gesendet, die der Arbeitgeber abrufen kann. 

Was sagt man am Telefon, wenn man krank ist?

Bei einer telefonischen Krankschreibung melden Sie sich frühzeitig beim Arbeitgeber (vor Arbeitsbeginn) mit „Guten Morgen, hier spricht [Ihr Name], ich bin leider erkrankt und kann heute nicht arbeiten“ und teilen mit, dass Sie einen Arzt aufsuchen, der eine AU-Bescheinigung ausstellt, falls nötig. Beim Arzt nennen Sie Ihre Symptome (z.B. Husten, Fieber), der Arzt entscheidet nach Anamnese, ob eine Krankschreibung möglich ist (oft für leichte Erkrankungen), und Sie müssen sich eventuell zur Folgebescheinigung persönlich vorstellen.
 

Kann ich 3 Tage ohne Krankmeldung zu Hause bleiben?

Ja, grundsätzlich können Sie in Deutschland bis zu drei Kalendertage ohne ärztliche Krankschreibung (AU) zu Hause bleiben, da die gesetzliche Pflicht zur Vorlage erst ab dem vierten Krankheitstag besteht; aber Ihr Arbeitgeber kann vertraglich eine frühere Vorlage verlangen, sogar schon ab dem ersten Tag, und muss dies nur unverzüglich melden. 

Wie kann ich mich online krankschreiben lassen?

Um sich online krankschreiben zu lassen, nutzen Sie spezialisierte Apps und Webseiten (wie Doktor.De, TeleClinic oder arzt-direkt https://doktor.de/artikel/online-krankschreibung/, https://www.teleclinic.com/krankschreibung/,), füllen einen medizinischen Fragebogen aus und führen eine Video-Sprechstunde mit einem Arzt, der dann die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ausstellt, die digital an Sie und Ihren Arbeitgeber übermittelt wird. Wichtig ist, dass der Arzt Ihre Arbeitsunfähigkeit feststellt, was oft bei kürzeren Beschwerden (z.B. Erkältung) möglich ist, aber nicht bei schweren Fällen. 

Ist eine telefonische Krankschreibung eine Folgebescheinigung?

Eine telefonische Krankschreibung gilt maximal fünf Tage; für eine Folgebescheinigung müssen Sie normalerweise persönlich in die Arztpraxis, um die Erkrankung fortsetzen zu lassen. Nur wenn die erste Krankschreibung bereits bei einem Praxisbesuch ausgestellt wurde, kann die Verlängerung auch telefonisch erfolgen, wenn der Arzt eine fortbestehende Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit feststellt. 

Kann die Krankenkasse sehen, wie oft ich beim Arzt war?

Ja, Sie können von uns Übersichten über die von Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern und von weiteren Therapeutinnen und Therapeuten abgerechneten Leistungen anfordern.

Wie melde ich mich am besten telefonisch krank?

Ja, eine Krankmeldung per Telefon ist wieder möglich für leichte Erkrankungen (wie Magen-Darm-Infekte oder Erkältungen) und gilt für maximal 5 Kalendertage, wenn der Patient der Praxis bekannt ist und keine schwere Symptomatik vorliegt; eine Verlängerung geht nur persönlich, es sei denn, die Erstbescheinigung erfolgte schon telefonisch, dann kann auch eine Verlängerung telefonisch erfolgen, so die IG Metall und Techniker Krankenkasse. Bei Kindern gelten ähnliche Regelungen, auch hier ist eine Krankschreibung per Telefon/Video möglich, wenn die Kinder unter 12 Jahren sind (mit Ausnahmen bei schweren Fällen).