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Wie lange wird es Negativzinsen geben?

Gefragt von: Nils Reiter-Behrens  |  Letzte Aktualisierung: 12. Januar 2026
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Negativzinsen im klassischen Sinne (Strafzinsen für Sparguthaben) gibt es derzeit kaum noch, da die EZB die Leitzinsen seit Mitte 2022 angehoben hat, um die Inflation zu bekämpfen; die Mehrheit der Banken hat diese abgeschafft, aber einige wenige erheben noch Verwahrentgelte, während zukünftige Negativzinsen vom Wirtschaftsklima und den Entscheidungen der EZB abhängen, die derzeit wieder Zinsen senkt. Ob und wann es wieder breite Negativzinsen geben wird, ist ungewiss, aber die aktuelle Politik zielt auf Normalisierung ab, wobei die EZB ihre Zinsen als Reaktion auf die Inflation anpasst.

Bis wann gibt es Negativzinsen?

Bis zum Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am 21. Juli 2022 mussten Banken auf einen Teil ihrer überschüssigen Einlagen selbst 0,5 Prozent Strafzinsen zahlen. Diese Kosten gaben viele Geldhäuser in Form von Negativzinsen an ihre Privatkunden weiter.

Werden die Zinsen 2025 wieder fallen?

Die Zinsen sinken wieder: Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins bis Juli 2025 insgesamt achtmal reduziert – der Einlagenzins liegt aktuell (Stand Juli 2025) bei 2,0 Prozent. Das hat auch Auswirkungen auf die Sparzinsen.

Werden noch Negativzinsen erhoben?

Negativzinsen wurden von Juni 2014 bis Juli 2022 erhoben. Während dieser Zeit mussten Geschäftsbanken im Euroraum Zinsen zahlen, wenn sie Gelder bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parkten.

Werden die Zinsen 2026 wieder steigen?

Im Verlauf von 2026 können die Bauzinsen aber wieder Richtung 4 % steigen. Der Grund: Infolge der beschlossenen Fiskalpakete wird die Neuverschuldung in Deutschland spürbar steigen, was auch die längerfristigen Renditen der Bundesanleihen nach oben treiben dürfte.

So vermeidest du Negativzinsen auf dein Bankguthaben | Verwahrentgelt umgehen

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Wie hoch werden die Zinssätze voraussichtlich im Jahr 2026 sein?

Experten erwarten im neuen Jahr niedrigere Zinsen.

Eine Rückkehr zu den niedrigen Zinssätzen von Anfang 2021 ist nicht zu erwarten, aber ein Hypothekenzins von unter 6 % ist im Januar 2026 durchaus realistisch. Damit die Zinssätze auf dem jetzigen Niveau bleiben, müssten sich mehrere Faktoren stabilisieren.

Was passiert, wenn man mehr als 100.000 Euro auf dem Konto hat?

Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Einlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank. Wenn du mehr als 100.000 Euro auf dem Konto hast, hast du keinen Rechtsanspruch auf eine Entschädigung des Betrages, der die 100.000 Euro übersteigt.

Werden die Zinssätze jemals wieder unter 3 % sinken?

Zwar ist es möglich, dass die Zinsen in Zukunft wieder die 3%-Marke erreichen, doch ist dies in naher Zukunft höchst unwahrscheinlich . Tatsächlich gehen einige Experten davon aus, dass dies ohne einen weiteren schweren Wirtschaftsschock, wie ihn die COVID-19-Pandemie ausgelöst hat, nicht geschehen wird.

Kann es negative Zinsen geben?

Ein negativer Zinssatz entsteht, wenn eine Zentralbank den Nominalzins unter null Prozent senkt, um die Wirtschaft anzukurbeln . Dies führt dazu, dass Banken Gebühren für die Verwahrung von Reserven bei der Zentralbank zahlen müssen, anstatt positive Zinserträge zu erhalten.

Wann kommt die nächste Zinssenkung?

Im Oktober 2023 durchbrach sie diesen Zyklus und legte erstmals eine Zinspause ein. Im Juni 2024 erfolgte eine erste Zinssenkung, damit vollzog die EZB einen geldpolitischen Kurswechsel. Weitere Senkungen folgten. Im Juli 2025 legte sie erstmalig eine Zinspause ein.

Wie hoch ist der voraussichtliche Zinssatz für das Jahr 2025?

Die Zinsprognosen von Experten für 2025 deuten darauf hin, dass die Zinsen zwar sinken könnten, aber nicht wesentlich. Laut einigen Finanzinstituten könnte sich der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Hypotheken mit festem Zinssatz bis Mitte 2025 zwischen 5,5 % und 6,5 % einpendeln.

Was passiert, wenn man 100 € im Minus ist?

Sind Sie beispielsweise bei einem Zinssatz von 12 Prozent einen Monat lang 100€ im Minus, zahlen Sie dafür Überziehungszinsen in Höhe von 1€. Bei einem Dispo kann der Bankkunde das Konto auf unbestimmte Zeit überziehen. Die Zinsen dafür sind überwiegend quartalsweise fällig.

Wann kann ich mit sinkenden Zinsen rechnen?

Laut CME FedWatch gehen die Finanzmärkte seit Ende Dezember davon aus, dass die Fed im Jahr 2026 lediglich zwei Zinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte vornehmen wird, wodurch der Leitzins in eine Spanne von 3 % bis 3,25 % fallen würde.

Werden Zinsen weiter sinken 2025?

Zinskommentar Oktober 2025: kurz und kompakt

Klein Expertenrat erwartet bis zum Jahresende 2025 eine Seitwärtsbewegung bei den Bauzinsen. So sind Topzinsen für 10-jährige Darlehen von 3,25 bis 3,5 Prozent weiterhin realistisch. Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen erneut nicht verändert.

Wie sehen die Zinsprognosen für die nächsten 5 Jahre aus?

Die Bank prognostiziert einen Anstieg des Verbraucherpreisindexes (VPI) von 2,7 % im vierten Quartal 2025 und 2,2 % im vierten Quartal 2026, bevor er im Jahr 2027 wieder auf 1,8 % sinkt.

Werden die Zinsen langfristig wieder sinken?

Für Verbraucher haben sich die Zinsen seit 2022 unterschiedlich entwickelt: Für Sparer sind die Zinsen zwischen 2022 und 2024 gestiegen. Danach sanken sie für Tagesgeld und Festgeld bis zum Juni 2025. Bei Geldmarktfonds sank die Rendite auf etwa zwei Prozent.

Warum sollte man nicht zu viel Geld auf dem Konto haben?

Die meisten Banken berechnen zudem bei hohen Kontoguthaben auch ein Verwahrentgelt. Das bedeutet, dass Kunden der Bank einen Strafzins für die Verwahrung Ihrer Einlagen zahlen müssen. Es ist also keine gute Idee, zu viel Geld auf dem Girokonto zu parken.

Bei welcher Summe prüft das Finanzamt das Konto?

Kundinnen und Kunden brauchen bei Bar-Einzahlungen über 10.000 Euro jetzt einen Herkunftsnachweis. Wer mehr als 10.000 Euro in bar bei seiner Bank vorbeibringt, muss nachweisen können woher das Geld kommt. Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin erhofft sich davon einen Beitrag zur wirksameren Bekämpfung von Geldwäsche ...

Wie oft kann ich 9000 € einzahlen ohne Nachweis?

Eine Obergrenze, wie viel Sie einzahlen dürfen, gibt es vorerst weiterhin nicht. Aber als Kundin oder Kunde müssen Sie einen Nachweis parat haben, wenn Sie mehr als 10.000 Euro auf ein eigenes Konto einzahlen möchten.

Wie niedrig werden die Zinssätze im Jahr 2025 sinken?

„Nachdem der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Festzinsdarlehen zu Jahresbeginn bei knapp 7 % lag, erreichte er diese Woche den niedrigsten Stand seit 2025 – ein ermutigendes Zeichen für potenzielle Hauskäufer zum Jahreswechsel“, kommentierte Khater am Mittwoch. Konkret lag der Zinssatz für 30-jährige Darlehen laut Freddie Mac zum Jahresende bei 6,15 %.

Wie hoch werden die Zinsen 2027 sein?

2026: 1,6 Prozent. 2027: 1,7 Prozent. 2028: 1,8 Prozent.

Was wird teurer 2026?

Unterm Strich bringt 2026 für Autofahrer höhere laufende Kosten bei Vignette, Neuwagen und vielfach auch beim öffentlichen Verkehr. Entlastungen gibt es vor allem über das Steuersystem – sie federn die Mehrbelastungen ab, gleichen sie aber nicht vollständig aus.

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