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Wie lange wird eine berufsunfähigkeitspension bezahlt?

Gefragt von: Antonia Michel-Buck  |  Letzte Aktualisierung: 22. April 2026
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Eine Berufsunfähigkeitspension (BU-Rente) wird so lange gezahlt, wie die Berufsunfähigkeit besteht, maximal jedoch bis zum Ende der vertraglich vereinbarten Leistungsdauer, die oft bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter (z.B. 67 Jahre) festgelegt wird; sie endet also mit dem Renteneintritt oder wenn die versicherte Person wieder arbeiten kann. Die genaue Dauer hängt vom individuellen Vertrag ab, es gibt aber keine staatliche BU-Rente mehr, sondern nur eine Erwerbsminderungsrente, die andere Kriterien hat.

Wie lange wird die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gezahlt?

Die Zahlung der BU-Rente läuft so lange, bis die festgestellte Berufsunfähigkeit oder die Vertragslaufzeit endet. Empfehlenswert ist ein Versicherungsschutz bis zum Renteneintritt. Um auch danach finanziell abgesichert zu sein, kann zusätzlich Kapital aufgebaut werden (Airbag).

Wann endet die Berufsunfähigkeitsrente?

Es wird höchstens bis zum Ende der Vertragslaufzeit gezahlt bzw. maximal bis zur Erreichung des gesetzlichen Renteneintrittsalters. Denn als Rentner können Sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr haben und auch keine Leistungen daraus beziehen. Die BU ist keine Renten-Versicherung bis an Ihr Lebensende.

Wann endet die Berufsunfähigkeitspension?

Der Anspruch auf Rehabilitationsgeld endet, wenn die Invalidität oder Berufsunfähigkeit nicht mehr oder dauerhaft vorliegt oder wenn eine berufliche Reha zumutbar und zweckmäßig ist.

Wann hört die BU auf zu zahlen?

Wann hört die BU auf zu zahlen? Die Zahlung endet, wenn die vereinbarte Versicherungsdauer erreicht ist oder die Berufsunfähigkeit nicht mehr vorliegt – zum Beispiel nach medizinischer Besserung oder durch Aufnahme einer vergleichbaren Tätigkeit. Auch eine abstrakte Verweisung kann zur Leistungsablehnung führen.

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Wird eine Berufsunfähigkeitsrente lebenslang gezahlt?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die BU-Rente maximal bis zum vereinbarten Endalter, welches im Versicherungsschein steht. Damit es keine Leistungslücke gibt, sollte das Endalter dem aktuellen Renteneintrittsalter entsprechen (für die meisten Menschen 67 Jahre).

Was passiert nach Ablauf der Berufsunfähigkeitsversicherung?

Wenn nach dem Ablauf der Versicherung ein Leistungsfall eintritt, sind Sie nicht mehr versichert und erhalten kein Geld bis zum Eintritt in die gesetzliche Rente. Ratsam ist die Laufzeit der BU bis zum gesetzlichen Rentenalter, momentan also das 67. Lebensjahr (für nach 1964 Geborene).

Was kommt nach Berufsunfähigkeitsrente?

Um Sie direkt abzuholen: Eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gibt es seit 2001 nicht mehr, denn sie wurde von der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente abgelöst. Die Erwerbsminderungsrente hat allerdings starke Einschränkungen im Vergleich zur Berufsunfähigkeitsrente und kann keinesfalls einen Ersatz darstellen.

Wie lange dauert eine Berufsunfähigkeitspension?

Dauer des Anspruches

Berufsunfähigkeitspension (im knappschaftlichen Recht "Knappschaftsvollpension") gebührt im Regelfall längstens für die Dauer von 24 Monaten (Befristung). die Weitergewährung der Pension spätestens innerhalb von drei Monaten nach deren Erlöschen beantragt wurde.

Wie viel bekommt man bei Berufsunfähigkeit vom Staat?

Vom Staat bekommt man bei Berufsunfähigkeit meist nur eine Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) über die Deutsche Rentenversicherung, wenn man weniger als 3 Stunden täglich arbeiten kann, was deutlich weniger ist als früher die gesetzliche BU-Rente (nur für Geburtsjahrgänge bis 1961) und den Lebensstandard oft nicht deckt. Für die meisten (nach 1961 Geborenen) gibt es nur die EM-Rente, während die echte BU-Absicherung durch eine private Berufsunfähigkeitsversicherung erfolgen muss, da die staatlichen Leistungen (Krankengeld, EM-Rente) meist nicht ausreichen. 

Wie lange dauert eine Berufsunfähigkeit im Durchschnitt?

✅ Die Deutschen sind im Durchschnitt sechs Jahre berufsunfähig. ✅ Die meisten Berufsunfähigkeitsrenten enden, weil das vertraglich vereinbarte Endalter erreicht wird. ✅ Mehr als achtzig Prozent aller Anträge auf BU-Rente werden bewilligt und ausgezahlt.

Wird die Erwerbsminderungsrente automatisch in die Altersrente umgewandelt?

Ja, eine Erwerbsminderungsrente wird grundsätzlich automatisch in die Regelaltersrente umgewandelt, sobald Sie Ihre persönliche Regelaltersgrenze erreicht haben, ein neuer Antrag ist dafür meist nicht nötig. Die Rentenversicherung stellt dies von Amtswegen um, wobei ein sogenannter Bestandsschutz sicherstellt, dass Ihre Altersrente nicht niedriger ausfällt als die vorherige EM-Rente. Eine Ausnahme besteht, wenn Sie eine vorgezogene Altersrente beantragen möchten.
 

Warum BU bis 67?

Die richtige Laufzeit ist Endalter 67, weil: das gesetzliche Rentenalter bei heutigen Berufseinsteigern wahrscheinlich sogar noch steigen wird, eine Berufsunfähigkeit auch mit 61 oder 63 eintreten kann, sonst große Versorgungslücken in der Altersrente entstehen.

Ist es erlaubt, trotz Berufsunfähigkeit zu arbeiten?

Ja, man kann trotz Berufsunfähigkeit (BU) arbeiten, oft in Teilzeit oder mit geringerer Stundenzahl, solange die neue Tätigkeit die vertraglichen BU-Bedingungen (z.B. 50% Einschränkung) erfüllt und die „bisherige Lebensstellung“ nicht wesentlich erreicht wird, was bedeutet, dass Einkommen, sozialer Status und Wertschätzung deutlich unter dem früheren Niveau liegen; Wichtig: Jede neue Tätigkeit muss unbedingt vorher mit der Versicherung geklärt werden, um Rentenverlust zu vermeiden. 

Wie lange wird eine Behindertenrente für Erwachsene gezahlt?

Wenn Sie bereits eine Erwerbsminderungsrente beziehen, wenn Sie das Rentenalter erreichen, erhalten Sie diese weiterhin. Wenn Sie Anspruch auf die Mobilitätskomponente der Erwerbsminderungsrente haben, wenn Sie das Rentenalter erreichen, erhalten Sie diese weiterhin, solange Sie die Voraussetzungen dafür erfüllen.

Wie lange ist man berufsunfähig?

Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn jemand wegen Krankheit oder Unfall mindestens sechs Monate lang seinen Beruf nicht mehr ausüben kann.

Ist eine Berufsunfähigkeitspension befristet?

Berufsunfähigkeit mindestens sechs Monate andauert, wird die Pension für maximal zwei Jahre befristet zuerkannt. Nach Ablauf der Be- fristung ist die Pension auf Antrag für längstens zwei weitere Jahre zuzuerkennen, wenn weiter- hin Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit besteht.

Was tun, wenn man nicht mehr arbeitsfähig ist?

Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeitsfähig sind, soll eine Rente wegen voller Erwerbsminderung Ihr Einkommen ersetzen. Können Sie noch einige Stunden täglich arbeiten, ergänzt die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung das Einkommen, das Sie selbst noch erzielen.

Wer entscheidet, ob man berufsunfähig ist?

Die Feststellung der Berufsunfähigkeit (BU) beginnt beim behandelnden Arzt, der die medizinische Grundlage schafft, aber letztendlich entscheidet die Berufsunfähigkeitsversicherung nach Prüfung der Unterlagen und eventuell durch eigene Gutachter über die Anerkennung und Auszahlung der BU-Rente, basierend auf den vertraglichen Bedingungen. 

Wann endet eine Berufsunfähigkeitsrente?

Für dich ergibt sich hieraus: Deine BU-Rente kannst du erhalten, bis du dein 67. Lebensjahr erreicht hast. Hast du mit deinem Versicherer allerdings nur eine Vertragslaufzeit bis zu deinem 60. Lebensjahr vereinbart, wird deine BU-Rente nur bis zu diesem Zeitpunkt ausgezahlt.

Kann eine Erwerbsminderungsrente in eine Dauerrente umgewandelt werden?

Eine Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) wird zur Dauerrente umgewandelt, wenn die Deutsche Rentenversicherung feststellt, dass Ihre Erwerbsminderung medizinisch nicht mehr behebbar ist, also keine Besserung zu erwarten ist, oder nach insgesamt neun Jahren befristeter Zahlung eine Dauerrente gezahlt wird. Sie wird entweder direkt als Dauerrente bewilligt, wenn die Prognose von vornherein schlecht ist, oder aus einer befristeten Rente heraus umgewandelt, oft nach wiederholten Verlängerungen. Danach erfolgt die automatische Umwandlung in eine Regelaltersrente bei Erreichen der Altersgrenze, wofür Sie frühzeitig einen Antrag stellen sollten, um Lücken zu vermeiden. 

Wie wirkt sich Berufsunfähigkeit auf die Rente aus?

Wird man berufsunfähig, zahlt man selbst keine Beiträge mehr. Denn die Versicherung zahlt einem eine Berufsunfähigkeitsrente und übernimmt die weitere Einzahlung in die Rentenversicherung. Egal, ob man berufsunfähig wird oder nicht, bei Vertragsende zahlt der Versicherer die Altersrente oder Kapitalabfindung aus.

Wie lange wird eine Berufsunfähigkeitsrente ausgezahlt?

Die Berufsunfähigkeitsrente wird so lange gezahlt, wie die vertraglich vereinbarte Leistungsdauer läuft, in der Regel bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter (ca. 67 Jahre), aber maximal bis das versicherte Endalter erreicht ist, und so lange die Berufsunfähigkeit (meist 50% Einschränkung) nachweislich besteht und keine Genesung eintritt, wobei Versicherer die BU regelmäßig prüfen können. Die Laufzeit ist vertraglich festzulegen und sollte idealerweise das Erwerbsleben absichern.
 

Wann endet die Zahlung der Berufsunfähigkeitsversicherung?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht, wenn die gesundheitliche Einschränkung den geforderten Grad (meist 50 %) nicht erreicht oder nur vorübergehend ist, bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht (z.B. falsche Angaben zu Vorerkrankungen), bei Simulation/Übertreibung (Aggravation) oder wenn der Versicherungsfall (BU) gar nicht eintritt. 

Wann macht Bu keinen Sinn?

Nur wenn du sehr wenig verdienst und anderweitig versorgt bist, finanziell unabhängig bist oder vor dem 2. Januar 1961 geboren wurdest, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für dich nicht sinnvoll bzw. nicht nötig.

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