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Wie lange trocknet Stroh?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Laura Bock B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 13. August 2026
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Stroh trocknet nach der Ernte je nach Wetterlage ein bis sechs Tage auf dem Feld, bis es einen optimalen Feuchtigkeitsgehalt von unter 15 % erreicht, idealerweise 12–14 %, um Schimmel zu vermeiden und es pressbar zu machen. Bei Trockenheit reichen oft ein bis zwei Tage, Regen verlängert die Dauer, erfordert Wenden und kann die Qualität mindern.

Wie lange muss Stroh Trocknen?

In normalen Jahren und trockenen Sommern genügt es, wenn Stroh ein bis zwei Tage auf dem Feld trocknet. „Kommt Regen dazwischen, braucht es mindestens einen Tag länger, und dazwischen muss man es mal wenden“, sagt Tierarzt und Pferdehaltungsexperte Lutz Ahlswede.

Kann man frisches Stroh verfüttern?

Erntefrisches Stroh hat im Trog nichts verloren. Es macht die Tiere krank. Daher sollte man Stroh nach der Ernte mindestens vier bis sechs Wochen trocken lagern, bevor man es verfüttert.

Wie trocknet man Stroh?

Die bewährteste Methode zum Trocknen von Strohblumen ist die klassische Lufttrocknung. Schneiden Sie die Blüten bei voller Blüte mit langen Stielen und entfernen Sie alle Blätter. Binden Sie 5-10 Blüten zu lockeren Bündeln zusammen und hängen Sie diese kopfüber an einem trockenen, dunklen und gut belüfteten Ort auf.

Wann ist Stroh trocken?

Trockenheit: Stroh sollte einen Feuchtigkeitsgehalt von unter 15% haben, idealerweise zwischen 12 und 14%. Ein höherer Feuchtigkeitsgehalt kann zu Schimmelbildung und Selbstentzündung führen. Tipp: Überprüfen Sie den Feuchtigkeitsgehalt regelmäßig mit im Handel erhältlichen Feuchtemessgeräten für Heu und Stroh!

Strohprofis im Erntestress | Die Nordreportage | NDR

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Wie trocknet man Stroh von innen?

Zum Trocknen sollten die Strohhalme aufrecht stehen, damit das Wasser im Inneren ablaufen kann .

Was kann passieren, wenn das Stroh nicht ganz trocken ist?

Stroh muss genauso wie das Korn absolut trocken sein, bevor es in der Regel zu Ballen gepresst und eingefahren wird. Stroh, welches nicht trocken ist, schimmelt im Ballen und ist nicht mehr zum Füttern oder zum Ein- streuen zu gebrauchen.

Was tun mit nassem Stroh?

Lose Strohballen, nasse Ballen oder solche, die für den Mauerbau nicht geeignet sind, lassen sich am besten im Garten verwenden! Nutzen Sie das Stroh als Mulch, pflanzen Sie Kartoffeln damit oder verteilen Sie es einfach im Boden, wo es verrottet.

Was passiert, wenn Stroh nass wird?

Zu feucht eingelagertes Stroh oder Heu begünstigt eine Schimmelbildung und damit den Verderb des Futters. Zudem kann es gerade bei Heu zu einer Selbstentzündung kommen. Bei Stroh sollte ähnlich wie beim Getreide ein Feuchtigkeitsgehalt von unter 15 % eingehalten werden.

Wie lange braucht Stroh zum Verrotten?

Stroh braucht ungefähr ein Jahr, um sich zu zersetzen, wenn man es als Mulch verwendet.

Warum kein Stroh für Pferde?

Kein Stroh statt Heu: Pferde benötigen durchgehend Zugang zu cellulosehaltigem Futter, wie Heu. Stroh allein reicht nicht aus, da die notwendige Cellulose für die Verdauung fehlt. 3. Vermeidung von Magengeschwüren: Lange Futterpausen können zu Magengeschwüren bei Pferden führen.

Kann man essbares Stroh bedenkenlos essen?

Sicherheit. Essbare Strohhalme werden aus lebensmittelechten Zutaten hergestellt und sind daher unbedenklich zum Verzehr . Dies steht im Gegensatz zu einigen biologisch abbaubaren Strohhalmen, die möglicherweise noch geringe Mengen schädlicher Chemikalien enthalten.

Wie sieht gutes Stroh aus?

Gutes Stroh erkennen

Der Rohaschegehalt sollte unter 100 g/kg Trockenmasse liegen. Farbe: Frisches Stroh hat eine goldgelbe Farbe. Graue oder braune Verfärbungen des Strohs deuten auf schlechte Qualität hin. Geruch: Stroh sollte einen frischen Geruch haben.

Wie lange muss Stroh lagern?

Die Größe des Pferdebetriebs gibt vor, wie viel Heu und Stroh eingelagert werden sollten. Für Heu und Stroh bietet es sich an, ein Lager für 1 Jahr anzulegen (von Ernte zu Ernte).

Ist Stroh einfach nur getrocknetes Heu?

Auf den ersten Blick sehen Heu und Stroh identisch aus, doch zwischen den beiden getrockneten landwirtschaftlichen Nebenprodukten besteht ein großer Unterschied. Heu besteht aus der gesamten, getrockneten Pflanze (Gräser, Hülsenfrüchte), die als Tierfutter angebaut wird, während Stroh der nach der Getreideernte (z. B. von Weizen oder Hafer) übrig gebliebene Stängel ist.

Welche Feuchte darf Stroh haben?

Der Feuchtegehalt der Ballen darf maximal 15 % betragen. Bei fachgerechter Verarbeitung wird dieser Wert nicht überschritten, wodurch das Stroh sicher vor Schädlings- und Schimmelbefall geschützt ist.

Was passiert, wenn Stroh nass wird?

Paniermehl-Menü. Normalerweise denken wir bei Feuer an Wasser und Feuchtigkeit, aber bei Heu und Stroh ist das Gegenteil der Fall: Wenn sie zu nass sind , können sie sich erhitzen und selbst entzünden .

Wie lange braucht Stroh zum Trocknen?

Das Trocknen nach der Ernte darf ruhig 4 – 6 Tage beim Haferstroh dauern, denn Haferstroh ist in der Regel viel feuchter beim Drusch als Gersten- oder Weizenstroh. Hinzu kommt, dass bei spät geernteten Haferschlägen oft das Wetter nicht mehr mitspielt – kürzere Tage, viel nächtlicher Tau und so weiter.

Kann sich feuchtes Stroh selbst entzünden?

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass zu feucht eingelagertes bzw. nachträglich durchfeuchtetes Heu und in Verbindung mit einer stracken Pressung (= Dämmung) sich selbst entzünden kann.

Welches Stroh saugt am besten?

Besonders Sommergerstenstroh wird sehr gern als Futterstroh aufgenommen. Haferstroh ist vielleicht das beste Futterstroh. Als Einstreu ist es weniger geeignet, da es die Feuchtigkeit schlecht aufnimmt. Roggenstroh saugt sehr viel Feuchtigkeit auf.

Ist Stroh saugfähig?

Eine Studie ergab, dass Stroh von neun Einstreuarten die zweithöchste Saugfähigkeit aufweist. Es wurde beobachtet, dass Stroh das Siebenfache seines Eigengewichts an Wasser aufnehmen kann*. Die Vorteile von Stroh liegen in seiner hohen Saugfähigkeit .

Wann soll Stroh gepresst werden?

Das qualitativ beste Stroh, sowohl chemisch als auch optisch, ist stets dasjenige, das möglichst bald nach der Getreideernte gepresst wird, vorausgesetzt, der Feuchtigkeitsgehalt ist niedrig genug. Unkrauthaltiges Stroh benötigt länger zum Trocknen.

Wie viel Prozent Wandfeuchte ist normal?

Normale Wandfeuchtigkeit liegt bei 3–4 % für Mauerwerk, Werte über 5 % sind erhöht, über 10 % alarmierend; professionelle Geräte nutzen "Digits", wobei bis 80 Digits als trocken, darüber als feucht gilt, und über 100 Digits (oder 180 Digits je nach Skala) als nass und sanierungsbedürftig angesehen wird, da die Werte je nach Material (Putz, Beton, Gipskarton) und Messmethode variieren.
 

Wie lange schwitzt Heu nach?

Jedes Heulager "schwitzt" zwei bis zehn Wochen nach der Einlagerung. Das muß so sein und ist für die Bekömmlichkeit (den wirtschaftlichen Nutzen) des Futters von großer Bedeutung. Überhitzt sich aber das Heu, sinkt der Futterwert.

Ist es schlimm, wenn Stroh nass wird?

Stroh bildet leider den perfekten Nährboden für die Schimmelsporen. Schon während der Herstellung von Strohballen auf dem Feld, bilden sich große Mengen von Schimmel. Dieser Schimmel dehnt sich dann noch weiter aus, wenn das Stroh an einem feuchten Ort gelagert wird.

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