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Wie lange soll man Stosslüften?

Gefragt von: Cindy Strauß  |  Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2026
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Wie lange Sie stoßlüften, hängt stark von der Jahreszeit ab: Im Winter genügen oft 5 bis 10 Minuten, da der große Temperaturunterschied den Luftaustausch beschleunigt, während Sie im Sommer 20 bis 30 Minuten lüften sollten, um die kühle Nachtluft hereinzulassen, da die Außenluft wärmer ist. Im Frühjahr und Herbst sind 10 bis 15 Minuten ein guter Richtwert. Wichtig ist, die Fenster vollständig zu öffnen, mehrmals täglich, und Heizkörper dabei auszuschalten.

Wie lange sollte man im Winter stosslüften?

Im Winter sollten Sie mehrmals täglich für 5 bis 10 Minuten komplett stoßlüften, idealerweise mit gegenüberliegenden Fenstern (Querlüften), um einen schnellen Luftaustausch zu gewährleisten, ohne dass die Wände auskühlen; bei Minusgraden genügen 4-6 Minuten, bei milderen Temperaturen bis zu 10 Minuten, da gekippte Fenster zu Energieverlust und Schimmelbildung führen.
 

Wie lange sollte man bei 2 Grad Außentemperatur lüften?

Bei 2 Grad Celsius sollten Sie für einen effektiven Luftaustausch ca. 10 Minuten stoßlüften, da dies in den Bereich von 0 bis 10 Grad fällt, wobei kürzere Zeiten wie 5 Minuten bei Frost möglich sind und längere Zeiten über 10 Grad notwendig werden, um die Luftqualität zu erhalten. Es empfiehlt sich, dies mehrmals täglich zu tun, idealerweise mit Querlüften (gegenüberliegende Fenster öffnen) für einen schnellen Luftaustausch.
 

Wie lange sollte man nach dem Duschen stosslüften?

Für die Lüftung im Bad empfehlen wir nach jedem Baden, Duschen die Fenster für etwa 10 Minuten aufzureißen. Für die Küche gilt das gleiche während oder nach dem Kochen. Ist die Luft in Bad und Küche sehr feucht, halten Sie am besten während des Lüftens die Türen zu den anderen Räumen geschlossen.

Wie lange sollte man Fenster in Kippstellung lüften?

„Manchmal reicht auch mehrmaliges Stoßlüften nicht aus, um einen Raum trocken zu bekommen. Dann sollten Sie einmal komplett durchlüften und anschließend das Fenster zwei bis drei Stunden auf Kipp lassen, damit die Sorptionsfeuchte rausgeht“, rät Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.

Was wirklich gegen beschlagene Fenster hilft!

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Wie oft sollte man stosslüften?

Sie sollten 2- bis 4-mal täglich stoßlüften, im Winter kürzer (ca. 5 Min.), im Sommer länger (bis zu 30 Min.), idealerweise mit Querlüften (gegenüberliegende Fenster öffnen), um Feuchtigkeit und Schadstoffe effektiv abzuführen und Schimmel vorzubeugen. Nach dem Duschen, Kochen oder Sport sollte immer gelüftet werden.
 

Wie lange sollte man im Winter die Fenster offen lassen?

Wie lange sollte man im Winter die Fenster geöffnet lassen? In den meisten Häusern reichen 10–15 Minuten Lüften pro Tag . Es geht darum, die Luft zu erfrischen, nicht das ganze Haus auszukühlen. Für optimale Ergebnisse sorgt man für einen Luftzug, indem man zwei Fenster auf gegenüberliegenden Seiten des Hauses öffnet.

Welche Fehler kann man beim lüften machen?

Welche 7 Fehler Sie beim Lüften unbedingt vermeiden sollten, damit Ihr Raumklima in der kalten Jahreszeit wohlig und gesund bleibt, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

  1. Zu kurz lüften. ...
  2. Zu halbherzig lüften. ...
  3. Zu selten lüften. ...
  4. Zu unflexibel lüften. ...
  5. Zu spät lüften. ...
  6. Räume auskühlen lassen. ...
  7. Geöffnete Türen bei „Feuchtspitzen“

Wie viel Grad im Badezimmer, um Schimmel zu vermeiden?

Im Idealfall messen Sie mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit im Bad, um das Ausmaß der benötigten Lüftungsmaßnahmen abschätzen zu können und somit die Gefahr von Schimmel im Bad zu verringern. Tipp: Die optimale Temperatur im Badezimmer beträgt 23 Grad Celsius und Luftfeuchtigkeit von ca. 50%.

Soll ich die Badezimmertür nach dem Duschen offen lassen?

Wenn Sie Ihre Duschtüren den ganzen Tag geschlossen halten, staut sich die Feuchtigkeit und es kann zu Schimmelbildung kommen. Nach dem Duschen ist die Duschkabine am feuchtesten. Lassen Sie die Türen daher am besten etwa eine halbe Stunde lang offen, bis sich der Dampf verzogen hat . Falls Sie einen Ventilator im Badezimmer haben, schalten Sie ihn ein, damit die Luft zirkulieren kann.

Was ist die 5 mal 5 Regel?

Die 5x5-Regel kombiniert Stoßlüften mit kurzen Pausen, um die Luftqualität zu verbessern und die kognitive Leistung im Homeoffice zu erhöhen. Sie adressiert CO2-bedingte Müdigkeit und mentale Ermüdung.

Wie warm muss ein Raum sein, damit es nicht schimmelt?

Damit ein Raum nicht schimmelt, sollte die Temperatur konstant bei mindestens 16–18 °C liegen und die Luftfeuchtigkeit 40–60 % nicht überschreiten; eine gleichmäßige Beheizung (kein komplettes Auskühlen) und regelmäßiges Stoßlüften sind entscheidend, um warme, feuchte Luft an kalten Wänden kondensieren zu lassen und so Schimmelbildung zu verhindern.
 

Warum sollte man Fenster beim lüften nicht kippen?

Ständig frische Luft durch Kipplüften

Doch gerade bei gekippten Fenstern ist der Luftaustausch sehr gering. Im Winter kommt hinzu, dass die Oberflächen im Fensterbereich schnell abkühlen und sich Schimmel bilden kann. Tipp: Gekippte Fenster eher vermeiden und im Winter ganz darauf verzichten.

Welche Fehler sind beim Lüften im Winter häufig?

Die häufigsten Fehler beim Lüften im Winter sind Fenster dauerhaft kippen (anstatt stoßzulüften), zu kurz oder zu selten lüften, Heizung nicht ausdrehen und feuchte Luft nicht sofort abführen, was zu Energieverlust, Auskühlung der Wände und Schimmelbildung führt. Richtiges Lüften bedeutet, mehrmals täglich kurz und intensiv mit weit geöffnetem Fenster (Stoß- oder Querlüftung) zu lüften und gleichzeitig die Heizung herunterzudrehen, um Feuchtigkeit schnell auszutauschen, ohne die Bausubstanz auskühlen zu lassen.
 

Ist es gut, im Winter frische Luft ins Haus zu lassen?

Eine gute Wohnraumlüftung ist im Winter genauso wichtig wie in den wärmeren Monaten – vielleicht sogar noch wichtiger. Effektives Lüften im Winter bedeutet jedoch, das richtige Gleichgewicht zwischen Frischluftzufuhr und Wärmespeicherung zu finden, ohne die Heizung zu überlasten.

Wann weiß man, dass man genug gelüftet hat?

Befinden sich drei oder vier Personen im Raum, sollte demnach alle 20 bis 30 Minuten gelüftet werden. Bei zwei Personen reicht es aus, wenn alle 40 Minuten ein Luftaustausch stattfindet und bei einer Person ist eine Frischluftzufuhr aller 80 Minuten empfehlenswert.

Bei welcher Temperatur stirbt Schimmel?

Die meisten Schimmelpilze sterben bereits bei etwa 50 °C, während widerstandsfähigere Arten oder deren Sporen oft erst bei 70 °C bis 80 °C zuverlässig abgetötet werden, wobei eine Einwirkzeit von mindestens zwei Minuten bei über 72 °C oft als Standard gilt; bei der Entfernung von Schimmel ist jedoch nicht nur die Temperatur, sondern auch Feuchtigkeit und das Material entscheidend, um das Wachstum dauerhaft zu stoppen.
 

Sind 20 Grad im Wohnzimmer zu kalt?

Nein, 20 Grad im Wohnzimmer sind nicht zu kalt, sondern gelten sogar als optimal und behaglich für gesunde Erwachsene; das Umweltbundesamt empfiehlt sogar, die Temperatur möglichst nicht über 20 °C zu steigern, um Energie zu sparen, wobei für Kleinkinder, ältere Menschen oder Kranke eher 20 °C empfohlen werden. Es kommt auf das persönliche Empfinden und die Aktivität an: Bei wenig Bewegung kann es kühler wirken, aber generell sind 20 °C eine gute Balance zwischen Komfort und Heizkosten. 

Warum entsteht Schimmel trotz regelmäßigem Lüften?

Schimmel trotz Lüften deutet oft auf falsches Lüften (Kipplüftung statt Stoßlüften), Wärmebrücken (Kältezonen) (schlechte Dämmung, Ecken), zu wenig Heizen, unzureichende Luftzirkulation (hinter Möbeln) oder andere Feuchtigkeitsquellen (Kochen, Duschen) hin; messen Sie die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer und lüften Sie mehrmals täglich für 5-10 Minuten bei weit geöffneten Fenstern (Stoßlüften). Bei hartnäckigem Schimmel ist ein Experte für Baumängel ratsam.
 

Kann eine Wand durch falsches Lüften feucht werden?

Auch undichte Fensterrahmen oder fehlende Abdichtungen zählen zu den Ursachen für Feuchtigkeit in den Wänden. Besonders im Kellerbereich kann aufsteigende Bodenfeuchte durch unzureichende Abdichtung ins Mauerwerk eindringen und erhebliche Schäden verursachen.

Kann man im Winter mit gekippten Fenstern Schlafen?

Nein, Fenster nachts auf Kipp zu lassen, ist im Winter nicht empfehlenswert, da es unnötig Energie verschwendet, die Heizkosten erhöht und durch das schnelle Auskühlen der Wände rund ums Fenster die Gefahr von Schimmelbildung erhöht, ohne einen effektiven Luftaustausch zu gewährleisten. Besser ist es, kurz vor dem Schlafengehen mit komplett geöffneten Fenstern (Stoß- oder Querlüften) zu lüften und sie dann zu schließen, um die Wärme im Raum zu halten. 

Was tun bei 70% Luftfeuchtigkeit in der Wohnung?

Stoßlüften: Die schnellste und einfachste Methode, wie du eine hohe Luftfeuchtigkeit aus der Wohnung bekommst, ist das Stoßlüften. Um im Winter richtig zu lüften und zu heizen, öffne das Fenster für 5–10 Minuten vollständig und stelle dabei die Heizung aus. Im Sommer kann das Fenster länger offenbleiben.

Soll man nachts das Fenster offen lassen?

Ob man nachts das Fenster offen lassen sollte, hängt von individuellen Faktoren ab, aber generell ist eine gute Luftzirkulation wichtig für den Schlaf, da verbrauchte Luft (viel CO2, wenig O2) die Schlafqualität mindert. Ideal ist oft eine Kombination aus regelmäßigem Stoßlüften und leicht gekipptem Fenster (oder offen bei milden Temperaturen), um Stickigkeit zu vermeiden, ohne dass es zu kalt wird oder Lärm und Pollen stören. Kühle Temperaturen (ca. 16-18°C) fördern den Schlaf, aber Frieren ist kontraproduktiv.
 

Wie oft sollte man Fenster im Winter putzen?

Empfohlene Häufigkeit fürs Fensterputzen je nach Jahreszeit

Im Herbst und Winter reicht es meist, die Fenster etwa alle drei bis vier Monate zu putzen, wobei hier besonders nach Stürmen oder starkem Regen eine zusätzliche Reinigung sinnvoll sein kann.

Wie lange Fenster auf Kipp im Winter?

Zwei bis drei Mal am Tag Stosslüften. Das heißt möglichst alle Fenster gleichzeitig komplett öffnen (Jalousien oben, Gardinen auf). Am besten 5-10 Minuten lang. Fenster kippen in der Heizsaison sollte man gar nicht.

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