Wie lange nach der Geburt bekommt man Geld?
Gefragt von: Nikola Wittmann B.Sc. | Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2026sternezahl: 4.5/5 (51 sternebewertungen)
Nach der Geburt gibt es Geld durch Mutterschaftsgeld (ca. 6 Wochen vor bis 8 Wochen nach Geburt) und Elterngeld, welches bis zu 14 Monate (Basiselterngeld) oder länger mit ElterngeldPlus (bis zu 28 Monate) gezahlt wird, wobei die Zeit nach der Mutterschutzfrist beginnt und je nach Einkommen und Elternteilen variiert. Zusätzlich gibt es Kindergeld, das ab der Geburt bis mindestens zum 18. Geburtstag fließt.
Wie lange bekomme ich Geld nach der Geburt meines Kindes?
Basiselterngeld können Sie nur in den ersten 14 Lebensmonaten Ihres Kindes bekommen. Danach sind nur noch ElterngeldPlus oder Partnerschaftsbonus möglich. Ein Elternteil kann maximal 12 Lebensmonate Basiselterngeld bekommen.
Wie lange bekomme ich volles Gehalt nach der Geburt?
Sie bekommen Mutterschutzlohn, wenn Sie vor Beginn und nach Ende der Mutterschutzfristen wegen eines Beschäftigungsverbotes, zum Beispiel wegen eines ärztlichen Beschäftigungsverbotes, nicht arbeiten dürfen. Normalerweise beginnen die Mutterschutzfristen 6 Wochen vor der Geburt und enden 8 Wochen nach der Geburt.
Wie hoch ist das Elterngeld und wie lange bekommt man es?
Elterngeld ersetzt einen Teil des wegfallenden Einkommens nach der Geburt eines Kindes, beträgt mindestens 300 € und höchstens 1.800 € (Basiselterngeld), ist abhängig vom Vor-Einkommen und wird für maximal 14 Monate (aufteilbar) gezahlt, wobei Eltern sich für Basiselterngeld oder das doppelt so lange, aber halb so hohe ElterngeldPlus entscheiden können, idealerweise für Teilzeit-Arbeitende.
Wie lange dauert es, bis das Mutterschaftsgeld überwiesen wird?
Das Mutterschaftsgeld wird meist in zwei Teilen überwiesen: Den ersten Teil (Abschlag) erhalten Sie kurz vor der Geburt, sobald Ihre Krankenkasse die Unterlagen hat, oft schon 6 Wochen vorher. Den Rest zahlen Krankenkasse und Arbeitgeber nach der Geburt, nachdem Sie die Geburtsurkunde eingereicht haben – die Krankenkasse zahlt für die Zeit danach (ca. 8 Wochen), der Arbeitgeber den Zuschuss, oft nach den regulären Lohnzahlungsterminen. Die Gesamtdauer der Zahlung umfasst 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt (oder länger bei Früh- oder Mehrlingsgeburten).
Kinder & Finanzen: Komplette Checkliste zu Elterngeld, Elternzeit, Mutterschutz & Co.! | Finanzfluss
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Wann überweist die Krankenkasse das Mutterschaftsgeld?
Sobald die Unterlagen eingehen, überweisen wir Ihnen den zweiten Teil des Mutterschaftsgeldes für 8 bis 12 Wochen nach der Geburt. Zudem erhalten Sie eine Bescheinigung über die Dauer sowie die Höhe des von uns gezahlten Mutterschaftsgeldes.
Wie viele Tage dauert es, bis man die Mutterschaftsgelderstattung erhält?
Die vollständige Zahlung der Mutterschaftsleistungen erfolgt durch den Arbeitgeber innerhalb von dreißig (30) Tagen nach Einreichung des Mutterschaftsurlaubsantrags.
Wie viel Elterngeld erhält man bei 2000 € netto?
Bei 2.000 € Nettoeinkommen vor der Geburt beträgt das Basiselterngeld in der Regel 1.300 € monatlich (65 % von 2.000 €), da dies über dem 1.200 €-Grenzwert liegt, wobei der Mindestbetrag von 300 € und der Höchstbetrag von 1.800 € nicht überschritten werden. Bei ElterngeldPlus gibt es die Hälfte, also 650 € monatlich, dafür aber doppelt so lange. Bei Teilzeitarbeit reduziert sich der Betrag entsprechend dem Einkommensunterschied, bei 1.200 € Einkommen nach Geburt wären es 520 € Basiselterngeld (65 % von 800 € Differenz).
Wer bekommt ab April 2025 kein Elterngeld mehr?
April 2025 ist die Einkommensgrenze für Paare und Alleinerziehende gleichermaßen auf 175.000 Euro gesunken. Wenn die Grenze überschritten wird, besteht kein Anspruch mehr auf Elterngeld. Das zu versteuernde Einkommen ist nicht das Bruttoeinkommen.
Wie viel muss ich verdienen für 1800 € Elterngeld?
Den Höchstbetrag von 1.800 Euro Elterngeld erhält, wer:
im maßgeblichen Bemessungszeitraum vor der Geburt seines Kindes ein durchschnittliches monatliches Elterngeldnetto von 2.770 Euro oder mehr hatte und. während seines Elterngeldbezugs kein Erwerbseinkommen dazuverdient bzw. keine Gewinneinkünfte erzielt.
Wer zahlt die 8 Wochen nach der Geburt?
Nach der Geburt zahlt die gesetzliche Krankenkasse für die ersten 8 Wochen (Mutterschutzfrist) Mutterschaftsgeld, maximal 13 € pro Tag, und der Arbeitgeber zahlt einen Zuschuss zum Nettoeinkommen. Wer mehr als 13 €/Tag verdient, erhält vom Arbeitgeber die Differenz; wer wenig verdient, bekommt nur Mutterschaftsgeld und ggf. staatliche Unterstützung wie das Bundesamt für Soziale Sicherung oder die Stiftung Mutter und Kind.
Hat man nach der Elternzeit Anspruch auf das gleiche Gehalt?
Wer aus der Elternzeit zurückkehrt, hat den Anspruch auf das gleiche Gehalt wie vor Inanspruchnahme der Elternzeit. In der Praxis wird dieser Grundsatz jedoch nicht immer beachtet. Problematisch ist beispielsweise die Regelung des § 17 III 3 TVöD ( VKA ).
Welche Anträge sollte man vor der Geburt stellen?
Vor der Geburt sollten Sie vor allem Anträge für Mutterschaftsgeld, Elterngeld und eventuell Mehrbedarf/Erstausstattung (Jobcenter) stellen sowie die Vaterschaft anerkennen lassen und das gemeinsame Sorgerecht erklären, falls Sie nicht verheiratet sind. Wichtig ist auch, sich beim Arbeitgeber zu melden und die Anmeldung im Krankenhaus oder Geburtshaus vorzunehmen, während die Anträge für Kindergeld erst nach der Geburt gestellt werden.
Wer bekommt 1000 € pro Kind?
Voraussetzungen für Kinderzuschlag
Ihr Kind lebt in Ihrem Haushalt, ist unter 25 Jahre alt und nicht verheiratet beziehungsweise nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Sie erhalten Kindergeld (oder eine vergleichbare Leistung) für Ihr Kind.
Was bekommt man finanziell nach der Geburt?
Nach der Geburt eines Kindes in Deutschland gibt es hauptsächlich Elterngeld (Ersatz für Einkommen während Elternzeit), Kindergeld (monatlicher Pauschalbetrag), sowie unter bestimmten Umständen Mutterschaftsgeld (während der Wochenbett-Zeit) und finanzielle Hilfen wie die Erstausstattung für das Baby oder ggf. Wohngeld/Kinderzuschlag, abhängig von Einkommen und Situation. Die Höhe der Zahlungen variiert stark nach Einkommen und beantragter Leistung.
Kann ich Elterngeld für 10 oder 12 Monate bekommen?
Elterngeld gibt es grundsätzlich für bis zu 14 Monate, wobei ein Elternteil maximal 12 Monate Basiselterngeld beziehen kann; durch Partnermonate (mind. 2) können es 14 Monate werden, aber oft sind es 10 Monate, weil die ersten 2 durch Mutterschaftsgeld verrechnet werden. Die 10 oder 12 Monate ergeben sich aus der Verteilung: 10 Monate, wenn die Mutter Mutterschaftsgeld bekommt, da die ersten 2 Monate verrechnet werden, und 12 Monate, wenn nur ein Elternteil Elterngeld nimmt oder alleinerziehend ist. Für mehr als 12 Monate (z.B. 14) müssen beide Elternteile Elterngeld beantragen und der andere mindestens 2 Monate nehmen.
Was ist der Elterngeld Trick?
Der "Elterngeld-Trick" (Elterngeld-Optimierung) bezieht sich oft darauf, das Elterngeld beim zweiten Kind zu erhöhen, indem man gezielt den Bemessungszeitraum verschiebt, meist durch kurzfristige nebengewerbliche Selbstständigkeit oder die Verteilung von Einmalzahlungen, um das Einkommen vor der Geburt zu steigern und die 12 Monate vor dem ersten Kind als Basis zu nutzen, um die Elterngeld-Nachteile der zweiten Schwangerschaft auszugleichen. Weitere Tricks umfassen das Steuerklassen-Wechseln kurz vor der Geburt und die Nutzung des Geschwisterbonus, um den Anspruch zu erhöhen.
Was ändert sich 2025 in der Elternzeit?
Für 2025 gibt es beim Elterngeld eine wichtigere Einkommensgrenze von 175.000 € für Paare und Alleinerziehende bei Geburten ab dem 1. April. Die Elternzeit kann einfacher per E-Mail angemeldet werden, und es gibt Änderungen beim Partnerschaftsbonus. Die Kernregelungen zur Dauer (bis 3 Jahre) und Aufteilung bleiben bestehen, aber die finanziellen Bedingungen werden enger.
Was tun, wenn das Elterngeld vorbei ist?
Du kannst also nach Ende deiner Elternzeit bei der Agentur für Arbeit Arbeitslosengeld beantragen und so deinen Restanspruch nutzen, um finanzielle Unterstützung nach dem Elterngeld in Anspruch zu nehmen.
Wann bekomme ich 100% Elterngeld?
Eltern, die im maßgeblichen Bemessungszeitraum ein durchschnittliches Netto-Einkommen von weniger als 1.000 Euro erzielten, bekommen davon bis zu 100 Prozent durch das Elterngeld ersetzt.
Wie hole ich das meiste Elterngeld raus?
Um Elterngeld zu maximieren, nutzt man ElterngeldPlus für längere Bezugsdauer (doppelte Zeit, halber Betrag), kombiniert es mit Teilzeitarbeit für volles Einkommen, optimiert die Steuerklasse vor der Geburt (z.B. III/V), nimmt den Partnerschaftsbonus und den Geschwisterbonus mit, zahlt sich Überstunden aus statt sie abzufeiern und plant den Bezug mit dem Besserverdiener für höhere Grundbeträge (bis 1.800 €). Frühe Planung der Steuerklasse ist entscheidend.
Wie viel Elterngeld bei 520 Euro Job?
Bei einem 520-Euro-Job während des Elterngeldbezugs wird dein Elterngeld gekürzt, aber du bekommst immer mindestens 300 € (Basiselterngeld) bzw. 150 € (ElterngeldPlus), da der Minijob erst ab diesen Beträgen auf das Elterngeld angerechnet wird; der Verdienst reduziert den Differenzbetrag, auf den die 65%-Regel angewendet wird, sodass du effektiv mehr Geld hast, als wenn du gar nicht arbeiten würdest, aber weniger als ohne Job. Die Höhe hängt von deinem Einkommen vor der Geburt ab, aber bei 520 € Verdienst plus Elterngeld (z.B. 962 €) ergibt sich oft ein Vorteil gegenüber dem Nichtstun, da das Gesamteinkommen steigt.
Wird Mutterschaftsgeld komplett ausgezahlt?
Ja. Beide Arbeitgeber müssen Ihnen einen anteiligen Arbeitgeber-Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen. Es kommt nicht darauf an, ob Ihre Erwerbstätigkeiten versicherungspflichtig sind oder nicht. Die Höhe des gesamten Zuschusses richtet sich nach Ihrem gesamten Einkommen aus beiden Erwerbstätigkeiten.
Wie lange bekomme ich Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber?
Sie erhalten den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld für die gesetzlichen Mutterschutzfristen: normalerweise 6 Wochen vor der Geburt und 8 Wochen danach, insgesamt 14 Wochen, plus dem Entbindungstag. Bei Früh- oder Mehrlingsgeburten verlängert sich die Zeit nach der Geburt auf 12 Wochen, also insgesamt 18 Wochen. Der Zuschuss gleicht Ihren Gehaltsverlust aus und wird gezahlt, solange Sie Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben.
Wie oft wird Mutterschaftsgeld gezahlt?
Mutterschaftsgeld bekommt man für die gesetzlichen Mutterschutzfristen: sechs Wochen vor der Geburt, am Entbindungstag und acht Wochen danach, insgesamt also mindestens 14 Wochen (196 Tage). Bei Mehrlingen, Frühgeburten oder Behinderung des Kindes verlängert sich die Zeit nach der Geburt auf zwölf Wochen, sodass man insgesamt 18 Wochen (210 Tage) Mutterschutzgeld erhält.
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