Wie lange muss man verheiratet sein um Pension zu bekommen?
Gefragt von: Frau Prof. Dr. Pauline Ehlers B.Sc. | Letzte Aktualisierung: 5. Februar 2026sternezahl: 4.9/5 (74 sternebewertungen)
Um eine Hinterbliebenenrente (Witwen-/Witwerrente) zu bekommen, muss die Ehe in Deutschland mindestens ein Jahr gedauert haben, vorausgesetzt der verstorbene Partner hat die sogenannte "Wartezeit" (Mindestversicherungszeit von 5 Jahren) erfüllt oder war bereits Rentenbezieher, wobei Ausnahmen (z.B. bei "Versorgungsehen" oder im Beamtenbereich) gelten können und die Ehedauer von Alter und Umständen abhängt.
Wie lange muss man mit einem Beamten verheiratet sein?
Danach besteht ein Anspruch immer dann, wenn die Ehe mit dem Beamten mindestens 1 Jahr gedauert hat.
Wie lange muss man verheiratet sein, um Rente vom Partner zu erhalten?
Für den Anspruch auf Witwen-/Witwerrente muss die Ehe in der Regel mindestens ein Jahr gedauert haben, wenn die Eheschließung nach dem 1. Januar 2002 erfolgte; Ausnahmen gelten bei Unfalltod, wo auch kürzere Ehen zählen können, und besondere Fälle von kürzerer Dauer sind möglich, wenn keine Versorgungsehe vorlag, etwa bei unerwartetem Krankheitsverlauf, der die Heirat kurz vor dem Tod veranlasste. Für die große Witwenrente gelten zusätzlich Einkommens- und Altersgrenzen (z.B. Kindererziehung oder Alter über 46 Jahre) sowie eine Wartezeit von fünf Jahren für den Verstorbenen (nicht die Ehe selbst).
Was steht mir als Ehefrau zu, wenn mein Mann stirbt?
Wenn Ihr Mann stirbt, stehen Ihnen als Ehefrau neben der Witwenrente (meist 55 % seiner Rente, in besonderen Fällen 60 %) auch ein gesetzlicher Erbteil zu, der sich nach der Anzahl der Kinder richtet (z.B. ein Viertel bei einem Kind, ein Drittel bei zwei Kindern, ein Viertel bei drei oder mehr Kindern). Hinzu kommt der „Zugewinnausgleich“, bei dem Sie neben dem Erbe auch die Hälfte des Zugewinns erhalten (oft pauschal ein weiteres Viertel), was Ihren Erbteil erhöht. Wichtig ist auch das „Sterbevierteljahr“, in dem Sie die volle Rente ohne Einkommensanrechnung bekommen.
Hat eine Ehefrau Anspruch auf Rente des Mannes?
Ja, eine Ehefrau hat oft Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente (Witwenrente) des Mannes, die zunächst für drei Monate in voller Höhe gezahlt wird, gefolgt von der großen oder kleinen Witwenrente, die sich nach Einkommen richten kann; Voraussetzungen sind meist eine Mindestversicherungszeit und eine Ehedauer von mindestens einem Jahr, mit Ausnahmen bei Unfällen oder speziellen Fällen wie der Erziehung von Kindern.
Warum SIE so FRÜH wie möglich in Rente gehen sollten! (6 Gründe)
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Wie viele Jahre muss eine Frau arbeiten, um Rente zu bekommen?
Frauen müssen – wie Männer – bis zur Rente arbeiten, bis das sogenannte Regelalter erreicht ist, was je nach Geburtsjahrgang zwischen 65 und 67 liegt; frühestens mit 63 Jahren können sie bei 35 Versicherungsjahren und Abschlägen oder mit 45 Versicherungsjahren ohne Abschläge (ab 1964 Geborene) in Rente gehen, wobei die "Rente mit 60" für Frauen heute so nicht mehr existiert.
Wie viel Rente bekommt eine Frau, wenn der Mann verstirbt?
Die große Witwen- oder Witwerrente beträgt grundsätzlich 55 Prozent der Rente, die Ihr Ehepartner/Lebenspartner oder Ihre Ehepartnerin/Lebenspartnerin zum Zeitpunkt des Todes bezogen hat oder hätte.
Wie viel Pension bekommt die Frau, wenn der Mann stirbt?
Der Anspruch der Frau beträgt 60 Prozent der Pension ihres verstorbenen Mannes.
Wie hoch ist die Witwenrente bei 2500 € Rente?
2.500,00 € – 1.305,28 € = 1.194,72 € 40 % von 1.194,72 € = 477,89 € 990,00 € – 477,89 € = 512,11 € Witwenrente.
Wird die Pension nach dem Tod des Verstorbenen noch 3 Monate weitergezahlt?
Ja, die Rente (Altersrente, Erwerbsminderungsrente) wird nach dem Tod noch für drei Monate weitergezahlt, dies wird „Sterbevierteljahr“ genannt und dient der finanziellen Übergangszeit für Hinterbliebene; es ist eine Vorschusszahlung, die im Sterbemonat beginnt und die volle Rente des Verstorbenen umfasst, wobei eigenes Einkommen nicht angerechnet wird, bevor die eigentliche Witwen-/Witwerrente beantragt wird. Bei Beamten und in der betrieblichen Altersvorsorge gelten jedoch oft andere Regelungen, die eine einmalige Zahlung vorsehen.
Wie lange muss ich verheiratet sein, um Witwenpension zu bekommen?
Für eine Witwenpension (Witwenrente) muss man in Deutschland meist mindestens ein Jahr verheiratet gewesen sein, aber es gibt Ausnahmen: Bei plötzlichem Unfalltod oder wenn die Ehe kürzer war, aber andere Gründe als Versorgung vorlagen (z.B. Kinder), kann auch bei kürzerer Dauer ein Anspruch bestehen; bei großen Altersunterschieden oder in speziellen Versorgungswerken gelten oft längere Fristen wie 3, 5 oder 10 Jahre Ehedauer für eine unbefristete Pension.
Ab wann kann eine Ehefrau die Rente ihres Mannes beziehen?
Für alle, die 1962 oder später geboren wurden, wird die volle Hinterbliebenenrente ab dem 67. Lebensjahr gezahlt. Dies unterscheidet sich vom regulären Renteneintrittsalter, das für Personen, die 1960 oder später geboren wurden, ebenfalls 67 Jahre beträgt. Ihr überlebender Ehepartner kann bereits ab dem 60. Lebensjahr eine reduzierte Rente beziehen.
Wann bekommt eine Frau keine Witwenrente?
Man bekommt keine Witwenrente, wenn die Ehe zu kurz (oft < 1 Jahr, wegen Versorgungsehe) war, man selbst wieder heiratet, die Mindestversicherungszeit des Verstorbenen (oft 5 Jahre) nicht erfüllt ist, zu hohes eigenes Einkommen (Hinzuverdienstgrenze übersteigt), der Verstorbene eine bestimmte Rente (z.B. vor der Regelaltersgrenze) bezog oder man sich für das Rentensplitting entscheidet. Nach einer Scheidung besteht meist auch kein Anspruch, es sei denn, es liegen besondere Ausnahmen vor (z.B. Unterhalt bis zum Tod).
Was bekommt eine Ehefrau, wenn der Beamter stirbt?
Witwen-/Witwergeld
erhalten Sie gemäß § 23 Hamburgisches Beamtenversorgungsgesetz (HmbBeamtVG) Witwen- beziehungsweise Witwergeld in Höhe von 55 Prozent des Ruhegehalts der verstorbenen Person.
Haben Ehepartner von Beamten Vorteile?
Die Heirat bringt Beamten finanzielle Vorteile durch den Familienzuschlag, der monatlich mehrere hundert Euro betragen kann (Stufe 1), sowie durch die Möglichkeit, den Ehepartner in die Beihilfe einzubeziehen, was ihm bessere Konditionen in der privaten Krankenversicherung ermöglicht (oft mit besseren Leistungen, günstigeren Tarifen und schnelleren Arztterminen). Wichtig ist, den Familienzuschlag aktiv zu beantragen, da er nicht automatisch fließt, und die Anzeigepflicht bei Änderungen zu beachten, da er Einkommensabhängig ist und die Versorgungsanrechnung beeinflusst.
Wie lange muss ich verheiratet sein, um Pension zu bekommen?
Bei der Witwenrente ist oft von einer Wartezeit von fünf Jahren die Rede. Das bedeutet nicht, dass Sie mindestens fünf Jahre lang verheiratet gewesen sein müssen. Ihr Ehepartner muss mindestens fünf Jahre lang Beiträge für eine Beschäftigung in die Rentenversicherung eingezahlt haben, um Rentenansprüche zu erwerben.
Wer bekommt Pension bei Tod?
Unmittelbar nach dem Todesfall erhält die Witwe oder der Witwer das einmalige Sterbegeld in Höhe von 2 Monatsbezügen. Danach besteht meistens Anspruch auf Witwen- bzw. Witwergeld. Es beträgt in der Regel 55 % des Ruhegehalts.
Wie viel muss man verdienen, um 1800 € Rente zu bekommen?
1800 Euro Rente: So viel müssen Sie verdienen
Hier geht es zur Anmeldung. Laut Berechnungen von focus.de müsste das Gehalt dann in diesem Fall in jedem Arbeitsjahr zwischen etwa 3600 und 4000 Euro liegen – und das ist vor allem für Berufseinsteiger kaum erreichbar.
Welche Rente bekommt eine Hausfrau?
Eine Hausfrau erhält keine direkte Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, wenn sie nicht arbeitet, aber Kindererziehungszeiten können Rentenansprüche schaffen, und es gibt staatlich geförderte private Altersvorsorge (Riester) oder die Möglichkeit der Witwenrente; wichtig ist eine eigene Vorsorge, da ohne Beitragszeiten oft nur Grundsicherung bleibt. Kindererziehungszeiten (bis zu 3 Jahre pro Kind) zählen für die Mindestversicherungszeit, und bei einer Heirat kann die Witwenrente ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge sein, die sich nach der Rente des Partners richtet.
Wie viel Rente bekommt die Ehefrau, wenn der Mann stirbt?
Eine Witwe erhält in Deutschland zunächst für drei Monate das volle Sterbevierteljahr (volle Rente des Mannes) und danach je nach Situation entweder die große Witwenrente (55 % des Rentenanspruchs des Mannes, lebenslang, unter bestimmten Voraussetzungen) oder die kleine Witwenrente (25 %, für 24 Monate, wenn keine Voraussetzungen für die große Rente erfüllt sind), wobei eigene Einkünfte die Rente kürzen können, mit Freibeträgen.
Was steht mir als Ehemann zu, wenn meine Frau stirbt?
Stirbt ein Ehepartner, hat der hinterbliebene Partner Anspruch auf eine Hinterbliebenen-Rente (Witwen- oder Witwerrente). Diese beträgt 55 % der Rente des Verstorbenen. Haben Sie jedoch vor 2002 geheiratet und ist ein Ehepartner vor dem 2.1.1962 geboren, gilt altes Recht. Die Hinterbliebenen-Rente beträgt dann 60 %.
Was bekommt ein Kind, wenn der Vater stirbt?
Sind zwei Kinder vorhanden, dann bekommen die beiden Kinder (neben einem vorhandenen Ehepartner) in aller Regel je 25% des Vermögens des Erblassers. Bei drei Kindern (und einem überlebendem Ehepartner) beträgt der Anteil je Kind bei Tod eines Elternteils regelmäßig 16,66%.
Wie lange wird die Rente nach dem Tod noch bezahlt?
Die Rente wird bis zum Ende des Monats gezahlt, in dem die Person gestorben ist, und muss danach an die Rentenversicherung zurückgezahlt werden; zusätzlich gibt es für Hinterbliebene oft das "Sterbevierteljahr" (3 Monate volle Rente als Einmalzahlung) und eine Witwen- oder Waisenrente, deren Dauer variiert, abhängig von Alter, Heirat oder Ausbildungsstatus.
Wie hoch ist die Witwenrente bei 1500 € Rente?
Die Höhe der Witwenrente bei 1500 € Einkommen hängt davon ab, ob dies Ihr eigenes Einkommen ist oder der Rentenanspruch Ihres verstorbenen Partners; bei eigenem Nettoeinkommen über 1.076,86 € (Freibetrag 2024/2025) werden 40 % des Überschusses von der Rente abgezogen, während bei 1500 € Rente des Partners die Witwenrente 55 % (große) oder 25 % (kleine) davon beträgt, wobei auch hier ein Hinzuverdienst angerechnet werden kann.
Was bekommt die Ehefrau nach dem Tod des Mannes?
Wenn der Ehemann stirbt, bekommt die Frau eine Witwenrente (oft 55-60% der Partnerrente, plus Sterbevierteljahr mit voller Rente) und je nach gesetzlicher Erbfolge einen gesetzlichen Erbteil (z.B. ein Viertel neben Kindern) oder erbt nach Testament (was der Mann verfügt hat). Zudem gibt es eventuell Ansprüche auf weitere Leistungen wie Kinderzuschläge oder Pflegegeld, die Hinterbliebenenrente, und sie erbt einen Teil des Zugewinnausgleichs, der den Nachlass zusätzlich erhöht.
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