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Wie lange muss man Progesteron nehmen?

Gefragt von: Amalie Herold-Kaiser  |  Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2026
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Die Dauer der Progesteron-Einnahme hängt stark vom Grund ab: Bei Kinderwunsch/Kinderwunschbehandlung oft bis zur 12. Schwangerschaftswoche, bis die Plazenta übernimmt. Bei unregelmäßigen Zyklen/Wechseljahren meist zyklisch für 10–14 Tage pro Zyklus (z.B. 17.-26. Tag), oft in Kombination mit Östrogen. Bei drohender Frühgeburt kann die Einnahme länger andauern, aber die genaue Dauer wird individuell vom Arzt festgelegt.

Wie lange sollte man Progesteron einnehmen?

Die Dauer der Progesteron-Einnahme ist sehr individuell und hängt vom Grund ab (Wechseljahre, Kinderwunsch, starke Periode), aber oft wird es zyklusabhängig über 10-14 Tage im Monat eingenommen, bis zum positiven Schwangerschaftstest oder bis die Plazenta übernimmt (ca. 12. SSW), wobei eine pauschale Empfehlung fehlt und die Anwendung immer mit dem Arzt abzusprechen ist.
 

Was passiert, wenn Progesteron abgesetzt wird?

Wenn Sie Progesteron absetzen (z.B. nach Einnahme der Pille oder Hormonersatztherapie), kommt es zu einem Absinken des Hormonspiegels, was zu Zyklusunregelmäßigkeiten (unregelmäßige Blutungen, Ausbleiben der Periode), PMS-ähnlichen Symptomen (Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Ängstlichkeit) oder auch zu Hautproblemen und Kopfschmerzen führen kann, da sich das empfindliche Gleichgewicht mit Östrogen verschiebt. Die ersten Blutungen setzen oft kurz nach dem Absetzen ein. 

Wie viele Tage lang soll man Progesteron einnehmen?

Erwachsene – 200 Milligramm (mg) täglich, als Einzeldosis vor dem Schlafengehen, über 12 aufeinanderfolgende Tage pro 28-tägigem Menstruationszyklus . Kinder – Die Anwendung wird nicht empfohlen.

Was passiert, wenn man zu lange Progesteron nimmt?

Ein Überschuss an Progesteron kann zu Symptomen wie Müdigkeit, Schwindel, Schwellungen und erhöhtem Appetit führen.

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Kann man Progesteron auch durchgehend einnehmen?

Ja, Progesteron kann durchgenommen werden, sowohl zyklisch (z.B. 12-14 Tage im Monat) als auch kontinuierlich, abhängig vom Grund der Einnahme (Wechseljahre, Zyklusstörungen), aber eine kontinuierliche Einnahme bei Hormonersatztherapie (HRT) erfolgt oft mit einer niedrigeren Dosis (ca. 100mg täglich), typischerweise abends, da Müdigkeit eine häufige Nebenwirkung ist. Wichtig ist, dass die Dosierung und Einnahmeform (oral, vaginal) immer mit einem Arzt abgestimmt werden muss, da es unterschiedliche Präparate und Anwendungsstrategien gibt.
 

Kann zu viel Progesteron schaden?

Keine bekannten schwerwiegenden Nebenwirkungen: In der Regel hat Progesteron keine bekannten schwerwiegenden Nebenwirkungen auf das ungeborene Kind.

Sind 300 mg Progesteron zu viel?

Die tägliche Einnahme von 300 Milligramm oralem Progesteron vor dem Schlafengehen ist hilfreich für Frauen in den Wechseljahren, die unter Nachtschweiß, Hitzewallungen, Schlafstörungen und Osteoporose leiden . Orales Progesteron unterstützt Frauen außerdem dabei, den Östrogenspiegel zu senken, ohne dass es zu wiederkehrenden, starken Hitzewallungen kommt.

Wie lange braucht Progesteron, um zu wirken?

Progesteron wirkt nicht sofort; je nach Anwendungsform (oral, vaginal) erreicht es den maximalen Spiegel nach ca. 1-3 Stunden, aber die spürbare Besserung bei Zyklusbeschwerden oder Wechseljahrsymptomen tritt meist innerhalb weniger Wochen bis Monate ein, da es auf hormonelle Regulationsprozesse im Körper einwirkt. Bei der Einnahme zur Zyklusregulation (z. B. Utrogest vor der Periode) kann eine Wirkung im Sinne einer Verschiebung der Blutung aber auch schon nach etwa 10 Tagen Einnahme spürbar werden.
 

Ist die alleinige Einnahme von Progesteron unbedenklich?

Ist die Einnahme von Progesteron ohne Östrogen sicher? Die alleinige Einnahme von Östrogen birgt für die meisten Frauen Risiken, da sie zu einem unkontrollierten Wachstum der Gebärmutterschleimhaut führen und somit das Risiko für Gebärmutterkrebs erhöhen kann. Andererseits: „ Die alleinige Einnahme von Progesteron ist an sich nicht gefährlich “, so Dr.

Warum macht Progesteron schlank?

Progesteron trägt u. a. auch dazu bei, dass Ihr Gewicht stabil bleibt bzw. dass Sie abnehmen können. Denn Progesteron ist ein Gegenspieler des Dickmacher-Hormons Insulin. Der oft diagnostizierte Progesteronmangel verhindert so das Abnehmen.

Wie wirkt Progesteron auf die Psyche?

Progesteron wirkt beruhigend, angstlösend und stimmungsaufhellend, indem es auf Neurotransmitter wie GABA, Serotonin und Dopamin einwirkt; es fördert Schlaf und Stressregulation, kann aber bei starkem Mangel (z.B. prämenstruell, in den Wechseljahren) oder zu hohen Dosen zu Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Angstzuständen, Schlafstörungen, Müdigkeit und Antriebslosigkeit führen, da es als natürliches Antidepressivum fungiert.
 

Kann ich Progesteron in den Wechseljahren einfach absetzen?

Zum Beenden der Behandlung mit Hormonen gegen Wechseljahresbeschwerden ist eine langsame Reduzierung nicht nötig, die Behandlung kann einfach abgesetzt werden. Bei Beendigung der Behandlung werden Sie schnell feststellen, ob die Beschwerden wieder auftreten; dann können Sie die Therapie wieder beginnen, wenn gewünscht.

Kann man Progesteron in den Wechseljahren durchgehend nehmen?

Ja, Progesteron kann in den Wechseljahren durchgehend eingenommen werden, besonders nach der Menopause (Postmenopause), um Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen zu lindern, oft zusammen mit Östrogen, um die Gebärmutterschleimhaut zu schützen und die Lebensqualität zu verbessern. Wichtig ist eine ärztliche Beratung zur richtigen Dosierung (oft 100 mg abends) und zum passenden Präparat, da die Einnahmeform (kontinuierlich vs. zyklisch) von der Phase der Wechseljahre und individuellen Zielen abhängt, wobei Kontinuierlich oft Blutungsfreiheit ermöglicht.
 

Welche Uhrzeit sollte man Progesteron einnehmen?

Pflanzliche Arzneimittel, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, können die Wirkung von Progesteron Besins abschwächen. Sie sollten dieses Arzneimittel unabhängig von den Mahlzeiten und am besten abends vor dem Schlafengehen einnehmen.

Welche Nebenwirkungen hat Progesteron?

Progesteron ist meist gut verträglich, kann aber Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Brustspannen, Stimmungsschwankungen (Depressionen), Übelkeit und Zyklusstörungen (Zwischenblutungen) verursachen, besonders bei oraler Einnahme. Bei lokaler Anwendung (Gel/vaginal) sind Nebenwirkungen oft seltener. Häufige Beschwerden sind auch Bauchschmerzen, Völlegefühl und Grippeähnliche Symptome. 

Wie merke ich, dass Progesteron wirkt?

Progesteron kann die Stimmung auf verschiedene Weise beeinflussen. Es hat eine beruhigende Wirkung und trägt dazu bei, Angstzustände und Reizbarkeit zu verringern. Progesteron beeinflusst auch Neurotransmitter im Gehirn, darunter GABA und Serotonin, die für die Regulierung der Stimmung wichtig sind.

Kann man Progesteron durchgehend einnehmen?

Ja, Progesteron kann durchgenommen werden, sowohl zyklisch (z.B. 12-14 Tage im Monat) als auch kontinuierlich, abhängig vom Grund der Einnahme (Wechseljahre, Zyklusstörungen), aber eine kontinuierliche Einnahme bei Hormonersatztherapie (HRT) erfolgt oft mit einer niedrigeren Dosis (ca. 100mg täglich), typischerweise abends, da Müdigkeit eine häufige Nebenwirkung ist. Wichtig ist, dass die Dosierung und Einnahmeform (oral, vaginal) immer mit einem Arzt abgestimmt werden muss, da es unterschiedliche Präparate und Anwendungsstrategien gibt.
 

Ist 300 mg Progesteron viel?

Die Tagesdosis beträgt 200 bis 300 mg Progesteron, als Einzeldosis abends vor dem Schlafengehen oder verteilt auf zwei Dosen morgens vor dem Frühstück (100 mg) und abends (200 mg).

Welche Dosierung von Progesteron wird empfohlen?

Die Progesteron-Dosierung ist individuell und hängt von der Indikation ab (z.B. PMS, Kinderwunsch, Menopause), liegt aber oft bei 200-300 mg täglich, meist abends vor dem Schlafengehen (als 100mg oder 200mg Kapsel), manchmal aufgeteilt (z.B. 100mg morgens, 200mg abends) oder für 10-14 Tage pro Zyklus eingenommen. Bei der Hormonersatztherapie (HET) in der Menopause wird es oft für 12-14 Tage im Monat zugegeben, wenn eine Gebärmutter vorhanden ist, meist kombiniert mit Östrogen. Die genaue Dosis muss immer mit einem Arzt abgestimmt werden, da die Wirkung sehr individuell ist.. 

Was bewirken 200 mg Progesteron?

Progesteron 200 mg wirkt als natürliches Hormon, das das hormonelle Gleichgewicht wiederherstellt und hauptsächlich zur Regulierung des Menstruationszyklus, zur Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft und zur Erhaltung der frühen Schwangerschaft eingesetzt wird, indem es Kontraktionen hemmt und den Gebärmutterhals schützt. Bei Kinderwunsch oder Zyklusstörungen (wie ausbleibender Blutung) hilft es, das Gleichgewicht wiederherzustellen, während es in der Menopause als Zusatztherapie zu Östrogen dient, um Beschwerden wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Hitzewallungen zu lindern und das Krebsrisiko zu senken. Die Einnahme kann zu Schläfrigkeit führen, weshalb eine abendliche Einnahme empfohlen wird. 

Was ist die niedrigste Dosierung von Progesteron?

In den frühen Wechseljahren (Prä-und Perimenopause ) kommen bei zyklischer Anwendung Dosierungen von 100-300mg zum Einsatz. In den späteren Wechseljahren (Postmenopause) wird oft durchgehend eine Dosierung von 100-200mg angewendet.

Wie lange sollte ich Progesteron einnehmen?

Die Dauer der Progesteron-Einnahme hängt stark vom Grund ab: Bei Kinderwunsch/Kinderwunschbehandlung oft bis zur 12. Schwangerschaftswoche, bis die Plazenta übernimmt. Bei unregelmäßigen Zyklen/Wechseljahren meist zyklisch für 10–14 Tage pro Zyklus (z.B. 17.-26. Tag), oft in Kombination mit Östrogen. Bei drohender Frühgeburt kann die Einnahme länger andauern, aber die genaue Dauer wird individuell vom Arzt festgelegt.
 

Welche Symptome treten bei zu viel Progesteron auf?

Ein Überschuss an Progesteron kann zu Müdigkeit, Schwindel, Brustspannen, Blähungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme und Darmträgheit führen. Auch Libidoprobleme, Antriebslosigkeit und verminderte Konzentration können Anzeichen sein. Hohe Werte sind seltener als niedrige, aber können auch Depressionen oder Kopfschmerzen verursachen.
 

Wie merkt man, dass man Progesteron nicht verträgt?

Symptome einer Progesteron-Unverträglichkeit sind oft mit dem weiblichen Zyklus verbunden und ähneln dem prämenstruellen Syndrom (PMS), zeigen sich aber als Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautproblemen (Ekzeme, Urtikaria, Akne), Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Gelenkschmerzen, Verdauungsproblemen oder sogar Asthma/Angioödemen, die zyklisch vor der Menstruation auftreten und danach abklingen können, da der Körper auf Progesteron (endogen oder exogen) überreagiert.
 

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