Wie lange krank per Telefon?
Gefragt von: Reiner Runge | Letzte Aktualisierung: 8. Februar 2026sternezahl: 4.7/5 (22 sternebewertungen)
Eine telefonische Krankschreibung gilt für maximal fünf Kalendertage bei leichten Erkrankungen, wobei die Erstbescheinigung telefonisch ausgestellt wird, aber Verlängerungen nur nach persönlicher Untersuchung möglich sind, es sei denn, es wird eine Videosprechstunde genutzt, die bis zu sieben Tage abdecken kann. Bei länger andauernder Krankheit oder für eine Verlängerung muss in der Regel eine Praxis aufgesucht werden, obwohl auch eine telefonische Verlängerung möglich ist, wenn die Erstbescheinigung persönlich war.
Wie lange krankschreiben per Telefon?
Eine telefonische Krankschreibung gilt maximal für fünf Kalendertage, bei leichten Erkrankungen (z.B. Atemwegsinfekte) und gilt für Bestandspatienten; für eine Verlängerung muss man in der Regel persönlich in die Praxis oder eine Videosprechstunde nutzen, die auch bis zu sieben Tage möglich macht, wobei die Videosprechstunde oft bevorzugt wird, da sie bessere Einschätzung erlaubt.
Was sagen für telefonische Krankschreibung?
Bei einer telefonischen Krankschreibung melden Sie sich frühzeitig beim Arbeitgeber (vor Arbeitsbeginn) mit „Guten Morgen, hier spricht [Ihr Name], ich bin leider erkrankt und kann heute nicht arbeiten“ und teilen mit, dass Sie einen Arzt aufsuchen, der eine AU-Bescheinigung ausstellt, falls nötig. Beim Arzt nennen Sie Ihre Symptome (z.B. Husten, Fieber), der Arzt entscheidet nach Anamnese, ob eine Krankschreibung möglich ist (oft für leichte Erkrankungen), und Sie müssen sich eventuell zur Folgebescheinigung persönlich vorstellen.
Kann ein Arzt eine telefonische Krankschreibung ablehnen?
Arzt kann telefonische Krankschreibung ablehnen
Patienten haben allerdings keinen Anspruch darauf, am Telefon krankgeschrieben zu werden. Der Arzt kann auf einem Besuch in der Praxis bestehen, wenn er eine schwere Erkrankung vermutet.
Kann ein Arbeitgeber eine Krankmeldung per Telefon verlangen?
Ja, der Arbeitgeber kann eine telefonische Krankmeldung verlangen, wenn er dies intern so festgelegt hat, aber Arbeitnehmer können sich auch per E-Mail, SMS oder WhatsApp krankmelden; wichtig ist, die Info unverzüglich zu übermitteln und bei Bedarf die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) zu berücksichtigen, wobei der Arbeitgeber bestimmen kann, wie er die Info erhalten möchte, solange es schnell geht und er die eAU später elektronisch abruft.
Krankschreibung per Telefon - Vorsicht Falle!
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Sind telefonische Krankschreibungen noch erlaubt?
Ja, die telefonische Krankschreibung gibt es noch als Möglichkeit, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen und nicht für jede Art von Erkrankung, da sie ursprünglich als Übergangslösung während der Corona-Pandemie eingeführt wurde, aber nun dauerhaft etabliert ist, wenn auch mit Einschränkungen, um Praxen zu entlasten. Die Regeln besagen, dass Ärzte eine AU (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) für bis zu fünf Tage telefonisch ausstellen können, wenn Patienten wegen leichterer Erkrankungen nicht in die Praxis kommen können, wobei die Erstbescheinigung in der Regel per Video oder persönlich erfolgen soll.
Kann man 3 Tage zu Hause bleiben ohne Krankmeldung?
Ja, in Deutschland können Sie grundsätzlich bis zu drei Kalendertage zu Hause bleiben, ohne eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) vorlegen zu müssen; Sie müssen sich aber unverzüglich beim Arbeitgeber krankmelden, der eine ärztliche Bescheinigung auch früher verlangen kann. Dauert die Krankheit länger, muss die AU spätestens am vierten Kalendertag eingereicht werden, wobei Kalendertage (auch Wochenende/Feiertage) zählen.
Ist telefonische Krankschreibung noch möglich 2025?
Ja, die telefonische Krankschreibung ist auch 2025 noch möglich, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen: Sie gilt für leichte Erkrankungen, ist auf maximal fünf Kalendertage begrenzt, setzt voraus, dass der Patient der Praxis bekannt ist und die Ärztin/der Arzt entscheidet, ob eine Videosprechstunde möglich ist. Die Regelung wurde entfristet, aber es besteht kein automatischer Anspruch darauf.
Wie lange darf ein Arzt am Stück krankschreiben?
Ein Arzt darf einen Patienten grundsätzlich so lange krankschreiben, wie die Erkrankung medizinisch notwendig ist, es gibt keine starre Höchstgrenze; allerdings sehen die Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien (AU-RL) bei Erstbescheinigungen meist maximal zwei Wochen vor, wobei bei länger andauernden oder schweren Krankheiten (z.B. Operationen, chronische Leiden) auch längere Krankschreibungen oder Folgebescheinigungen über Monate möglich sind, oft mit regelmäßiger (z.B. alle zwei Wochen) ärztlicher Überprüfung. Eine telefonische Krankschreibung ist auf maximal fünf Tage beschränkt.
Kann ich auf eine telefonische Krankschreibung bestehen?
Ja, eine Krankschreibung per Telefon ist unter bestimmten Bedingungen möglich, seit die Regelung, die während der Corona-Pandemie eingeführt wurde, dauerhaft etabliert wurde, um Arztpraxen zu entlasten und Infektionsrisiken zu minimieren; der Arzt entscheidet nach telefonischer Befragung über die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) und die Dauer.
Was sagt man, wenn man krank ist und beim Arzt anruft?
Wenn Sie beim Arzt anrufen, sagen Sie klar Ihren Namen und dass Sie krank sind (z.B. wegen Fieber/starkem Husten), nennen Sie Ihre Symptome und bitten um eine Krankschreibung (AU), wobei Sie bei Erstbesuch auch sagen, dass Sie noch zu Hause bleiben und sich ggf. später melden, aber die AU brauchen. Die Praxis klärt dann ab, ob eine telefonische AU möglich ist (keine schweren Symptome, bekannter Patient) oder ein Besuch nötig ist.
Was ist eine gute Ausrede, um sich krankzumelden?
Seien Sie ehrlich und direkt (aber kurz).
Beispiel: „Ich bin heute Morgen mit starken Krankheitssymptomen aufgewacht und kann daher nicht arbeiten. Ich melde mich später wieder, falls es mir besser geht, aber im Moment muss ich mich krankmelden.“ Bei sensiblen Angelegenheiten – wie psychischen Problemen oder familiären Krisen – können Sie die Formulierung vage halten und dennoch professionell wirken.
Was sind gute Gründe, um sich krank zu melden?
Gute Gründe für eine Krankmeldung sind echte gesundheitliche Probleme wie Atemwegsinfektionen, Muskel-Skelett-Beschwerden (Rücken, Gelenke), psychische Belastungen (Burnout, Depressionen), Magen-Darm-Probleme oder Verletzungen/Unfälle, die eine Arbeitsunfähigkeit begründen und oft eine ärztliche Bescheinigung erfordern. Auch unerwartete Notfälle wie eine >>schwere allergische Reaktion oder die Notwendigkeit, sich um ein >>krankes Familienmitglied zu kümmern, können Gründe sein, wobei hier die glaubwürdige Kommunikation entscheidend ist, sagt Arbeitsmarkt-News-Artikel.
Was muss ich bei einer telefonischen Krankmeldung beachten?
Telefonische Krankschreibung 2025: Regel gilt für höchstens fünf Tage. Die telefonische Krankschreibung gilt in der Regel für höchstens fünf Tage. Wer danach eine Folgebescheinigung benötigt, muss die Praxis aufsuchen. Eine Ausnahme davon ist möglich, wenn der Patient zuvor persönlich in der Praxis untersucht wurde.
Was ist die längste Krankschreibung, die ein Hausarzt ausstellen kann?
Übrigens, die sieben Tage umfassen Wochenenden und Feiertage. Kommen wir nun direkt zur Frage in der Überschrift. Eine Krankschreibung kann in den ersten sechs Monaten einer Erkrankung maximal drei Monate gelten. Danach kann sie für jeden medizinisch angemessenen Zeitraum ausgestellt werden.
Was zum Arzt sagen für eine Woche krank?
Um eine Krankschreibung für eine Woche zu bekommen, sagen Sie dem Arzt Ihre konkreten Symptome (z.B. starke Kopfschmerzen, Fieber, Gliederschmerzen, Übelkeit, starke Müdigkeit), dass Sie sich nicht arbeitsfähig fühlen und eine Woche Pause benötigen, um wieder fit zu werden, idealerweise mit der Bitte um eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) für diesen Zeitraum. Seien Sie ehrlich, beschreiben Sie, wie die Symptome Sie einschränken, und erwähnen Sie bei Bedarf Vorerkrankungen oder Medikamente.
Wie lange ist eine telefonische Krankschreibung gültig?
Eine Krankschreibung gilt je nach Erkrankung und kann für wenige Tage oder mehrere Wochen ausgestellt werden, mit der Möglichkeit der Verlängerung durch erneute ärztliche Atteste; der Arbeitgeber zahlt Lohn für maximal sechs Wochen, danach springt die Krankenkasse mit Krankengeld ein, bis zu einer Maximaldauer von 78 Wochen pro Erkrankung innerhalb von drei Jahren. Bei leichten Fällen kann eine telefonische Erstbescheinigung für bis zu fünf Tage ausgestellt werden.
Wie viele Tage kann ich mich mit einem ärztlichen Attest krankschreiben lassen?
Sie benötigen möglicherweise eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, wenn Sie krank sind und länger als 7 Tage , einschließlich Wochenenden und Feiertagen, nicht arbeiten können. Bei einer Arbeitsunfähigkeit von 7 Tagen oder weniger ist keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erforderlich. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kann Ihnen die Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz oder den Verbleib im Beruf erleichtern.
Wie oft kann man sich telefonisch krankschreiben lassen?
Man kann sich für maximal fünf Kalendertage telefonisch krankschreiben lassen, wenn die Krankheit leicht ist, man dem Arzt bekannt ist und keine schwere Symptomatik vorliegt. Eine Verlängerung ist nur möglich, wenn der Arzt bei der Erstbescheinigung einen persönlichen Besuch hatte oder eine Folgebescheinigung per Telefon (bei Kenntnis) ausgestellt wird. Für längere Krankschreibungen oder bei neuen Patienten sind meistens weitere Arztbesuche nötig.
Wie viele Krankheitstage stehen mir pro Jahr zu?
Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte können bezahlten Krankheitsurlaub nehmen, wenn sie aufgrund einer Krankheit oder Verletzung nicht arbeiten können. Vollzeitbeschäftigte haben Anspruch auf 10 Krankheitstage pro Jahr .
Kann man telefonisch eine Krankschreibung verlängern?
Nein, eine telefonische Krankschreibung kann nicht verlängert werden, wenn die erste AU (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) bereits telefonisch ausgestellt wurde; dann ist ein Praxisbesuch nötig. Eine Ausnahme besteht, wenn Sie zur Erstbescheinigung persönlich in der Praxis waren – dann ist eine Verlängerung per Telefon möglich, falls der Arzt dies bei leichten Erkrankungen befürwortet.
Was ändert sich bei Krankmeldung 2025?
Januar 2025 bietet das elektronische Arbeitsunfähigkeitsverfahren neue Möglichkeiten. Mit dem Verfahren der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) brauchen Arbeitnehmende ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht mehr beim Arbeitgeber vorzeigen.
Was ist verboten, wenn man krankgeschrieben ist?
Wenn Sie krankgeschrieben sind, dürfen Sie alles tun, was Ihrer Genesung nicht schadet; verboten sind Aktivitäten, die den Heilungsprozess behindern oder verzögern, wie anstrengender Sport (z.B. Fußball), wilde Partys, exzessiver Alkoholkonsum oder Reisen, die nicht der Erholung dienen, da dies arbeitsrechtliche Konsequenzen haben kann. Grundsätzlich erlaubt sind Aktivitäten des täglichen Lebens wie Einkaufen oder Spaziergänge, aber bei Unsicherheiten sollte immer der Arzt konsultiert werden, da die Regeln je nach Krankheit variieren.
Was bedeutet es, wenn man bis Mittwoch krankgeschrieben ist?
"Krankgeschrieben bis Mittwoch" bedeutet, dass du bis einschließlich Mittwoch arbeitsunfähig bist und am Donnerstag wieder arbeiten musst, sofern keine Verlängerung erfolgt. Die Krankschreibung endet am Mittwochabend um 24:00 Uhr, die Lohnfortzahlung läuft entsprechend. Es ist wichtig, sich bei fortbestehender Krankheit lückenlos am nächsten Werktag einen neuen Termin beim Arzt zu holen, um den Anspruch auf Krankengeld zu sichern.
Soll ich zur Arbeit gehen, wenn ich mich am Abend zuvor übergeben habe?
Es ist schwierig zu arbeiten, wenn man sich erbricht. Virale Gastroenteritis, die Erbrechen verursacht, ist hoch ansteckend. Sie sollten immer zu Hause bleiben, wenn Sie sich erbrechen. Und bleiben Sie zu Hause, bis seit Ihrem letzten Erbrechen 24 Stunden vergangen sind .
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