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Wie lange kann man noch abtreiben?

Gefragt von: Erwin Hoppe  |  Letzte Aktualisierung: 3. August 2026
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In Deutschland kann ein Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich bis zur 12. Woche nach Empfängnis straffrei durchgeführt werden, wenn eine Beratung vorausgegangen ist, aber auch danach bei medizinischer oder kriminologischer Indikation (z.B. Gefahr für die Gesundheit der Mutter oder schwere Fehlbildungen des Kindes), wobei die Frist bei Spätabbrüchen bis zur 22. SSW gilt, wenn eine Beratung und ärztliche Bescheinigung vorliegt. Der medikamentöse Abbruch ist kürzer, meist bis zur 9. Schwangerschaftswoche (SSW) möglich.

Kann man im 4. Monat noch abtreiben?

Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch („Abtreibung“) ist bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche (63. Tag) seit Beginn der letzten Monatsblutung möglich.

Bis wann ist eine Spättabtreibung möglich?

Es dürfen seit der Empfängnis (Befruchtung) nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sein. Dies entspricht der 14. Schwangerschaftswoche, wenn vom ersten Tag der letzten Monatsblutung gerechnet wird.

Bis wann ist eine Abtreibung erlaubt?

In Deutschland ist ein Schwangerschaftsabbruch unter der Beratungsregelung bis zur 12. Woche (nach Empfängnis) straffrei, wenn eine Beratung bei einer anerkannten Stelle stattfand und der Abbruch durch einen Arzt vorgenommen wird; danach gilt die Indikationsregelung (z.B. bei medizinischer Indikation oder krimineller Vergewaltigung) oft bis zur 22. Woche, aber die Rechtslage ist komplex und diskutiert. Der medikamentöse Abbruch ist meist bis zur 9. Woche möglich. 

Ist eine Abtreibung im 7. Monat möglich?

Nach der neuen Rechtslage ist ein Abbruch auch im 7. Bis 8. Monat möglich. Dadurch entsteht die Gefahr, daß auch ein ungewolltes, behindertes Kind eine Abtreibung überlebt.

Abtreibung - wie funktioniert ein Schwangerschaftsabbruch mit Tabletten?

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Wann ist es zu spät, um abzutreiben?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Wie läuft eine Spättabtreibung ab?

Ein Spätabbruch (nach der 12. SSW) wird meist bei medizinischer Indikation (schwere Kindesfehlbildung, mütterliche Belastung) nach Beratung und Untersuchung durchgeführt, wobei ab ca. der 20./22. Woche ein Fetozid (Herzstillstand) per Injektion erfolgt, um das Kind vor der Einleitung der Wehen zu töten, da es sonst lebensfähig wäre. Der Ablauf beinhaltet Beratung, Untersuchung, ggf. Fetozid und die Einleitung der Geburt, oft mit Sedierung, und erfordert eine enge psychologische Begleitung für die Eltern.
 

Wie viel kostet abtreiben?

Die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch in Deutschland liegen meist zwischen 300 und 800 Euro, abhängig von Methode (medikamentös günstiger) und Narkose, aber sie können bei geringem Einkommen von der Krankenkasse übernommen werden, wenn ein Antrag gestellt wird, oder bei medizinischer/kriminologischer Indikation erstattet werden, oft nur mit Gesundheitskarte. 

Wann ist die späteste Abtreibung?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Kann man in der 20. SSW noch abtreiben?

Nach 20 Schwangerschaftswochen wird in der Regel vor Induktion des Abbruchs ein Fetozid durchgeführt. Wichtig ist eine angemessene psychische Betreuung und Unterstützung der betroffenen Eltern, auch bei einem frühen Schwangerschaftsabbruch.

Wie lange abtreiben Trisomie 21?

Ein Schwangerschaftsabbruch wegen Trisomie 21 (Down-Syndrom) ist in Deutschland bis zur 12. Schwangerschaftswoche (SSW) ohne besondere Begründung möglich (Fristenlösung) und danach bis zur 22. SSW als medizinische Indikation, wenn eine Gefahr für die körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter besteht, was durch eine Diagnose der Behinderung des Kindes erfüllt sein kann, wobei bei späten Abbrüchen eine Tötung des Fötus vor der Geburtseinleitung nötig ist. Die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren ab und erfordert oft eine intensive Beratung.
 

Wie viel kostet eine Spättabtreibung?

Kosten nach der Beratungsregelung

Für einen Schwangerschaftsabbruch muss man mit Kosten zwischen 300 und 700 Euro rechnen, je nach gewählter Methode (operativ oder medikamentös) und Narkoseart. Der medikamentöse Abbruch kostet weniger als der operative, da keine Narkose notwendig ist.

Was tun bei ungewollter Schwangerschaft?

Bei einer ungewollten Schwangerschaft solltest du dich umgehend an eine ärztliche Beratungsstelle (z.B. Pro Familia, AWO) oder deinen Gynäkologen/ Hausarzt wenden, um alle Optionen (Schwangerschaftsabbruch, Austragen mit Unterstützung) zu besprechen und einen notwendigen Beratungsschein zu erhalten; auch anonyme Hilfe gibt es beim Hilfetelefon 0800 40 40 020. Die Beratung ist kostenfrei, vertraulich und ergebnisoffen, um dir bei der Entscheidungsfindung zu helfen, bevor du ggf. eine Abtreibung in Betracht ziehst, die in Deutschland meist innerhalb der ersten 12 Wochen straffrei möglich ist.
 

Bis wann ist die Spättabtreibung?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Kann man im 6. Monat abtreiben?

Liegt eine medizinische Indikation vor, ist der Schwangerschaftsabbruch auch nach der 12. Schwangerschaftswoche straffrei möglich. Eine medizinische Indikation besteht, wenn die Fortsetzung der Schwangerschaft die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren stark gefährdet.

Welche ist die späteste natürliche Schwangerschaft?

Statistisch gesehen ist eine Frau in Deutschland bei der Geburt ihres ersten Kindes 30,2 Jahre alt. Zehn Jahre zuvor lag das Durchschnittsalter noch bei 29,0 Jahren. Der EU-Durchschnitt liegt derzeit bei 29,5 Jahren für die erste Geburt – wobei Frauen in Italien und Spanien am spätesten Mutter werden (31,6 Jahre) .

Wann ist eine Spättabtreibung erlaubt?

Ein Spätabbruch ist straffrei, wenn eine medizinische Indikation vorliegt – beispielsweise, wenn pränataldiagnostische Untersuchungen, die erst nach der 12. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden können, Hinweise auf schwere Fehlbildungen des ungeborenen Kindes geben.

Wann ist es zu spät abzutreiben?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Hat eine Abtreibung Folgen für spätere Schwangerschaft?

Eine korrekt durchgeführte Abtreibung hat normalerweise keine negativen Folgen für die Fruchtbarkeit oder den Verlauf zukünftiger Schwangerschaften; die Fruchtbarkeit ist sofort wiederhergestellt. Es gibt geringfügige Hinweise auf ein leicht erhöhtes Risiko für Frühgeburten oder Plazenta-Probleme bei einer ersten folgenden Schwangerschaft (besonders bei mehreren früheren Abbrüchen) und potenzielle psychosoziale Belastungen können auftreten, weshalb eine gute Nachsorge wichtig ist.
 

Welche Strafe droht bei Abtreibung?

Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland grundsätzlich nach § 218 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht, aber in der Praxis meist strafbar, wenn er innerhalb von 12 Wochen nach der Empfängnis nach einer verpflichtenden Beratung durch einen Arzt durchgeführt wird (Beratungsregelung, § 218a StGB) oder bei medizinischer/kriminologischer Indikation. Wer den Abbruch durchführt (Arzt/Arzthelfer) wird härter bestraft, wenn die Schwangere nicht einwilligt oder die Regeln verletzt, während die Schwangere selbst bei der „Beratungsregelung“ nicht strafbar ist. 

Kann man direkt beim Frauenarzt abtreiben?

Eine Schwangerschaft kann operativ oder mit Medikamenten abgebrochen werden („Abtreibung“). Der operative Schwangerschaftsabbruch (Absaugung) wird in der Regel ambulant in einer Klinik oder Arztpraxis durchgeführt.

Ist die erste Abtreibung gratis?

Nein, eine erste Abtreibung ist in Deutschland grundsätzlich nicht automatisch kostenlos, aber die Kosten können für Frauen mit geringem Einkommen übernommen werden; die ärztliche Beratung und Nachsorge zahlt die Krankenkasse immer. Die Kosten für den Eingriff selbst (ca. 300–800 €) trägt man selbst, wenn das Einkommen über einer bestimmten Grenze liegt (oft < 1.500 € netto/Monat), aber man kann eine Übernahme beantragen, wenn man bedürftig ist, wobei dann das Bundesland oder die Krankenkasse zahlt. 

Kann man in der 4. SSW schon abtreiben?

Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch ist bis zur 9. Schwangerschaftswoche (SSW) möglich.

Wie lange hat man Zeit bis zur Abtreibung?

In Deutschland gilt die Beratungsregelung: Eine Abtreibung ist straffrei bis 12 Wochen nach Empfängnis möglich, wenn eine verpflichtende Beratung bei einer anerkannten Stelle und ein Arztbesuch erfolgen. Bei medizinischer oder kriminologischer Indikation (z.B. Vergewaltigung) verlängert sich diese Frist auf bis zu 22 Wochen nach Empfängnis. 

Bei welchen Behinderungen darf man abtreiben?

In der Praxis heißt es, dass ein Kind mit Behinderung abgetrieben werden darf, sofern es die körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter gefährdet. Egal, ob im zweiten, im fünften oder im neunten Monat.

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