Wie lange kann ein Kind abgetrieben werden?
Gefragt von: Frau Manja Nowak | Letzte Aktualisierung: 19. Februar 2026sternezahl: 4.3/5 (44 sternebewertungen)
In Deutschland kann ein Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich bis zur 12. Woche nach Empfängnis straffrei durchgeführt werden, wenn eine Beratung vorausgegangen ist, aber auch danach bei medizinischer oder kriminologischer Indikation (z.B. Gefahr für die Gesundheit der Mutter oder schwere Fehlbildungen des Kindes), wobei die Frist bei Spätabbrüchen bis zur 22. SSW gilt, wenn eine Beratung und ärztliche Bescheinigung vorliegt. Der medikamentöse Abbruch ist kürzer, meist bis zur 9. Schwangerschaftswoche (SSW) möglich.
Wann ist es zu spät, um abzutreiben?
Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
Wann ist eine Spättabtreibung erlaubt?
Ein Spätabbruch ist straffrei, wenn eine medizinische Indikation vorliegt – beispielsweise, wenn pränataldiagnostische Untersuchungen, die erst nach der 12. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden können, Hinweise auf schwere Fehlbildungen des ungeborenen Kindes geben.
Wie lange darf man sein Kind abtreiben?
Es dürfen seit der Empfängnis (Befruchtung) nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sein. Dies entspricht der 14. Schwangerschaftswoche, wenn vom ersten Tag der letzten Monatsblutung gerechnet wird.
Kann man im 4. Monat noch abtreiben?
Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch („Abtreibung“) ist bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche (63. Tag) seit Beginn der letzten Monatsblutung möglich.
Abtreibung - wie funktioniert ein Schwangerschaftsabbruch mit Tabletten?
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Bis wann ist die Spättabtreibung?
Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
Ist eine Abtreibung im 7. Monat möglich?
Nach der neuen Rechtslage ist ein Abbruch auch im 7. Bis 8. Monat möglich. Dadurch entsteht die Gefahr, daß auch ein ungewolltes, behindertes Kind eine Abtreibung überlebt.
Wie viel kostet ein Abtreiben?
Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs
Die von Ihnen zu tragenden Kosten belaufen sich auf ungefähr 300 bis 800 € je nach Praxis, Methode und Versicherung. Bei stationärer Aufnahme im Krankenhaus müssen Sie einen Tagessatz selbst bezahlen.
Wie funktioniert Spättabtreibung?
Ein Spätabbruch (nach der 12. SSW) wird meist bei medizinischer Indikation (schwere Kindesfehlbildung, mütterliche Belastung) nach Beratung und Untersuchung durchgeführt, wobei ab ca. der 20./22. Woche ein Fetozid (Herzstillstand) per Injektion erfolgt, um das Kind vor der Einleitung der Wehen zu töten, da es sonst lebensfähig wäre. Der Ablauf beinhaltet Beratung, Untersuchung, ggf. Fetozid und die Einleitung der Geburt, oft mit Sedierung, und erfordert eine enge psychologische Begleitung für die Eltern.
Kann man in der 4. SSW schon abtreiben?
Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch ist bis zur 9. Schwangerschaftswoche (SSW) möglich.
Wie lange abtreiben Trisomie 21?
Ein Schwangerschaftsabbruch wegen Trisomie 21 (Down-Syndrom) ist in Deutschland bis zur 12. Schwangerschaftswoche (SSW) ohne besondere Begründung möglich (Fristenlösung) und danach bis zur 22. SSW als medizinische Indikation, wenn eine Gefahr für die körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter besteht, was durch eine Diagnose der Behinderung des Kindes erfüllt sein kann, wobei bei späten Abbrüchen eine Tötung des Fötus vor der Geburtseinleitung nötig ist. Die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren ab und erfordert oft eine intensive Beratung.
Wie viel kostet eine Spättabtreibung?
Kosten nach der Beratungsregelung
Für einen Schwangerschaftsabbruch muss man mit Kosten zwischen 300 und 700 Euro rechnen, je nach gewählter Methode (operativ oder medikamentös) und Narkoseart. Der medikamentöse Abbruch kostet weniger als der operative, da keine Narkose notwendig ist.
Bis wann ist spätabort?
Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
Welche ist die späteste natürliche Schwangerschaft?
Statistisch gesehen ist eine Frau in Deutschland bei der Geburt ihres ersten Kindes 30,2 Jahre alt. Zehn Jahre zuvor lag das Durchschnittsalter noch bei 29,0 Jahren. Der EU-Durchschnitt liegt derzeit bei 29,5 Jahren für die erste Geburt – wobei Frauen in Italien und Spanien am spätesten Mutter werden (31,6 Jahre) .
Was tun bei ungewollter Schwangerschaft?
Bei einer ungewollten Schwangerschaft solltest du dich umgehend an eine ärztliche Beratungsstelle (z.B. Pro Familia, AWO) oder deinen Gynäkologen/ Hausarzt wenden, um alle Optionen (Schwangerschaftsabbruch, Austragen mit Unterstützung) zu besprechen und einen notwendigen Beratungsschein zu erhalten; auch anonyme Hilfe gibt es beim Hilfetelefon 0800 40 40 020. Die Beratung ist kostenfrei, vertraulich und ergebnisoffen, um dir bei der Entscheidungsfindung zu helfen, bevor du ggf. eine Abtreibung in Betracht ziehst, die in Deutschland meist innerhalb der ersten 12 Wochen straffrei möglich ist.
Wie lange dauert eine Abtreibung-OP?
Eine operative Abtreibung (Absaugung) dauert meist nur wenige Minuten (ca. 5 bis 10 Minuten), ist ein schneller Eingriff, der ambulant durchgeführt wird, aber der gesamte Aufenthalt in der Praxis oder Klinik inklusive Vorbereitung und Nachsorge (Überwachung, Antibiotika) kann mehrere Stunden dauern, oft sind es insgesamt 6 bis 8 Stunden, bis man wieder nach Hause gehen kann.
Wie viel später kann man abtreiben?
In Deutschland darf man grundsätzlich bis zur 12. Schwangerschaftswoche (ca. 14. Woche seit letzter Periode) nach Beratung und durch einen Arzt straffrei abtreiben, es gibt aber Ausnahmen auch danach, insbesondere bei medizinischer Indikation (Gesundheits- oder Lebensgefahr für die Schwangere) oder kriminologischer Indikation (Vergewaltigung), die auch nach 12/22 Wochen eine Abtreibung ohne Strafbarkeit ermöglichen können, wobei die genauen Fristen und Bedingungen komplex sind. Die Fristenregelung sieht eine verpflichtende Beratung bei einer staatlich anerkannten Stelle vor, gefolgt von drei Tagen Bedenkzeit.
Bis wann ist eine Spättabtreibung möglich?
Es dürfen seit der Empfängnis (Befruchtung) nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sein. Dies entspricht der 14. Schwangerschaftswoche, wenn vom ersten Tag der letzten Monatsblutung gerechnet wird.
Hat eine Abtreibung Folgen für spätere Schwangerschaft?
Eine korrekt durchgeführte Abtreibung hat normalerweise keine negativen Folgen für die Fruchtbarkeit oder den Verlauf zukünftiger Schwangerschaften; die Fruchtbarkeit ist sofort wiederhergestellt. Es gibt geringfügige Hinweise auf ein leicht erhöhtes Risiko für Frühgeburten oder Plazenta-Probleme bei einer ersten folgenden Schwangerschaft (besonders bei mehreren früheren Abbrüchen) und potenzielle psychosoziale Belastungen können auftreten, weshalb eine gute Nachsorge wichtig ist.
Kann man im 2. Monat abtreiben?
Ja, ein Abbruch im 2. Monat (ca. 8 Wochen nach letzter Periode) ist in Deutschland möglich und unter bestimmten Bedingungen straffrei, nämlich wenn seit der Empfängnis nicht mehr als 12 Wochen vergangen sind, eine verpflichtende Beratung erfolgt ist und der Abbruch ärztlich durchgeführt wird. Der medikamentöse Abbruch ist oft bis zur 9. Woche möglich, während chirurgische Methoden bis zur 12. Woche nach Empfängnis angewendet werden können.
Welche Strafe droht bei Abtreibung?
Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland grundsätzlich nach § 218 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht, aber in der Praxis meist strafbar, wenn er innerhalb von 12 Wochen nach der Empfängnis nach einer verpflichtenden Beratung durch einen Arzt durchgeführt wird (Beratungsregelung, § 218a StGB) oder bei medizinischer/kriminologischer Indikation. Wer den Abbruch durchführt (Arzt/Arzthelfer) wird härter bestraft, wenn die Schwangere nicht einwilligt oder die Regeln verletzt, während die Schwangere selbst bei der „Beratungsregelung“ nicht strafbar ist.
Wie schmerzhaft ist eine Abtreibung mit Pille?
Die Abtreibungspille kann für manche Frauen eine unangenehme Erfahrung sein. Die Abtreibungspille verursacht Unterleibsschmerzen, die mehrere Stunden andauern können. Etwa so, wie sehr starke Menstruationskrämpfe. Andere mögliche Nebenwirkungen der Abtreibungspille sind Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und Durchfall.
Kann man in der 12. Schwangerschaftswoche noch abtreiben?
Schwangerschaftswoche: Die medizinische Indikation. Manche werdenden Eltern entscheiden sich in dieser Situation für einen Schwangerschaftsabbruch. Liegt eine medizinische Indikation vor, ist der Schwangerschaftsabbruch auch nach der 12. Schwangerschaftswoche straffrei möglich.
Wie läuft eine Spättabtreibung ab?
Ein Spätabbruch (nach der 12. SSW) wird meist bei medizinischer Indikation (schwere Kindesfehlbildung, mütterliche Belastung) nach Beratung und Untersuchung durchgeführt, wobei ab ca. der 20./22. Woche ein Fetozid (Herzstillstand) per Injektion erfolgt, um das Kind vor der Einleitung der Wehen zu töten, da es sonst lebensfähig wäre. Der Ablauf beinhaltet Beratung, Untersuchung, ggf. Fetozid und die Einleitung der Geburt, oft mit Sedierung, und erfordert eine enge psychologische Begleitung für die Eltern.
Ist ein harter Bauch im 7. Monat normal?
Wehen und harter Bauch
In den letzten Wochen der Schwangerschaft wird der Babybauch ab und zu hart. Solche Kontraktionen gehören zu den normalen Beschwerden, denn Ihr Körper bereitet sich nun auf die Geburt vor. Ab der 37. Schwangerschaftswoche können Vorwehen oder Senkwehen auftreten.
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