Wie lange ist mein Hund in der Pubertät?
Gefragt von: Herr Prof. Karsten Freund B.Eng. | Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2026sternezahl: 4.4/5 (62 sternebewertungen)
Die Pubertät bei Hunden dauert je nach Rasse und Größe meist zwischen 6 und 24 Monaten, kann aber bei größeren Rassen auch bis zu 36 Monate andauern, wobei der Prozess langsam mit 1,5 bis 3 Jahren abgeschlossen ist, wenn der Hund körperlich und geistig ausgereift ist. Kleine Hunde durchlaufen die Phase oft schneller, während große Rassen länger brauchen, um wirklich erwachsen zu werden.
Wie lange dauert die schlimmste Zeit der Pubertät beim Hund?
Die sogenannte Phase der Adoleszenz des Hundes ist nicht so heftig mit Verhaltensschwankungen verbunden wie zu Beginn der Pubertät – das Schlimmste sollte also in der Regel nach 12-16 Monaten überstanden sein.
Wann ist die Pubertät beim Hund zu Ende?
Die Pubertät bei Hunden endet individuell, dauert aber meist zwischen dem 18. und 36. Monat (1,5 bis 3 Jahre), abhängig von Rasse und Größe; kleinere Hunde sind oft schon mit 18 Monaten über den "Berg", während große Rassen bis zu 36 Monate benötigen, bis sie körperlich und geistig wirklich erwachsen sind.
Wann ist die Pubertät bei Hunden am anstrengendsten?
Fazit: Wann ist die schlimmste Phase der Pubertät beim Hund? Für Hundebesitzer ist die Pubertät Ihres Lieblings eine aufregende Zeit. Viele empfinden insbesondere den Anfang, also etwa zwei bis drei Monate nach Beginn der Pubertät, als anstrengendste Phase.
Woher weiß ich, dass mein Hund in der Pubertät ist?
Die Pubertät beim Hund äußert sich durch Verhaltensänderungen wie Ungehorsam, Stimmungsschwankungen, erhöhte Neugier, Territorialverhalten (Markieren), intensiveres Sexualinteresse und plötzliche Ängste, bedingt durch Hormonumstellungen, oft begleitet von körperlichen Anzeichen wie Zahnwechsel oder (bei Hündinnen) der ersten Läufigkeit. Hunde testen Grenzen, ignorieren Kommandos, werden unabhängiger und reagieren empfindlicher auf Umweltreize, was zu Überdrehtheit oder Unsicherheit führen kann.
Hund in der PUBERTÄT! Was erwartet mich als Hundehalter?
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Was heißt "nein" auf Hundesprache?
Das Kommando „Nein“ beim Hund dient als Abbruchsignal, um unerwünschtes Verhalten sofort zu stoppen, z. B. das Anspringen oder das Fressen vom Boden. Trainiert wird es oft mit dem „Nimm-Nein-Spiel“: Biete ein Leckerli, sag „Nein“, schließe die Hand, wenn er es nimmt; wenn er aufgibt, belohne ihn aus der anderen Hand. Wichtig sind eine klare Stimme, das richtige Timing, eine konsequente Handlung (z. B. Hand schließen) und das sofortige Belohnen des erwünschten Abbruchverhaltens (z. B. Blickkontakt suchen), um dem Hund zu zeigen, was stattdessen richtig ist.
Wie viele Pubertätsphasen hat ein Hund?
Phasen der körperlichen und geistigen Entwicklung beim Hund:
Prägungsphase: 4 bis 7 Wochen. Sozialisierungsphase: 8 bis 12 Wochen. Rangordnungsphase: 13 bis 16 Wochen. Rudelordnungsphase: 5 bis 6 Monate.
Was bedeutet die 3-3-3 Regel bei Hunden?
Die 3-3-3-Regel ist eine Faustregel für die Eingewöhnung von Adoptivhunden und besagt, dass ein Hund nach 3 Tagen (Orientierung), 3 Wochen (Routinen verstehen) und 3 Monaten (echtes Vertrauen, sich fallen lassen) verschiedene Phasen durchläuft, wobei Geduld entscheidend ist. In den ersten 3 Tagen ist der Hund meist überwältigt und unsicher, nach 3 Wochen kennt er die grundlegenden Abläufe, und nach 3 Monaten hat er sich vollständig eingelebt und zeigt sein wahres Wesen.
Was besagt die 10-10-10-Regel für Welpen?
Die 10-10-10-Regel für Welpen ist ein Zeitplan, der Hunden mithilfe einer festen Routine beim Stubenreinheitstraining helfen soll . Sie sieht vor, dass der Welpe 10 Minuten draußen herumtoben kann, dabei aber mindestens 3 Meter (10 Fuß) Abstand zu seinem Tätigkeitsort hält. Anschließend folgt eine 10-minütige Aufsicht.
Wie kann ich meinem Hund in der Pubertät helfen?
Hier einige praktische Tipps, die dir und deinem Hund durch die Pubertät helfen:
- Bleibe geduldig und ruhig. Dein Hund spürt, wenn du frustriert bist. ...
- Belohne positives Verhalten. ...
- Vermeide Überforderung. ...
- Sorge für Auslastung. ...
- Suche Unterstützung. ...
- Ignoriere schlechtes Verhalten. ...
- Geduld bewahren.
Warum schnappt mein pubertierender Hund?
Wenn ein Hund in der Pubertät schnappt, ist das oft ein Zeichen von Unsicherheit, Grenztestung oder Ressourcenverteidigung, bedingt durch hormonelle Veränderungen, die zu Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen führen können. Wichtig ist, ruhig zu bleiben, an Regeln festzuhalten, Grenzen zu managen, Ablenkung zu bieten und bei Bedarf einen professionellen Trainer zu Rate zu ziehen, da Schnappen ein wichtiges Kommunikationssignal ist, das nicht ignoriert werden sollte, aber auch nicht bestraft werden darf.
Was ist die 20-40 Regelung bei Hunden?
Ein "20/40-Hund" ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen großen Hund, der in einigen deutschen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Brandenburg gesetzlich definiert wird: Erreicht ein Hund ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm ODER ein Gewicht von mindestens 20 kg, gilt er als 20/40-Hund. Halter solcher Hunde müssen oft einen Sachkundenachweis erbringen und den Hund bei der Behörde melden, da sie besondere Auflagen erfüllen müssen.
Was ist die 7-7-7-Regel für Hunde?
Wurde aus mindestens 7 verschiedenen Behältern gefressen • Wurde von mindestens 7 verschiedenen Personen gehalten und gestreichelt • Hat mindestens 7 Autofahrten über eine Meile unternommen • War mindestens 7 Mal in einer Transportbox • Hat mit mindestens 7 verschiedenen Spielzeugarten gespielt • Ist auf mindestens 7 verschiedenen Untergründen gelaufen (Gras, Kies, Beton usw.)
Wann beginnt die zweite Pubertät bei Hunden?
Die zweite Pubertät, oft als Adoleszenz oder "spooky period" bezeichnet, beginnt bei Hunden meist um den ersten Geburtstag (ca. 12 Monate), wenn die Geschlechtsreife eintritt, aber die geistige Reife noch fehlt. Sie ist weniger intensiv als die erste Phase, kann aber zu erneuten Verunsicherung, Angst vor Neuem und Grenzutesten führen und dauert an, bis der Hund mit etwa 2-4 Jahren vollständig erwachsen ist, je nach Rasse.
In welchem Alter wird ein Hund ruhiger?
Hunde werden in der Regel mit zunehmendem Alter ruhiger, meist im Übergang vom Junghund zum erwachsenen Hund zwischen dem 1. und 2. Lebensjahr, wobei größere Rassen länger brauchen können; eine deutliche Beruhigung tritt oft um das 2. bis 3. Lebensjahr ein, aber auch ältere Hunde (Senioren ab ca. 7-8 Jahren) werden durch den natürlichen Alterungsprozess ruhiger, wobei individuelle Unterschiede nach Rasse und Charakter bestehen.
Warum ist mein Hund plötzlich ängstlich und anhänglich?
Ein plötzlicher Anstieg der Anhänglichkeit kann auf Stress. In der Veterinärmedizin kann Stress physische oder psychische Auswirkungen auf Tiere haben und ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden beeinträchtigen., Angst, gesundheitliche Probleme oder Veränderungen in der Umgebung zurückzuführen sein.
Wann gilt ein Hund nicht mehr als Welpe?
Ein Hund ist kein Welpe mehr, wenn die Welpenzeit endet, meist nach der 16. bis 18. Lebenswoche, erkennbar am Beginn des Zahnwechsels (ca. 4. Monat) und der zunehmenden geistigen Entwicklung; dann wird er zum Junghund, wobei das genaue Alter bis zum Erwachsenwerden je nach Rasse (kleine Hunde ca. 10-12 Monate, große bis zu 24 Monate) variiert.
Wie lange hat ein Hund seine Regeln?
Hündinnen werden im Gegensatz zu Menschen nicht in die Wechseljahre versetzt, sondern bleiben bis an ihr Lebensende läufig, auch wenn die Intervalle mit dem Alter länger und unregelmäßiger werden können (oft nur noch einmal jährlich). Das bedeutet, sie können theoretisch bis ins hohe Alter trächtig werden, was für ältere Hündinnen jedoch gesundheitlich riskanter ist und eine tierärztliche Beratung erfordert.
Ist ein 10 Monate alter Hund noch ein Welpe?
Dennoch gilt: Spätestens mit dem Erreichen der 18. Lebenswoche ist der Welpe ein Junghund.
Wann ist die schwierigste Zeit mit Hund?
Die schlimmste Phase der Hunde-Pubertät
Der Anfang der Pubertät ist sowohl für Dich als auch Deinen Hund am heftigsten. Viele empfinden die Phase etwa 2 bis 3 Monate nach Beginn der Pubertät als die Schlimmste.
Wann ist ein Hund schlecht sozialisiert?
Anzeichen einer fehlenden Sozialisation
Ein nicht sozialisierter Hund zeigt häufig Verhaltensweisen wie: Angst oder Unsicherheit in neuen Situationen. Aggressives Verhalten gegenüber Fremden oder anderen Tieren. Übermäßiges Bellen, Hecheln oder Zurückziehen.
Wie lange kann ein Hund aushalten, ohne Gassi zu gehen?
Ein ausgewachsener Hund kann in der Regel 4 bis 8 Stunden ohne Gassi gehen aushalten, besonders nachts, aber idealerweise sollte er alle 4 bis 6 Stunden die Möglichkeit haben, sich zu erleichtern, um sein Wohlbefinden zu gewährleisten. Welpen müssen viel öfter, nach der Faustregel "eine Stunde pro Lebensmonat", raus. Ältere Hunde oder Hunde mit gesundheitlichen Problemen benötigen kürzere, häufigere Gänge.
Was heißt "nein" auf Hundesprache?
Das Kommando „Nein“ beim Hund dient als Abbruchsignal, um unerwünschtes Verhalten sofort zu stoppen, z. B. das Anspringen oder das Fressen vom Boden. Trainiert wird es oft mit dem „Nimm-Nein-Spiel“: Biete ein Leckerli, sag „Nein“, schließe die Hand, wenn er es nimmt; wenn er aufgibt, belohne ihn aus der anderen Hand. Wichtig sind eine klare Stimme, das richtige Timing, eine konsequente Handlung (z. B. Hand schließen) und das sofortige Belohnen des erwünschten Abbruchverhaltens (z. B. Blickkontakt suchen), um dem Hund zu zeigen, was stattdessen richtig ist.
Wie helfe ich meinem Hund durch die Pubertät?
Die Hauptphase dauert oft zwischen 6 und 12 Monaten, kann aber je nach Hund unterschiedlich lang sein. Wie helfe ich meinem Hund durch die Pubertät? Geduld, konsequentes Training und beruhigende Unterstützung durch Produkte wie Relax Time können dir und deinem Hund helfen, diese Zeit gut zu meistern.
Wann ist ein Hund nicht mehr in der Pubertät?
Die Pubertät bei Hunden endet individuell, dauert aber meist zwischen dem 18. und 36. Monat (1,5 bis 3 Jahre), abhängig von Rasse und Größe; kleinere Hunde sind oft schon mit 18 Monaten über den "Berg", während große Rassen bis zu 36 Monate benötigen, bis sie körperlich und geistig wirklich erwachsen sind.
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