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Wie lange hält eine Tonne Pellets?

Gefragt von: Fridolin Sonntag-Peters  |  Letzte Aktualisierung: 11. Februar 2026
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Eine Tonne Pellets (1000 kg) liefert etwa 5000 kWh Heizenergie, was bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus ein Viertel des Jahresverbrauchs ausmachen kann, aber die tatsächliche Brenndauer hängt stark von Dämmung, Heizsystem und gewünschter Temperatur ab; gut gedämmte Häuser benötigen nur ca. 2,7 Tonnen pro Jahr, während unsanierte Altbauten das Doppelte verbrauchen können. Bei richtiger, trockener Lagerung sind Holzpellets selbst nahezu unbegrenzt haltbar, wobei eine Lagerung von bis zu zwei Jahren empfohlen wird, um Qualitätsverlust zu vermeiden.

Wie viel Tonnen Pellets braucht ein Einfamilienhaus im Jahr?

Ein Einfamilienhaus verbraucht pro Jahr typischerweise 3 bis 6 Tonnen Pellets, abhängig von Dämmung, Größe und Heizverhalten; gut gedämmte Neubauten benötigen weniger (ca. 3-4 t), unsanierte Altbauten mehr (bis 8 t), während ein Passivhaus mit 1,5-2 t auskommt. Der Verbrauch hängt stark vom Heizbedarf in kWh/m² ab, wobei 150 kWh/m² ein Durchschnittswert sind, was etwa 30 kg Pellets pro m² entspricht.
 

Wie lange reicht ein 15 kg Sack Pellets?

Ein 15-kg-Sack Pellets reicht je nach Heizsystem, Dämmung und gewünschter Temperatur von wenigen Stunden bis zu etwa 2 Tagen, da der Verbrauch stark schwankt: Moderne Einfamilienhäuser verbrauchen damit manchmal nur einen Tag, während bei höherem Bedarf (z. B. ältere Häuser) ein Sack nur wenige Stunden hält, etwa 2,5 bis 8 Stunden, da der Verbrauch pro Stunde zwischen 2,5 kg (Heizkessel) und über 4 kg (Pelletofen) liegen kann. 

Wie viel Pellets verbraucht ein Einfamilienhaus im Jahr?

Ein Einfamilienhaus verbraucht je nach Größe und Baujahr ca. 4.000 bis 6.000 Kilogramm Pellets im Jahr. Als Durchschnittsbedarf gelten 150 kWh pro Quadratmeter und Jahr, was ca. 30 Kilogramm Holzpellets entspricht. Gut gedämmte Neubauten verbrauchen deutlich weniger, ältere Immobilien häufig mehr.

Wie lange ist die Lebensdauer einer Pelletheizung?

Eine Pelletheizung hält in der Regel zwischen 20 und 30 Jahren, ähnlich wie Öl- oder Gasheizungen, wobei eine gute Pflege und hochwertige Pellets entscheidend für die Langlebigkeit sind. Regelmäßige Wartung, die Verwendung von Qualitätsbrennstoff und die richtige Auslegung der Anlage sind wichtig, um Verschleiß zu minimieren und die volle Lebensdauer zu erreichen, da minderwertige Pellets und viel Takten die Lebensdauer verkürzen können. 

Nobody tells you the truth about heating with pellet stoves!

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Ist die Anschaffung einer Pelletheizung noch sinnvoll?

Ja, eine Pelletheizung ist oft sinnvoll, besonders in Bestandsgebäuden mit hohem Wärmebedarf und Platz für die Lagerung, da sie durch günstige Betriebskosten, staatliche Förderung (BAFA/KfW) und eine gute CO₂-Bilanz gegenüber Öl und Gas punktet, auch wenn die Anschaffung teurer ist und sie Platz benötigt. Die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren ab, wobei Kombinationen mit Solarthermie die Effizienz steigern können, während Bedenken bezüglich Feinstaub durch Filter gemindert werden können.
 

Wie hoch sind die Wartungskosten für eine Pelletheizung?

Die jährlichen Wartungskosten für eine Pelletheizung liegen meist zwischen 200 € und 400 € für die Fachwartung, inklusive Reinigung und Überprüfung, plus ca. 100 € bis 200 € für den Schornsteinfeger (oft 2x jährlich), zuzüglich Stromkosten für den Betrieb. Der Aufwand ist wegen des Staubs und des komplexen Transportsystems höher als bei anderen Heizungen. Wartungsverträge können die Kosten optimieren, oft inklusive Notdienst.
 

Was kostet 1 Tonne Pellets derzeit?

Eine Tonne (t) kostet nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) durchschnittlich 408,41 Euro. Das sind 13,6 Prozent mehr als im Mai und 5,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit verhält sich der Pelletpreis für die Jahreszeit untypisch. Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets ist für 8,17 ct zu haben.

Wie lange reichen 1 Tonne Pellets zum Heizen?

Eine Tonne Pellets sollte in einem milderen Klima den Heizbedarf für einen gesamten Winter decken können. Eine Menge von 15 kg Pellets reicht in der Regel für etwa 3 Tage zum Heizen aus. Es kann angenommen werden, dass 5 kg Pellets ungefähr 5 Stunden Heizbetrieb ermöglichen.

Ist Heizen mit Pellets wirklich billiger?

Ja, Heizen mit Pellets ist oft günstiger als mit Öl oder Gas, da die Brennstoffkosten pro kWh meist niedriger sind und die Preise stabiler bleiben. Zwar sind die Anschaffungskosten einer Pelletheizung höher, doch die Betriebskosten machen diesen Unterschied mittelfristig wett, und Förderungen können die Anfangsinvestition reduzieren. 

Wo sollte man Holzpellets richtig lagern?

Die Lagerung von Holzpellets in Säcken erfordert einen trockenen, gut belüfteten Ort, geschützt vor Feuchtigkeit, direkter Sonneneinstrahlung und starken Temperaturschwankungen, idealerweise in Keller, Garage oder Schuppen, immer auf Paletten oder Regalen, um Bodenkontakt zu vermeiden und Luftzirkulation zu gewährleisten. Wichtig ist der Schutz vor Nässe, da feuchte Pellets verklumpen und den Ofen verstopfen können, sowie Brandschutzbestimmungen beachten.
 

In welchem Monat sind Pellets am günstigsten?

Pellets erst nach der Heizsaison kaufen. Üblicherweise sind die Monate April bis September eine gute Zeit, um in Deutschland günstig Pellets zu kaufen. Große Mengen bestellen. Sprechen Sie sich mit Nachbarn bei der Anfrage und Bestellung der Pellets ab.

Wie kann ich meinen Pelletsverbrauch senken?

Mit diesen wertvollen Tipps können Sie den Pellets-Verbrauch deutlich reduzieren.

  1. Tipp 1: Die richtige Raumtemperatur. ...
  2. Tipp 2: Lassen Sie Luft rein. ...
  3. Tipp 3: Richtig regeln. ...
  4. Tipp 4: Heizkörper nicht verdecken. ...
  5. Tipp 5: Reinigen Sie den Lagerraum. ...
  6. Tipp 6: Tauschen Sie den Kessel aus. ...
  7. Tipp 7: Taktisch tanken.

Welche Vor- und Nachteile hat das Heizen mit Pellets?

Heizen mit Pellets bietet Vorteile wie Umweltfreundlichkeit (nachwachsender Rohstoff, CO2-neutral), günstige Betriebskosten, staatliche Förderung und Automatisierung, aber auch Nachteile wie hohe Anschaffungskosten, Platzbedarf für Lagerung, Wartungsaufwand (Ascheentleerung, Reinigung) und mögliche Feinstaubemissionen, die durch Filter gemindert werden müssen.
 

Wie lange kann man mit einem 15 kg Sack Pellets heizen?

Häufige Fragen zum Pelletverbrauch

Wie lange kann man mit 15 kg Pellets heizen? Bei einem Haus mit 150 m2 und einem Energieverbrauch von 90 kWh pro m2 im Jahr liegt der Gesamtverbrauch bei 2,7 Tonnen pro Jahr. Bei konstantem Heizen reicht ein 15 kg Sack Pellets in etwa 2 Tage.

Wie viel Strom verbraucht eine Pelletheizung im Jahr?

Der Stromverbrauch einer Pelletheizung ist sehr gering, typischerweise zwischen 50 und 200 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr für ein Einfamilienhaus, abhängig von Größe und Effizienz, wobei moderne Anlagen eher im unteren Bereich liegen. Dies umfasst den Betrieb der Förderschnecke, Zündung und Pumpen, was nur einen winzigen Bruchteil der Gesamtenergie für die Wärme erzeugt (Pellets liefern ca. 5 kWh/kg). 

Welcher Pelletverbrauch ist normal?

Bei einem Haus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche bedeutet das einen Wärmebedarf von 7.500 Watt. Das bedeutet, man braucht eine Heizung mit 7,5 kW. Und pro kW werden circa 400 kg Pellets benötigt – das bedeutet einen jährlichen Pelletbedarf von 3.000 Kilogramm.

Was ist billiger, Pellets oder Brennholz?

Im Vergleich zu den konventionellen Holzöfen sind Pelletöfen deutlich teurer. Das Heizen zahlt sich damit erst langfristig aus.

Ist eine Pelletheizung heute noch sinnvoll?

Ja, eine Pelletheizung ist oft sinnvoll, besonders in Bestandsgebäuden mit hohem Wärmebedarf und Platz für die Lagerung, da sie durch günstige Betriebskosten, staatliche Förderung (BAFA/KfW) und eine gute CO₂-Bilanz gegenüber Öl und Gas punktet, auch wenn die Anschaffung teurer ist und sie Platz benötigt. Die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren ab, wobei Kombinationen mit Solarthermie die Effizienz steigern können, während Bedenken bezüglich Feinstaub durch Filter gemindert werden können.
 

Wie viele Säcke sind in 1 Tonne Pellets?

Ein Standard-Sack für Holzpellets enthält 15 kg. Umgerechnet ergibt sich: 1.000 kg (1 Tonne) ÷ 15 kg = ca. 66 Säcke.

Welche Pelletheizung ist die beste?

Sieger vom Test wurde der Pelletkessel Viessmann Vitilignio 300-P 6-8 kW, welcher die beste Effizienz bei geringem Schadstoffausstoß zeigte. Zweitplatzierter ist Windhager Biowin Exklusiv 150, welche fast identische Werte erreichte. Am schlechtesten fiel der Test des Jahresnutzungsgrad von Wagner Lignoplus 15 aus.

Wie oft muss der Schornsteinfeger bei einer Pelletheizung kommen?

Vergleicht man Pelletheizanlagen mit Gas- und Ölbrennwertkesseln, dann verursachen die Holzpellets einen häufigeren Besuch des Schornsteinfegers. Anders als beim Öl- und Gasbrennwertkessel muss er bei einer Pelletheizung den Schornstein und gegebenenfalls die Verbindungsstücke zum Kessel zweimal im Jahr fegen.

Wie viele Jahre hält eine Pelletheizung?

Eine Pelletheizung hat eine Lebensdauer von durchschnittlich 15 bis 25 Jahren, kann aber bei guter Pflege, hochwertigen Pellets und optimaler Nutzung auch 20 bis 30 Jahre oder länger halten, ähnlich wie Öl- oder Gasheizungen. Entscheidend sind regelmäßige Wartung, die Qualität der Anlage und der Brennstoffe, da schlechte Pellets (hoher Ascheanteil) und Verschmutzung den Verschleiß beschleunigen.
 

Ist Pelletheizung billiger als Gas?

Die Investitionskosten für eine Pelletheizung sind zwar deutlich höher als bei einer Gasheizung. Die Brennstoffkosten sind jedoch vergleichsweise niedrig, so dass die Pelletheizung mittelfristig günstiger ist“, erklärt Hans Weinreuter, Fachbereichsleiter Energie und Bauen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

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