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Wie lange darf ein mobiler Blitzer an einer Stelle stehen?

Gefragt von: Rüdiger Betz B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2026
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Es gibt keine bundesweit einheitliche Regelung, aber mobile Blitzer stehen oft nur wenige Stunden bis maximal einige Tage an einem Ort, um die Effektivität zu maximieren und die Akzeptanz zu fördern. Während Blitzer-Anhänger bis zu 10 Tage ohne Aufsicht bleiben können, wechseln reine manuelle Kontrollen häufiger, typischerweise alle paar Stunden. Die Standorte sind oft an Unfallschwerpunkten, aber die Dauer variiert je nach Bundesland und örtlicher Strategie.

Wie lange darf ein Blitzeranhänger an einer Stelle stehen?

Ein Blitzer-Anhänger (Enforcement-Trailer) kann dank Akkus bis zu 10 Tage ohne menschliches Eingreifen autonom arbeiten, aber die Polizei wechselt die Geräte oft schon nach wenigen Stunden oder Tagen den Standort, um eine breite Abdeckung zu gewährleisten und Vandalismus vorzubeugen; für normale Anhänger gilt die Regel von 14 Tagen an derselben Stelle, wenn sie ohne Zugfahrzeug abgestellt sind.
 

Wie lange wird an einer Stelle geblitzt?

In der Regel dauert es zwischen zwei und drei Wochen, bis der Bußgeldbescheid im Briefkasten landet. Insgesamt hat die Behörde aber drei Monate Zeit, diesen zu verschicken. Welche Faktoren können den Versand beeinflussen? Verschiedene Faktoren können die Zustellung des Bescheides verzögern.

Wie lange darf ein Blitzer stehen?

In welchen Abständen zu Verkehrsschildern dürfen Blitzer aufgestellt werden? Der vorgeschriebene Abstand zwischen Blitzer und Verkehrszeichen variiert je nach Bundesland. Gängig sind jedoch in den meisten Fällen 100 bis 150 Meter.

Wann ist ein mobiler Blitzer ungültig?

Mobile Blitzer müssen exakt aufgestellt sein, um fehlerhafte Geschwindigkeitsmessungen zu vermeiden. Welche Konsequenzen haben fehlerhafte Messungen für den geblitzten Fahrer? Ganz klar: Freispruch! Steht die Richtigkeit der Messung nicht fest, dürfen die Ergebnisse nicht verwertet werden.

Blitztrick - so funktioniert er ... #verkehrsrecht

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Wann gilt ein Blitzer als ungültig?

Ein Blitzer-Verstoß wird ungültig, wenn die Behörde nicht innerhalb von drei Monaten nach dem Tattag einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid zustellt (Verjährung) oder wenn das Blitzerfoto den Fahrer nicht eindeutig identifiziert (z.B. durch Unschärfe, Spiegelung, schlechte Lichtverhältnisse). Eine rechtzeitige Zustellung unterbricht die Frist, kann sie aber auch verlängern.
 

Wo dürfen mobile Blitzer nicht stehen?

Gerne werden vor allem mobile Blitzer hinter Büschen, Bäumen, Mülltonnen oder im Autokofferraum versteckt oder vom Sperrmüll getarnt aufgestellt. Es existiert keine rechtliche Grundlage, nach der Blitzer sichtbar aufgestellt werden müssen.

Wie lange darf ein Blitzer dauern?

Wer geblitzt wird, muss also mindestens für 3 Monate mit einem Anhörungsbogen oder einem Bußgeldbescheid rechnen, bis der Vorfall nach 6 Monaten komplett verjährt ist. Wenn es zu einer Gerichtsverhandlung kommt, verlängert sich die maximale Verjährungsfrist von sechs Monaten auf bis zu zwei Jahre.

Wann ist ein Blitzer unzulässig?

Blitzer sind unzulässig, wenn sie die Verkehrssicherheit gefährden (z.B. zu nah am Schild), die Messung technisch fehlerhaft ist (Winkel, Sonneneinstrahlung) oder die Messung durch private Dienstleister ohne Rechtsgrundlage erfolgt, sowie wenn das Foto den Fahrer nicht eindeutig identifiziert (z.B. verdecktes Gesicht). Auch die Nutzung von Radarwarngeräten oder Blitzer-Apps ist in Deutschland verboten.
 

Kann man online einsehen, ob man geblitzt wurde?

Eine offizielle Website, auf der man direkt nachsehen kann, ob man geblitzt wurde, gibt es in Deutschland nicht. Das läuft alles über die Bußgeldstellen, die den Verstoß bearbeiten und dann per Post informieren. (Klingt ein bisschen altmodisch, oder?)

Wie lange bleiben mobile Blitzer an derselben Stelle stehen?

In der Regel sind mobile Blitzer durchschnittlich drei Stunden an derselben Stelle aufgebaut und wechseln dann den Standort. Durch viel positives Feedback wird der Zeitraum verlängert.

Ist ein Blitzer nach 3 Monaten ungültig?

Ja, Blitzer-Verstöße (Verkehrsordnungswidrigkeiten) verjähren in der Regel nach 3 Monaten, wenn bis dahin kein Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid erlassen wurde, was die Verjährung unterbricht; oft wird die 3-Monats-Frist durch den Versand des Anhörungsbogens oder Bußgeldbescheids unterbrochen und die Verfolgung beginnt von Neuem, bis die absolute Verjährung von 6 Monaten erreicht ist, aber die 3 Monate sind die initiale Frist, die beachtet werden muss.
 

Kann ein mobiler Blitzer voll sein?

Ja, ein mobiler Blitzer kann "voll" sein, aber nicht im Sinne eines vollen Speicherplatzes, der ihn stoppt; er kann nur kurzzeitig nicht blitzen, wenn er zu viele Fotos macht und der Datentransfer oder die manuelle Auswertung der Bilder durch die Behörden nicht nachkommt, was aber oft durch moderne Technik wie den autonomen Anhänger-Blitzern (bis zu 8 Akkus, Daten-Upload) umgangen wird. Entscheidender ist: Bei starkem Verkehr kann er zwar mehrere Spuren erfassen, aber die zuverlässige Zuordnung der Geschwindigkeitsüberschreitung zu einem einzelnen Fahrzeug ist schwierig und kann zu Fehlern führen, aber das Gerät selbst funktioniert weiter, bis der Speicher voll ist und gelöscht wird, oder die Daten per Funk übertragen werden.
 

Auf welche Distanz blitzt ein mobiler Blitzer?

Das Gerät eso µP 80 blitzt ungefähr bei 25 Metern. Beim Riegl FG21-P sind es 30 bis 1.000 Meter. Der Multanova MU VR 6F ist für kurzere Entfernung von 3-40 Meter gedacht und LaserPatrol bzw. TraffiPatrol blitzt bei 30 bis 500 Metern Entfernung.

Was besagt die 60/40-Regel für Anhänger?

Bevor Sie etwas auf den Anhänger laden, machen Sie sich einen kurzen Überblick über Ihre Ladung und planen Sie grob, wo Sie diese im Anhänger platzieren werden. Die Regel lautet 60/40: 60 % der Ladung sollten vor der Achse und 40 % dahinter liegen . Dies trägt zu einer optimalen Stützlast bei und verhindert ein Schlingern des Anhängers.

Kann ich Einspruch gegen einen Blitzer-Anhänger einlegen?

Ja, Sie können einen Blitzer-Anhänger anfechten, indem Sie innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Bußgeldbescheids schriftlich Einspruch bei der zuständigen Bußgeldstelle einlegen, da Messfehler (z. B. durch falsche Kalibrierung, unzureichende Datenspeicherung oder schlechte Bildqualität) möglich sind, wobei ein Fachanwalt für Verkehrsrecht die Erfolgschancen prüfen und Akteneinsicht beantragen kann, um die Messdaten zu analysieren. 

Wann ist ein Blitzer nicht gültig?

Ein Blitzer-Verstoß wird ungültig, wenn die Behörde nicht innerhalb von drei Monaten nach dem Tattag einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid zustellt (Verjährung) oder wenn das Blitzerfoto den Fahrer nicht eindeutig identifiziert (z.B. durch Unschärfe, Spiegelung, schlechte Lichtverhältnisse). Eine rechtzeitige Zustellung unterbricht die Frist, kann sie aber auch verlängern.
 

Wann ist ein Blitzer anfechtbar?

Gründe für einen Einspruch gegen einen Blitzer sind oft technische Messfehler (Geräteaufbau, Toleranzabzug), fehlerhafte Bescheide (falsche Daten, fehlende Rechtsbehelfsbelehrung), Verwechslung des Fahrzeugs oder des Fahrers, unscharfe oder unkenntliche Blitzerfotos sowie die Verjährung der Tat (meist nach 3 Monaten). Auch wenn man nicht gefahren ist oder das Fahrverbot existenzbedrohend wäre, kann ein Einspruch begründet sein, wobei eine Akteneinsicht durch einen Anwalt oft hilft, Fehler zu finden. 

Warum darf man nicht vor Blitzern warnen?

Blitzerwarner (Apps, Navi-Funktionen) sind verboten, weil sie die Verkehrssicherheit gefährden, indem sie Fahrer dazu verleiten, an anderen Stellen schneller zu fahren; sie bieten eine zu genaue Warnung vor exakten Messpunkten, was die allgemeine Einhaltung von Tempolimits untergräbt, während Radiomeldungen erlaubt sind, da sie nur grobe Hinweise geben. Das Fahren mit betriebsbereitem Warner oder App kann 75 € Bußgeld und einen Punkt kosten, auch für Beifahrer, und die Polizei kann Geräte sicherstellen. 

Wie lange braucht ein mobiler Blitzer?

Im Schnitt benötigen ein Bußgeldbescheid und bußgeldbehördliche Benachrichtigungen von einem mobilen Blitzer etwa 4 bis 8 Wochen, bis sie in der Post sind.

Wie lange darf geblitzt werden?

Nach einem Blitzerfoto beträgt die grundlegende Verjährungsfrist für einen Bußgeldbescheid drei Monate ab dem Tattag, in denen die Behörde tätig werden muss; diese Frist kann aber z.B. durch einen Anhörungsbogen unterbrochen werden, wodurch sie neu startet und sich im Regelfall auf maximal sechs Monate verlängern kann, wobei bei Nicht-Erhalt nach dieser Zeit der Fall oft erledigt ist, aber eine genaue Prüfung durch einen Anwalt ratsam ist.
 

Wann muss ein Blitzerbrief ankommen?

Ein Blitzer-Brief (Bußgeldbescheid) muss in Deutschland in der Regel innerhalb von drei Monaten nach dem Verstoß bei Ihnen ankommen, da dies die Verjährungsfrist ist, die die Behörde einhalten muss. Meistens erhalten Sie ihn schon nach 2 bis 4 Wochen. Die genaue Dauer hängt von der Auslastung der Behörden und der Art des Blitzers ab, aber die Drei-Monats-Frist ist entscheidend, da die Ordnungswidrigkeit danach meist verjährt ist.
 

Wann ist ein Blitzer rechtswidrig?

Blitzer sind unzulässig, wenn sie die Verkehrssicherheit gefährden (z.B. zu nah am Schild), die Messung technisch fehlerhaft ist (Winkel, Sonneneinstrahlung) oder die Messung durch private Dienstleister ohne Rechtsgrundlage erfolgt, sowie wenn das Foto den Fahrer nicht eindeutig identifiziert (z.B. verdecktes Gesicht). Auch die Nutzung von Radarwarngeräten oder Blitzer-Apps ist in Deutschland verboten.
 

Wie viele Blitzer dürfen hintereinander stehen?

Ausserdem 2 Blitzer hintereinander ist gar nicht erlaubt.

Wie muss ein mobiler Blitzer stehen?

Ein mobiler Blitzer muss technisch einwandfrei (korrekter Winkel, Abstand, Siegel) und verkehrssicher aufgestellt werden, darf aber auch getarnt sein (hinter Büschen, Fahrzeug) – wichtig ist, dass er nicht direkt hinter Schildern steht, sondern einen gewissen Mindestabstand einhält, wobei dieser Abstand je nach Bundesland variiert (75-200m), um plötzliches Bremsen zu verhindern.
 

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