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Wie kommt das Glasfaserkabel in mein Haus?

Gefragt von: Karola Dörr B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 19. Februar 2026
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Glasfaser kommt ins Haus, indem ein dünnes Kabel unterirdisch von der Straße bis zur Hauswand verlegt wird (oft mit einer Erdrakete), durch eine kleine Bohrung ins Innere geführt und dort ein Hausübergabepunkt (HÜP) installiert wird, von wo aus es zum Router (ONT) geht, der die Signale für Ihre Geräte bereitstellt. Der Prozess ist meist minimalinvasiv und erfolgt durch Leerrohre, die das eigentliche Kabel aufnehmen.

Wie gelangt Glasfaser ins Haus?

Die Glasfaser-Leitung wird von der Straße zur Hauswand verlegt. Abhängig von den Gegebenheiten vor Ort könnten dabei kleinere Arbeiten auf Ihrem Grundstück anfallen. Anschließend führt unser Fachpersonal die Glasfaser-Leitung in das Gebäude, installiert den Anschluss an der Innenwand und schaltet Ihre Leitung frei.

Wo wird die Glasfaserdose installiert?

Die Glasfaserdose (GF-TA) wird meist in der Nähe des Hauseingangs, oft im Keller oder Hausanschlussraum (HÜP), installiert – standardmäßig bis zu 3 Meter vom Eintrittspunkt entfernt. In Mehrfamilienhäusern ist sie oft nahe der Wohnungstür (ca. 3 Meter), aber auf Wunsch kann sie mit vorbereitetem Weg (Kabelkanal) auch weiter entfernt, z.B. im Wohnzimmer (bis zu 20 Meter), montiert werden.
 

Wie kommt Glasfaser vom Keller in die Wohnung Telekom?

Vom Verteilerkasten aus führen die Leitungen unterirdisch zu einem Übergabepunkt im Gebäude, der meist im Keller liegt. Hier kommt das Signal an einem sogenannten Glasfaser-Abschlusspunkt an. Die Telekom-Techniker*innen nennen dieses Kästchen „Onebox“.

Wer legt Glasfaser vom Keller in die Wohnung?

In größeren Mehrfamilienhäusern sind die Eigentümer:innen bzw. die Wohnungsbaugesellschaft für die Verkabelung vom Keller bis in die einzelnen Wohnungen zuständig. Sie müssen hierfür zunächst auch die Kosten übernehmen.

Wie kommt die Glasfaser in mein Haus?

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Wie kommt Glasfaser vom Treppenhaus in die Wohnung?

Verlegung der Glasfaser-Leitungen im Metallkanal durchs Treppenhaus. Die Glasfaser-Leitungen werden im Metallkanal durch das Treppenhaus über einen oder mehrere Steigern verlegt. Die Einbindung der Glasfaser-Leitung in die Wohn-/Geschäftseinheit erfolgt durch eine Bohrung in die Wohnung.

Wie wird Glasfaser an mein Haus angeschlossen?

Der Glasfaser-Internetanschluss erfolgt über eine Glasfaserleitung vom nahegelegenen Verteilerkasten oder Strommast zu Ihrem Haus. Von dort aus wird die Verbindung zum regionalen Verteilerkasten des Internetanbieters hergestellt, der mehrere Wohngebiete an das zentrale Netz anbindet.

Wie geht es weiter, wenn der Glasfaseranschluss im Keller ist?

Um den ONT im Keller mit Ihrem Router zu verbinden, müssen Sie ein Netzwerkkabel (Lan-Kabel) in den Wohnraum führen. Im Idealfall liegen dazu bereits Leerrohre oder Kabelkanäle in die das Kabel eingezogen werden kann. Direkt vom HÜP weg erfolgt die Verbindung über ein Glasfaserkabel bis in den Wohnraum zum ONT.

Wie wird Glasfaser in der Wohnung verteilt?

Der HÜP bildet den zentralen Zugangspunkt für Glasfaser im Gebäude. Er wird meist im Keller oder Hauswirtschaftsraum installiert, nahe den übrigen Versorgungsleitungen wie Strom oder Wasser. Von dort aus verteilen sich die Glasfaserkabel in alle Wohneinheiten.

Wie weit darf das Glasfasermodem vom Hausanschluss entfernt sein?

Das Glasfasermodem (ONT) sollte idealerweise nah am Hausanschluss (HÜP) installiert werden, wobei der Leitungsweg zwischen HÜP und der Glasfaser-Dose (GF-TA) meist auf maximal 20 Meter begrenzt ist, um Signalverluste zu vermeiden; je kürzer die Strecke, desto besser, oft werden 3 bis 6 Meter empfohlen, falls eine Steckdose in der Nähe ist. Die genaue Entfernung hängt vom Anbieter ab, aber kurze Wege sind immer besser für eine stabile Verbindung. 

Wie sieht eine Glasfasersteckdose aus?

Die Glasfasersteckdose ist eine einfache weisse Kunststoffdose, auf deren Vorderseite gut sichtbar ein Aufkleber mit einer Nummer angebracht ist. Der eigentliche Anschluss (oder die Anschlüsse) befinden sich unten an der Dose, oft unter einer kleinen Abdeckung versteckt.

Wo sollte der Router für Glasfaser stehen?

In Hüfthöhe. Damit sich das Funksignal gut und ungehindert ausbreiten kann, sollte der Router möglichst hüfthoch stehen. Also auf einer Höhe von etwa einem Meter. So können sich die Funkwellen gut in alle Richtungen ausbreiten.

Wo soll ein Glasfasermodem aufgestellt werden?

Der beste Standort für Ihren Breitbandrouter ist ein zentraler Ort, an dem das Signal nicht in Bereiche gelangen kann, in denen Sie kein WLAN nutzen.

Was passiert mit dem Telefonanschluss bei Glasfaser?

Mit Ihrem Glasfaser-Anschluss erhalten Sie automatisch einen Telefonanschluss auf Basis der sogenannten SIP-Technologie. Damit telefonieren Sie zukunftssicher in höchster Sprachqualität.

Welches Kabel zwischen Glasfaser Hausanschluss und Router?

Für die Verbindung vom Glasfaser-Hausanschluss (ONT/GF-TA) zum Router benötigen Sie ein Glasfaserkabel mit den passenden Steckern (oft LC/APC und SC/APC) für die direkte Verbindung, falls Ihr Router kein integriertes Glasfasermodem hat. Für die Weiterleitung vom Router zu Geräten oder innerhalb der Hausverkabelung wird ein hochwertiges LAN-Kabel (mindestens Cat 6a oder besser Cat 7) mit RJ45-Steckern verwendet.
 

Wer bezahlt den Glasfaseranschluss ins Haus?

Der Hauseigentümer zahlt meist die Kosten für den Glasfaser-Hausanschluss, da er eine Wertsteigerung der Immobilie darstellt; oft werden diese Kosten jedoch während der Ausbauphase vom Anbieter übernommen, wenn sich ein Bewohner für einen Vertrag entscheidet, und können bei Mietobjekten unter Umständen auf Mieter umgelegt werden, insbesondere über das Glasfaserbereitstellungsentgelt, das aber begrenzt ist.
 

Wie wird der Glasfaseranschluss in der Wohnung verlegt?

In der Regel übernehmen Glasfaser-Anbieter die Verkabelung bis zum sogenannten „Hausübergabepunkt“ (HÜP), der sich oft im Keller deines Hauses befindet. Um das Verlegen der Verbindung vom HÜP zur „Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose“ (Gf-TA) in der Wohnung musst du dich selbst kümmern.

Was ist der Nachteil an Glasfaser?

Nachteile von Glasfaser sind hohe Kosten (Anschluss & Tarife), der aufwändige und teure Ausbau (Bagger, Tiefbau), die noch eingeschränkte Verfügbarkeit, die Empfindlichkeit der Kabel (Biegen/Knickschutz), sowie der Aufwand bei Installation und Reparatur; zudem kann der Wechsel komplizierter sein und das eigene WLAN-Heimnetz den Vorteil begrenzen.
 

Kann ich meine Glasfaserdose versetzen lassen?

Wie kann ich meine Glasfaser-Dose nachträglich versetzen lassen? Die Position der bestehenden Glasfaser-Dose kann nicht verändert werden. Um eine zusätzliche Dose an Ihrem Wunschort montieren zu lassen, können Sie unseren Service Installation Glasfaser buchen.

Was kostet Glasfaser im Monat?

Die monatlichen Kosten für Glasfaser liegen meist zwischen ca. 25 € und 70 €, abhängig von Geschwindigkeit und Anbieter, wobei oft Startangebote gelten und Tarife mit 300 bis 1000 Mbit/s verfügbar sind. Wichtig sind auch einmalige Kosten wie der Bereitstellungspreis (oft 0 € oder 50-70 € in Aktionsgebieten) und eventuelle Hardware-Mieten. 

Kann man Glasfaserkabel um Ecken verlegen?

Wichtig ist vor allem, dass die Glasfaser im Leerrohr zuglastfrei verlegt werden kann. Das Kabel sollte nicht unter Kraftanwendung durch einen engen Schacht oder um eine Ecke gezogen werden müssen – sonst kann es beim Verlegen beschädigt werden.

Soll man sich Glasfaser ins Haus legen lassen?

Ja, Glasfaser lohnt sich für die meisten Privathaushalte, besonders wenn mehrere Personen gleichzeitig streamen, online spielen oder im Homeoffice arbeiten, da es höchste Geschwindigkeiten, eine stabile, zukunftssichere Verbindung ohne Schwankungen zu Stoßzeiten und eine Wertsteigerung der Immobilie bietet, obwohl der anfängliche Preis höher sein kann. Der Hauptvorteil liegt in der überlegenen Leistung gegenüber DSL oder Kabel, da die Bandbreite nicht geteilt wird und die Latenz (Ping) sehr niedrig ist, was für moderne Anwendungen entscheidend ist. 

Wie wird Glasfaser im Haus verteilt?

Glasfaser wird im Haus verteilt, indem das Kabel vom Hausübergabepunkt (HÜP) im Keller über Leerrohre oder Kabelkanäle zu den Wohnungen und dort zu einer speziellen Glasfaser-Dose (GF-TA) geführt wird, an die das Glasfasermodem (ONT) und dann der Router angeschlossen werden, wobei die Verlegung oft durch den Anschlussanbieter organisiert wird, aber die Wege innerhalb der Wohnung selbst geplant werden müssen.
 

Wie wird man an Glasfaser angeschlossen?

Am einfachsten ist es, den Router direkt neben dem Glasfaser-Modem zu platzieren und die beiden Geräte per LAN-Kabel miteinander zu verbinden. Diese Möglichkeit bietet sich z. B. in Einfamilienhäusern ohne Keller an.

Wie bekomme ich Glasfaser vom Keller in die Wohnung?

Glasfaser kommt vom Keller über Leerrohre oder vorhandene Kabelwege in die Wohnung, oft mit Hilfe einer "Giga Bridge", die das Signal über bestehende Antennen- oder Telefonkabel verteilt, oder durch ein eigenes Kabel, das vom Netzbetreiber vom Hausübergabepunkt (HÜP) im Keller bis zum Router in der Wohnung verlegt wird, wobei oft ein spezieller Router-Anschluss in der Wohnung installiert wird, der das Signal weiterleitet.