Wie kann man sich beim Oralverkehr schützen?
Gefragt von: Liesel Henke B.Sc. | Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2026sternezahl: 4.1/5 (75 sternebewertungen)
Wie geht Safer Sex?
- Bei eindringendem Sex wie Anal- oder Vaginalverkehr immer Kondome benutzen. ...
- Beim Oralverkehr mit Männern (Fellatio) ein Kondom verwenden oder die Aufnahme vom Sperma in den Mund vermeiden.
Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr beim Oralverkehr?
Oralsex birgt Risiken für die Übertragung von Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien, Gonorrhoe, Syphilis, HPV, Herpes und Hepatitis B, obwohl das HIV-Risiko geringer ist. Krankheitserreger können über Schleimhäute oder Körperflüssigkeiten übertragen werden, was zu Entzündungen im Rachen führen kann, besonders bei Ejakulation im Mund. Der Schutz durch Kondome oder Lecktücher und gute Mundhygiene (Zähneputzen, Spülung) kann das Risiko senken.
Wie schützt man sich beim Oralverkehr?
Das Lecktuch ist ein Latex- oder Gummituch für Frauen, das beim Oralverkehr verwendet wird. Es bietet Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen. Die Anwendung wird deshalb bei häufig wechselnden Sexualpartnern empfohlen, um eine Ansteckung auch beim Oralverkehr zu vermeiden.
Soll man beim Oralverkehr verhüten?
Bei Oralsex heißt es oft: Verhütung ist gar nicht so wichtig. Blasen und Lecken – ganz unbedenklich.
Kann man sich beim Blasen anstecken?
Es ist möglich, dass Sie sich bei Oralsex, Petting oder intensiven Zungenküssen mit Humanen Papillomviren anstecken – auch wenn die meisten Ansteckungen mit HPV beim vaginalen Geschlechtsverkehr stattfinden. Schützen können Sie sich zum Beispiel, indem sie beim Oralverkehr Kondome oder Lecktücher verwenden.
Oralsex überträgt Geschlechtskrankheiten | Urologe Göttingen
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Wie riskant ist Oralverkehr?
Eine Infektion mit HPV kann im Halsbereich das Risiko für Kehlkopf- und Mandelkrebs steigern. Oralsex gilt als ein Übertragungsweg für HPV-Infektionen im Mund- und Halsbereich, obwohl die Höhe des Infektionsrisikos unterschiedlich beurteilt wird. Das Risiko steigt mit der Anzahl der Sexualpartner.
Welche Gefahren gibt es beim Oralverkehr?
Oralverkehr birgt Risiken für sexuell übertragbare Krankheiten (STIs) wie Herpes, Gonorrhö, Chlamydien, Syphilis und HPV, aber auch HIV-Übertragung ist möglich, wenn auch mit geringerem Risiko als bei vaginalem/analem Sex; Schutz bieten Kondome und Dental Dams, wobei kleine Verletzungen an den Schleimhäuten das Risiko erhöhen. Das Risiko ist abhängig von Erreger, Menge der Viren/Bakterien und Zustand der Schleimhäute, wobei die aktive wie passive Person sich anstecken kann.
Wie kann man beim Oralverkehr sicher bleiben?
Wie man sich beim Oralsex schützt. „ Sicherer Sex durch die Verwendung von Schutzmethoden wie Kondomen und Lecktüchern ist eine der einfachsten Möglichkeiten für junge Menschen, sich beim Oralsex vor sexuell übertragbaren Infektionen zu schützen“, sagt Dr. Nathan. „Es ist ein kleiner Schritt mit großer Wirkung.“
Wie viel Prozent machen Oralverkehr?
Dabei wurde in der Altersgruppe 25–44 Jahre Vaginalverkehr mit 98 % (Frauen) beziehungsweise 97 % (Männer) (3) als häufigste Praktik angegeben, Oralverkehr mit 89 % beziehungsweise 90 % (3) und Analverkehr mit 36 % beziehungsweise 44 % (3).
Warum wird ein Lecktuch beim Oralverkehr verwendet?
Lecktücher (auch Dental Dams genannt) sind dünne Latex- oder Polyurethan-Tücher, die beim Oralverkehr (Cunnilingus, Anilingus) als Schutzbarriere dienen, um die Übertragung von sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) wie Chlamydien, Herpes, HPV, Syphilis, Gonorrhoe oder Hepatitis B zu verhindern und die Schleimhäute zu schützen. Sie legen eine Barriere zwischen Mund und Genitalien/Anus, reduzieren das Risiko einer Infektion und können eine Option für gegenseitige Fürsorge sein, wobei sie nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden müssen.
Kann der Zahnarzt sehen, ob man Oralverkehr hatte?
Ja, ein Zahnarzt kann Anzeichen für oralen Verkehr sehen, wie Rötungen oder kleine Einblutungen am Gaumen (ähnlich einem "Knutschfleck"), die durch intensive Reibung entstehen können; auch die verstärkte Ablagerung von Tabak auf bevorzugten Seiten kann Hinweise geben, aber es ist nicht immer eindeutig und hängt von Intensität und Art ab, und der Zahnarzt achtet auch auf sexuell übertragbare Infektionen (STIs).
Wissen Zahnärzte, ob man einen Blowjob gegeben hat?
Ihr Zahnarzt kann tatsächlich feststellen, ob Sie Oralverkehr praktiziert haben, da es seit Anfang des 20. Jahrhunderts Studien und Fallberichte zu dieser sexuellen Aktivität gibt. Einer der ersten Berichte stammt aus einer französischen Fachzeitschrift von 1928 und dokumentierte eine durch Fellatio verursachte Gaumenverletzung.
Soll man beim Oralverkehr ein Kondom tragen?
Muss ich beim Oral- oder Analverkehr ein Kondom benutzen? Ja. Geschlechtskrankheiten wie HIV, Syphilis, Herpes, Gonorrhöe, HPV, Trichomoniasis und Chlamydien können beim Oralverkehr übertragen werden (12, 13).
Kann beim Lecken Krankheiten übertragen werden?
Das größte Risiko, das von dem Austausch von Speichel ausgeht, ist die Übertragung von Krankheitserregern. So kannst du dich beim Küssen mit dem pfeifferschen Drüsenfieber, mit Herpes oder mit Grippe- und Erkältungsviren anstecken. Kommst du dabei also einer erkrankten Person zu nahe, ist Küssen ungesund.
Warum bekomme ich nach Oralverkehr immer eine Infektion?
Vaginale Pilzinfektionen entstehen durch eine übermäßige Vermehrung von Candida , einem Pilz, der natürlicherweise in geringen Mengen in unserem Körper vorkommt, unter anderem im Mund und in der Vagina. Wenn die Person, die Oralverkehr praktiziert, viele Hefepilze im Mund hat, wie beispielsweise bei Mundsoor, können diese in den Genitalbereich übertragen werden.
Sind Blasen ansteckend?
Ja, eine Blasentenzündung ist grundsätzlich ansteckend, allerdings ist die Gefahr durch eine direkte Infektion eher gering. Übertragen wird sie in vielen Fällen durch Geschlechtsverkehr. Am meisten betroffen sind hiervon Frauen.
Wie nennt man die Flüssigkeit, wenn eine Frau feucht wird?
Lubrikation ist der Fachbegriff für die Befeuchtung der Scheide. Die feuchte, schleimige Flüssigkeit wird von Drüsen in der Schleimhaut ständig produziert. Die Menge und die Zusammensetzung der Flüssigkeit ändern sich im Laufe des Menstruationszyklus und bei Stimulation durch sexuelle Erregung.
Wo ist die Frau am meisten erregt?
Frauen sind an vielen Stellen erregbar, besonders empfindlich sind der Nacken, die Ohren, die innere Oberschenkelpartie, der Bauch und das Kreuzbein, aber auch die Klitoris ist eine Hauptzone, die zu intensivem Orgasmus führen kann. Die Erregung ist sehr individuell, und neben körperlichen Zonen können auch der Mund (Lippen/Zunge) und die Füße sehr erogene Zonen sein.
Wie oft kann eine Frau in einer Stunde kommen?
Eine Frau kann in einer Stunde theoretisch mehrere Orgasmen erleben, da sie im Gegensatz zu Männern keine obligatorische Refraktärzeit zwischen den Höhepunkten hat. Es gibt keine feste Zahl, wie oft das passiert; die Häufigkeit ist individuell sehr verschieden und hängt von vielen Faktoren wie Erregung, Stimulation, mentalem Zustand und Erfahrung ab. Manche können in kurzer Zeit viele Orgasmen haben, andere brauchen länger, und wieder andere erleben nur gelegentlich Höhepunkte – das ist alles normal.
Wie wahrscheinlich ist es, sich beim Oralverkehr anzustecken?
Grundsätzlich gilt: Beim Oralverkehr besteht ein reales Ansteckungsrisiko, auch wenn es bei manchen Erregern geringer ausfällt als beim vaginalen oder analen Geschlechtsverkehr. So ist beispielsweise das Risiko, sich über Oralsex mit HIV anzustecken, gering.
Was kann man sich beim Oralverkehr einfangen?
Auch bei Oralsex ist eine Übertragung von sexuell übertragbaren Infektionen möglich. Hierbei können Latextücher, Intimtücher oder Lecktücher (so genannte Dental Dams) das Infektionsrisiko senken.
Ist Oralverkehr schlimm?
Ja, Oralsex ist nicht ungefährlich, da er zu sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs) wie Herpes, Chlamydien, Syphilis, Gonorrhoe (Tripper) und HPV führen kann, die Mundkrebsrisiko erhöhen, auch wenn das HIV-Risiko geringer ist und Schutzmittel wie Kondome oder Dental Dams das Risiko minimieren.
Was stimuliert Frauen am meisten?
Frauen werden am meisten durch eine Kombination aus psychologischer (Gedanken, Worte), emotionaler (Nähe, Zärtlichkeit) und physischer Stimulation stimuliert, wobei die Klitoris (Klitorale Stimulation) der Hauptweg zum Orgasmus ist, aber auch der G-Punkt, Nacken, Rücken, Brüste und die Innenseite der Oberschenkel sowie intensive Küsse und tiefe, vertrauensvolle Gespräche starke Erregung auslösen können.
Wie gefährlich ist Oralverkehr ohne Kondom?
Ja, ungeschützter Oralsex ist mit Risiken verbunden, da sexuell übertragbare Krankheiten (STIs) wie Chlamydien, Gonorrhö, Syphilis, Herpes, HPV (risiko für Krebs) und Hepatitis A/B übertragen werden können, auch wenn das HIV-Risiko geringer ist. Das Risiko steigt bei kleinen Verletzungen, Entzündungen, Zahnfleischbluten oder während der Menstruation, weshalb Kondome (für Männer) oder Lecktücher (für Frauen) bei Fellatio und Cunnilingus empfohlen werden, um Infektionen zu vermeiden.
Was zählt als Oralverkehr?
Oralverkehr bedeutet Sex mit dem Mund. "Oral" kommt aus dem Lateinischen und heißt sinngemäß übersetzt "durch den Mund". In der Sexualität meint man damit, dass einer den anderen durch küssen, lecken, saugen oder knabbern an den Geschlechtsteilen erregt bzw. sexuell befriedigt.
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