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Wie kann man eine pastellfarbe herstellen?

Gefragt von: Wera Geisler  |  Letzte Aktualisierung: 12. Februar 2026
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Um Pastellfarben herzustellen, mischt man intensive Farbpigmente mit viel Weiß, um sie aufzuhellen und ihnen den typischen zarten, pudrigen Charakter zu geben; dies funktioniert mit fertigen Pastellkreiden, Aquarell- oder Gouachefarben sowie mit Pigmentpulver, indem man weniger Farbe und mehr Weiß (oder sogar etwas Grau für „dusty“ Effekte) verwendet und die Mischung auf rauem Papier verreibt.

Wie macht man Pastellfarben?

Um Pastellfarben zu mischen, gibt man einer kräftigen Farbe schrittweise Weiß hinzu, bis der gewünschte zarte, helle Ton entsteht – dies reduziert die Intensität. Für spezielle Töne mischt man Grundfarben (z.B. Rot + Weiß = Rosa) oder fügt zusätzlich etwas Schwarz für Tiefe oder Braun/Grau für eine „staubigere“ Note hinzu (z.B. Altrosa: Weiß + Rot + Grau/Braun). Wichtig ist, mit kleinen Mengen zu starten und die Mischung oft zu prüfen, da Farben im trockenen Zustand anders wirken können. 

Wie stellt man Pastellfarbe her?

Manche mögen den deckenden, kreideartigen Look von Pastellfarben, den man ganz einfach durch Mischen von weißer Wasserfarben- oder Gouachefarbe mit anderen Farben erzielen kann. Es gibt aber auch viele Marken, die fertige Pastellfarben anbieten, sodass man sie nicht selbst mischen muss.

Wie bekomme ich eine Pastellfarbe?

Mischst du zum Beispiel rote Abtönfarbe in einen Eimer Weiß, ist das Ergebnis Rosa. Das Weiß nimmt kräftigen Farben ihre Intensität und verwandelt sie in gutgelaunte Pastellfarben.

Wie werden Pastellfarben hergestellt?

Rembrandt Weiche Pastelle werden auf der Basis feinster Kaoline - auch Chinesische Porzellanerde oder Pfeifenerde genannt - hergestellt. Anders als die Bindemittel der anderen Farbsorten dient Kaolin nicht der Haftung auf dem Untergrund, sondern hält das Pigment im Pastell zusammen.

Wie werden Schmincke feinste Soft Pastelle hergestellt?

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Wie werden Pastellfarben hergestellt?

Pastellkreide wird aus einem oder mehreren fein gemahlenen Pigmenten, einem pulverisierten inerten weißen Füllstoff wie gemahlenem Calciumcarbonat oder Kaolin und einer winzigen Menge Bindemittel wie Tragantgummi hergestellt .

Wie mische ich Pastellfarben?

Um Pastellfarben zu mischen, gibt man einer kräftigen Farbe schrittweise Weiß hinzu, bis der gewünschte zarte, helle Ton entsteht – dies reduziert die Intensität. Für spezielle Töne mischt man Grundfarben (z.B. Rot + Weiß = Rosa) oder fügt zusätzlich etwas Schwarz für Tiefe oder Braun/Grau für eine „staubigere“ Note hinzu (z.B. Altrosa: Weiß + Rot + Grau/Braun). Wichtig ist, mit kleinen Mengen zu starten und die Mischung oft zu prüfen, da Farben im trockenen Zustand anders wirken können. 

Kann man Pastellkreide mit Haarspray fixieren?

Haarspray ist nicht ideal, um Pastellkreide zu fixieren, da es die Pigmente verklumpen, Flecken verursachen und die Farben verändern oder das Papier beschädigen kann. Professionelle, spezielle Pastellfixative sind die bessere Wahl, da sie transparente Harze enthalten, die das Kunstwerk schützen, ohne es zu verfärben oder zu vergilben, obwohl man sie dünn und mit Abstand auftragen und das Bild danach trocknen lassen muss. Wenn es doch Haarspray sein muss, dann unparfümiertes, günstiges, in dünnen Schichten, aber ein Künstlerfixativ ist langfristig die sicherste Lösung.
 

Was gehört zu Pastellfarben?

Typische Beispiele für Pastellfarbtöne:

  • Mintgrün.
  • Hellgelb.
  • Rosa.
  • Vanille.
  • Flieder.
  • Beige.
  • Apricot.
  • Himmelblau.

Warum Acrylfarbe mit Backpulver mischen?

Mit Natron wird die Struktur der Farbe noch etwas feiner und sandiger als mit Backpulver. Selbstgemachte Backpulver-Farbe ist nicht wasserfest. Für draußen eignen sich die bemalten Objekte deshalb nicht.

Was bewirkt die Zugabe von Mehl zu Acrylfarbe?

Mehl ist ein hervorragendes Verdickungsmittel, deshalb war ich neugierig, ob es die Farbe andicken würde … und das tat es. Dann fragte ich mich, ob ich mit dieser Farbe schöne Strukturen erzeugen könnte … was ich auch tat.

Wie sehen Pastellfarben aus?

Im Gegensatz zu Sekundär- und Primärfarben wirken Pastelltöne sanfter, blasser und ruhiger. Sie sind somit das Gegenteil von kräftigen Farben und sorgen bei der Anwendung oft für ein geschmackvolles Design. Deswegen können Pastellfarben eine besonders ästhetische Wirkung haben.

Was braucht man für Pastellmalerei?

Für das Malen mit Pastellkreiden eignet sich rauhes Papier am besten. Es gibt zahlreiche spezielle Pastellpapiere z.B. Ingres, Velourpapier, Sansfix, PastelCard, etc. Besonders reizvoll wirken Pastell- kreiden auf farbigem Papier, das man in die Gestaltung einbeziehen kann.

Wie stellt man Farbpigmente her?

Farbpigmente stellt man selbst her, indem man natürliche Materialien wie Erden, Steine (Ziegel), Beeren oder Pflanzen (Rotkohl, Goldrute) zerkleinert und auskocht, um den Farbstoff zu extrahieren, dann durch Siebe oder Tücher filtert und oft mit Alaun (als Beize/Fixiermittel) oder Natron versetzt, um die Farbe zu „fällen“ und zu stabilisieren; wichtig ist, Staub zu vermeiden, gut zu lüften und als Bindemittel Wasser, Öl, Gummi Arabicum oder Ei (Tempera) zu verwenden, um daraus Malfarben zu mischen. 

Soll man Acrylfarben mit Wasser verdünnen?

Nein, man muss Acrylfarben nicht zwingend mit Wasser mischen, aber man kann sie damit verdünnen, um sie flüssiger zu machen, Lasureffekte zu erzielen oder die Trocknungszeit zu verlängern; wichtig ist, nicht zu viel Wasser zu verwenden (oft max. 10%), um das Bindemittel nicht zu stark zu verdünnen, was die Haltbarkeit beeinträchtigen kann; spezielle Acryl-Medien sind oft eine bessere Alternative für Konsistenz und Haltbarkeit.
 

Wie mischt man Pastellfarben?

Streng genommen kann man jede Farbe in einen Pastellton verwandeln, indem man Weiß hinzufügt – und je mehr Weiß man dem ursprünglichen Farbton hinzufügt, desto blasser wird der Pastellton.

Wie entstehen Pastellfarben?

Pastellige Farbtöne sind ein Hauch an Farbe, nuancierte Weißtöne, dezent und harmonisch. Weiß ist dabei die alles verbindende Grundfarbe. über diesen Untergrund entsteht. Oder es werden die Farben mit mineralischem Weiß - ein Weißpigment aus Pflanzenfarben gibt es nicht!

Wie lautet die 60-30-10-Regel bei 4 Farben?

Diese Einrichtungsregel empfiehlt, den Raum zu 60 % mit einer Hauptfarbe, zu 30 % mit einer Nebenfarbe und zu 10 % mit einer Akzentfarbe zu gestalten. Es geht darum, die perfekte Balance der Farbtöne zu finden. Wählen Sie Farben, die gut miteinander harmonieren, um eine dezente Farbkombination zu erzielen.

Kann man Pastellkreiden mit Wasser vermalen?

Sie lassen sich leicht mit dem Finger verwischen oder mit dem Wasser vermalen. Sie sind daher perfekt für Scrapbooking und andere MixedMedia-Experimente.

Wie verhindert man, dass Pastellbilder verschmieren?

Aerosol-Fixiermittel

Diese Sprühlösung bildet eine Schutzschicht über Ihrem Kunstwerk, bewahrt es vor Verschmieren und erhält seine Farben über Jahre hinweg. Halten Sie die Dose etwa 30 cm entfernt und in einem Winkel von 40 Grad zu Ihrem Kunstwerk, um ein gleichmäßiges Sprühbild zu erzielen.

Wie kann ich Pastellkreiden und -stifte anspitzen?

Um gewisse Pastellkreiden und -stifte anzuspitzen, muss man vorsichtig sein. Mit einem scharfen Cuttermesser, feinkörningem Schmiergelpapier oder einem einfachen Küchenpapier kann man bis zu einem gewissen Grad das feine Medium anschärfen und gleichzeit sauber halten.

Welche 3 Farben kann man nicht mischen?

Primärfarben (Gelb, Rot und Blau) sind Farben, die man nicht durch Mischen anderer Farben untereinander erzeugen kann. Vincent van Gogh war davon überzeugt, dass diese drei Grundfarben alles sind, was man braucht, um jede gewünschte Farbe zu erzeugen.

Wie mischt man Pastell Grün?

Um Pastellgrün zu mischen, startet man mit Blau und Gelb für ein Grundgrün und hellt dieses dann mit viel Weiß auf, bis der gewünschte zarte Ton erreicht ist; wichtig ist, schrittweise Weiß hinzuzufügen, um die Intensität zu reduzieren, oder alternativ mit einem kühlen Gelb (Zitronengelb) und einem kühlen Blau (Cyan) starten, um ein leuchtendes Grün zu erhalten, das dann pastellig gemacht wird.