Wie kann ich das Elterngeld erhöhen?
Gefragt von: Wera Schmitt | Letzte Aktualisierung: 28. Juli 2026sternezahl: 4.6/5 (65 sternebewertungen)
Um Elterngeld zu maximieren, nutzt man ElterngeldPlus für längere Bezugsdauer (doppelte Zeit, halber Betrag), kombiniert es mit Teilzeitarbeit für volles Einkommen, optimiert die Steuerklasse vor der Geburt (z.B. III/V), nimmt den Partnerschaftsbonus und den Geschwisterbonus mit, zahlt sich Überstunden aus statt sie abzufeiern und plant den Bezug mit dem Besserverdiener für höhere Grundbeträge (bis 1.800 €). Frühe Planung der Steuerklasse ist entscheidend.
Welche Tipps gibt es, um das Elterngeld zu erhöhen?
Um das Elterngeld zu maximieren, plant vorausschauend: Wechselt rechtzeitig die Steuerklasse (z.B. III/V), um das Nettoeinkommen des besserverdienenden Partners zu erhöhen, nutzt den Partnerschaftsbonus, beantragt den Antrag fristgerecht (rückwirkend nur 3 Monate) und erwägt bei Selbstständigen die Gewinnhöhe im Vorjahr zu optimieren; Elterngeld Plus ist ideal für Teilzeit und längere Bezugszeiträume.
Wie kann ich mein Elterngeld erhöhen?
Wenn Sie weitere Kinder haben, die ebenfalls in Ihrem Haushalt leben, dann können Sie einen Zuschlag auf Ihr Elterngeld erhalten, den sogenannten "Geschwisterbonus". Ihr Elterngeld wird dann um 10 % erhöht, mindestens um 75 Euro pro Monat beim Basiselterngeld oder 37,50 Euro pro Monat beim ElterngeldPlus.
Wie bekomme ich das höchste Elterngeld?
Das Gehalt in den zwölf Monaten vor dem Geburtsmonat des Kindes bestimmt die Höhe des Elterngeldes. Es beträgt 65 Prozent des Nettoeinkommens in diesem Zeitraum, maximal 1.800 Euro. Um diesen Höchstbetrag zu erreichen, muss der oder die Antragstellende also netto 2.770 Euro oder mehr verdient haben.
Kann ich mein Elterngeld aufstocken lassen?
Die Höhe deines Elterngeldes hängt von deinem Netto-Einkommen vor der Geburt ab. Wenn das Elterngeld nicht ausreicht, kannst du zusätzlich Sozialleistungen und Zuschüsse beantragen. Dein Elterngeld zählt als Einkommen und wird womöglich auf andere Leistungen angerechnet.
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Was kann man tun, wenn das Elterngeld nicht reicht?
Falls Ihr Einkommen nicht für Ihre Familie reicht, können Sie staatliche Unterstützung er- halten: Der Kinderzuschlag soll Familien unterstützen, in denen das Einkommen der Eltern nicht für die ganze Familie reicht. Parallel zum Kinderzuschlag können Sie mit dem Wohngeld einen Zuschuss zu Ihren Wohnkosten bekommen.
Wie kann ich mein Elterngeld optimieren?
Elterngeld-Optimierung bedeutet, durch strategische Entscheidungen vor und während der Elternzeit die Höhe des Elterngelds zu maximieren, z.B. durch Steuerklassenwechsel (Steuerklasse 3 für den länger Elterngeld beziehenden Partner), die Nutzung von Teilzeitvarianten (ElterngeldPlus) und die Berücksichtigung des Geschwisterbonus bei mehreren Kindern, um Einkommensverluste zu mindern oder den Bezugszeitraum besser auszunutzen. Wichtige Ansatzpunkte sind die Erhöhung des Bemessungseinkommens durch Steueroptimierung, die geschickte Aufteilung der Bezugsmonate (auch mit dem Partner) und die Ausnutzung von Freibeträgen.
Wie hole ich das meiste aus dem Elterngeld raus?
5 Tipps für mehr Elterngeld
- Mehr Förderung oder mehr Einkommen. ...
- Berechnungsgrundlage erhöhen. ...
- Rechtzeitig Lohnsteuerklasse wechseln. ...
- Teilzeit arbeiten mit Elterngeld plus. ...
- Zusätzliche Partnermonate ausnutzen.
Wer bekommt ab April 2025 kein Elterngeld mehr?
April 2025 ist die Einkommensgrenze für Paare und Alleinerziehende gleichermaßen auf 175.000 Euro gesunken. Wenn die Grenze überschritten wird, besteht kein Anspruch mehr auf Elterngeld. Das zu versteuernde Einkommen ist nicht das Bruttoeinkommen.
Was erhöht das Elterngeld?
Wenn Sie zwischen 1.240 und 1.200 Euro hatten, steigt der Prozentsatz in kleinen Schritten von 65 % auf 67 %. Bei 1.238 Euro bekommen Sie 65,1 %, bei 1.236 Euro bekommen Sie 65,2 % und so weiter. Wenn Sie zwischen 1.200 Euro und 1.000 Euro hatten, bekommen Sie 67 %.
Kann man mehr als 1800 € Elterngeld bekommen?
Nein, beim Basiselterngeld ist die Grenze bei 1.800 Euro pro Monat erreicht, da dies 65 % von maximal 2.770 Euro Nettoeinkommen sind – auch bei höherem Einkommen gibt es nicht mehr, aber in speziellen Fällen (Mehrlinge, Behinderung) gibt es Zuschläge und das ElterngeldPlus maximiert 900 Euro, was aber auch nicht über 1.800 geht, wobei Steuerklasse-Wechsel vor Geburt helfen können, den Höchstsatz zu erreichen.
Wie übersteht man die Elternzeit finanziell?
Sie können aber Elterngeld beantragen. Das ist eine finanzielle Unterstützung vom Staat, die einen Ausgleich schafft, falls Sie nach der Geburt des Kindes zeitweise weniger oder gar nicht mehr arbeiten. Dadurch hilft das Elterngeld, die finanzielle Lebensgrundlage der Familien zu sichern.
Kann ich mein Elterngeld noch ändern?
Ihren Antrag können Sie nachträglich noch ändern. Das ist immer möglich, wenn die Änderungen nur zukünftige Lebensmonate betreffen. Für Änderungen, die vergangene Lebensmonate betreffen, gibt es besondere Voraussetzungen: Was länger als 3 Monate her ist, können Sie nicht mehr rückwirkend ändern lassen.
Wie bekommt man 100% Elterngeld?
Eltern, die im maßgeblichen Bemessungszeitraum ein durchschnittliches Netto-Einkommen von weniger als 1.000 Euro erzielten, bekommen davon bis zu 100 Prozent durch das Elterngeld ersetzt.
Wann soll man das zweite Kind bekommen, um volles Elterngeld zu bekommen?
Für das zweite Kind volles Elterngeld zu bekommen, ist möglich, wenn Sie die 12 Monate vor der Geburt des zweiten Kindes (Mutterschutzfrist) so gestalten, dass Sie kaum oder gar kein Einkommen hatten, indem Sie die Elterngeld-Bezugsmonate für das erste Kind geschickt "ausklammern" (bis zu 14 Monate) und so auf das höhere Einkommen vor dem ersten Kind zurückgreifen können – dies erfordert eine genaue Planung und oft einen zeitlichen Abstand von etwa 12-18 Monaten zwischen den Geburten, um die "Null-Monate" effektiv zu nutzen. Der sogenannte Geschwisterbonus erhöht zwar das Elterngeld, wenn das ältere Kind unter 3 ist, ist aber nicht dasselbe wie das volle Elterngeld, das auf dem Vor-Einkommen basiert.
Wie hoch sollte das Elterngeld steigen?
Das Elterngeld an die Inflation anpassen
Gemessen an der Preisentwicklung gemäß dem Verbraucherpreisindex des statistischen Bundesamts bedeutet dies für das Elterngeld: Der Höchstbetrag hätte im Jahr 2023 bei 2.480 Euro liegen müssen, der Mindestbetrag bei 413 Euro.
Was ist der Elterngeld Trick?
"Elterngeld-Tricks" sind legale Strategien zur Optimierung der Elterngeldhöhe, die oft den Bemessungszeitraum verschieben (z.B. durch kurzfristige Selbstständigkeit oder Verteilung von Einmalzahlungen), um das zu versteuernde Einkommen zu erhöhen. Dazu gehören auch die Nutzung des Geschwisterbonus, die clevere Gestaltung von Teilzeit-Arbeit mit ElterngeldPlus oder die Ausnutzung von Partner-Monaten, um den Anspruch zu maximieren, besonders beim 2. Kind.
Was kann ich tun, wenn mein Elterngeld zu wenig ist?
Ansprechpartner sind die lokalen Elterngeldstellen. Dort können Sie Elterngeld beantragen. Weitere Informationen zum Elterngeld finden Sie im Familienportal des Bundesfamilienministeriums. Dort erhalten Sie auch die Kontaktdaten Ihrer lokalen Elterngeldstelle.
Was ändert sich 2026 beim Elterngeld?
Für 2026 bleiben die strengeren Elterngeld-Regeln bestehen, insbesondere die Einkommensgrenze von 175.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen für Paare (150.000 € für Alleinerziehende) und die Beschränkung auf einen Monat gleichzeitigen Basiselterngeldbezug für beide Elternteile. Es gibt keine neuen Kürzungen, aber auch keine Erhöhungen; Änderungen bei Kindergeld und Freibeträgen sind separat zu betrachten, während Elternzeit-Regeln unverändert bleiben.
Wie kann man das Elterngeld aufstocken?
Wenn Sie weitere Kinder haben, die ebenfalls in Ihrem Haushalt leben, dann können Sie einen Zuschlag auf Ihr Elterngeld erhalten, den sogenannten "Geschwisterbonus". Ihr Elterngeld wird dann um 10 % erhöht, mindestens um 75 Euro pro Monat beim Basiselterngeld oder 37,50 Euro pro Monat beim ElterngeldPlus.
Kann man sich das komplette Elterngeld auszahlen lassen?
Ähnlich wie bei der halbierten Auszahlungsoption kann man sich seine vollen Elterngeldbeträge statt in einem auch in zwei Monaten auszahlen lassen. Statt eines Bezugsmonats Basiselterngeld nimmt man dann zwei Bezugsmonate Elterngeld Plus in Anspruch. Neu ist, dass es keinen verlängerten Auszahlungszeitraum mehr gibt.
Was macht mehr Sinn, Elterngeld oder Elterngeld Plus?
Weder Basiselterngeld noch Elterngeld Plus sind pauschal besser; die Wahl hängt von Ihrer persönlichen Situation ab: Basiselterngeld ist besser, wenn Sie nach der Geburt nicht arbeiten und den vollen Betrag für maximal 14 Monate möchten, während Elterngeld Plus ideal für Eltern ist, die bald in Teilzeit zurückkehren, da es den Bezugszeitraum verdoppelt (bis zu 28 Monate), der monatliche Betrag aber maximal halb so hoch ist (oder höher, wenn Sie Einkommen haben). Elterngeld Plus lohnt sich, wenn Sie flexibel bleiben und die Zeit mit dem Kind verlängern wollen, insbesondere bei Teilzeitarbeit.
Welche Tipps und Tricks gibt es, um das Elterngeld zu erhöhen?
Um das Elterngeld zu maximieren, plant vorausschauend: Wechselt rechtzeitig die Steuerklasse (z.B. III/V), um das Nettoeinkommen des besserverdienenden Partners zu erhöhen, nutzt den Partnerschaftsbonus, beantragt den Antrag fristgerecht (rückwirkend nur 3 Monate) und erwägt bei Selbstständigen die Gewinnhöhe im Vorjahr zu optimieren; Elterngeld Plus ist ideal für Teilzeit und längere Bezugszeiträume.
Was kann ich zusätzlich zum Elterngeld beantragen?
Weitere staatliche Leistungen für Familien
- Arbeitslosengeld.
- Sozialhilfe.
- Wohngeld.
- Mehrbedarfszuschläge für Schwangere, Alleinerziehende oder Menschen mit Behinderung.
- Leistungen für Menschen mit Behinderung.
- Hinterbliebenenrente für Witwen und Waisen.
- Rente.
Welche Steuerklasse ist in Elternzeit sinnvoll?
Wenn du Elterngeld beantragen willst, ist Steuerklasse III in vielen Fällen die beste Wahl.
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