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Wie hoch wird die Grundsteuer 2025?

Gefragt von: Herr Dr. Alexander Graf  |  Letzte Aktualisierung: 13. September 2026
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Die genaue Höhe Ihrer Grundsteuer ab 2025 kann nicht pauschal angegeben werden, da sie von mehreren individuellen Faktoren abhängt und von jeder einzelnen Gemeinde festgelegt wird.

Wie viel teurer wird die neue Grundsteuer?

Der neue Grundsteuermessbetrag aus dem Bescheid beträgt 63,76 Euro. Der Hebesatz ist 350 Prozent, das bedeutet, der Faktor ist 3,5. Du rechnest 63,76 x 3,50 = 223,16 Euro. Du müsstest also ab 2025 eine Grundsteuer von 223,16 Euro pro Jahr zahlen.

Wie hoch ist die Grundsteuer bei 120 qm?

Für ein Grundstück, dessen Bodenrichtwert bei 400 Euro pro Quadratmeter liegt und das 120 Quadratmeter Grundstücksfläche umfasst, fallen in einer Gemeinde mit einem Hebesatz von 300 Prozent pro Jahr 187,20 Euro Grundsteuer an.

Was kommt 2025 auf Hausbesitzer zu?

Für Hausbesitzer bringen 2025 vor allem strengere Energieeffizienz-Vorgaben (Effizienzhaus 40 für Neubauten), Ausweitung der Solarpflicht (auch bei Dachsanierungen, 30% Mindestdeckung) und die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie, die Sanierungspflichten bei schlechten Energieklassen (G/H) einführt, sowie Änderungen bei Grundsteuer, CO2-Preis, und der mögliche Auslauf der Mietpreisbremse. Auch steuerliche Änderungen und die Wiedereinführung der Wohngemeinnützigkeit stehen an, während das BauGB mit dem "BauTurbo" den Wohnungsbau beschleunigen soll. 

Wie berechne ich die neue Grundsteuer?

Beispielhafte Berechnung

Oder in den oben gezeigten Formeln ausgedrückt: 0,0035 (Steuermesszahl) x 50.000 Euro (Einheitswert) = 175 Euro (Grundsteuermessbetrag) 175 Euro (Grundsteuermessbetrag) x 4 (Hebesatz) = 700 Euro Grundsteuer (pro Jahr)

Grundsteuer 2025: Drastische Erhöhung belastet Eigentümer und Mieter | NDR Info

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Hat das Alter des Hauses Einfluss auf die Grundsteuer?

Das Baujahr eines Gebäudes hat direkten Einfluss auf die Ermittlung des Einheitswerts, welcher wiederum die Grundlage für die Grundsteuermesszahl und somit für die gesamte Grundsteuerbelastung bildet.

Wie hoch ist der Grundsteuermessbetrag für ein Einfamilienhaus in guter Lage?

Dabei gilt: Je höher diese Werte sind, desto mehr Grundsteuer muss gezahlt werden. Ein Beispiel: Der Grundsteuerwert für ein Einfamilienhaus wird auf 350.000 € festgelegt, der Hebesatz der Gemeinde liegt bei 450 %. In diesem Fall würde der Grundsteuerbetrag rund 488 € betragen.

Wird die Grundsteuer für alte Häuser teurer?

Die Grundsteuerbelastung hat sich durch die Reform Anfang 2025 für viele Eigentümer deutlich erhöht. Besonders betroffen sind Eigentümer großer Wohnimmobilien, unbebauter, aber baureifer Grundstücke sowie älterer Häuser in einfachen Lagen, vor allem wegen gestiegener Bodenrichtwerte.

Ist die neue Grundsteuer ab 2025 verfassungswidrig?

Rückblick: Grundsteuer vor 2025

Es erklärte deshalb die Bewertung mithilfe der Einheitswerte für verfassungswidrig. Zum 1.1.2022 erfolgte eine Neubewertung aller Grundstücke, seit 1.1.2025 wird die Grundsteuer nach den neuen Regelungen erhoben. Die Reform der Grundsteuer war von Anfang an umstritten.

Kann der Staat mich zwingen, mein Haus zu sanieren?

Das Wichtigste in Kürze

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sieht bei einer energetischen Sanierung verpflichtende Maßnahmen vor. Ausgenommen davon sind Eigentümer, die Ihr Ein- oder Zweifamilienhaus vor dem 1. Februar 2002 selbst bewohnt haben. Ab zehn Prozent Veränderung eines Gewerks gilt die Sanierungspflicht, z.

Hat der Wert des Hauses Einfluss auf die Grundsteuer?

Welche Faktoren sind für die Berechnung der Grundsteuer wichtig? Der Grundsteuerwert gibt den Immobilienwert wieder. Er wird vom Finanzamt berechnet und dient als Bemessungsgrundlage für die Ermittlung der Grundsteuer.

Für wen wird die Grundsteuer günstiger?

Insbesondere Wohnen wird mit Ermäßigungen bei der Grundsteuer entlastet. Grundstücksspekulationen werden unattraktiver gemacht und der Neubau gefördert. Die einfachere Verwaltung der Grundsteuer führt zu geringeren Personal- und Verwaltungskosten.

Wie hoch ist die Grundsteuer für ein Grundstück mit einem Grundsteuerwert von 200.000 Euro?

Beispiel für den Steuermessbetrag: Ein Grundstück mit einem Einheitswert von 200.000 € und einer Steuermesszahl von 0,31% ergibt: 200.000 € × 0,31% = 620 € Steuermessbetrag. Der Hebesatz wird von der jeweiligen Gemeinde festgelegt und kann stark variieren.

Was tun gegen hohe Grundsteuer?

Dafür müssen Sie innerhalb eines Monats nach Erhalt gegen den jeweiligen Bescheid Einspruch einlegen. Im Falle der Grundsteuerbescheide von Ihrer Kommune handelt es sich genaugenommen um einen Widerspruch. Ob es sich um einen Einspruch oder Widerspruch handelt, ist allerdings nur ein formeller Unterschied.

Wie hoch ist die jährliche Grundsteuer für ein Haus?

Wie hoch die typische Grundsteuer für ein Einfamilienhaus ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Die Höhe hängt vor allem vom Berechnungsmodell des Bundeslandes ab und vom Hebesatz der Gemeinde. Durchschnittlich liegt die jährliche Steuerlast für ein Einfamilienhaus zwischen 300 und 800 Euro.

Welche Strafen drohen, wenn ich die Grundsteuer nicht bezahle?

Der Säumniszuschlag und die fällige Grundsteuer müssen innerhalb von zwei Wochen bezahlt werden. Geschieht das nicht, kann ein Zwangsgeld vom Finanzamt erhoben werden. Hier müssen Sie mit mehreren hundert Euro rechnen. Maximal kann das Finanzamt 25.000 Euro verlangen.

Wer sind die Verlierer bei der Grundsteuer?

Ein Blick auf konkrete Beispiele zeigt: Zu den großen Verlierern der Grundsteuerreform zählen vor allem Eigentümer von Einfamilienhäusern mit Garage. Das geht aus einer stichprobenartigen Anfrage von FOCUS online bei Steuerberatern aus verschiedenen Regionen Deutschlands hervor.

Ist es sinnvoll, einen Einspruch gegen einen Grundsteuerbescheid zu stellen?

Ein Einspruch ist immer dann sinnvoll, wenn der Grundsteuermessbetrag gestiegen ist oder die Bewertung im Grundsteuerwertbescheid falsch ist (siehe Entscheidungsbaum).

Was müssen Hausbesitzer ab 2025 beachten?

Diese Änderungen kommen 2025 auf Eigentümer in Hamburg zu

  • Einführung der neuen Grundsteuer. ...
  • Smart Meter werden Pflicht. ...
  • Öl- und Gasheizungen werden verboten. ...
  • Verschärfte Vorgaben für Holzheizungen und Kamine. ...
  • Anstieg der CO₂-Steuer. ...
  • Mehr Neubauten durch das Wachstumschancengesetz.

Wie viel Prozent darf die Grundsteuer steigen?

Sie wird vom Bund festgelegt und beträgt seit 2025 für alle Wohngrundstücke 0,031 % und 0,034 % für Nichtwohngebäude. Das ist ungefähr ein Zehntel des bisherigen Wertes. Mit dieser Absenkung der Steuermesszahl soll vermieden werden, dass die Grundsteuer mit der Neuberechnung steigt.

Wie viel ist ein 50 Jahre altes Haus Wert?

Bei normaler Instandhaltung geht man davon aus, dass der Wertverlust eines Hauses etwa ein Prozent pro Nutzungsjahr beträgt. Das bedeutet, dass ein 50 Jahre altes Gebäude möglicherweise 50 Prozent seines ursprünglichen Wertes verloren hat.

Wen trifft die Grundsteuer am härtesten?

Dass vor allem Immobilieneigentümer in Großstädten überproportional von einer höheren Grundsteuer betroffen sind, zeigt das Beispiel Berlin. In der Bundeshauptstadt steigt die Steuerlast nach den Umfragedaten von WISO Steuer im Schnitt um 116,8 Prozent. Das ist der höchste Wert unter allen Bundesländern.

Was ist ein guter Grundsteuermessbetrag?

Grundsätzlich gilt laut Grundsteuergesetz § 15 Abs. 1 ein Grundsteuermessbetrag von 0,34 Promille für alle bebauten und unbebauten Grundstücke. Jedoch gibt es Ausnahmen bei bebauten Grundstücken: Diese richten sich nach der Art der Bebauung und nach dem Bundesland.

Welche Steuern werden 2025 erhöht?

Beginnen wir mit dem Erfreulichen: Der Grundfreibetrag steigt 2025 um 312 Euro auf 12.096 Euro. Das heißt: Egal, wie viel Sie verdienen, auf die ersten 12.096 Euro zahlen Sie keine Einkommensteuer. 2023 lag der Wert noch bei 10.908 Euro, 2024 nach mehreren Anpassungen bei 11.784 Euro.

Warum war die Grundsteuer 2024 dreimal so hoch wie die zukünftige?

Die bisherige Grundsteuer war 2024 damit dreimal so hoch wie die zukünftige. Der Grundsteuer-Hebesatz ist also ein wichtiger Faktor, mit dem die Gemeinden die Höhe der Grundsteuer beeinflussen können. Ein hoher Hebesatz sorgt für mehr Einnahmen.

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