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Wie hoch sollte eine Dividende sein?

Gefragt von: Annett Krebs  |  Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2026
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Eine gute Dividendenrendite liegt meist zwischen 3 % und 6 %, gilt als nachhaltig, wenn sie durch solide Gewinne gedeckt ist, aber sehr hohe Werte über 10 % können auch ein Warnsignal für Probleme im Unternehmen sein; Qualität und Dividendenwachstum sind oft wichtiger als nur die Höhe der Rendite. Der Durchschnitt für deutsche Aktien liegt oft darunter, um 2,8 % bis 3,7 %, sodass eine Rendite darüber bereits gut ist.

Wie viel Dividende ist gut?

Wie wird die Dividendenrendite berechnet und wann ist sie gut? Eine nachhaltige Dividendenrendite liegt meist zwischen 3 und 6 Prozent. Sehr hohe Renditen können auf finanzielle Schwierigkeiten des Unternehmens hindeuten.

Wie hoch ist eine übliche Dividende?

Sie ist eine der klassischen Kennzahlen zur Bewertung einer Aktie. Die Dividendenrenditen von DAX-Werten liegen durchschnittlich bei 3 bis 4 Prozent.

Wie viel Kapital für 2000 Euro Dividende?

Wer monatlich 2.000 Euro an Dividenden kassieren will, muss schon ein gewisses Vermögen aufgebaut haben oder aufbauen. Je nach Dividendenrendite des Portfolios müsste dieses zwischen 400.000 und 800.000 Euro liegen.

Wie hoch sind Dividenden durchschnittlich?

Derzeit gibt es 156 Dividenden-Aristokraten weltweit, davon stammen 122 aus den USA und 34 aus dem Rest der Welt. Die durchschnittliche Dividendenrendite aller Aristokraten liegt bei 2,84 Prozent und das durchschnittliche jährliche Dividendenwachstum über die letzten 5 Jahre bei 6,34 Prozent.

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Wie hoch sind die durchschnittlichen Dividenden?

Die Dividendenrendite wird berechnet, indem die jährliche Dividende je Aktie (DPS) durch den aktuellen Aktienkurs geteilt wird. Wenn Sie beispielsweise eine Aktie für 50 US-Dollar gekauft haben und diese eine jährliche Dividende von 2 US-Dollar ausschüttet, beträgt Ihre Dividendenrendite 4 %. Die durchschnittliche Dividendenrendite liegt zwischen 2 % und 4 % , variiert jedoch je nach Branche.

Was sagte Warren Buffett über Dividenden?

Buffetts Lehre: Dividenden sind steuerlich ineffizient und beeinträchtigen den Zinseszinseffekt . Das obige Zitat stammt aus Warren Buffetts jüngstem Schreiben an die Berkshire-Aktionäre und trifft wie gewohnt den Nagel auf den Kopf.

Was wird aus 10000 Euro in 10 Jahren?

In 10 Jahren wird die Kaufkraft schon nur noch bei circa 8.200 Euro liegen. Und hierbei ist noch nicht mit einkalkuliert, dass die Inflationsrate in den nächsten Jahren auch wieder deutlich ansteigen kann, wie wir es in den Jahren 2022 und 2023 gesehen haben.

Wie viel muss ich investieren, um monatlich 3.000 Dollar an Dividenden zu erhalten?

Das bedeutet, dass für eine monatliche Dividendenausschüttung von 3.000 US-Dollar die erforderliche Anfangsinvestition je nach Rendite zwischen 450.000 und 1,8 Millionen US-Dollar liegen kann. Darüber hinaus können potenzielle Kursgewinne Ihre Gesamtrendite erhöhen.

Wie viel sollte man mit 60 gespart haben?

Mit 60 Jahren sollten Sie idealerweise das Sechs- bis Achtfache Ihres jährlichen Bruttoeinkommens gespart haben, was bei 40.000 € Jahresgehalt etwa 240.000 € bis 320.000 € entspricht; viele Experten empfehlen sogar bis zu das Zehnfache oder einen Betrag, der eine Rentenlücke von rund 2.000 € monatlich bis 67 abdeckt, da die persönliche Situation (Immobilien, Lebensstil) stark variiert. Der durchschnittliche Sparbetrag liegt oft niedriger, aber Ziel sollte sein, genug für einen komfortablen Ruhestand zu haben, was je nach Ausgaben auch 300.000 € oder mehr bedeuten kann, einschließlich einer guten Mischung aus Aktien und Anleihen. 

Was gilt als gute Dividende?

Eine gute Faustregel ist daher, nach Dividendenaktien zu suchen, deren Rendite mindestens so hoch ist wie die aktuelle Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen (TNX), aber höchstens doppelt so hoch .

Sind Dividenden steuerfrei?

Steuerfreie Dividenden sind für Privatpersonen meist nur bis zum jährlichen Sparerpauschbetrag (1.000 € / 2.000 €) möglich, darüber hinaus fallen 26,375% Abgeltungsteuer an; einige Unternehmen (wie Telekom, Post) zahlen aber Ausschüttungen aus steuerlichen Einlagen, die bei alten Aktien (<!->vor 2009<!->) tatsächlich steuerfrei sind, bei neueren aber nur die spätere Versteuerung beim Verkauf verschieben, indem sie die Anschaffungskosten mindern. Für Unternehmen gibt es durch § 8b KStG eine weitgehende Steuerfreiheit für Beteiligungserträge (95 %), wie in Konzernen. 

Was besagt die 4%-Dividendenregel?

Die 4%-Regel soll Rentnern helfen, eine sichere Entnahmerate für jedes Rentenjahr zu finden . Laut dieser Regel können Sie im ersten Jahr 4 % Ihrer gesamten Altersvorsorge entnehmen und diesen Betrag dann in jedem Folgejahr an die Inflation anpassen.

Welche Nachteile haben Dividenden-Aktien?

Nachteile von Dividenden-Aktien

  • Risiken im Zusammenhang mit Dividendenauszahlungen.
  • Geringere Kursgewinne als bei Wachstumsaktien.
  • Auswahl der richtigen Dividenden-Aktien erfordert eine umfassende Analyse.
  • Höhere Steuern auf Dividendeneinkommen im Vergleich zu Kapitalgewinnen.

Wie groß sollte mein Aktiendepot idealerweise sein?

Eine gängige Faustregel lautet: 100 minus Lebensalter. So viel Prozent kann der Aktienanteil Ihres Depots einnehmen. Mit zunehmendem Alter sinkt also idealerweise der Aktienanteil, weil weniger Zeit bleibt, eventuelle Verluste wieder auszugleichen.

Was ist "Aktien für das Leben"?

Aktien fürs Leben ist der wöchentliche Podcast für Selbstentscheider, die gerne in Aktien investieren – aber sich nicht jeden Tag damit beschäftigen wollen. Alles dreht sich um bewusste Investments in Anteile von Unternehmen, von denen man überzeugt ist – und manche hält man vielleicht sogar ein Leben lang.

Sind hohe Dividenden gut?

Eine hohe Dividendenrendite ist attraktiv, kann aber auch ein Zeichen dafür sein, dass der Aktienkurs stark gefallen ist. Die Ausschüttungsquote zeigt, wie viel Prozent des Unternehmensgewinns als Dividende an die Aktionärinnen und Aktionäre ausgeschüttet wird.

Wie viel Geld brauche ich, um von Dividenden zu leben?

Um ausschließlich von Dividenden leben zu können, benötigt man in Deutschland ein beträchtliches Vermögen – meist mehr als eine Million Euro.

Wie viel Dividende gibt es mit 30.000 Euro?

Schon ein Anlagekapital von 30.000 Euro könnte mit einer Dividendenstrategie pro Jahr feste Erträge in Höhe von 1.200 Euro erwirtschaften – das sind immerhin rund 100 Euro pro Monat mehr im Geldbeutel. Bei 120.000 Euro läge die monatliche Zusatzrente entsprechend schon bei 400 Euro.

Was ist derzeit die beste Geldanlage?

Die "beste" Geldanlage hängt von Ihrer Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont ab, aber aktuell sind breit gestreute ETFs (z.B. auf den MSCI World), Immobilien und Sachwerte (Gold) für langfristige Ziele attraktiv, während Tages- und Festgeld kurzfristige Sicherheit mit gesetzlicher Einlagensicherung bieten. Für kurzfristige Sicherheit sind Tages- und Festgeldkonten ideal, aber aufgrund niedriger Zinsen kaum inflationsbereinigt; langfristig bieten ETFs oder Immobilien höhere Renditechancen, aber auch höhere Risiken. 

Wie lange kommt man mit 100.000 € aus?

Von 100.000 € können Sie je nach Ausgaben und Anlagestrategie unterschiedlich lange leben: Bei moderaten Ausgaben (ca. 1.500 €/Monat) reichen sie vielleicht 5 Jahre als Überbrückung, während Sie bei geringeren Entnahmen und guter Rendite (z.B. 4% Regel) bis zu 30 Jahre oder länger im Ruhestand davon profitieren können, wobei das Kapital erhalten bleibt oder nur langsam schrumpft. Entscheidend sind Ihre monatlichen Ausgaben (Lebensstandard), ob Sie das Kapital verbrauchen wollen und welche Rendite Sie erzielen. 

Wie kann ich 250.000 Euro am besten anlegen?

Um 250.000 € anzulegen, sollten Sie eine breit gestreute Strategie mit ETFs, Aktien oder Anleihen verfolgen, da niedrige Zinsen auf Tages- oder Festgeld die Kaufkraft mindern; eine Mischung aus kurz-, mittel- und langfristigen Zielen (Liquidität, Einkommen, Wachstum) ist ratsam, wobei ETFs für Diversifikation sorgen und Risiko mit Renditepotenzial ausbalancieren, um langfristigen Vermögensaufbau zu ermöglichen.
 

Welche Dividende hat Warren Buffett von Coca-Cola erhalten?

Das entspricht knapp 25 Milliarden US-Dollar. Coca-Cola schüttet viermal im Jahr eine Dividende aus, aktuell 0,49 USD pro Quartal. Prognosen zufolge wird die Dividende 2025 weiter steigen. So hat Warren Buffett letztes Jahr insgesamt 784 Millionen US-Dollar an Dividende von Coca-Cola erhalten.

Was empfiehlt Warren Buffett seinen Aktionären?

Warren Buffett predigt, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen daran scheitert, am Markt zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Aktien zu kaufen. Die beste Wette in seinen Augen: ein Investment mit langfristigem Anlagehorizont in einen kostengünstigen S&P 500-Indexfonds.

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