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Wie hoch sollte der untere Wert beim Blutdruck sein?

Gefragt von: Herr Claus Bender  |  Letzte Aktualisierung: 7. März 2026
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Der diastolische Wert (unterer Wert) sollte idealerweise unter 80 mmHg liegen, wobei unter 80 mmHg als optimal und bis 84 mmHg als normal gelten. Werte zwischen 85 und 89 mmHg werden als hochnormal eingestuft, und ein Wert ab 90 mmHg deutet auf Bluthochdruck (Hypertonie) hin, was regelmäßige Kontrolle und eventuell eine Anpassung des Lebensstils erfordert.

Wie tief darf der untere Wert beim Blutdruck messen sein?

Der untere Blutdruckwert (diastolisch) sollte idealerweise unter 80 mmHg liegen, wobei Werte bis 84 mmHg noch als normal gelten; unter 60 mmHg wird von niedrigem Blutdruck (Hypotonie) gesprochen, was aber nur bei Beschwerden wie Schwindel oder Müdigkeit als behandlungsbedürftig gilt und meist harmlos ist, aber auch auf ernstere Probleme hindeuten kann. 

Wann ist der zweite Wert beim Blutdruck gefährlich?

Ein diastolischer Wert über 90 mmHg gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), Werte über 110 mmHg sind bereits schwerwiegend und erfordern oft eine dringende ärztliche Behandlung, da sie das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt erheblich steigern; Werte über 120 mmHg deuten auf einen Notfall hin. Normale Werte liegen bei 80 mmHg oder tiefer, Werte um 85-89 mmHg sind schon "hochnormal" und erfordern Aufmerksamkeit. 

Was sagt der untere Blutdruckwert aus?

Der untere Blutdruckwert (diastolischer Wert) misst den Druck in den Arterien, wenn das Herz zwischen zwei Schlägen entspannt und sich mit Blut füllt, also den Druck in der Ruhephase des Herzens. Er zeigt, wie gut die Gefäße auch im entspannten Zustand den Druck halten, bevor der nächste Herzschlag erfolgt, und ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems. 

Welcher Wert ist beim Blutdruck wichtiger, der obere oder der untere?

Beide Blutdruckwerte (systolisch/oben und diastolisch/unten) sind wichtig, aber der systolische Wert (oben) wird oft stärker beachtet, da ein isoliert hoher Wert (alleinstehend) häufiger bei älteren Menschen auftritt und ein guter Indikator für Herz-Kreislauf-Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt ist, während der diastolische Wert (unten) bei jüngeren Menschen eine größere Rolle spielen kann und ebenfalls ein unabhängiger Risikofaktor ist. Man muss beide Werte im Auge behalten, da sie unterschiedliche Informationen über die Herzgesundheit liefern, sagt die Deutsche Herzstiftung. 

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Warum ist mein unterer Blutdruckwert immer zu hoch?

Ein zu hoher diastolischer Blutdruck (der "untere" Wert) wird oft durch Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress, zu viel Salz und Alkohol sowie Rauchen verursacht, kann aber auch auf ernstere Probleme wie Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen, Schlafapnoe oder Medikamente zurückzuführen sein. Oft sind jüngere Menschen mit Übergewicht betroffen, bei denen die Gefäße verengt sind.
 

Was bedeutet es, wenn der zweite Wert bei der Blutdruckmessung ziemlich niedrig ist?

Ist der diastolische Blutdruck zu niedrig, kann eine Aortenklappeninsuffizienz vorliegen. Durch die durchlässige Aortenklappe fließt Blut zurück in das Herz und der untere diastolische Blutdruckwert sinkt.

Was bedeutet es, wenn der untere Blutdruckwert unter 60 ist?

Ein unterer Blutdruckwert (diastolisch) unter 60 mmHg gilt als niedrig (Hypotonie) und kann unbedenklich sein, aber auch auf Probleme wie Herzinsuffizienz, Dehydrierung, Krampfadern oder als Nebenwirkung von Medikamenten hinweisen, besonders wenn Symptome wie Schwindel, Müdigkeit oder Ohrensausen auftreten. Während ein leicht niedriger Wert oft harmlos ist, kann ein starker Abfall die Herzmuskeln unzureichend mit Sauerstoff versorgen, was das Risiko für Herzschäden erhöht, weshalb bei wiederkehrenden Werten unter 60 mmHg ein Arztbesuch ratsam ist, um Ursachen abzuklären.
 

Wie bekommt man den unteren Wert von Blutdruck runter?

Um den unteren (diastolischen) Blutdruck zu senken, sind gesunder Lebensstil (weniger Salz, mehr Bewegung, Gewichtsabnahme, weniger Alkohol, Nichtrauchen), Stressreduktion (Entspannungstechniken, Meditation) und eine herzgesunde Ernährung (viel Gemüse, Obst, Vollkorn, wenig Fett) entscheidend; zusätzlich helfen Hausmittel wie Knoblauch und Rote-Bete-Saft, wobei eine ärztliche Abklärung und ggf. Medikamente immer wichtig sind, besonders wenn der Wert zu hoch ist.
 

Was sagen die 2 Werte beim Blutdruck aus?

Die beiden Blutdruckwerte sind der systolische (obere) Wert – Druck beim Herzschlag (Auswerfen des Blutes) – und der diastolische (untere) Wert – Druck, wenn das Herz sich entspannt zwischen den Schlägen; beide sind wichtig, da der obere den Druck bei Anspannung und der untere den Druck bei Entspannung zeigt, was Hinweise auf die Gesundheit von Herz und Gefäßen gibt, wobei Werte wie 120/80 mmHg als normal gelten und Abweichungen auf Bluthochdruck (Hypertonie) oder niedrigen Blutdruck (Hypotonie) hinweisen können. 

Was ist ein tiefer unterer Blutdruck?

Ein zu niedriger unterer Blutdruckwert (diastolisch) liegt meist unter 60 mmHg und kann Symptome wie Schwindel, Müdigkeit oder kalte Hände verursachen, ist oft harmlos (Hypotonie), kann aber auch auf Herzprobleme, Flüssigkeitsmangel, Medikamente oder andere Erkrankungen hinweisen, weshalb bei wiederkehrenden Beschwerden ein Arztbesuch zur Abklärung wichtig ist, besonders da sehr niedrige Werte das Herz belasten können.
 

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
 

Ist ein Blutdruck von 132 zu 69 normal?

Ein Blutdruck von 132/69 mmHg liegt im höheren Normalbereich oder als leicht erhöht (prähyperton) eingestuft, da der systolische Wert (132) leicht über 120 liegt, aber der diastolische Wert (69) sehr gut ist; es ist kein Bluthochdruck (Hypertonie), aber ein guter Anlass, auf eine gesunde Lebensweise zu achten, um eine Entwicklung zu verhindern, da der Wert nahe an 140/90 mmHg (Hypertonie-Grenze) ist.
 

Welcher unterer Blutdruckwert ist gefährlich?

Ein diastolischer (unterer) Blutdruck wird ab 90 mmHg als behandlungsbedürftige Hypertonie (Bluthochdruck) eingestuft, doch bereits Werte ab 80 mmHg gelten als hochnormal und ab 70 mmHg (bei neuen Leitlinien) steigt das Risiko langsam an, weshalb ein Arztbesuch zur Abklärung ratsam ist, insbesondere bei weiteren Risikofaktoren. Gefährlich wird es bei Werten deutlich über 90 mmHg, besonders wenn der systolische Wert über 140 mmHg liegt oder Symptome wie Brustschmerzen oder neurologische Ausfälle auftreten, was einen Notfall darstellt und sofortige Behandlung erfordert.
 

Welcher untere Blutdruckwert ist noch normal?

Systolischer und diastolischer Wert: Normalwerte

Ab dauerhaften Werten über 120/70 mmHg nimmt das Risiko langsam zu, Organschäden zu erleiden. Dieses Risiko erhöht sich mit zunehmendem Blutdruck stetig. Als normaI werden daher nach der aktuellen europäischen Leitlinie (2024) Werte unter 120 zu 70 mmHg erachtet.

Welcher Mangel löst niedrigen Blutdruck aus?

Niedriger Blutdruck (Hypotonie) kann durch verschiedene Mangelzustände verursacht werden, insbesondere durch Mangel an Vitamin B12, Folsäure und Eisen, die für die Blutbildung wichtig sind, sowie durch Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung). Auch ein Mangel an Jod kann eine Rolle spielen, da es für Schilddrüsenhormone benötigt wird, die den Stoffwechsel regulieren. Diese Mängel führen oft zu Anämie (Blutarmut) oder beeinträchtigen die Kreislaufregulation und können Symptome wie Müdigkeit, Schwindel und Konzentrationsprobleme verursachen. 

Warum ist mein unterer Blutdruckwert so hoch?

Ein hoher unterer Blutdruckwert (diastolisch) deutet oft auf eine erhöhte Steifigkeit der Blutgefäße hin, was bei jüngeren Menschen häufig vorkommt und durch Lebensstilfaktoren wie Stress, Übergewicht, Bewegungsmangel, hohen Salzkonsum, Alkoholkonsum und Rauchen verursacht wird, aber auch auf Nierenprobleme, Schilddrüsenerkrankungen oder Schlafapnoe hindeuten kann und eine Abklärung durch den Arzt erfordert. 

Kann viel Wasser trinken den Blutdruck senken?

Ja, ausreichend Wasser trinken ist wichtig, um den Blutdruck langfristig zu stabilisieren und vorzubeugen, da Wassermangel die Blutgefäße verengen kann; bei Dehydratation schüttet der Körper Hormone aus, die den Blutdruck erhöhen, und eine gute Flüssigkeitszufuhr unterstützt die Nieren bei der Natrium-Ausscheidung. Es senkt den Blutdruck aber nicht „magisch“, sondern durch eine verbesserte Herz-Kreislauf-Funktion und Regulation des Elektrolythaushalts, wobei man am besten auf Wasser und ungesüßte Tees setzt.
 

Welcher Blutdruckwert ist wichtiger, der obere oder der untere?

Beide Blutdruckwerte (systolisch/oben und diastolisch/unten) sind wichtig, aber der systolische Wert (oben) wird oft stärker beachtet, da ein isoliert hoher Wert (alleinstehend) häufiger bei älteren Menschen auftritt und ein guter Indikator für Herz-Kreislauf-Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt ist, während der diastolische Wert (unten) bei jüngeren Menschen eine größere Rolle spielen kann und ebenfalls ein unabhängiger Risikofaktor ist. Man muss beide Werte im Auge behalten, da sie unterschiedliche Informationen über die Herzgesundheit liefern, sagt die Deutsche Herzstiftung. 

Wie weit darf der untere Blutdruckwert sinken?

Die Untergrenze für den diastolischen Blutdruck liegt bei Werten unter 60 mmHg, was als niedriger Blutdruck (Hypotonie) gilt und bei Beschwerden wie Schwindel ärztlich abgeklärt werden sollte, da ein zu niedriger Wert die Durchblutung der Organe beeinträchtigen kann. Während Normwerte oft bei etwa 60–84 mmHg liegen, können Werte darunter, insbesondere unter 60 mmHg, auf eine Hypotonie hinweisen, die auch durch Medikamente, Flüssigkeitsmangel, Herzprobleme oder andere Ursachen bedingt sein kann.
 

Was kann ich tun, wenn mein unterer Blutdruckwert zu niedrig ist?

Wenn der diastolische Blutdruck zu niedrig ist (Hypotonie), helfen viel Trinken (Wasser, Schorlen), mehr Salz (in Maßen), regelmäßige Bewegung, Wechselduschen und Kaffee/Schwarztee, um den Kreislauf anzukurbeln und den Blutdruck zu steigern. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden (Schwindel, Müdigkeit) sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, da dies auch Folge einer Erkrankung oder Medikamenten sein kann, wie z.B. bei der diastolischen Herzschwäche, die spezielle Behandlung erfordert.
 

Ist der Blutdruck 106 zu 56 normal?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ordnet Blutdruck ab folgenden Werten als zu niedrig ein: Frauen: unter 100 zu 60 mmHg, Männer: unter 110 zu 70 mmHg.

Was kann passieren, wenn der diastolische Wert zu niedrig ist?

Ein zu niedriger diastolischer Wert (oft unter 60 mmHg) bedeutet, dass das Herz in der Entspannungsphase nicht genug Blut erhält, was zu Symptomen wie Schwindel, Müdigkeit und Ohnmacht führen kann, weil die Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden, aber es kann auch auf ernstere Probleme wie Herzschwäche oder Herzklappenfehler hinweisen; daher sollten regelmäßig zu niedrige Werte ärztlich abgeklärt werden. 

Ist ein Blutdruck von 131 zu 62 normal?

Ein Blutdruck von 131 zu 62 mmHg (systolisch zu diastolisch) liegt im normalen bis leicht erhöhten Bereich, wobei der systolische Wert (131) an der Grenze zum "hochnormalen" (130-139 mmHg) liegt, während der diastolische Wert (62) eher niedrig ist, was zusammen als normal gilt, aber beobachtet werden sollte, besonders da die diastolischen Werte meist um 80 mmHg liegen sollten, Quelle 3, 9. Es ist ratsam, den Blutdruck regelmäßig zu messen, um Schwankungen zu erfassen, Quelle 2.

Warum ist mein Blutdruck bei der 2. Blutdruckmessung niedriger?

Ein zu niedriger zweiter Blutdruckwert (diastolischer Wert unter 60 mmHg) kann zu Schwindel, Müdigkeit und Herzproblemen führen, da das Herz in der Ruhephase nicht genug Sauerstoff bekommt. Ursachen sind oft Dehydration, Medikamente, Herzschwäche oder Hormonstörungen, aber auch vererbte Veranlagung. Es ist ratsam, bei anhaltend niedrigen Werten den Arzt aufzusuchen, um die Ursache zu klären und mögliche Maßnahmen wie Trinken, Sport, Wechselduschen oder塩en (Salz) zu besprechen. 

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