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Wie hoch sollte der LDH wert sein?

Gefragt von: Torsten Klose  |  Letzte Aktualisierung: 30. Juni 2026
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Ein normaler LDH-Wert (Laktatdehydrogenase) liegt bei Erwachsenen typischerweise zwischen ca. 135 und 250 U/l, kann aber je nach Labor und Messmethode leicht variieren; bei Kindern und Neugeborenen sind die Werte oft höher und altersabhängig, beispielsweise können Kinder bis 15 Jahre Werte bis etwa 300 U/l haben und Neugeborene deutlich höhere Referenzbereiche aufweisen. Da LDH ein Enzym ist, das in fast allen Körperzellen vorkommt, können erhöhte Werte auf Zellschäden hinweisen, was bei der Interpretation immer die Altersgruppe und das jeweilige Labor berücksichtigt werden muss.

Welcher LDH-Wert ist bedenklich?

Ein bedenkliches LDH (Laktatdehydrogenase)-Niveau ist alles, was über den Referenzbereich des jeweiligen Labors hinausgeht, typischerweise über 225-250 U/l bei Erwachsenen; erhöhte Werte deuten auf Zellschäden hin, wie bei Herzinfarkt, Leberentzündung, Blutarmut, Krebs oder Verletzungen, weshalb eine weitere Abklärung durch einen Arzt entscheidend ist. 

Was verfälscht den LDH-Wert?

Lebererkrankungen: Hepatitis, Leberzirrhose oder andere Leberschäden führen zu erhöhten LDH-Werten, oft mit einem Anstieg von LDH-5. Krebserkrankungen: Besonders bei Leukämien, Lymphomen oder Tumoren mit hohem Zellumsatz ist die LDH erhöht, da Krebszellen schnell wachsen und abgebaut werden.

Was tun bei hohem LDH?

Ein zu hoher LDH-Wert deutet auf Zellschäden irgendwo im Körper hin (z.B. Herz, Leber, Muskeln, Blut) und erfordert immer eine ärztliche Abklärung, da die Ursachen vielfältig sind (z.B. Herzinfarkt, Leberentzündung, Blutarmut, Tumore, Verletzungen, aber auch falsche Blutabnahme). Handeln Sie, indem Sie umgehend Ihren Arzt aufsuchen, der weitere Tests (LDH-Isoenzyme) veranlasst, um die Ursache zu lokalisieren, und Lebensstiländerungen wie Rauchstopp, wenig Alkohol und mehr Bewegung in Betracht ziehen, die allgemeine Gesundheit fördern.
 

Wann sollte ich mir wegen LDH Sorgen machen?

Ein erhöhter Gesamt-LDH-Wert kann auf eine Organ- oder Gewebeschädigung hindeuten . Der Gesamt-LDH-Wert allein gibt jedoch keine Auskunft darüber, welches Gewebe oder Organ betroffen ist. Sind alle LDH-Isoenzyme erhöht, können mehrere Organe, darunter Herz, Lunge, Nieren und Leber, geschädigt sein.

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Wie hoch ist der LDH-Wert bei einer Krebserkrankung?

Der LDH-Wert bei Krebs kann stark variieren (oft deutlich über dem Normalbereich von ca. 135–225 U/l), je nach Krebsart und Stadium, und spiegelt das Zellwachstum wider; sehr hohe Werte (z.B. über 1000 U/l) deuten auf aggressive Erkrankungen hin, während niedrigere, aber immer noch erhöhte Werte (z.B. 165-480 E/l) auch bei weniger fortgeschrittenen Stadien auftreten können, aber immer in Kombination mit anderen Untersuchungen bewertet werden müssen. 

Kann Stress den LDH-Wert erhöhen?

Ja, Stress kann den LDH-Wert (Laktatdehydrogenase) erhöhen, vor allem wenn er mit starker körperlicher Anstrengung (Muskelbeanspruchung), emotionalem Stress, Schlafentzug oder Infektionen einhergeht, da LDH ein Enzym ist, das bei Zellschäden und Sauerstoffmangel freigesetzt wird, was durch Stressoren ausgelöst werden kann, aber auch bei vielen Krankheiten (Herzinfarkt, Leberprobleme, Blutarmut) ansteigt. 

Welche Krebsarten verursachen einen hohen LDH-Wert?

Die Serum-LDH-Werte sind aufgrund der durch Tumorwachstum verursachten Gewebezerstörung auch für die Krebsdiagnostik von großer Bedeutung.<sup>52</sup> Im Allgemeinen sind die Serum-LDH-Werte bei hämatopoetischen Malignomen wie dem Hodgkin-Lymphom (HL) und dem Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) erhöht.

Was bedeutet ein erhöhter LDH-Wert im Blut?

Der LDH-Wert (Laktatdehydrogenase) im Blut ist ein Enzym, das in fast allen Körperzellen vorkommt und bei Zellschäden freigesetzt wird. Er dient als unspezifischer Marker dafür, dass Zellen (z. B. in Herz, Leber, Nieren, Muskeln oder roten Blutkörperchen) beschädigt oder zerstört wurden, aber nicht genau, wo der Schaden liegt. Ein erhöhter Wert kann auf viele Krankheiten hinweisen, einschließlich Infektionen, Entzündungen, Gewebeschäden oder Krebs.
 

Wie viel Vitamin C muss man zur Senkung des LDH-Wertes verwenden?

Die Einnahme von mindestens 500 mg Vitamin C pro Tag über einen Zeitraum von mindestens 4 Wochen kann zu einer signifikanten Senkung der LDL-Cholesterin- und Triglyceridkonzentrationen im Serum führen.

Bei welchen Muskelerkrankungen ist der LDH-Wert erhöht?

Erhöhte LDH-Serumspiegel wurden bei einer Vielzahl von Krankheiten beobachtet. Patienten mit megaloblastischer Anämie, disseminiertem Karzinom und Schock weisen die höchsten Werte auf. Bei Muskelerkrankungen, nephrotischem Syndrom und Zirrhose sind die Werte mäßig erhöht.

Was bedeutet ein erhöhter LDH-Spiegel?

LDH-4 ist ein spezifisches Isoenzym der Laktatdehydrogenase (LDH), das hauptsächlich in der Leber und den Skelettmuskeln vorkommt und aus einer Kombination von Muskel- (M) und Herz- (H) Untereinheiten besteht (H₁M₃). Erhöhte Werte für LDH-4 (oft zusammen mit LDH-5) können auf Leberschäden (z.B. Hepatitis) oder Muskelerkrankungen hindeuten, während die Analyse der verschiedenen LDH-Isoenzyme helfen kann, die Ursache einer allgemeinen LDH-Erhöhung genauer zu lokalisieren.
 

Was bedeutet ein Anstieg der AST-, ALT- und LDH-Werte?

Akute Leberzellschädigungen , sei es durch Virushepatitis, Leberischämie oder medikamenteninduzierte Hepatotoxizität, führen zu erhöhten Serum-Aminotransferasen (AST und ALT). Die Serum-Laktatdehydrogenase (LDH) ist bei ischämischer Hepatitis deutlich erhöht.

Was bedeutet es, wenn LDH und CK erhöht sind?

Erhöhte LDH- und CK-Werte deuten meist auf eine Schädigung von Muskelgewebe hin (Skelett- oder Herzmuskel), was durch Verletzungen, Entzündungen, intensive Belastung oder Krankheiten wie Muskeldystrophien verursacht werden kann, aber auch auf Herzinfarkt, Lebererkrankungen, Blutarmut (Hämolyse) oder Tumore hinweisen kann. Die Kombination deutet oft auf Muskelfaseruntergang hin, wobei der genaue Schweregrad und die Ursache durch weitere Untersuchungen (z.B. klinische Symptome, Elektrolyte, weitere Enzyme) geklärt werden müssen, da beide Enzyme unspezifische Marker für Zellschäden sind.
 

Welcher Wert zeigt einen Herzinfarkt an?

Der entscheidende Wert, der einen Herzinfarkt anzeigt, ist Troponin (speziell hs-Troponin), ein Eiweiß, das bei Herzmuskelschädigung ins Blut freigesetzt wird, wobei Werte über bestimmten Grenzwerten (z. B. > 2,3 µg/l für Troponin T) auf einen Infarkt hindeuten können. Weitere Werte wie CK-MB oder BNP können ebenfalls erhöht sein, aber Troponin ist der spezifischste Marker für einen akuten Herzinfarkt.
 

Wie lange ist die LDH nach dem Sport erhöht?

Hierdurch ist ca. 2 h nach der Belastung der Anstieg der Kreatininkinase (CK) und der Laktatdehydrogenase (LDH) im Blut als Indikator für die Muskelbeanspruchung messbar.

Bei welchen Krankheiten ist LDH erhöht?

Was bedeuten zu hohe Werte? Zu hohe LDH-Werte können auf einen Herzinfarkt, Lungenembolie, akute Leberentzündung (Hepatitis), Blutarmut (hämolytische Anämien), Krebserkrankungen oder Muskelentzündungen (Myositis) hindeuten.

Was soll ich tun, wenn mein LDH-Wert zu hoch ist?

Ein zu hoher LDH-Wert deutet auf Zellschäden irgendwo im Körper hin (z.B. Herz, Leber, Muskeln, Blut) und erfordert immer eine ärztliche Abklärung, da die Ursachen vielfältig sind (z.B. Herzinfarkt, Leberentzündung, Blutarmut, Tumore, Verletzungen, aber auch falsche Blutabnahme). Handeln Sie, indem Sie umgehend Ihren Arzt aufsuchen, der weitere Tests (LDH-Isoenzyme) veranlasst, um die Ursache zu lokalisieren, und Lebensstiländerungen wie Rauchstopp, wenig Alkohol und mehr Bewegung in Betracht ziehen, die allgemeine Gesundheit fördern.
 

Wie hoch ist der LDH-Wert bei Herzinfarkt?

Bei massiven Schäden des Herzmuskels, wie sie etwa bei einem Herzinfarkt oder Myokarditis (Herzmuskelentzündung) entstehen, steigt der Gesamt-LDH-Wert nach sechs bis zwölf Stunden an. Entsprechend der Verteilung im Körper steigt vor allem die LDH-1-Konzentration. Sie macht etwa 45 Prozent des Gesamt-LDH-Spiegels aus.

Was verfälscht den LDH-Wert?

Eine erhöhte LDH-Aktivität im Blut kann bei folgenden Erkrankungen gemessen werden: Lebererkrankungen: Leberentzündung (Hepatitis) Lebertumoren.

Ist LDH ein Cholesterinwert?

Nein, LDH (Laktatdehydrogenase) ist kein Cholesterinwert, sondern ein Enzym, das bei Gewebeschäden (z.B. Leber, Herzmuskel, Muskeln) ansteigt, während LDL- und HDL-Cholesterin Lipoproteine sind, die den Fetttransport im Blut regeln und als "schlechtes" bzw. "gutes" Cholesterin gelten. 

Welche Blutwerte steigen bei Stress?

Bei Stress steigen vor allem die Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin, was zu erhöhten Werten für Blutzucker, Blutdruck (systolisch & diastolisch), bestimmten Leberwerten (GPT, GOT, γ-GT) und CRP (Entzündungswert) führen kann, während Folsäure und Vitamin B6 sinken können; auch der MCV-Wert kann ansteigen. 

Wo sollte der LDH-Wert liegen?

Ein normaler LDH-Wert (Laktatdehydrogenase) liegt bei Erwachsenen typischerweise zwischen ca. 135 und 250 U/l, kann aber je nach Labor und Messmethode leicht variieren; bei Kindern und Neugeborenen sind die Werte oft höher und altersabhängig, beispielsweise können Kinder bis 15 Jahre Werte bis etwa 300 U/l haben und Neugeborene deutlich höhere Referenzbereiche aufweisen. Da LDH ein Enzym ist, das in fast allen Körperzellen vorkommt, können erhöhte Werte auf Zellschäden hinweisen, was bei der Interpretation immer die Altersgruppe und das jeweilige Labor berücksichtigt werden muss. 

Ist LDH ein Tumormarker?

Ein Anstieg der LDH-Werte kann bei verschiedenen Krebsarten als prognostischer Marker für die Krebsprogression dienen. LDH ist zudem ein wichtiger diagnostischer Marker für kutane Lymphome . Die Konzentration von LDH-5 hat sich als Prädiktor für das Ansprechen auf Radio- und Chemotherapie bei Krebspatienten erwiesen.

Welche Blutwerte sind kritisch?

Kritische Blutwerte sind Abweichungen von Normbereichen, die auf akute Probleme wie starke Entzündungen (hohes CRP), schwere Anämie (niedriges Hämoglobin), Leber- oder Nierenfunktionsstörungen (hohe Leber-/Nierenwerte wie GPT/Kreatinin) oder Diabetes (sehr hoher/niedriger Blutzucker) hinweisen können, aber immer im Gesamtkontext der Krankengeschichte interpretiert werden müssen. Besonders kritisch sind extrem hohe/niedrige Werte bei Blutzellen (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten), Elektrolyten, Blutzucker oder Leber-/Nierenwerten, die sofortige ärztliche Aufmerksamkeit erfordern.