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Wie hoch sollte der Blutdruck am Morgen sein?

Gefragt von: Herr André Heim B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 9. Januar 2026
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Der optimale Blutdruck am Morgen liegt idealerweise bei unter 120/80 mmHg, normal sind Werte bis 129/84 mmHg, während regelmäßige Werte über 135/85 mmHg (bei Selbstmessung) oder 130/80 mmHg (im Durchschnitt) ärztlich abgeklärt werden sollten, da ein starker morgendlicher Anstieg das Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse erhöhen kann. Ein Anstieg nach dem Aufwachen ist normal, aber ein Wert von über 180/120 mmHg ist ein Notfall, und Werte über 130/80 mmHg am Morgen deuten auf Hypertonie hin, die behandelt werden muss.

Wie hoch darf der Blutdruck morgens beim Aufstehen sein?

Nach dem Aufstehen ist ein leichter Anstieg des Blutdrucks normal, aber er sollte idealerweise unter 120/80 mmHg bleiben, wobei Werte bis 129/84 mmHg noch als normal gelten. Regelmäßig höhere Werte über 135/85 mmHg, besonders morgens, können ein Risiko darstellen und sollten ärztlich abgeklärt werden, da starke Morgenwerte auf ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall hinweisen können. 

Ist ein Blutdruck von 140/90 zu hoch?

Ein Blutdruck von 140/90 mmHg gilt als Bluthochdruck (Hypertonie) und ist der Grenzwert, ab dem eine Behandlung empfohlen wird, um das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Während <120/80 mmHg als ideal gilt, wird 140/90 mmHg als „rote Linie“ betrachtet, bei deren Überschreitung oft Medikamente und Lebensstiländerungen (gesunde Ernährung, Bewegung, Stressreduktion) notwendig werden, um Werte unter 140/90 mmHg zu erreichen. 

Warum ist mein Blutdruck morgens so hoch?

Der Blutdruck ist morgens höher, weil der Körper nach der nächtlichen Ruhe aufwacht und die Systeme hochfährt, was eine natürliche Reaktion des autonomen Nervensystems ist, gesteuert durch Hormone wie Cortisol und den erhöhten Stresspegel sowie die erhöhte Aktivität am Tag; auch Faktoren wie Schlafmangel, Stress, Alter und Genetik können diesen morgendlichen Anstieg verstärken und zu einem Gesundheitsrisiko werden lassen, da das Herz-Kreislauf-System beansprucht wird.
 

Wann sollte man morgens den Blutdruck messen?

Morgens misst man den Blutdruck am besten direkt nach dem Aufstehen, aber vor dem Frühstück und der Einnahme von Medikamenten, immer zur gleichen Zeit und in Ruhe. Wichtig ist eine entspannte Sitzposition mit abgestütztem Arm und Füßen auf dem Boden, um verfälschte Werte zu vermeiden. Führen Sie am besten zwei Messungen mit einer Minute Abstand durch. 

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Welche Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?

Der Blutdruck ist meistens am höchsten in den Morgenstunden direkt nach dem Aufstehen (ca. 8-9 Uhr) und erreicht oft einen zweiten Gipfel am späten Nachmittag bis frühen Abend (ca. 16-18 Uhr), während er in der Nacht am niedrigsten ist. Diese typischen Schwankungen werden durch den Biorhythmus gesteuert, können aber auch durch Stress, Bewegung oder andere Faktoren beeinflusst werden. 

Welche Uhr misst am zuverlässigsten den Blutdruck?

Diese Smartwatches mit Blutdruckmessung sind laut Tests auch 2025 noch die besten

  • TURN ON getestet – mit 24-Stunden-Messung: Huawei Watch D2 (zum Test)
  • Beste Smartwatch mit Blutdruckschätzung: Samsung Galaxy Watch Ultra (2025)
  • Guter Vorgänger der Galaxy Watch Ultra (2025): Samsung Galaxy Watch Ultra.

Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?

Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten. 

Was kann man gegen hohen Blutdruck am Morgen machen?

Wenn der Blutdruck morgens zu hoch ist, sollten Sie Ruhe bewahren, ein Glas Wasser trinken, sich sanft bewegen (z.B. Spaziergang) und auf eine salzarme, gemüsereiche Ernährung achten; bei extrem hohen Werten (über 180/110 mmHg) oder starken Beschwerden muss sofort ärztliche Hilfe gesucht werden, da dies ein Notfall sein könnte. Langfristig helfen regelmäßige Bewegung, Stressreduktion und eine gesunde Mittelmeer-Ernährung. 

Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?

Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.

Welcher Blutdruck ist für welches Alter normal?

Normalwerte für den Blutdruck variieren mit dem Alter, wobei generell unter 120/80 mmHg als optimal für Erwachsene gilt, aber bei älteren Menschen leicht höhere Werte (z.B. bis 140/90 mmHg) als akzeptabel angesehen werden können, da die Gefäße an Elastizität verlieren; für Kinder und Jugendliche gibt es spezifische altersabhängige Tabellen, die bei etwa 100/70 mmHg starten und ansteigen. Es ist wichtig, dass Ärzte individuelle Zielwerte festlegen, da Faktoren wie Lebensstil, Fitness und Vorerkrankungen eine Rolle spielen, so eine Webseite der Malteser und die Deutsche Hochdruckliga.
 

Ist ein Blutdruck von 142 zu 103 normal?

Ein Blutdruck von 142 zu 103 mmHg gilt als Bluthochdruck (Hypertonie) Grad 1 (milde Hypertonie), da der Wert über der Grenze von 140/90 mmHg liegt, was eine ärztliche Abklärung und Lebensstiländerungen (weniger Salz, mehr Bewegung, gesunde Ernährung, Stressreduktion) erfordert, um das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu senken.
 

Welcher Mangel löst hohen Blutdruck aus?

Bei Bluthochdruck (Hypertonie) bestehen häufig Mängel an Kalium und Magnesium, die wichtig für die Gefäßfunktion sind, sowie an bestimmten B-Vitaminen (B6, B9, B12) und Vitamin D. Auch Omega-3-Fettsäuren, Taurin, Zink und Arginin sind relevante Mikronährstoffe, deren Mangel Bluthochdruck begünstigen kann, wobei Kalium als Gegenspieler zu Natrium fungiert und Magnesium die Muskelfunktion unterstützt.
 

Ist ein hoher Blutdruck nüchtern zu hoch?

Am Morgen hat der Blutdruck häufig den höchsten Wert und sinkt dann über den Tag hinweg leicht. Um den Blutdruck zu erhöhen, verengen sich die Gefäße: Es ist weniger Platz für das Blut vorhanden und der Druck steigt. Dadurch werden z.B. die Muskeln stärker durchblutet, was bei körperlicher Aktivität auch notwendig ist.

Was verfälscht eine Blutdruckmessung?

Falsche Armhaltung (nicht auf Herzhöhe), eine unpassende oder falsch angelegte Manschette, mangelnde Ruhe vor der Messung (mind. 5 Min.), Sprechen, Bewegung oder Stress, sowie das Messen direkt nach dem Essen, Koffein, Nikotin oder Sport können Blutdruckmessungen verfälschen und zu falschen, oft zu hohen Werten führen. Auch zu häufiges Messen hintereinander oder das Überschlagen der Beine sind Fehlerquellen.
 

Wie hoch darf der Blutdruck im Alter ab 70 Jahren sein?

Bei über 70-Jährigen gelten Werte bis etwa 140/90 mmHg (systolisch/diastolisch) oft noch als tolerierbar, aber das Ziel ist eine Senkung auf unter 140/90 mmHg, idealerweise sogar Richtung 130/80 mmHg, wenn gut vertragen wird, da die Gefäße mit dem Alter steifer werden; eine individuelle Zielsetzung mit dem Arzt ist entscheidend, um Risiken wie Stürze zu vermeiden, sagt die Deutsche Herzstiftung, die Techniker Krankenkasse, Uni Ulm und visomat. 

Soll man direkt nach dem Aufstehen den Blutdruck messen?

Je früher, desto besser. Messen Sie Ihren Blutdruck immer zur gleichen Zeit, am besten morgens nach dem Aufstehen und vor der Einnahme von Blutdruckmedikamenten.

Wie senke ich meinen Blutdruck in 5 Minuten?

Um den Blutdruck in 5 Minuten zu senken, helfen spezielle Atemtechniken (z.B. 4-7-8-Methode), kurze Phasen intensiver Bewegung wie Treppensteigen oder schnelle Radfahrten, sowie das Summen, da diese Übungen die Gefäße entspannen und den Blutdruck direkt beeinflussen können, wobei langfristige Erfolge durch regelmäßiges Training erzielt werden. 

Warum ist mein Blutdruck am Morgen immer hoch?

Der Blutdruck ist morgens höher, weil der Körper nach der nächtlichen Ruhe aufwacht und die Systeme hochfährt, was eine natürliche Reaktion des autonomen Nervensystems ist, gesteuert durch Hormone wie Cortisol und den erhöhten Stresspegel sowie die erhöhte Aktivität am Tag; auch Faktoren wie Schlafmangel, Stress, Alter und Genetik können diesen morgendlichen Anstieg verstärken und zu einem Gesundheitsrisiko werden lassen, da das Herz-Kreislauf-System beansprucht wird.
 

Was ist morgendliche Hypertonie?

Morgendliche Hypertonie (Bluthochdruck) ist ein häufiger Anstieg des Blutdrucks am Morgen (ca. 6-12 Uhr) und ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt, oft symptomlos, aber erkennbar an morgendlichen Kopfschmerzen (im Hinterkopf), Schwindel, Müdigkeit oder Herzklopfen. Ursachen können falsche Medikamentendosierung, Lebensstil (Salz, Alkohol, Rauchen), Schlafapnoe oder Stress sein. Wichtig ist die Abklärung durch eine Langzeitblutdruckmessung beim Arzt, da dies die beste Diagnose ermöglicht und eine angepasste Therapie (Medikamenten-Timing, Lebensstiländerungen) nötig ist. 

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
 

Ist ein Blutdruck von 147 zu 95 normal?

Ein Blutdruck von 147/95 mmHg wird als Bluthochdruck (Hypertonie Grad 1) eingestuft, da er über dem Normalwert von <140/90 mmHg liegt, aber noch im Bereich des leichten Bluthochdrucks (140-159/90-99 mmHg). Es ist ratsam, dies ärztlich abklären und bei Bedarf Lebensstiländerungen (gesunde Ernährung, Bewegung, weniger Salz, Verzicht auf Nikotin) zu beginnen oder eine medikamentöse Therapie in Betracht zu ziehen, um langfristige Risiken wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu vermeiden.
 

Wann misst man abends am besten den Blutdruck?

Abends misst man den Blutdruck am besten, wenn der Tag abgeschlossen ist, also nach dem Abendessen und bevor man ins Bett geht, immer im entspannten Zustand und zur gleichen Zeit wie morgens (vor Medikamenteneinnahme) für vergleichbare Werte. Wichtig sind Ruhe, eine entspannte Sitzposition, Füße auf dem Boden und die Manschette auf Herzhöhe. 

Wie gut sind Blutdruckgeräte am Handgelenk?

Handgelenk-Blutdruckmessgeräte sind praktisch und können bei richtiger Anwendung genaue Werte liefern, sind aber oft weniger zuverlässig als Oberarmgeräte, besonders bei älteren Menschen oder Personen mit Gefäßproblemen, da die Messung empfindlicher auf die korrekte Positionierung in Herzhöhe reagiert. Stiftung Warentest zeigt, dass nur wenige Handgelenk-Modelle gute Noten erreichen; für optimale Genauigkeit sollten Sie ein geprüftes Gerät mit Prüfsiegel wählen und bei Abweichungen unbedingt zum Oberarmgerät wechseln oder den Arzt konsultieren.
 

Wie zuverlässig misst eine Smartwatch den Blutdruck?

Wie verlässlich sind Smartwatches? Verschiedene Untersuchungen, unter anderem der Stiftung Warentest, bescheinigen den Uhren eine hohe Verlässlichkeit, beispielsweise bei der Pulsmessung. Bei korrekter Anwendung gilt auch die Blutdruckmessung als zuverlässig.