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Wie hoch sollte Bruttomarge sein?

Gefragt von: Evelin Büttner-Hess  |  Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2026
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Eine gute Bruttomarge liegt oft bei 20 % oder mehr, aber der ideale Wert hängt stark von der Branche ab; Software-Firmen können 70-85 % anstreben, während Einzelhandel oder Automobilindustrie niedrigere Spannen haben (20-40 % bzw. 10-20 %), wobei 40 % und mehr als sehr gut gelten. Die Bruttomarge zeigt, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Produktionskosten übrig bleibt, um Fixkosten und Gewinn zu decken.

Was ist eine gute Bruttogewinnmarge?

Was ist eine gute Bruttogewinnmarge? Auf den ersten Blick erscheint eine Bruttogewinnmarge von 50 bis 70 % gesund, und das trifft auch auf viele Arten von Unternehmen zu, wie z. B. Einzelhändler, Restaurants, Hersteller und andere Warenproduzenten.

Welche Marge gilt als gut?

Eine gute Marge hängt stark von der Branche ab, aber generell gelten 10-20 % Nettomarge als gesund, während Bruttomargen über 40 % sehr gut sind; niedrige Margen (5-10 %) können in einigen Branchen akzeptabel sein, aber Ziel sollte immer sein, Kosten zu decken und Gewinn zu erzielen, wobei Software sehr hohe (über 80 %), während Handel oft niedrigere Margen hat (10-30 %). 

Was ist eine angemessene Marge?

Eine angemessene Marge ist die Grundlage, um die eigenen Kosten abzudecken und zusätzlich einen Überschuss (Gewinn) zu erzielen.

Was ist eine übliche Marge?

Eine übliche Marge variiert stark nach Branche, aber im Einzelhandel wird oft eine Handelsspanne von 10 % empfohlen, während eine Bruttomarge über 40 % als gut gilt und eine Nettomarge über 10 % als profitabel angesehen wird; allgemein sind 10 % eine gesunde Marge, 20 % eine hohe. Die Marge (auch Handelsspanne oder Rohertrag) ist die Differenz zwischen Ein- und Verkaufspreis und deckt nicht alle Kosten, daher ist die tatsächliche Marge vom Produkt und den Betriebskosten abhängig. 

Bruttomarge & Bruttoergebnis einfach erklärt ☑ Investboost Kennzahlen

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Wann ist ein Unternehmen finanziell gesund?

Das Verhältnis vom Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zum Umsatz ist für die Bewertung der Rentabilität besonders aussagekräftig. Wie hoch die EBITDA-Marge sein sollte, hängt stark von der Branche ab. Bei einem Industriebetrieb werden über 10 Prozent als gesund angesehen.

Wie viel Gewinn bei 100.000 Umsatz?

100.000 Euro Umsatz: So viel bleibt dir wirklich Bei einem Jahresumsatz von 100.000 Euro als Ein- Personen-Agentur im Home Office bleiben nach Abzug aller Fixkosten wie Software, Werbung und Versicherungen 92.200 Euro Gewinn vor Steuern. Nach Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag bleiben dir netto rund 62.626 Euro.

Was ist die Bruttomarge?

Die Bruttomarge (Gross Margin) ist eine Kennzahl, die zeigt, wie viel Prozent des Umsatzes nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Wareneinsatz, Materialkosten) übrigbleibt; sie gibt die operative Effizienz und Rentabilität eines Unternehmens an, indem sie den Rohertrag ins Verhältnis zum Umsatz setzt. Sie wird berechnet als: (Umsatzerlöse - Herstellungskosten) / Umsatzerlöse * 100 % und ist ein wichtiger Indikator für die Profitabilität vor Abzug von Gemeinkosten und Steuern. 

Was ist ein großer Margin?

Der Rohertrag, Rohgewinn, Bruttoertrag (englisch gross profit) oder Bruttomarge (englisch gross margin) ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die die Differenz zwischen Umsatzerlösen und Waren- bzw. Materialeinsatz darstellt. Sie ist von der bilanziellen Erfolgsgröße Rohergebnis zu unterscheiden.

Wie viel Prozent Gewinn ist normal?

In diesem Fall spricht man von der Umsatzrentabilität oder Umsatzrendite. Das ist der prozentuale Anteil des Umsatzes, der dir als Gewinn bleibt. Der Richtwert für eine solide Umsatzrentabilität liegt bei über 5 % während alles über 10 % als sehr gut gilt.

Was drückt die Bruttogewinnmarge aus?

Die Bruttogewinnmarge ist eine zentrale Kennzahl zur Bewertung der Profitabilität und Effizienz eines Unternehmens. Sie zeigt, welcher Anteil des Umsatzes nach Abzug der direkten Kosten als Gewinn verbleibt und gibt dadurch Aufschluss über die Rentabilität der produzierten Waren oder erbrachten Dienstleistungen.

Was ist die große Profitmarge?

Die Gross Margin (deutsch: „Bruttomarge“), auch bekannt als „Gross Profit Margin“, „Rohertragsmarge“ oder „COGS-to-Revenue“, setzt das Bruttoergebnis eines Unternehmens ins Verhältnis zum Umsatz.

Was ist der Unterschied zwischen Gewinn und Marge?

Der Hauptunterschied ist, dass die Marge der prozentuale Aufschlag auf die Kosten (Handelsspanne) ist, die den Überschuss für Fixkosten und Gewinn darstellt, während der Gewinn der absolute Betrag ist, der nach Abzug aller Kosten (inkl. Fixkosten, Steuern) vom Umsatz übrig bleibt; die Marge ist also ein Zwischenschritt auf dem Weg zum finalen Gewinn. Kurz gesagt: Marge = (Verkaufspreis - Kosten) / Verkaufspreis, Gewinn = Umsatz - Gesamtkosten.
 

Ist ein EBIT von 10% gut?

Mit der EBIT Rendite wird bestimmt, wie viel % des Gesamtergebnisses aus dem Betriebsergebnis stammen. Sehr gute EBIT Renditen liegen zwischen 10% bis 12%. Negative EBIT Renditen zeigen an, dass das Unternehmen mit seinem eigentlichen Produkten und Dienstleistungen am Markt keine Gewinne erzielt.

Was ist eine hohe Gewinnmarge?

Ein Produkt mit hoher Gewinnmarge ist eines, das einen bemerkenswerten Gewinn pro verkauftem Stück erzielt. Das bedeutet, dass du weniger ausgibst, um einen Artikel zu beschaffen, als deine Kund:innen für dessen Kauf ausgeben.

Was ist Marge einfach erklärt?

Als die „Marge“ wird die Gewinnspanne bezeichnet, die sich bei Produkten oder Dienstleistungen zwischen der Differenz aus dem Herstellungs- oder Einkaufspreis und dem Verkaufspreis ergibt. Es handelt sich also um jenen Betrag, der als Gewinnaufschlag beim verkaufenden Unternehmen verbleibt.

Was ist der Richtwert für die Bruttogewinnmarge?

Guter Richtwert: Eine Bruttomarge von 20% oder höher gilt in vielen Branchen als gut.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettomarge?

Die Bruttomarge zeigt den Gewinn nach Abzug der direkten Herstellungskosten (Material, Fertigung) vom Umsatz, während die Nettomarge (Gewinnmarge) viel umfassender ist, da sie alle Kosten (inkl. Verwaltung, Marketing, Zinsen, Steuern) vom Umsatz abzieht und somit den wahren, finalen Gewinnanteil darstellt. Kurz gesagt: Bruttomarge = Gewinn vor Gemeinkosten & Steuern; Nettomarge = Gewinn nach allen Kosten, also der tatsächliche Unternehmensgewinn.
 

Wie viel muss ich als Selbstständiger verdienen, um 3000 € netto zu haben?

Um 3.000 € netto monatlich zu verdienen, benötigen Selbstständige je nach Kosten und Steuern einen Brutto-Umsatz von grob 6.000 € bis 9.000 € oder mehr, da Steuern (Einkommensteuer, ggf. Umsatzsteuer) und Sozialversicherungen (Krankenversicherung, Altersvorsorge) abgezogen werden müssen. Eine pauschale Zahl ist schwierig, aber rechnen Sie mit ca. 25-35 % Steuern, 20 % für die Krankenversicherung und weiteren Betriebskosten, sodass der Umsatz deutlich über dem Netto-Ziel liegen muss. 

Wie viel Gewinn bleibt von 10.000 Euro Umsatz übrig?

Insgesamt könnte also, nach Abzug sämtlicher Kosten, Steuern und Schulden, von den ursprünglichen 10.000 Euro Umsatz “nur” noch ein Gewinn von 3.000 Euro übrig bleiben. Das Ganze einmal durchzurechnen lohnt sich somit in jedem Fall!

Wie viel Marge ist üblich im Handwerk?

Die übliche Handelsspanne (auch Marge oder Rohertrag) im Handwerk variiert stark, liegt aber oft zwischen 10 % und 30 %, wobei Materialaufschläge von 40 % bis 60 % als vertretbar gelten können, abhängig von Branche, Materialart und Aufwand; die reine Spanne deckt nur Kosten und Gewinn ab, nicht aber alle Betriebsausgaben. Eine genaue Kalkulation berücksichtigt Stundensätze, Materialkosten und Zuschläge für Gemeinkosten und Gewinn.
 

Ist eine Eigenkapitalquote von 40% gut?

Wie hoch sollte die Eigenkapitalquote sein? Eine Quote von mehr als 20 Prozent wird als gut betrachtet, während mehr als 30 Prozent als gesund gilt und zusätzliche Sicherheit in Krisenzeiten bietet.

Wie viel Umsatz sollte ein Unternehmen pro Mitarbeiter machen?

Eine bewährte Regel ist, dass ein Mitarbeiter mindestens das 3-4-fache von dem einbringen muss, was er kostet. Hier wären es also um die 80.000€ Umsatz pro Mitarbeiter.

Wann ist eine Firma profitabel?

Als Unternehmen ist man profitabel, sobald man mehr Geld verdient als man ausgibt. Dies scheint eine einfache Definition zu sein, aber es gibt viele Faktoren, die dies bestimmen. Dazu gehören auf Aufwandsseite die Betriebskosten - also alle Kosten, die für den operativen Betrieb notwendig sind.

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